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Hohe Fördersummen für umweltfreundliche Technik

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Modernisierung mit einer Wärmepumpe

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Gut für die Umwelt, gut für die Haushaltskasse: Der Umstieg auf moderne Heiztechnik - wie hier eine Wärmepumpe - wird staatlich umfassend gefördert. Foto: djd/Vaillant/FUENF6/Joachim Stretz

Deutschland soll klimafreundlicher werden. Das Ziel ist klar, nun geht es um den richtigen Weg dorthin. Gerade im Gebäudebereich schlummern bislang ungenutzte Potenziale, um Kosten und Emissionen nachhaltig zu reduzieren. Veraltete Heizungsanlagen, die mit fossiler Energie betrieben werden, kommen nicht nur der Umwelt, sondern auch den Bewohnern oft teuer zu stehen. Schließlich benötigt ein Altbau bis zu dreimal mehr Energie zur Wärmeerzeugung als ein moderner Neubau. Das schlägt sich in der Heizkostenrechnung nieder. Das Klimapaket der Bundesregierung gibt für Ölheizungen daher sogar ein Enddatum vor: 30 Jahre. Und ältere Anlagen müssen in Zukunft ausgetauscht werden. Ab 2026 dürfen gar keine Ölheizungen mehr verbaut werden.

Voraussetzungen für eine Wärmepumpe

Wer sich jetzt für eine Heizungsmodernisierung entscheidet, kann von verschiedenen Fördertöpfen profitieren. So übernimmt der Staat bis zu 50 Prozent der Kosten, wenn im Rahmen eines geförderten Sanierungsfahrplans die alte Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzt wird. Eine Wärmepumpe bezieht ihre Energie zur Wärmeerzeugung umweltfreundlich – etwa aus der Umgebungsluft. Dank ihres umweltfreundlichen Kältemittels R290 eignet sich die Vaillant aroTHERM plus, eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe, auch für Bestandsbauten. „In Eigenheimen ab Baujahr 1980 rechnet sich eine Wärmepumpe fast immer. Dies gilt auch für Reihenhäuser“, erklärt Vaillant-Experte Sebastian Albert. Bei älteren Einfamilienhäusern kommt es darauf an, wie dicht die Gebäudehülle ist, also Fenster, Türen und Dämmung. Abhängig vom jeweiligen Gebäude kann auch die Kombination verschiedener Technologien eine geeignete Wahl sein, zum Beispiel die Kombination aus Gasheizung und Wärmepumpe.

Auf erneuerbare Energien setzen

Wichtig ist es bei der Heizungsmodernisierung darauf zu achten, dass die neue Anlage staatlich festgelegte Bedingungen erfüllt. So deckt zum Beispiel eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe wie die aroTherm plus von Vaillant ihren Energiebedarf zu drei Vierteln aus der Umwelt und zu einem Viertel aus der Steckdose. Clever ist es, den Strom für den Betrieb mit Photovoltaik emissionsfrei selbst zu erzeugen. Auch dafür lockt eine zusätzliche Förderung der KfW. Wer grünen Strom vom Anbieter nutzt, kann ebenfalls klimaneutral heizen und Warmwasser erzeugen. Unter www.vaillant.de gibt es ausführliche Information zur Wahl der geeigneten Heiztechnik für den Altbau sowie einen Fördermittelratgeber. Auch Ansprechpartner im Fachhandwerk vor Ort lassen sich hier finden. Neben dem Beitrag zum Klimaschutz und dem geringeren Energieverbrauch trägt der Heizungstausch zu einem höheren Wohnkomfort sowie dem Werterhalt und Wertzuwachs des Hauses bei.

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Schritt für Schritt zu mehr Sicherheit

Verkehrssicherungspflicht stellt hohe Anforderungen an Hauseigentümer

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Glatte Platten und Fliesen im oder vor dem Haus stellen ein latentes Unfallrisiko dar. Eigentümer sind in der Pflicht, sichere Verhältnisse zu schaffen. Foto: djd/Supergrip Antirutsch/Paylessimages - stock.adobe.com

Eigentum verpflichtet – unter anderem dazu, andere Menschen nicht in Gefahr zu bringen. Dennoch unterschätzen viele Hausbesitzer, welche Aufgaben etwa mit der Verkehrssicherungspflicht für sie verbunden sind. Dass Gehwege im Winter von Schnee und Eis befreit werden müssen, ist vielen noch geläufig. Doch Risiken rund ums Haus treten nicht nur in der kalten Jahreszeit auf. Regen, die Kombination aus Feuchtigkeit und Schmutz oder auch nasses Laub können Bodenplatten in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln. Bei einem Unfall hat der Eigentümer zu beweisen, dass er alle Vorkehrungen getroffen hat, um das Risiko zu minimieren.

Rutschsichere Treppenstufen für innen und außen

Außen rund ums Haus, aber auch im Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern: Auf feuchten Treppenstufen kann man schnell ins Rutschen geraten, mit schmerzhaften und oft langwierigen Folgen. Zur Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers gehört es in diesem Fall, einen Bodenbelag auszuwählen, der für die jeweilige Anwendung geeignet und normgerecht ist. Fliesen zum Beispiel gibt es in vielen Qualitäten, rutschhemmende Eigenschaften werden speziell ausgewiesen. Fachleute sprechen hier vom sogenannten R-Wert. Wenn bei vorhandenen Bodenplatten diese Anforderungen nicht erfüllt sind, muss aber nicht sofort alles ausgetauscht werden. Durch eine Antirutsch-Behandlung etwa mit Supergrip lässt sich die Trittsicherheit im Nachhinein noch um bis zu 300 Prozent dauerhaft steigern. Bei dem Verfahren sorgt eine chemische Reaktion dafür, dass sich die Oberflächenstruktur des Belags verändert und somit einen sicheren Halt bietet. Die Optik der Bodenplatten verändert sich dadurch nicht. Das Mittel, auf das auch zahlreiche Profis setzen, ist vollständig abbaubar und frei von Lösungsmitteln.

Sicherer auftreten in 30 Minuten

Die Handhabung ist denkbar einfach. Zuerst den Bodenbelag gründlich reinigen, dann das Konzentrat gleichmäßig auftragen. Nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten ist die Fläche bereits wieder begehbar. Wichtig: Die Temperatur sollte bei der Behandlung mindestens acht Grad Celsius betragen, zudem sollte es nicht regnen. Mit dem Mittel verlieren auch allzu rutschige Böden im Bad wie Steinzeug, Granit oder keramische Fliesen ihren Schrecken. Auch Dusch – und Badewannen aus Emaille können sehr gut rutschsicher gemacht werden. Unter www.supergrip.de etwa gibt es ausführliche Informationen und Tipps zur korrekten Anwendung. Noch einfacher ist es, neue Fliesen bereits vor dem Verlegen rutschsicher zu machen: Dazu können Handwerker oder Hausbesitzer die Platten zum Hersteller schicken und dort behandeln lassen.

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Was tun gegen die Heizkostenexplosion?

Das wird teuer: Ausgaben für Wärme könnten im Winter drastisch steigen

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Wenn bei Senioren das Geld knapp wird, etwa um sich eine neue Heizung leisten zu können, ist die sogenannte Immobilienverrentung eine Option. Foto: djd/Deutsche Leibrenten Grundbesitz/Sonja Brüggemann

Viele Senioren besitzen ein Eigenheim, das langsam in die Jahre kommt. Das trifft auch auf die Heizung zu, die häufig schon Jahrzehnte im Einsatz ist und nicht mehr besonders effizient arbeitet. Dazu kommen enorme Preissteigerungen am Energiemarkt – nicht nur durch die jährlich steigende CO2-Steuer. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft CO2online etwa geht davon aus, dass die Kosten für Gasheizungen im Schnitt um 13 Prozent klettern, für Ölheizungen sogar um 44 Prozent. Um den individuellen Verbrauch zu ermitteln, können Senioren den interaktiven Heizkostenrechner unter www.co2online.de nutzen. Für den Check benötigen Nutzer nur ihre Heizkostenabrechnung.

Heizungsmodernisierung: Immobilienverrentung als Option

Heizung modernisieren oder ganz austauschen? Mit zunehmendem Alter fallen Senioren solche Instandhaltungen oder die Beauftragung von Wartungsarbeiten rund um ihre Immobilie immer schwerer. Viele fürchten zudem, dass Reparaturen, etwa eine Sanierung der Heizung, tiefe Löcher in ihr zum Teil knapp bemessenes Budget reißen. Eine Option ist beispielsweise die Immobilienverrentung etwa bei der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG. Das Frankfurter Unternehmen kauft Immobilien von Senioren ab 70 Jahren. Sie dürfen bis zum Lebensende in ihrem Zuhause wohnen und erhalten eine lebenslange monatliche Rentenzahlung. Mehr Informationen gibt es unter www.deutsche-leibrenten.de. Wohnrecht und Leibrente werden an erster Stelle im Grundbuch gesichert, das macht die Immobilienrente zu einer zuverlässigen Form der Altersfinanzierung. Als neuer Eigentümer kümmert sich das Unternehmen zudem um die Instandhaltung und tauscht auch kaputte Heizungen aus, wenn dies nötig ist.

Sparpotenzial beim Heizen nutzen

Wer die Heizkosten ohne eine Modernisierung der ganzen Anlage senken will, sollte sie zumindest optimal einstellen lassen. Dazu zählt die Dämmung der Heizungs- und Wärmeleitungen, ein hydraulischer Abgleich, der Austausch alter Umwälzpumpen und eine Nachtabsenkung. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Maßnahmen, um den Verbrauch von Gas und Öl zu drosseln. Stoßlüften spart zum Beispiel Heizkosten, ebenso elektronische Thermostate und abgedichtete Fenster. Wer in der kalten Jahreszeit mit weniger kuscheligen Temperaturen zufrieden ist, kann die Raumtemperatur absenken. Schon ein Grad weniger macht sich im Geldbeutel bemerkbar.

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Welches Haus entspricht meinem Typ?

Verschiedene Bauarten und ihre Vorzüge im Vergleich

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Fertighäuser werden heute in hoher Qualität angeboten. Die Preisvorteile gegenüber dem Massivbau sind dafür nicht mehr signifikant. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Welche Bauform kommt für mich infrage? Wenn der Traum vom eigenen Haus beginnt, konkrete Formen anzunehmen, müssen Bauherren sich gerade damit auseinandersetzen. Neben den persönlichen Wünschen können dabei auch externe Faktoren wie die Vorgaben des Bebauungsplans oder die finanziellen Möglichkeiten eine wichtige Rolle spielen. „Dennoch lohnt es sich, verschiedene Haustypen zu vergleichen“, empfiehlt Erik Stange, Pressesprecher des Verbraucherschutzvereins Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB). Wer sich unsicher ist, welcher Haustyp seinen Vorstellungen am besten entspricht, kann verschiedene Angebote einholen und sie zum Beispiel mithilfe eines unabhängigen Bauherrenberaters vergleichen. Unter www.bsb-ev.de gibt es mehr Infos für künftige Bauherren und eine Adressliste von Beratern in ganz Deutschland.

Der Klassiker: Stein auf Stein

Das Massivhaus wird aus massiven Baustoffen errichtet. Als Materialien werden zum Beispiel Mauersteine aus verschiedenen Werkstoffen, Beton oder Stahlbeton eingesetzt. Doch auch Holz und Holzwerkstoffe sind immer öfter bei der Massivbauweise im Einsatz. Klarer Vorteil ist die Masse des Hauses, die beispielsweise einen guten Schutz gegen Außenlärm bietet. Wenn die Innenwände ebenfalls massiv und als tragende Bauteile ausgeführt sind, schränkt das jedoch die nachträglichen Möglichkeiten für Umgestaltungen der Raumgrundrisse ein. Zudem ist die Bauzeit von Massivhäusern deutlich länger und stärker von der Witterung abhängig als bei Fertighäusern.

Fertighaus: Schneller durch Vorfertigung

Ein Fertighaus entsteht aus vorgefertigten Bauteilen, die auf der Baustelle nur noch auf den vorbereiteten Keller oder eine Bodenplatte aufgesetzt und montiert werden. Der Rohbau steht daher sehr schnell. Auch die Elektro- oder Sanitärinstallation ist oft schon ab Werk vorbereitet. Bei der Qualität und dem Werteverlust haben die meisten Fertighaushersteller deutlich aufgeholt. Andererseits gibt es dadurch keine großen Kostenvorteile mehr im Vergleich zum Massivbau.

Architektenhaus: Individuelle Planung

Bei einem Haus, das gemeinsam mit einem Architekten geplant ist, steht weniger die Bauweise im Vordergrund. Hier können Bauherren ihre Wünsche und individuellen Vorstellungen am besten realisieren. Dafür müssen sie auf der anderen Seite längere Planungsprozesse und meist auch höhere Kosten in Kauf nehmen.

Sonderbauformen: noch in der Nische

Spezielle Bauweisen wie der 3D-Betondruck oder Modulhäuser, bei denen man vorgefertigte Wohnmodule zusammenfügt, sind derzeit eher exotische Nischenprodukte. Sie könnten aber in naher Zukunft an Bedeutung gewinnen.

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Bye-bye Badewanne, hallo Dusche!

Bei der Badezimmerrenovierung auf Systemlösungen setzen

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Die Badewanne wurde durch eine barrierefreie Dusche ersetzt. Foto: djd/SCHEDEL Bad + Design

Wenn das Badezimmer in die Jahre gekommen ist, denken viele Hausbesitzer über eine Renovierung nach. Diese sollte den Raum nicht nur optisch aufwerten, sondern in vielen Fällen auch gleich Rücksicht auf die speziellen Belange des Alters nehmen. Ein wichtiger Punkt in diesem Bereich ist es, die schwer begehbare Badewanne durch eine bodengleiche und damit barrierefreie Dusche zu ersetzen. Dafür gibt es vorgefertigte und trotzdem individuell anpassbare Systemlösungen.

Verschiedene Einbauvarianten

Bei der Renovierung des Bades gibt es zuerst einmal einige Fragen zu beantworten. Wie viel Platz ist vorhanden? Welche Optik kommt in Betracht? Kann ich mein Vorhaben fördern lassen? Diese Punkte klärt der Bauherr bereits in der Planungsphase. Gemeinsam mit dem Sanitärfachinstallateur ist auch die mögliche Aufbauhöhe des Bodenelements zu besprechen. In der Regel gibt es mehrere Lösungen, etwa die Montage auf einer vorhandenen Fliese, die Montage auf dem Estrich oder der Einbau bodenbündig mit der Fliese. Wer sich die unterschiedlichen Lösungen vorab einmal anschauen möchte, findet etwa unter www.schedel-badinnovation.de eine Adresssuche zu Händlern mit Ausstellungsraum in der Nähe. Unter diesem Link findet man auch weitere Accessoires für eine stilvolle Badezimmergestaltung.

Förderfähiges Duschkomplettsystem

Die Renovierung selbst geht verhältnismäßig schnell vonstatten, wenn man nicht alle Komponenten der neuen Dusche einzeln plant, sondern sich für ein Duschsystem mit vorgefertigten Elementen wie Sanja von Schedel entscheidet. Dieses ist auch für kleine Bäder mit wenig Platz geeignet. In Verbindung mit individuell konfigurierbaren Wänden aus Glaslaminat kann man bei der Einbaudusche zwischen glänzenden oder matten Optiken wählen, etwa im Beigeton Perla oder im anthrazitfarbenen Fumo. Das Duschsystem erfüllt die Mindeststandards für „barrierefrei nutzbare“ Bäder nach DIN 18040-2 und ist somit bei der KfW-Bank finanziell förderfähig.

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Bims gegen „Bums“

Mit massivem Mauerwerk aus Leichtbeton störenden Lärm ausschließen

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Gesund und in Ruhe wohnen: Mit Außenwänden aus Leichtbeton profitieren Familien von einem hohen Schallschutz. Foto: djd/KLB Klimaleichtblock/JenkoAtaman, stock.adobe.com

Mindestens jeder fünfte Europäer wird täglich mit Lärm konfrontiert, der als gesundheitsschädlich gilt. Dies geht aus einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) hervor. Vor allem Straßen-, Bahn- und Flugverkehr verhindern ruhiges Wohnen – insbesondere in städtischen Lagen. Hier sind mehr als die Hälfte der Bewohner rund um die Uhr einem Straßenpegel von 55 Dezibel oder höher ausgesetzt. Als Konsequenz leiden viele unter schweren Schlafstörungen. Laut Angabe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann eine langfristige Lärmbelastung nachweislich zu tödlichen Herzerkrankungen führen. Im Alltag lassen sich viele Geräuschkulissen zwar nicht vermeiden, doch eine geeignete Gebäudehülle kann zumindest in den eigenen vier Wänden die nötige Ruhe schaffen.

Leichtbeton sorgt für ruhiges Wohnen

Wer neu baut, sollte daher bereits bei der Planung des Eigenheimes auf den notwendigen Schallschutz achten. Experten empfehlen zu diesem Zweck den Einsatz massiven Mauerwerks aus Leichtbeton, um störenden Lärm dauerhaft und wirksam auszuschließen. „Leichtbetonsteine enthalten porige Zuschläge wie Bims oder Blähton. Diese sorgen für winzige Lufteinschlüsse, die den Baustoff leichter machen und einen effektiven Schallschutz bewirken“, erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Krechting vom Hersteller KLB Klimaleichtblock (Andernach). Der Grund: Leichtbetonsteine gelten aufgrund ihrer Massivität und porösen Beschaffenheit als regelrechte „Schallschlucker“, weil sie die Übertragung von Schallwellen wirksam reduzieren können.

Kostenfreie Broschüre rund um den Schallschutz

Dank ihrer Beschaffenheit bieten Mauersteine aus Bims einen besonderen Vorteil: „Leichtbetonsteine punkten im Vergleich zu anderen Mauerwerkskonstruktionen bei identischer Wanddicke und Rohdichteklasse sogar mit einem Zwei-Dezibel-Bonus in der Normung“, ergänzt Krechting. Mit diesen Werten in den eigenen Wänden sind Bewohner jederzeit, egal ob im Ein- oder Mehrfamilienhaus, rundum vor Geräuschen aus Nebenzimmern und benachbarten Wohnungen geschützt. Ausführliche Informationen finden Interessierte in der kürzlich aktualisierten, kostenfreien Broschüre „Massives Plus an Schallschutz“. Diese steht etwa unter www.klb-klimaleichtblock.de in der Rubrik „Download“ bereit oder kann telefonisch unter 02632-25770 angefordert werden.

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Der Bodyguard für schöne Wände

So lassen sich Anstriche vor Verschmutzungen und Polierglanz schützen

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Für einen makellosen Look: Ein spezieller Überschutz bewahrt matte Wandfarben vor Verschmutzungen und Polierglanz. Foto: djd/www.schoener-wohnen-farbe.com/iStockphoto/Nadezhda1906

Gerade erst hat das Wohnzimmer einen neuen, trendigen Anstrich erhalten. Der Selbermacher ist stolz auf das Resultat und behandelt sein Werk wie ein rohes Ei. Doch unverhofft kommt oft – schon wenige Tage später sorgt ein kleines Malheur schnell für einen unübersehbaren Fleck auf der Wand. Auch ständige Berührungen, zum Beispiel von Stuhllehnen, können den makellosen Look mit der Zeit beeinträchtigen. Die beanspruchten Bereiche springen einem mit dem sogenannten Polierglanz auf der ansonsten matten Oberfläche förmlich ins Auge. Ein Ausbessern der Abriebspuren ist oft nicht möglich, stattdessen müsste die gesamte Wand neu gestrichen werden. Eine Alternative dazu ist es, frische Farben vor den alltäglichen Beanspruchungen zu schützen.

Abriebspuren stören auf matten Oberflächen

Schon leichte mechanische Beanspruchungen können mit der Zeit den störenden Glanzeffekt auf der matten Wand hervorrufen. Abhängig von den Lichtverhältnissen im Raum und dem Betrachtungswinkel fallen die Spuren des Abriebs mal weniger, mal mehr auf. „Hinzu kommt eine Faustregel: Je dunkler ein Farbton ist, umso stärker sind Gebrauchsspuren mit der Zeit zu erkennen“, berichtet der Maler- und Lackierermeister Ralph Albersmann, Technischer Berater bei Schöner Wohnen-Farbe. Und sind die Spuren erst einmal da, lassen sie sich nicht mehr beseitigen. Dasselbe gilt für Flecken und Verschmutzungen. Wer dies verhindern will, kann seine neue Traumfarbe am besten gleich nach dem Anstrich mit einem zusätzlichen Farbschutz versehen. Das transparente Material sorgt für erhöhte Strapazierfähigkeit und lässt sich selbst gut reinigen. Neben matten Wandfarben ist es auch als Schutz für Tapeten geeignet.

So einfach lässt sich die Wandfarbe schützen

Die Handhabung ist denkbar einfach: Zuerst Rolle und Pinsel mit Wasser leicht anfeuchten, dann den Farbschutz nach und nach auf der gesamten Oberfläche auftragen. An Ecken und Kanten mit dem Pinsel beginnen und anschließend mit der Farbrolle bahnenweise vorgehen. Dabei abwechselnd waagerecht und senkrecht arbeiten und das Material vollständig sowie gleichmäßig auf der Fläche ausrollen. „Dabei geht man immer nass in nass ohne Unterbrechung vor, damit keine sichtbaren Ansätze entstehen können“, erklärt Albersmann weiter. Unter www.schoener-wohnen-farbe.com gibt es mehr Details zu dem praktischen Farbschutz, der vor Ort im Fachhandel und in vielen Baumärkten erhältlich ist. Wichtig: Mit dem Bodyguard für die Wand sollte man nicht warten, bis es schon zu Flecken gekommen ist. Denn vorhandene Abriebspuren oder Verschmutzungen kann die Schutzschicht nachträglich nicht mehr unsichtbar machen.

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Eigentumswohnung modernisieren

Unterschiede im Gemeinschafts- und Sondereigentum beachten

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Bei umfassenden Modernisierungsarbeiten in einer Eigentumswohnung kann es sich lohnen, einen unabhängigen Sachverständigen zur Bestandsaufnahme und Überprüfung der Baumaßnahmen hinzuzuziehen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund/www.markopriske.de

Wer schon länger eine Eigentumswohnung besitzt oder gebrauchtes Wohneigentum in einem Mehrfamilienhaus erwirbt, wird früher oder später mit einer Modernisierung konfrontiert sein. Die Gründe sind vielfältig. Sie reichen von dem Wunsch nach mehr Wohnkomfort über mehr Energieeffizienz bis zum Erhalt oder der Verbesserung des Werts von Wohnung und Wohnanlage. „Grundsätzlich zu unterscheiden sind hier Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum und am Sondereigentum“, erklärt Erik Stange, Pressesprecher des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).

Größere Maßnahmen am Haus müssen in der Eigentümergemeinschaft beschlossen werden

„Die Eigentümer sind gesetzlich verpflichtet, für die Instandhaltung einer Wohnanlage zu sorgen“, sagt Stange. Dazu gehören zum Beispiel Garten- und Reinigungsarbeiten, die Reparatur kleinerer Schäden oder die Instandhaltung technischer Anlagen. In der Regel liegen diese Arbeiten in der Hand des Hausverwalters, in vielen Verträgen ist ein Kostenlimit für die selbstständige Vergabe von Aufträgen vorgesehen. Größere Maßnahmen müssen in der Eigentümerversammlung beschlossen werden. Ideal ist es, wenn hierfür konkrete Kostenvoranschläge vorliegen. So weiß jeder in der Versammlung, welche Belastungen auf ihn zukommen. In der Regel zahlen Wohnungseigentümer mit dem Hausgeld auch eine monatliche Instandhaltungsrücklage. Sie verhindert, dass sich die Besitzer bei unumgänglichen Modernisierungs- oder Sanierungsarbeiten mit unerwartet hohen Kosten konfrontiert sehen.

In der eigenen Wohnung besitzen Eigentümer weitgehende Handlungsfreiheit

Rücklagen zu bilden, lohnt sich auch für das Sondereigentum, also die eigentliche Wohnung. Für ihre Instandhaltung ist jeder Eigentümer selbst verantwortlich, weder die anderen Eigentümer noch der Verwalter haben Mitspracherechte. Allerdings muss sichergestellt werden, dass unterlassene Instandhaltungsarbeiten keine Schäden an benachbarten Wohnungen oder am Gemeinschaftseigentum verursachen. Stange rät: „Kleinere Arbeiten sollte man regelmäßig durchführen – das ist meist günstiger, als zu warten, bis größere Reparaturen anfallen.“ Wenn eine umfassende Modernisierung ansteht, etwa eine Bad-Komplettmodernisierung oder ein barrierefreier Umbau der gesamten Wohnung, kann man für die Planung einen unabhängigen Sachverständigen, zum Beispiel einen BSB-Bauherrenberater hinzuziehen. Adressen und den kostenlosen Ratgeber „Eigentumswohnung“ gibt es unter www.bsb-ev.de. Der Berater kann Modernisierungen oder Sanierungen auch mit regelmäßigen Qualitätskontrollen begleiten. Dabei überprüft er, ob die Handwerker die Arbeiten fachgerecht und vertragsgemäß in der vereinbarten Qualität ausführen.

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Barrierefrei von Anfang an

So plant man das Eigenheim für ein selbstbestimmtes Leben in jeder Lage

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Wer bereits beim Bauen an Barrierefreiheit beispielsweise bei den Hauszugängen denkt, hat es später einfacher, das Haus an altersgerechte Bedürfnisse anzupassen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Wer in jüngeren Jahren ein eigenes Haus baut, denkt eher an die Familienplanung als an Barrierefreiheit. Komfort für Eltern und Kinder sowie eine altersgerechte Vorplanung müssen aber nicht im Widerspruch stehen. „Bereits bei der Hausplanung sollte man auf die Anpassungsfähigkeit des Gebäudes achten“, rät Erik Stange, Pressesprecher bei dem Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).

Küche und Bad lieber etwas großzügiger planen

Wichtige Funktionsräume für ein selbstbestimmtes Leben sind Küche und Bad. „Sie sollten deshalb besser großzügig und mit ausreichenden Bewegungsflächen geplant werden“, so die Empfehlung von Stange. Umgestaltungen zur Anpassung an körperliche Einschränkungen, etwa am Waschtisch im Bad oder am Arbeitstresen in der Küche, sind dann später einmal leichter möglich. Ebenfalls nicht zu eng ausgelegt werden sollten Treppen und Flure, damit sie die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Beim Zugang zum Haus rät Stange zu einer ebenerdig erreichbaren Eingangstür, die nicht erst im Alter, sondern auch für Kinderwagen die komfortablere Variante darstellt. Wo das nicht möglich ist, lassen sich Höhenunterschiede durch Rampen statt Treppenstufen überwinden. „Idealerweise legt man die Räume im Haus so an, dass eine oder zwei Personen im Alter auch alle wichtigen Bereiche – Wohnen, Schlafen, Körperpflege und Essen – auf einer Ebene unterbringen können“, so Stange.

„Barrierefrei“ als Schlagwort in der Baubeschreibung genügt nicht

Zu Vorsicht rät der BSB, wenn in Angebotsbeschreibungen für ein Haus Schlagworte wie „barrierefrei“, „altersgerecht“ oder „rollstuhlgerecht“ auftauchen. Die Begriffe sind nicht gesetzlich definiert und beschreiben keine verbindlichen Standards. „Es kommt immer auf die konkret in der Baubeschreibung genannten Details und Beschreibungen an“, erklärt Stange. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, holt sich zur Prüfung der Baubeschreibung schon vor Abschluss eines Bauvertrags Sachverständigenrat, zum Beispiel bei einem unabhängigen Bauherrenberater des BSB. Unter www.bsb-ev.de gibt es dazu Adressen und viele weitere Infos. Der Berater kann die Bauherren dabei unterstützen, barrierefreien Komfort sinnvoll vorauszuplanen. Zudem bietet er eine baubegleitende Qualitätskontrolle während der Bauphase bis zur Bauabnahme an. Im Zuge mehrerer Kontrollen überprüft er dabei, ob die Arbeiten am neuen Haus mängelfrei und vertragsgerecht ausgeführt werden.

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Noch ganz dicht?

Rechtzeitig Fenster- und Türdichtungen prüfen und gegebenenfalls austauschen

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Feuchtigkeit in der Wohnung und als Ergebnis ein erhöhter Energiebedarf: Ein Austausch alter Dichtungsprofile ist dann oftmals unerlässlich. Foto: djd/GfA-Dichtungen/Getty Images/nadisja

Wie lange hält eine Fenster- oder Türdichtung wirklich dicht? Kaum ein Mieter oder Eigenheimbesitzer macht sich darüber Gedanken. Einmal eingebaut, verbleiben sie oft Jahrzehnte in Fenstern und Türen. Dabei haben sie in der Regel nur eine „Haltbarkeit“ von fünf bis 15 Jahren. Während Türen und Fenster eine lange Lebensdauer haben, werden Dichtungen teilweise schon nach wenigen Jahren spröde, härten aus oder sind mechanisch zerstört. Die Folge: Kälteeinbruch, Feuchtigkeit in der Wohnung und als Ergebnis ein erhöhter Energiebedarf. Ein Austausch der alten, verschlissenen Dichtungsprofile ist dann unerlässlich.

Kaputte Fenster- oder Türdichtungen identifizieren

Kaputte Dichtungen führen zunächst unmerklich, aber stetig zu einem steigenden Energieverbrauch. Mit der nächsten Nebenkostenabrechnung kommt dann die böse Überraschung: Heizkostennachzahlungen. „Intakte Dichtungen reduzieren zudem deutlich hörbar Lärmemissionen. Gerade in der Großstadt an viel befahrenen Straßen und Innenstädten tragen sie damit maßgeblich zu mehr Lebensqualität bei“, weiß Lars Hagemeier, Geschäftsführer von GfA-Dichtungen. Ob Fenster und Türen noch ganz dicht schließen, kann jeder selbst prüfen. Dazu sollte man ein Blatt Papier zwischen Fenster und Rahmen klemmen. Wenn man es einfach herausziehen kann, ist entweder die Dichtung defekt oder das Fenster nicht mehr richtig eingestellt. Die zweite Möglichkeit: Mit einer brennenden Kerze am Tür- oder Fensterrahmen entlangfahren. „Flackert die Flamme oder geht aus, sollte man handeln und umgehend einen Handwerksbetrieb kontaktieren“, empfiehlt Lars Hagemeier.

Dichtungstausch dem Fachmann überlassen

Damit die Experten die passende Ersatzdichtung finden und austauschen können, sollte man mit einem Teppichmesser oder einer Schere ein Stück der alten Dichtung entfernen und damit zum Fachbetrieb oder Fachhändler gehen. Die Profis erfragen dann beim Dichtungsspezialisten das entsprechende Dichtungsprofil und stimmen die benötigte Menge ab. Mehr Infos gibt es unter www.gfa-dichtungen.de. „Noch besser sind allerdings bereits komplett verschweißte Dichtungsrahmen“, weiß Lars Hagemeier. Innerhalb weniger Tage bekommt der Kunde dann ein Gegenmuster oder die bestellte Dichtung. „Den Tausch sollte man aber vom Fachmann vornehmen lassen. Denn nur er kann den korrekten Sitz und die einwandfreie Funktion prüfen“, so Hagemeier.

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Frost keine Chance lassen

Mobile Heizzentralen sorgen während des Winters für Wärme im Rohbau

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Wenn es draußen kalt ist, sorgen mobile Heizgeräte für angenehmere Temperaturen im Inneren des Rohbaus. Foto: djd/Hotmobil

Der Bau eines Eigenheims wird idealerweise so geplant, dass die Bauzeit mit Einbruch des Winters beendet ist. Doch das ist nicht immer möglich, gerade nicht beim aktuell anhaltenden Bauboom und Handwerkermangel. In diesem Fall sollten Bauherr und -herrin dafür sorgen, dass trotz erschwerter Witterungsbedingungen der Baubetrieb möglichst im Trockenen und Warmen weitergehen kann. Mensch und Materialien sind vor Frost zu schützen. Wenn die Heizung vor Ort noch nicht in Betrieb ist, können mobile Heizzentralen schnell und zuverlässig für die erforderlichen Temperaturen sorgen. Diese lassen sich auch mieten.

Einfache und effiziente Bauheizung

Bewährt haben sich mobile Heizzentralen, etwa von Hotmobil, die je nach Größe innerhalb oder außerhalb des Gebäudes aufgestellt werden. Diese gibt es im Anhänger, Heizcontainer und, besonders für den Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern, als kompakte Elektroheizzentralen. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizlüftern haben mobile Heizzentralen einen geringeren Brennstoffverbrauch und sind somit in Sachen Betriebskosten deutlich günstiger. Der richtige Ansprechpartner, um sich zum Thema zu erkundigen, ist der Heizungsfachbetrieb vor Ort.

Eine Heizung am Bau bringt gleich mehrere Vorteile

Eine Baubeheizung schützt nicht nur vor Frost. Sie sorgt ebenfalls dafür, dass die Mindestanforderungen an das Raumklima für die Verarbeitung von Stuck, Estrich und Bodenbelägen erfüllt werden. Durch eine Winterbauheizung wird zudem sichergestellt, dass auch in den kalten Monaten angemessene Arbeitsbedingungen auf der Baustelle geschaffen werden, sodass die Fachhandwerker ihrer Arbeit nachgehen können. Wird die mobile Heizzentrale an die bereits verlegte Fußbodenheizung angeschlossen, verkürzt sich dadurch die Estrichtrocknungszeit deutlich. So wird das neue Haus schneller bewohnbar.

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