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Beruf & Karriere

Eine spannende Zukunft dank dualer Ausbildung

Langfristige Perspektiven für den erfolgreichen Aufstieg im Beruf

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Mit Abschluss der dualen Berufsausbildung fängt die Karriere erst richtig an. Den Fachkräften stehen attraktive Perspektiven offen. Foto: djd/www.BMBF.de/standret - stock.adobe.com

Den Zahlen des Berufsbildungsberichts 2021 zufolge beendeten 383.292 Frauen und Männer allein im Jahr 2019 erfolgreich eine duale Ausbildung. 77 Prozent der Absolventinnen und Absolventen wurden von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Dabei ist der erste Schritt ins Arbeitsleben nur der Anfang – mit Abschluss der dualen Berufsausbildung fängt die Karriere erst richtig an. Am Arbeitsplatz durchstarten, einen Job im Ausland annehmen, eine Fortbildung aufsatteln und anschließend einen Betrieb übernehmen oder ein Unternehmen gründen: Dual ausgebildeten Fachkräften stehen attraktive Karriereperspektiven offen. Beim Wunsch sich fortzubilden, bietet die berufliche Bildung zudem viele Möglichkeiten.

Fortbilden bis auf „Master-Niveau“

Der Abschluss einer dualen Berufsausbildung ist meist erst der Anfang einer spannenden Berufskarriere: Um den beruflichen Aufstieg anzukurbeln, lohnt sich eine Fortbildung. Meister, Fachwirt, Betriebswirtin und Co.: Die Vielzahl der Abschlussbezeichnungen in der höherqualifizierenden Berufsbildung wurden 2020 mithilfe der neuen aufeinander aufbauenden Fortbildungsstufen „Geprüfte/r Berufsspezialist/in“, „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ übersichtlicher und vor allem einheitlich gestaltet. In Abstimmung mit Gewerkschaften und Arbeitgebervertretern werden die Fortbildungsordnungen nach und nach an die neuen Abschlussbezeichnungen angepasst. Insbesondere die Abschlüsse „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ senden dabei ein wichtiges Signal: Die international verständlichen Begriffe erleichtern die Jobsuche im Ausland und verdeutlichen zugleich die Gleichwertigkeit der beiden Fortbildungsabschlüsse zu den akademischen Bachelor- und Master-Abschlüssen.

Wie finanziere ich meine Fortbildung oder Selbstständigkeit?

Um beruflich den nächsten Schritt zu gehen, muss oft Zeit und Geld in die Karriere investiert werden. Eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten gewährleistet jedoch finanzielle Unterstützung. Mit dem Aufstiegs-BAföG fördern Bund und Länder die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse für den beruflichen Aufstieg. Besonders leistungsstarke Berufseinsteigende können sich für das Weiterbildungsstipendium bewerben, das von der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) koordiniert wird. Wer sich lieber selbstständig machen möchte, kann sich bei der örtlichen Industrie- und Handelskammer beziehungsweise Handwerkskammer zu den zahlreichen Förderprogrammen zur Existenzgründung von Bund, Ländern und EU beraten lassen. Weitere Informationen zu Perspektiven mit dualer Berufsausbildung gibt es auf www.die-duale.de.

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Offen für Veränderungen

Umfrage: So hat die Pandemie die Einstellung der Menschen zur Arbeit beeinflusst

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Homeoffice und "Work-from-Anywhere": Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland schätzen die neuen Optionen, die sich in der Pandemie entwickelt haben. Foto: djd/Avaya

Die Pandemie hat die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, auf den Kopf gestellt. Und sie tut es noch immer. Was hat das mit den Menschen gemacht? Wie hat sich die Einstellung zum Homeoffice und zu neuen digitalen Optionen in der Arbeitswelt verändert? Dieser Frage ging das Marktforschungsunternehmen Davies Hickman Partner nach, im Auftrag von Avaya, einem Anbieter von Cloud-Lösungen. Durchgeführt wurde die Studie in weltweit elf Ländern, das Ergebnis gibt es komplett unter www.avaya.com/de/work-life-studie. Eine wichtige Erkenntnis: Frust entsteht bei vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, wenn ihre Chefs an Technologien für effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit sparen. 42 Prozent der Befragten beschreiben den Produktivitätsverlust aufgrund unzureichender Technik als Hemmschuh. Hier sind drei weitere Ergebnisse der Studie.

Homeoffice und „Work-from-Anywhere“: 37 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland schätzen die neuen Optionen, die sich in der Pandemie entwickelt haben. Im Durchschnitt aller Länder liegt der Wert mit 46 Prozent sogar noch deutlich höher. Bei zwölf Prozent der Befragten hierzulande konnte während der Pandemie eine Homeoffice-Lösung nicht umgesetzt werden, global gesehen ein vergleichsweise hoher Wert. Zwei Drittel der Befragten in Deutschland fühlen sich glücklicher, wenn sie zumindest auch im Homeoffice arbeiten können, nur 16 Prozent stehen der Arbeit von zu Hause aus grundsätzlich skeptisch gegenüber.

Mehr „Workaholics“: Die Pandemie hat neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit hervorgebracht, doch viele Beschäftigte wurden und werden aus Angst vor Arbeitsplatzverlust zu Workaholics. In Deutschland bezeichnen sich 28 Prozent so, international sind es sogar 39 Prozent. Vier von zehn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland fühlen sich gefangen in der täglichen Routine, 48 Prozent würden es gerne ein wenig ruhiger angehen lassen – wagen es aber nicht aus Angst vor Arbeitsplatzabbau.

Servicecenter erfüllen die Erwartungen vielfach nicht: Das Servicecenter hat im Laufe der Pandemie oft den persönlichen Kontakt zwischen Anbieter und Kunden ersetzt, allerdings selten zur Zufriedenheit der Kunden. 79 Prozent von ihnen erwarten ein gutes Erlebnis im Servicecenter, aber nur 13 Prozent der Unternehmen wurden dieser Erwartung gerecht. Die gute Nachricht zum Schluss ist, dass immerhin 25 Prozent der Befragten in Deutschland die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Servicecenter im Vergleich zu vor der Pandemie als warmherziger und empathischer empfanden.

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Mental fit bleiben

Drei Tipps zur Unterstützung der psychischen Gesundheit im Homeoffice

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Die ständige Erreichbarkeit auf allen Geräten ist eine hohe Belastung im Homeoffice. Wichtig ist es daher, Beruf und Privates konsequent zu trennen. Foto: djd/adeccogroup.de/Björn Antonissen

Die Corona-Situation bringt große Belastungen mit sich. Durch die Arbeit im Homeoffice verschwimmen die Grenzen von Arbeitszeit und Freizeit und das Abschalten fällt schwerer. Bei Anzeichen von anhaltender Anspannung, Müdigkeit und Erschöpfung können die folgenden Tipps helfen, die mentale Gesundheit zu unterstützen.

Routinen und Tagesstruktur schaffen

Zeitlich festgelegte Aufgaben sorgen für Stabilität und helfen, den Arbeitstag bewusst zu starten und auch wieder zu beenden. Wer neue Routinen wie Sport etablieren möchte, sollte die Aktivitäten konsequent über ein bis zwei Monate verfolgen. Dabei gilt die Regel: „never miss twice“: Schon nach zwei Versäumnissen fällt es schwer, die Gewohnheit beizubehalten. „Was es braucht, damit wir alle gut durch diese Zeit kommen, ist eine Kultur der Offenheit, Sensibilität gegenüber den Bedürfnissen unserer Teammitglieder sowie gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung“, sagt Vera Vogel, Human-Ressources-Chefin der Adecco Group in Deutschlanvd. Zudem sorge eine klare räumliche Trennung von Arbeitsplatz und Entspannungsort auch zu Hause für die nötige Abgrenzung von Job und Privatem.

Pausen und Bewegung als Ausgleich etablieren

Gerade wenn sich die Aufgaben auf dem Schreibtisch stapeln und der Stress groß ist, scheuen sich viele, eine Pause einzulegen. Dabei sind diese wichtig für das eigene Wohlbefinden und die Produktivität, wie Studien zeigen. Schon ein kurzer Blick aus dem Fenster oder zwei bis drei bewusste Atemzüge sorgen für Erholung. Idealerweise plant man alle ein bis zwei Stunden Kurzpausen von etwa zwei bis fünf Minuten ein, die man zum Strecken und Aufstehen nutzt. Aber auch ein kurzes Nickerchen, ein sogenannter Powernap, von einer Viertelstunde kann das Stresslevel senken.

Die eigenen Bedürfnisse kennen und kommunizieren

In stressigen Phasen können Schlafmangel, ein hohes Stresslevel und Anspannung vorkommen. Diese Symptome sollten nach einer gewissen Zeit wieder verschwinden. Doch viele gestehen sich nur ungern ein, unzufrieden oder überarbeitet zu sein. Dabei ist man mit diesen Problemen nicht allein: In der aktuellen Adecco-Studie „Resetting Normal“ etwa gab jeder vierte Befragte an, in den vergangenen zwölf Monaten unter einer zu hohen Arbeitsbelastung oder sogar einem Burn-out gelitten zu haben. Unter www.adeccogroup.de finden sich mehr Details zu der Untersuchung. Ein weiteres Resultat: Über die Hälfte der Führungskräfte fühlt sich nicht in der Lage, die mentale Gesundheit ihrer Mitarbeiter richtig einzuschätzen. Umso wichtiger ist es, die eigene Belastung frühzeitig und offen zu kommunizieren. Nur so kann ein Arbeitsumfeld entstehen, in dem man mental fit und glücklich ist.

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Die Stimme des Sports

Neue Weiterbildung Sportkommunikation

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Reporter und Journalisten sind ganz nah dran an den wichtigen Leuten des Sportbusiness. Hier ist die richtige Kommunikation ausschlaggebend. Foto: djd/IST-Hochschule für Management

Die Sportkommunikation gehört zu den spannendsten Berufsfeldern des Sportbusiness. Viele junge Menschen wollen nah am Spielgeschehen sein und Reporter, Kommentator, Social-Media-Experte oder Videojournalist im Fußball werden. Allerdings: Nur wer das Geflecht aus Sport, Medien und Wirtschaft durchschaut, kann durch gelungene Kommunikation über die geeigneten Kanäle Positives für sich, seinen Verein, seinen Verband oder seine Marke erreichen. Das IST-Studieninstitut bietet jetzt eine neue Weiterbildung an, in der sich Interessenten berufsbegleitend zum Kommunikationsprofi weiterbilden können.

Praktische Einblicke

„Die Sportkommunikation ist so bunt wie der Sport selbst. Dabei sorgen die Medien zu einem großen Anteil mit dafür, dass Sport in der Gesellschaft ankommt und konsumiert werden kann. In dem Prozess der Berichterstattung spielt die Kommunikation eine enorm wichtige Rolle und ist entscheidend für das Endprodukt“, weiß Felix Görner, leitender Sportreporter bei RTL. „Hier bietet die IST-Weiterbildung Sportkommunikation notwendige praktische Einblicke in den Bereich der Medienkommunikation, um die Arbeit mit den Medien professionell gestalten zu können und so auch die Außenwirkung des Vereins oder Sportunternehmens zu verbessern.“

Berufsbegleitend weiterbilden

Wer in dem Bereich der Sportkommunikation Fuß fassen möchte oder sich als Mitarbeiter der Sportbranche entsprechendes Know-how aneignen will, lernt mit dieser Weiterbildung flexibel und berufsbegleitend in zwölf Monaten, wie er durch gelungene Kommunikation die Zufriedenheit von Partnern, Medien, Mitarbeitern und Sponsoren spür- und messbar erhöhen kann. Mit dem Abschluss qualifizieren sich Vereinsmitarbeiter, Pressesprecher, Leistungssportler, Funktionäre und Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation für anspruchsvolle Aufgaben in der internen und externen Sportkommunikation. Das Wissen vermitteln dabei Experten aus der Sport- und Medienbranche. Dazu zählen Ralph Durry vom Sport-Informations-Dienst, David Görges, ehemaliger Digitalchef des BVB, Michael Röhrig, Leiter Kommunikation bei Sport1 und Eurosport-Kommentator Guido Heuber.

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Wählen will gelernt sein

Gesetzgeber hat Änderungen zur Betriebsratswahl 2022 beschlossen

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Gesetzliche Änderungen haben Auswirkung auf die Betriebsratswahl 2022. So sind zukünftig auch digitale Sitzungen des Wahlvorstandes und die Wahl ohne Stimmzettelumschlag möglich. Foto: djd/AUB/Jacob Lund - stock.adobe.com

Bis zur nächsten turnusgemäßen Betriebsratswahl sind es nur noch wenige Monate. Vom 1. März bis 31. Mai 2022 sind bundesweit die Beschäftigten aufgerufen, wie alle vier Jahre ihre Interessensvertreter zu bestimmen. Doch kurz vor der heißen Phase der Planungen hat der Gesetzgeber noch eine Reihe wichtiger Vorgaben beschlossen. Mit der Änderung des Betriebsverfassungsgesetzes durch den Bundesrat Ende Oktober 2021 gelten unter anderem neue Regeln für die Vorbereitung und den Ablauf der Wahlen.

Neue Regeln zu digitalen Sitzungen und Briefwahl

Zu den wesentlichen gesetzlichen Änderungen gehört, dass in Zukunft teilweise auch digitale Sitzungen des Wahlvorstandes erlaubt sind – vorausgesetzt, dass die Vertraulichkeit gewahrt ist und der Wahlvorstand das Sitzungsformat vorab gesondert beschlossen hat. Präsenzsitzungen sind in jedem Fall Pflicht für Wahlversammlungen, die Prüfung von Vorschlagslisten, die Bearbeitung der Briefwahlunterlagen sowie für die Stimmauszählung. „Auch für alle Personen, die schon mehrfach eine Betriebsratswahl vorbereitet und durchgeführt haben, gibt es gravierende Änderungen im Betriebsverfassungsgesetz und der Wahlordnung, die man kennen sollte“, unterstreicht Mike Bubner von der unabhängigen Arbeitnehmervertretung AUB: „Es ist wichtig, auf dem aktuellen Stand zu sein, damit die Betriebsratswahlen 2022 erfolgreich und rechtlich korrekt erfolgen.“

Seminare informieren über rechtliche Vorgaben

Denn Tücken lauern oft im Detail. Das gilt etwa für das korrekte Aufstellen der Wählerliste. Personen, die nicht selbst kandidieren, dürfen wie Arbeitnehmer unter 18 Jahren und Leiharbeitnehmer hier nur gesondert ausgewiesen werden. Zudem soll in der Wahlausschreibung deutlich ersichtlich sein, dass diese Personen lediglich das aktive Wahlrecht haben. Vorbereitende Seminare, auf die Wahlvorstände einen gesetzlichen Anspruch haben, vermitteln das notwendige Fachwissen, um rechtlich relevante Fehler auszuschließen. Unter www.betriebsrat-2022.de etwa gibt es die nächsten Seminartermine, weitere Informationen und eine Kontaktmöglichkeit für eine individuelle Beratung. Schließlich können auch Details bei der Durchführung des Wahlgangs eine große Bedeutung spielen. Ein Beispiel für die neuen Vorgaben: Wer vor Ort wählt, kann seinen Stimmzettel künftig wie bei Bundestags- oder Landtagswahlen direkt ohne Wahlumschlag in die Urne einwerfen. Dabei muss allerdings das Blatt so gefaltet sein, dass die Stimmabgabe nicht zu erkennen ist.

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Großes Kino an der kleinen Akademie

In Berlin wird die Filmkunst nicht nur gefeiert, sondern auch gelehrt

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Action am Set: Beim Dreh ihrer Kurz- und Langfilme setzen die Studierenden der DFFB das Gelernte in die Praxis um. Foto: djd/www.dffb.de/Jonas Friedrich

Von Marlene Dietrich im „Blauen Engel“ über Wim Wenders‘ „Himmel über Berlin“ bis zum TV-Ereignis „Babylon Berlin“: In der deutschen Hauptstadt hat der Film schon immer eine Hauptrolle gespielt. Kreative aus aller Welt kamen und kommen nach Berlin und bringen das Publikum zum Träumen, Lachen, Weinen, Staunen und Nachdenken. Heute ist die Metropole das Zuhause eines der bekanntesten Filmfestivals der Welt, der Berlinale, dazu Drehort für rund 300 Filmproduktionen im Jahr. Kein Wunder, dass Berlin auch für den filmemachenden Nachwuchs attraktiv ist. Gleich neben der Deutschen Kinemathek, in der Filmschätze aus mehr als einem Jahrhundert gesammelt werden, liegt eine der angesehensten Filmschulen Europas: die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB).

Praxis first im Studium

Das Studium an der kleinen, aber höchst kreativen Hochschule zeichnet sich durch die starke Praxisorientierung und intensive Zusammenarbeit aus. Beim gemeinsamen Entdecken, Ausprobieren, Wagen, Scheitern und Evaluieren lernen die Studierenden die vielfältigen Möglichkeiten des Filmemachens kennen und können so ihre eigene künstlerische Sprache finden. Von Oktober bis Januar läuft die aktuelle Bewerbungsphase – Infos dazu gibt es unter www.dffb.de. Gelehrt werden die grundlegenden Gewerke des Filmemachens mit Spezialisierungen in den Bereichen Regie, Bildgestaltung/Kamera, Produktion, Drehbuch sowie Montage Bild und Ton. Im Hauptstudium entwickeln die jungen Filmschaffenden Kurz- und Langfilme, von denen viele zu nationalen und internationalen Festivals eingeladen werden, zum Beispiel zu den Filmfestspielen in Cannes, Locarno und Toronto und natürlich auf die Berlinale. Zu den bekannten Alumni zählen etwa Raoul Peck, Wolfgang Petersen, Angela Schanelec, Christian Petzold, Helke Sander, Reinhold Vorschneider und Harun Farocki.

Talentschmiede mit Zukunft

Neben dem Studium, auf dem das Hauptaugenmerk liegt, bietet die Akademie das ganze Jahr über Veranstaltungen und Netzwerktreffen rund um Filmkultur und Arthouse-Kino. Am 1. August 2021 hat erstmals eine weibliche Doppelspitze die Leitung übernommen – mit Catherine Ann Berger als kaufmännischer und Marie Wilke als künstlerischer Direktorin: „Wir freuen uns beide sehr. Die DFFB ist eine Filmschule mit einer starken Tradition und Handschrift, die wir würdigen und gleichzeitig mit neuen Akzenten in eine gute Zukunft führen wollen“, erklärt das Duo. Wobei auch neue Akzente in der Filmschule letztlich zur Tradition gehören: Denn Offenheit für kulturelle und künstlerische Einflüsse sowie Techniken aus aller Welt gehört hier zum Selbstverständnis.

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Im Ruhestand Gutes tun

Die neu gewonnene Zeit kann man für ein ehrenamtliches Engagement nutzen

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Mit ehrenamtlichem Engagement kann man im Ruhestand andere Menschen unterstützen. Foto: djd/Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe/Getty Images/Halfpoint

Endlich mehr Zeit für sich, die Hobbys und die Familie: Wer in den Ruhestand tritt, freut sich meist, den beruflichen Stress und einen oft engen Terminplan hinter sich gelassen zu haben. Viele genießen die neugewonnene Freiheit, fragen sich allerdings auch, wie sie diesen Spielraum künftig sinnvoll gestalten und ihren Tatendrang einbringen können. Eine Möglichkeit ist es, sich ehrenamtlich zu engagieren, etwa im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.

Katastrophen- und Bevölkerungsschutz basiert auf ehrenamtlichem Einsatz

Er fußt zu über 90 Prozent auf ehrenamtlichen Helfern. Ältere, die im Ruhestand eine neue Aufgabe suchen, können dort in der Krisenintervention tätig sein, sich um die Verpflegung von Einsatzkräften kümmern, beim Reparieren von Fahrzeugen und Geräten helfen, verletzte Menschen oder Tiere aus Gefahrenzonen retten und vieles mehr. Unter www.mit-dir-fuer-uns-alle.de können Interessierte herausfinden, welches Ehrenamt zu ihnen und ihren Talenten passt. Im kulturellen Bereich und im Umweltschutz herrscht ebenfalls großer Bedarf an Unterstützung. Die Möglichkeiten, sich freiwillig zu engagieren, sind so breit gefächert, dass jeder und jede das Passende finden kann.

Die Erfahrung macht Ältere zu wertvollen Helfern

Von den rund 17 Millionen Menschen, die nach Angaben des Statistikportals Statista in Deutschland ein Ehrenamt ausüben, ist die Mehrheit über 50 Jahre alt – knapp ein Viertel sogar 70 Jahre und älter. Jeder und jede sammelt im Laufe der Zeit viel Lebens- und Berufserfahrung. Das macht Ältere als freiwillige Helfer wichtig und wertvoll, Hilfsorganisationen im sozialen wie technischen Bereich profitieren von ihrem Wissen. Ruheständler können dort ihre Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen und dabei anderen Menschen helfen, was laut Glücksforschung auch dem eigenen Wohlbefinden dient. Ein weiterer Vorteil: Wer sich ehrenamtlich engagiert, sammelt noch einmal neue Erfahrungen, knüpft zahlreiche Kontakte und bereichert damit seinen Alltag. Das Gefühl, gebraucht zu werden und eingebunden zu sein, steigert die Lebensqualität – und der Austausch mit anderen Generationen stimuliert zudem die geistige Leistungsfähigkeit.

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Durchstarten im Homeoffice

Tipps für einen gelungenen beruflichen Neuanfang nach der Corona-Zeit

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Arbeiten unter veränderten Rahmenbedingungen: Die neuen Kollegen lernt man oft erst nur per Videokonferenz kennen. Foto: djd/adeccogroup.de/Unsplash

Flexible Arbeitsmodelle sind in vielen Unternehmen während der vergangenen Monate zum Standard geworden. Das Arbeiten im Homeoffice erschwert es allerdings für Jobeinsteiger, sich mit Routinen ihres Arbeitgebers vertraut zu machen und die neuen Kollegen kennenzulernen. Für einen erfolgreichen Start ist daher neben einem guten Einarbeitungsprogramm die eigene Vorbereitung entscheidend.

Auf neue Kollegen aktiv zugehen und sich digital vernetzen

Solange informelle Gespräche an der Kaffeemaschine oder beim Mittagessen ausfallen, sind Verabredungen zu virtuellen Pausen eine Alternative, um schnell Kontakte im neuen Unternehmen zu knüpfen. Zusätzlich eignen sich Karriere-Plattformen im Netz, um ein unternehmensinternes Netzwerk aufzubauen und vom gegenseitigen Wissensaustausch zu profitieren. Neben dem Kontakt zu erfahrenen Mitarbeitenden kann es auch ratsam sein, Verbindungen zu Personen aufzunehmen, die ebenfalls erst kürzlich angefangen haben. Denn sie haben mit ähnlichen Herausforderungen zu tun. „Sogenanntes hybrides Arbeiten ist keine vorübergehende Auswirkung der Pandemie, sondern wird ein fester Bestandteil der neuen Normalität bleiben“, sagt Vera Vogel, Leiterin der Human-Ressources-Abteilung der Adecco Group in Deutschland. „Wichtig ist es, dass Entscheidungsträger und Beschäftigte gemeinsam die Verantwortung für die Gestaltung eines neuen Arbeitsmodells übernehmen.“ Mehr Details dazu bietet die Studie „Resetting Normal“, deren Ergebnisse unter www.adeccogroup.de nachzulesen sind. So ist es gerade zu Beginn einer neuen Tätigkeit wichtig, viele Fragen zu stellen, um sich schnell in das Arbeitsumfeld einzufinden.

„Sichtbarkeit“ im Unternehmen erhöhen

Neue Mitarbeiter laufen in der virtuellen Arbeitswelt schnell Gefahr, übersehen zu werden. Damit andere die eigene Leistung wahrnehmen und einen als Teil des Teams sehen, ist es wichtig, auf sich aufmerksam zu machen. In Meetings beispielsweise sollte man sich proaktiv vorstellen, um nicht zum unsichtbaren Teilnehmer zu werden. Zusätzlich ist es insbesondere in der Anfangszeit hilfreich, regelmäßiges Feedback einzuholen. Das erlaubt zum einen eine bessere Einschätzung der eigenen Leistung und zeigt Engagement. Zum anderen ermöglicht es eine Verbesserung der Zusammenarbeit auf beiden Seiten. Der berufliche Neuanfang in Pandemiezeiten kann herausfordernd sein, bietet aber auch Chancen – wie den Heimvorteil im Homeoffice. Die gewohnte Umgebung mit der persönlichen Einrichtung erzeugt Vertrautheit. Zusätzliche Angebote wie Mentoring- oder Patenprogramme helfen, das Unternehmen besser kennenzulernen und anfängliche Unsicherheiten zu beseitigen.

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Frauen in der Teilzeitfalle

Experte: Auch im Falle einer Berufsunfähigkeit drohen Konsequenzen

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Kinderbetreuung ist in Deutschland noch immer überwiegend Frauensache. Wer deshalb nur in Teilzeit arbeiten kann, sollte sich auch in Sachen Berufsunfähigkeitsversicherung Gedanken machen. Foto: djd/Worksurance.de/Getty Images/Radomir Jovanovic

Bei allen Fortschritten, die es bereits gegeben hat: Von echter Gleichberechtigung in der Berufswelt kann in Deutschland noch keine Rede sein. Das Statistische Bundesamt untersuchte 2018, wer in Haushalten mit minderjährigen Kindern in Teilzeit arbeitet. Das Ergebnis: 5,8 Prozent der Männer und 66,2 Prozent der Frauen. Die Corona-Krise dürfte dieses Ungleichgewicht noch einmal verstärkt haben. In Beziehungen, in denen der Mann deutlich mehr verdient als die Frau, sollte die private Altersvorsorge deshalb auf ihren Namen laufen, um diese Ungerechtigkeit auszugleichen.

Teilzeit kann Auswirkungen auf die Berufsunfähigkeit haben

Was viele nicht wissen: Die Aufteilung der Arbeitszeit kann auch darüber entscheiden, ob eine private Berufsunfähigkeitsversicherung im Falle eines Falles zahlt oder nicht. Denn „berufsunfähig“ bedeutet, den Job, den man zuletzt ausgeübt hat, nur noch zur Hälfte erfüllen zu können. Wer vorher acht Stunden täglich gearbeitet hat, ist also berufsunfähig, wenn er oder sie maximal vier Stunden arbeiten kann. Wer zuvor in Teilzeit gearbeitet hat, muss entsprechend stärker eingeschränkt sein, um sein Geld zu bekommen. Ein Beispiel verdeutlicht dies: Einer Frau, die wegen Brustkrebs eine Chemotherapie absolviert, kann vielleicht eine Arbeitszeit von elf Stunden pro Woche zugemutet werden. Bei einer Regelarbeitszeit von 40 Stunden läge hier eine Berufsunfähigkeit vor, bei 20 Stunden nicht.

Mit dem Arbeitsergebnis statt mit der Arbeitszeit argumentieren

„Trotz dieses Problems zahlen Teilzeitbeschäftigte denselben monatlichen Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung“, weist Philip Wenzel, Chefredakteur des Informationsportals Worksurance.de, auf eine Ungerechtigkeit hin. Um diese zu beseitigen, gibt es mittlerweile in einzelnen Tarifen Teilzeitklauseln. Einige rechnen die Arbeitszeit auf Vollzeit hoch, andere bewerten die Tätigkeit als Hausfrau anteilig als Beruf. Solche Teilzeitklauseln seien aber oftmals eher gut gemeint als gut gemacht, meint Philip Wenzel. Bis sich effektiv etwas ändere, sollte man im Falle einer Berufsunfähigkeit gegenüber dem Versicherer über das Arbeitsergebnis argumentieren und nicht über die Arbeitszeit. Als Beispiel nennt Wenzel einen Bäcker, der das Mehl nicht mehr in die Mischmaschine schütten kann. Doch dies ist Grundlage für alle weiteren Aufgaben. „Er ist berufsunfähig, weil kein sinnvolles Arbeiten mehr möglich ist“, erklärt Wenzel. „Der Versicherer müsste hier eigentlich zahlen.“ Damit Frauen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht in die Teilzeitfalle tappen, sollten sie sich vor Vertragsabschluss und vor allem vor Beantragung der Leistung gut informieren.

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Jede und jeder kann helfen

Für das Ausüben eines Ehrenamtes sprechen viele Gründe

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Bei Flutkatastrophen helfen Ehrenamtliche bei der Versorgung der Einwohnerinnen und Einwohner und der Wiederherstellung der Infrastruktur. Foto: djd/BBK/Getty Images/Alena Paulus

Sie waren sofort zur Stelle, packten an und unterstützten die Menschen vor Ort. Zahllose ehrenamtliche Helferinnen und Helfer rückten bei der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern aus, um bei der Versorgung der Einwohner und der Wiederherstellung der Infrastruktur zu helfen. In Deutschland fußt der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz zu über 90 Prozent auf ehrenamtlichen Helfern. Die aktuellen Hochwasserkatastrophen und auch die in Zukunft in größerer Anzahl zu erwartenden Extremwetterereignisse machen deutlich, wie wichtig freiwilliges Engagement ist.

Verantwortung übernehmen und sich persönlich weiterentwickeln

„Ehrenamtliche Einsatzkräfte sind die tragende Säule des Bevölkerungsschutzes“, betont auch Armin Schuster, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Engagieren kann sich jeder. Und es gibt viele Gründe, warum man ein Ehrenamt ausüben sollte. Mit seinem Engagement kann man andere Menschen in Notlagen unterstützen, man kann Verantwortung übernehmen und sich persönlich weiterentwickeln. Ein Ehrenamt bereitet vielen aber auch oft schlichtweg Freude. Sie empfinden ihren Einsatz – etwa, wenn sie sich um alte Menschen, Tiere oder die Umwelt kümmern – als sinnstiftend, und sie schöpfen Kraft aus der Anerkennung, die sie für ihre Tätigkeit finden. Dankbarkeit und anerkennendes Lob der Mitmenschen geben ein gutes Gefühl und motivieren zum Weitermachen. Manche finden im Ehrenamt eine Berufung neben dem Job. Sie können damit ihren Alltag erweitern, sich selbst verwirklichen und eigene Kenntnisse beisteuern.

Im Ehrenamt ist jede und jeder willkommen

„Egal was du kannst, du kannst helfen“, lautet denn auch der Leitspruch der Kampagne „Mit dir für uns alle“. Jede und jeder ist willkommen und kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen. Die einen löschen Feuer und bergen verletzte Menschen oder Tiere aus Gefahrenzonen, andere helfen in der Krisenintervention bei belastenden Ereignissen dabei, das Erlebte zu verarbeiten, oder setzen sich als Dolmetscher ein. Wiederum andere Ehrenamtliche planen technische Hilfe, reparieren Fahrzeuge und Geräte oder kümmern sich um die Verpflegung von Einsatzkräften. Unter www.mit-dir-fuer-uns-alle.de können Interessierte herausfinden, welches Ehrenamt zu ihnen und ihren Talenten passt.

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Arbeitssicherheit ist Chefsache

Vorbeugung und regelmäßige Kommunikation schützen vor Unfallrisiken

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Vorbeugung ist der beste Schutz: Regelmäßige Mitarbeiterschulungen tragen zu mehr Arbeitssicherheit bei. Foto: djd/www.BGETEM.de/Getty Images/Abel Mitja Varela

„Bei uns im Betrieb ist seit Jahren kein Unfall mehr passiert – was soll schon schiefgehen?“ Wenn sich unter Mitarbeitern solch ein Denken verbreitet, ist es bis zur Unachtsamkeit und zum Leichtsinn oft nicht mehr weit. Zwar sind Arbeitsunfälle stark rückläufig, laut Zahlen von Statista von knapp 1,4 Millionen Fällen im Jahr 2000 auf gut 760.000 Unfälle in 2020. Doch das Hantieren mit Maschinen und Werkzeugen birgt jeden Tag ein latentes Risiko. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu bleiben, die persönliche Schutzausrüstung von Helm über Augen- bis Gehörschutz konsequent zu nutzen und auf sich selbst sowie die Kollegen acht zu geben. Entscheidenden Anteil an sicheren Arbeitsbedingungen haben Chefs und Führungskräfte.

Vorbildfunktion wahrnehmen

Unternehmen stehen gesetzlich in der Pflicht, Rahmenbedingungen für ein sicheres Arbeiten zu schaffen und unter anderem die Mitarbeiter regelmäßig zu schulen. Mindestens ebenso wichtig ist die Vorbildfunktion der Vorgesetzten, schildert etwa die Arbeitspsychologin Jella Heptner von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM): „Neben den technischen und organisatorischen Maßnahmen kommt es darauf an, Sicherheit und Gesundheit zum Thema der Unternehmenskultur zu machen.“ Fast wie ein regelmäßiges Training ist es wichtig, die Belegschaft immer wieder für das Thema Arbeitsschutz zu sensibilisieren. Das betrifft nicht nur akute Unfälle, sondern auch langfristige gesundheitliche Folgen. Berufsbedingte Schwerhörigkeit zum Beispiel entsteht erst über viele Jahre – lässt sich aber vergleichsweise einfach vermeiden, wenn Mitarbeiter jedes Mal beim Bedienen lauter Maschinen zum Gehörschutz greifen. Um Betriebe bei vorbeugenden Maßnahmen zu unterstützen, gibt es etwa unter www.bgetem.de zahlreiche Informationsmaterialien und Anregungen für Inhaber und Führungskräfte. Seminare und eine persönliche Beratung vor Ort runden das Angebot der Berufsgenossenschaft ab.

Psychische Beeinträchtigungen erkennen

Zunehmend rückt auch die psychische Gesundheit von Mitarbeitern in den Blickpunkt. Mit regelmäßigen Gefährdungsbeurteilungen können Betriebe mögliche Risiken erkennen, wichtig sei zudem stets das persönliche Gespräch, so Jella Heptner weiter: „Wenn sich eine Person verstärkt zurückzieht, weniger Freude auf der Arbeit zeigt, häufiger aufgebracht reagiert oder weniger leistungsfähig ist, sind das Anhaltspunkte für eine psychische Beeinträchtigung.“ Kollegen und Chefs sollten sich dann nicht scheuen, den Kontakt zu suchen und Hilfe anzubieten. Häufig kann bereits ein Gespräch mit der Vertrauensperson im Betrieb entlastend wirken, zudem sind Hausärzte eine geeignete erste Anlaufstelle.

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