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Healthy & Fit

Personalisierte Ernährung gegen Migräne

Betroffene für wissenschaftliche Studie gesucht

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Bestimmte Lebensmittel können Triggerfaktoren für Migräneattacken sein. Foto: djd/www.perfood.de/AdobeStock/sasamihajlovic

In Deutschland leiden Schätzungen zufolge bis zu neun Millionen Menschen an Migräne. Die genauen Ursachen für die stechenden Kopfschmerzen, die meist einseitig auftreten und oft mit Sehstörungen sowie Übelkeit einhergehen, sind noch nicht völlig erforscht. Klinische Erfahrungen zeigen jedoch, dass Ernährung und damit der Blutzuckerspiegel bei vielen Patientinnen und Patienten eine wichtige Rolle als Trigger für Migräneanfälle spielt. Da dies von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und individuell ist, gibt es allerdings keine allgemeingültigen Ernährungsempfehlungen für Betroffene. Sie sollten vielmehr persönlich auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten sein.

Migräneattacken gezielt vorbeugen

Um die Effekte einer personalisierten, niedrig-glykämischen Ernährung als Vorbeugung von Migräne zu untersuchen, hat die Universität zu Lübeck im Auftrag der Ernährungsmediziner von Perfood eine klinische Studie gestartet. Sie wird komplett digital durchgeführt und steht unter der Leitung von Prof. Dr. med. Diamant Thaci vom Exzellenzzentrum Entzündungsmedizin des Uniklinikums Schleswig-Holstein. Interessierte Migränepatientinnen und -patienten können sich ab sofort an der Studie beteiligen. Sie richtet sich an Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, die an durchschnittlich mindestens drei Migränetagen im Monat leiden. Die Teilnehmenden benötigen außerdem ein Smartphone, auf dem man eine Android- oder iOS-App installieren kann. Unter www.sincephalea.de/migraenestudie stehen detaillierte Informationen zur Verfügung und man kann sich direkt online anmelden. Ziel der Studie ist, den Effekt der personalisierten Ernährungsempfehlung per App als digitale Therapie bei Menschen mit Migräne zu überprüfen.

Tagebuch führen

Die Ernährungsempfehlungen leiten sich dabei aus einer bis zu 14-tägigen Messphase des Blutzuckers ab. In dieser Phase messen die Studienteilnehmenden der Interventionsgruppe über einen Sensor kontinuierlich ihren Gewebezucker. Parallel führen sie ein Tagebuch über ihre Ernährung sowie über Aspekte wie Migräneattacken, Bewegung, Schlaf und Medikation. Grundsätzlich ist es für Migränepatientinnen und -patienten ratsam, eine Zeit lang Tagebuch über die eigenen Lebensgewohnheiten und das Auftreten von Kopfschmerzen zu führen. So lassen sich Triggerfaktoren durch eine individuelle Ernährungsumstellung leichter ermitteln und künftig meiden.

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„Es ist schön, den Leuten wieder auf Augenhöhe zu begegnen“

Querschnittgelähmt: Ein Betroffener erzählt, wie er wieder stehen und gehen kann

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„Auf Augenhöhe“ wieder mit ihren Mitmenschen unterwegs zu sein – das wünschen sich viele Querschnittgelähmte. Für Andreas Rienau ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden. Foto: djd/ReWalk

In Deutschland erleiden jedes Jahr zwischen 1.200 und 1.500 Menschen eine Querschnittlähmung. Häufige Ursachen sind Unfälle im Straßenverkehr, beim Sport oder der Arbeit. Eine Querschnittlähmung verändert das Leben der Betroffenen gravierend. Sie sind dauerhaft auf den Rollstuhl und teilweise auf die Hilfe anderer angewiesen. „Auf Augenhöhe“ wieder mit ihren Mitmenschen unterwegs zu sein – das wünschen sich viele.

Chance, den Rollstuhl vorübergehend zu verlassen

Für Andreas Rienau aus dem bayerischen Reisbach ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden. Bei einem Autounfall 2010 brach er sich den zehnten und elften Brustwirbel. Die Folge: Querschnittlähmung. Andreas: „Da fällt die Welt über dem Kopf zusammen. Man ist auf eine solche Situation einfach nicht vorbereitet und hat keinen Plan, wie es weitergeht.“ Rienau kämpft sich ins Leben zurück, doch er wünscht sich weiterhin sehnlichst, wieder aufrecht stehen zu können: „Gehen und Stehen ist, was einen Menschen ausmacht. Gerade deshalb ist es unbezahlbar.“ Heute ist der 50-Jährige fast täglich zu Fuß unterwegs, geht mit seiner Frau spazieren und genießt die wiedergewonnene aufrechte Mobilität. Möglich macht dies ein ReWalk-Exoskelett, eine robotergestützte Orthese, die am Körper angelegt wird. Unter Zuhilfenahme von Unterarmgehstützen kann er aufrecht stehen, gehen, sich drehen und Treppen steigen. Rienau kontrolliert die Bewegungen mit geringfügigen Verlagerungen seines Körperschwerpunkts. Eine Oberkörperbeugung nach vorne wird vom System wahrgenommen, was den ersten Schritt initiiert. Die wiederholte Verlagerung des Körpergewichts löst eine Reihe von Schritten aus und ahmt den Bewegungsablauf der Beine nach.

Gesundheitliche Vorteile

2016 konnte Andreas Rienau zum ersten Mal ein Exoskelett testen, heute hat er sein eigenes. „Es lässt sich nicht mit Worten erklären, wie es ist, nach Jahren im Rollstuhl wieder mit anderen auf Augenhöhe zu sein“, erzählt er glücklich. Auch gesundheitlich wirkt sich die regelmäßige Bewegung positiv aus: „Ich fühle mich fitter und habe weniger Rückenschmerzen.“ Andere Querschnittgelähmte, die das System nutzen, berichten von einer verbesserten Blasen- und Darmfunktion – unter www.rewalk.com gibt es Erfahrungsberichte. Dieses Exoskelett ist als Hilfsmittel anerkannt, eine Kostenübernahme kann bei Eignung etwa durch Krankenkassen oder Berufsgenossenschaften erfolgen. Ob ein solches Gerät für einen geeignet ist und wie ein Test stattfinden kann, erfährt man unter Telefon 030-25895080. Mitarbeiter geben ausführliche Informationen zur Versorgung mit diesem Hilfsmittel. Das Gerät wird individuell angepasst, Physiotherapeuten unterstützen die Nutzer beim Training.

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Healthy & Fit

Wenn der Job die Ohren stresst

So können Beschäftigte ihr Gehör bei der Arbeit schützen und unterstützen

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Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste anerkannte Berufskrankheit. Ein guter Gehörschutz ist deshalb in lauten Arbeitsumfeldern unerlässlich. Foto: djd/Fördergemeinschaft Gutes Hören

Stress und Belastungen bei der Arbeit können aus verschiedenen Gründen „Ohrensache“ sein: Zum einen schaden viele Jobs ganz direkt dem Gehör, besonders gefährdet sind etwa Beschäftigte im Straßenbau, in der Landwirtschaft, in Fabriken, Clubs, Orchestern sowie in Schulen oder in der Kinderbetreuung. Lärmschwerhörigkeit ist dementsprechend laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die mit Abstand häufigste anerkannte Berufskrankheit. Zum anderen ist in vielen Berufen heutzutage gute Kommunikation das A & O. Doch störende Geräuschkulissen wie Telefonklingeln, Durcheinanderreden oder Straßen- und Maschinenlärm sowie schlechte Tonqualität bei Anrufen und Videokonferenzen können das Hören und Verstehen schwierig machen. Beschäftigte sollten daher gut auf ihre Ohren achten und sie je nach Situation gut schützen oder unterstützen.

Erst Anstrengung, dann Missverständnisse

Gerade das Unterstützen mit modernen Hörtechnologien wird allerdings oft vernachlässigt oder zu spät in Angriff genommen. Denn Hörminderungen treten meist schleichend ein. Fast unbemerkt muss sich der Betroffene zunächst immer mehr anstrengen, um in Gesprächen und Konferenzen alles richtig zu verstehen. Die Folge können Ermüdung, Stress und Konzentrationsprobleme sein. Kommen dann häufiges Nachfragen, Missverständnisse oder sogar ernsthafte Fehler hinzu, sind es oft Kollegen oder der Chef, die auf das Problem aufmerksam machen. Damit es nicht so weit kommt, rät die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) allen Beschäftigten dazu, mindestens einmal jährlich zum Hörtest zu gehen. Dieser wird von Partnerakustikern grundsätzlich kostenlos angeboten – unter www.fgh-info.de finden sich Adressen in ganz Deutschland. Dadurch lassen sich nicht nur beginnende Hörminderungen frühzeitig erkennen, die Hörspezialisten beraten außerdem bei Bedarf je nach den berufsspezifischen Anforderungen über Vorsorge, die individuelle Anpassung von Hörsystemen und effektiven Gehörschutz.

Arbeitsschutz ernst nehmen

Letzterer ist bei vielen Berufen mehr als nur angeraten. Denn der nachlässige Umgang mit Lärmbelastung kann die Ohren langfristig stark schädigen. Ein geeigneter Gehörschutz sollte deshalb immer konsequent getragen werden. Zur Wahl stehen hier ein Kapselgehörschutz („Micky Mäuse“), Ohrstöpsel oder vom Hörakustiker individuell angepasste Ohrpassstücke. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von der Art der Lärmbelastung und der jeweiligen Tragedauer ab.

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Ernährung

Abnehmen: So kann es klappen

Mit Konzept gegen die Lockdown-Pfunde

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Der digitale Personal-Coach hat per WhatsApp Tipps und Tricks für Abnehmwillige. Foto: djd/Optifast Casual/iStock/Antonio Guillem/DMGDW

Ein paar Pfunde weniger? Für viele Menschen ein Traum. Vor allem in der Corona-Zeit. In der hat laut einer Studie der Technischen Universität München (TUM) knapp die Hälfte der Bevölkerung bereits zugenommen. Aber so schnell unerwünschte Kilos kommen, so schwierig ist es, sie wieder loszuwerden. Hilfreich kann dabei eine motivierende Begleitung sein, mit der sich das Bewegungs- und Ernährungsverhalten Schritt für Schritt langfristig und ohne Jo-Jo-Effekt verändern lässt.

Langfristige Umstellung

Vor allem einfach und alltagstauglich sollte dabei das Konzept sein. Schließlich möchten auch Abnehmwillige nicht wochenlang hungern und auf Essen mit der Familie oder im Restaurant verzichten. Das Optifast Casual Konzept beispielsweise setzt auf einen Mix aus Ernährungswissen, Bewegungsplänen und Verhaltensstrategien. Ziel des Konzepts, das man zu Hause in Eigenregie durchführen kann, ist eine langfristige Gewichtsabnahme durch die Umstellung auf einen ausgewogenen Lebensstil.

Das Herzstück des Ganzen ist ein Handbuch. Es liefert einen klaren und alltagstauglichen Fahrplan, der Schritt für Schritt durch die sechs Wochen führt. In jeder Woche erhalten die Teilnehmer ausführliche Anregungen zu ihrem Verhalten, ihrer Ernährung und ihrer Bewegung. Motivation kommt auf Wunsch zusätzlich von einem digitalen Coach per WhatsApp. Mit all dieser Unterstützung kann es gelingen, ungünstige Essgewohnheiten und verankerte Verhaltensmuster dauerhaft zu durchbrechen und eine gesündere Lebensweise zur Gewohnheit zu machen.

Fünf Wochen lang werden täglich zwei Mahlzeiten durch spezielle Diätprodukte aus der Apotheke wie Cremes und Shakes, Riegel und Suppen ersetzt, in der sechsten Woche nur noch eine. Die Produkte stellen eine hohe Nährstoffdichte sicher, sodass man sich einerseits satt und gut versorgt fühlt und der Körper andererseits von Anfang an auf Fettreserven zurückgreift.

Die übrigen Mahlzeiten bereiten sich die Abnehmenden nach Rezeptvorschlägen frisch zu, sie sind ausgewogen und kalorienarm. Entwickelt wurde das Konzept für Menschen mit leichtem Übergewicht und ohne Vorerkrankungen, die eine ärztliche Betreuung erfordern würden. Alle Informationen und Rezeptvorschläge für die selbst zubereiteten Speisen findet man unter www.optifast.de. Die Alternative zum „Casual Konzept“ ist das etwas striktere „Classic Konzept“. Dabei werden in den ersten drei Wochen alle Mahlzeiten durch Diätprodukte ersetzt. Erst ab der vierten Woche erfolgt die sukzessive Umstellung auf selbst zubereitete Speisen.

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Gesundheit 

Erkältungen sanft begegnen

Wirkstoffe aus Kamillenblüten werden bei den typischen Symptomen gerne genutzt

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Bei gereizten Atemwegen und Schnupfen kann ein Dampfbad mit einem Zusatz aus Kamille durchatmen lassen. Foto: djd/Kamillosan/ljubaphoto - iStock

Es kratzt im Hals, die Nase läuft: typische Beschwerden in der Erkältungszeit. Bei derlei Symptomen können Produkte auf Kamillenbasis Kindern und Erwachsenen Linderung verschaffen.

Wertvolle ätherische Öle

Schon das Wort Kamille löst bei vielen Menschen wohltuende Wärme, ein Gefühl des Umsorgtseins und einen gut riechenden, leicht krautigen Duft in der Nase aus. An was sich das Riechorgan erinnert, sind die wertvollen ätherischen Öle der Pflanze. Seit hundert Jahren gibt es den Wirkstoff der Kamille in Form von Kamillosan in verschiedenen Darreichungsformen in der Apotheke. Vor allem das Konzentrat ist mit seinen ätherischen Ölen vielseitig einsetzbar, bei Erkältungssymptomen etwa verdünnt zum Gurgeln oder zur Dampfinhalation. Begleitend können das Mund- und Rachenspray gegen Reizungen im Rachen sowie die Nasendusche bei Schnupfen und verstopfter Nase helfen. In den Mitteln kommen Bestandteile aus der Blüte der wirkstoffreichen Manzana-Kamille zum Einsatz. Sie können viele weitere Beschwerden lindern, etwa Magen-Darm-Beschwerden oder Haut- beziehungsweise Schleimhautentzündungen. Dabei sind die Wirkstoffe so sanft, dass sie auch von Säuglingen gut vertragen werden, als Creme oder als Salbe bei Babys ab vier Wochen. Gerade Familien schätzen die breite Anwendungspalette im Alltag. Mehr Infos und Erfahrungsberichte von Anwendern gibt es unter www.kamillosan.de und in den sozialen Medien unter #kamillebrille. Der streng kontrollierte Anbau der Manzana-Kamille und das Herstellungsverfahren sorgen für einen gleichbleibend hohen Wirkstoffgehalt. Zudem ist diese Kamillensorte frei von Anthecotulid, einem Inhaltsstoff, der oft für Allergien verantwortlich ist.

Tipp: Bei Schnupfen kann ein Dampfbad Symptome lindern

Bei gereizten Atemwegen und Schnupfen kann ein Dampfbad Wunder wirken. Und so geht es: Man benötigt einen Liter Wasser, ein hitzefestes Gefäß, ein großes Handtuch und einen Dampfbad-Zusatz wie das Kamillosan-Konzentrat. Das Wasser erhitzen, in eine große Schüssel oder einen Topf füllen und kurz die Flüssigkeit etwas abkühlen lassen. Danach entsprechend Gebrauchsinformation 20 Milliliter Konzentrat hinzugeben. Das Handtuch über den Kopf legen und mit einem Abstand von 30 bis 40 Zentimetern mit dem Gesicht über die Schale beugen. So kann kein Dampf entweichen. Nun für etwa fünf bis zehn Minuten durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. Am besten die Augen dabei geschlossen halten. Praktisch ist auch ein Dampf-Inhalator, durch die Ausbuchtung für Mund und Nase wird verhindert, dass Dampf die empfindliche Augenpartie erreicht.

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Ernährung

Dry January – ein Monat ohne Alkohol

So bleibt bei der Alkoholpause der Genuss nicht auf der Strecke

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Bei einer Alkoholpause muss man auf köstliche Drinks nicht verzichten. Foto: djd/www.dr-jaglas.de

Weniger essen und bewusst auf einige Lebensmittel verzichten: 65 Prozent der Deutschen halten laut dem Statistikportal Statista Fasten für sinnvoll. Vor allem zu Beginn des neuen Jahres steht bei vielen der gute Vorsatz auf der Agenda, Genussmitteln zu entsagen und ihrem Körper ein paar entlastende Detox-Wochen zu gönnen. Im Trend liegt etwa der „Dry January“, eine Idee, die ursprünglich aus Großbritannien kommt. Das bedeutet: Die Teilnehmer dieser Challenge verpflichten sich einen Monat lang, keinen Alkohol zu trinken.

Köstliche Drinks ohne Promille

Doch wer auf die Alkoholbremse treten möchte, muss auf einen netten Drink mit Freunden und der Familie nicht verzichten. Egal ob Wein, Whisky, Gin oder Bier: Es gibt kaum etwas, für das nicht inzwischen eine alkoholfreie Alternative angeboten wird. Ein köstlicher Aperitif ohne Promille ist beispielsweise der „Herbe Hibiskus – San Aperitivo“. Der Drink wurde von dem Berliner Apotheken-Label „Dr. Jaglas“ in der Familienapotheke entwickelt und eignet sich perfekt als Basis für alkoholfreie Longdrinks und Cocktails. Natürliche Zutaten wie Hibiskus, Orange, Enzian, Chirettakraut, Rosmarin und weitere Kräuter sorgen für den erfrischend-herben Geschmack. Im Abgang hat der Aperitivo, den man mit Tonic, alkoholfreiem Sekt oder Mineralwasser sowie ein paar Spritzern Limettensaft genießen kann, eine dezente Whiskynote. Unter www.dr-jaglas.de lässt sich das Getränk, das sich auch gut für Schwangere und Stillende eignet, direkt bestellen.

Entlastende Detox-Wochen für die Leber

Wein- und Bierfans finden im Handel ebenso promillefreie Varianten. So werden laut Deutschem Brauer Bund inzwischen mehr als 700 verschiedene alkoholfreie Biere und Biermischgetränke angeboten. Winzer haben in den letzten Jahren ihre Herstellungsverfahren für alkoholfreien Wein immer weiter verbessert. Abwechslungsreiche Alternativen zu alkoholischen Getränken sind zudem spritzige Fruchtsaftschorlen oder „Infused Water“. Für dieses Trendgetränk peppt man Wasser mit Beeren, Ingwer, Zitronen- oder Gurkenscheiben und frischen Kräutern auf. Am besten lässt man die Lieblingszutaten einige Zeit im Wasser ziehen – so bekommt es besonders viel Geschmack. Schöner Nebeneffekt: Mit den alkoholfreien Getränken spart man einige Kalorien ein, was sich schnell auf der Waage und an Problemzonen wie Bauch oder Po bemerkbar machen kann. Außerdem haben Forschungen gezeigt, dass der Verzicht auf Alkohol bei vielen dazu führt, dass sie besser schlafen können, mehr Energie und eine schönere Haut haben.

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Gesundheit 

Virenschutz fängt in der Nase an

Ein Wirkstoff aus der Rotalge kann Erreger von Atemwegserkrankungen ausbremsen

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Für Viren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen, ist die Nase die wichtigste Eintrittspforte. Foto: djd/Hermes Algovir/Getty Images/Halfpoint

Für Atemwegserkrankungen sind fast immer Viren die Ursache – vom grippalen Infekt über die echte Grippe bis hin zu Covid-19. Kommen wir mit ihnen in Kontakt, versuchen sie, in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege einzudringen. „Die Nase ist die Eintrittspforte – hierüber verschafft sich auch das Virus Sars-CoV-2 den Zugang zum Körper“, erklärt dazu Priv. Doz. Dr. Claudia Lill. Von dort verbreitet es sich weiter. „Studien belegen, dass die Viruslast in der Nase höher ist als im Rachen. Werden die Viren am Eindringen in die Nasenschleimhaut gehindert, könnte Covid-19 theoretisch abgewendet werden.“

Neue Studie mit Krankenhauspersonal

Um die Viren von der Nase fernzuhalten, helfen im ersten Schritt die bekannten Hygienemaßnahmen wie Masken und Abstand halten. Sind bereits Viren in das Riechorgan gelangt, kann ein natürlicher Wirkstoff aus der Rotalge sie ausbremsen: die Carragelose. Sie dringt nicht in die Nasenschleimhaut ein, sondern bildet einen gelartigen Schutzfilm auf ihr. Die Viren verfangen sich darin und können nicht mehr in die Zellen eindringen, um sich dort zu vermehren. In Studien zu Schnupfen und Influenza konnte die Schutzwirkung der Carragelose bereits gezeigt werden. Eine neue Studie an Krankenhauspersonal in Argentinien hat jetzt starke Hinweise dafür geliefert, dass sie auch das Ansteckungsrisiko mit dem Covid-19-Erreger reduzieren kann. Dabei wurden fast 400 Probanden untersucht, die im täglichen direkten Kontakt mit Covid-19-Erkrankten standen. Alle Probanden setzten bei ihrer Arbeit die üblichen Schutzmaßnahmen um. Die Studienteilnehmer in der Verumgruppe verwendeten zusätzlich das Carragelose-Nasenspray Algovir, der Rest ein Placebo. „In der Verumgruppe ist es nur zu einer Ansteckung gekommen. In der Kontrollgruppe gab es fünf davon“, erläutert Dr. Lill.

Möglicher Schutz für ungeimpfte Kinder

Das Rotalgen-Nasenspray enthält keine abschwellenden Wirkstoffe und keine Konservierung, führt nicht zu einem Gewöhnungseffekt und ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder ab einem Jahr geeignet. Gerade für Kita- und Schulkinder, die noch nicht geimpft werden können, bietet es deshalb eine interessante Schutzmöglichkeit. Da es die Viren physikalisch von den Schleimhautzellen fernhält, ist es zudem auch beim Schutz vor den mutierten Virus-Varianten eine Option für die „erste Abwehrreihe“. Dafür sollte es präventiv 2- bis 3-mal täglich angewendet werden. Aber auch bei schon bestehender Krankheit kann die Viruslast verringert werden. „Zudem kann die Krankheitsdauer reduziert werden“, ergänzt die Fachärztin.

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Gesundheit 

Die drei Säulen eines starken Immunsystems

Gut essen, trinken und ausruhen als Hilfen für die körpereigenen Abwehrkräfte

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Ausreichend Nährstoffe und frische Luft stärken die körpereigene Immunabwehr. Foto: djd/orthim/Getty Images/Bobex-73

Herbst und Winter sind die Hochphasen der Grippe- und Erkältungsviren. An jeder Ecke sind Menschen zu hören und zu sehen, die mit einer laufenden Nase kämpfen, bestenfalls in den Ellbogen husten oder sich anderweitig angeschlagen fühlen. Jetzt ist es besonders wichtig, das eigene Immunsystem zu unterstützen, damit es uns selbst so gut wie möglich gegen die aktuell zirkulierenden Krankmacher schützen kann. Eine wirksame Immunabwehr beruht dabei auf drei Säulen, die man im Alltag stets beachten sollte.

Gesund essen

Die erste Säule ist eine gute Ernährung. So gilt Fehlernährung als sehr häufige Ursache für Immunschwäche. Man tut also gut daran, den Körper jederzeit ausreichend mit den lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen. Eine große Rolle hierbei spielen unter anderem die Vitamine B und C sowie Selen und Zink. Wird dem Körper davon dauerhaft zu wenig zur Verfügung gestellt, ist es schwer, eine akute Infektion zu überwinden beziehungsweise den Übergang in chronische Verlaufsformen zu vermeiden. Neben viel Obst und Gemüse sollten auch Nüsse und mageres Fleisch sowie Milchprodukte und Haferflocken regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Wer mehr über die einzelnen Vitamine und die Folgen eines Vitaminmangels erfahren möchte, findet einen ausführlichen und kostenlosen Ratgeber etwa unter www.orthim.de. Kann die Aufnahme von Mikronährstoffen über Lebensmittel nicht ausreichend gewährleistet werden oder liegt sogar eine Immundefizienz vor, gibt es Möglichkeiten, das angeschlagene Immunsystem mit speziellen Mikronährstoffkombinationen wieder leistungsfähig zu machen. Protect-orthim zum Diätmanagement von ernährungsbedingten Immundefiziten beispielsweise enthält verschiedene Vitamine sowie zusätzlich Extrakte aus Heilpilzen, Gewürz- und Heilpflanzen. Es kann vor, während oder nach einer Erkrankung zur Wiederherstellung und Verbesserung des Immunsystems eingenommen werden.

Genug trinken, ausreichend schlafen

Die zweite Säule für ein gesundes Immunsystem ist eine großzügige Flüssigkeitszufuhr, die durch ungesüßte Getränke sichergestellt werden sollte. Wasser, Kräutertees und gut verdünnte Saftschorlen sind hier an erster Stelle zu nennen. Wer viel trinkt, hält unter anderem die Schleimhäute feucht. Diese wirken als erste Blockade gegen Viren und Bakterien. Als dritte Säule wiederum gilt ausreichend Zeit zur Regeneration. Denn zu wenig Schlaf kann das Immunsystem ebenso schwächen wie zu kurze Pausenzeiten zwischen verschiedenen Aufgaben. Dann nämlich gerät der Körper in kräftezehrenden Stress. Wer jedoch die genannten drei Punkte in seinem Alltag beachtet, hilft seinem Immunsystem, stark zu bleiben und gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

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Ernährung & Gesundheit

Schlemmen ohne Brennen

Beschwerdefrei durch die Festtage: Tipps gegen Völlegefühl und Sodbrennen

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Gemeinsames Genießen mit der Familie gehört zu Weihnachten dazu. Doch fettes Essen kann sauer aufstoßen. Foto: djd/Dr. Kade/Getty Images/skynesher

Die Advents- und Weihnachtszeit ist nun einmal traditionell die Zeit der lukullischen Genüsse. Und wer will sich angesichts von Stollen, Plätzchen, Glühwein, üppigen Braten und anderen Köstlichkeiten schon andauernd in Verzicht üben? Jetzt muss das „Sündigen“ auch mal erlaubt sein. Zum Ende des Jahres folgen dann meist noch das deftige Silvester-Raclette oder ein klassisches Fondue. Die Quittung lässt allerdings häufig nicht lange auf sich warten. Denn nach so manch üppigem Festmahl plagen Völlegefühl und vor allem unangenehmes und sogar schmerzhaftes Sodbrennen.

Das saure Aufstoßen stoppen

Das saure Aufstoßen, das von einem brennenden Gefühl in Hals und Brust begleitet wird, entsteht durch einen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Die Ursachen können zu viel Magensäure, Übergewicht und eben schweres, fettes Essen sein. Auch Bewegungsmangel, Stress und enge Bekleidung, die auf den Bauch drückt, begünstigen Sodbrennen. Zur Behandlung stehen verschiedene Medikamente aus unterschiedlichen Arzneimittelgruppen zur Verfügung. Sie alle reduzieren auf verschiedene Art und Weise die Magensäure oder erschweren den Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre. Zu den am schnellsten wirkenden Produkten zählen die sogenannten Antazida. Moderne Schichtgitterantazida wie der Wirkstoff Magaldrat – etwa in Riopan Kautabletten oder Magen-Gel aus der Apotheke – bestehen aus mehreren Schichten und lösen sich daher nur schrittweise im Magen auf: Sie neutralisieren die Säure im Magen immer nur so lange, bis der optimale pH-Wert von 5 erreicht ist. Erst wenn der Wert wieder sinkt, wird erneut Wirkstoff freigesetzt. Auf diese Weise kann der Effekt nicht nur schnell einsetzen, sondern dank Depotwirkung auch lange anhalten. Darüber hinaus bleibt die normale Magenfunktion erhalten.

Langsam essen, gründlich kauen

Mit einigen Maßnahmen lässt sich Sodbrennen zudem oft schon im Vorhinein eindämmen. Wer zum sauren Aufstoßen neigt – ein Selbsttest findet sich unter www.riopan.de – sollte grundsätzlich darauf achten, Mahlzeiten nicht hastig zu sich zu nehmen, sondern langsam zu essen und gründlich zu kauen. Dadurch wird man erstens schneller satt und isst erst gar nicht so viel. Zweitens schluckt man weniger Luft und die Speisen sind besser verdaulich. Auch ein kleiner Spaziergang nach dem Festmahl tut der ganzen Familie gut. Und wer lieber ein Nickerchen machen möchte, sollte darauf achten, den Oberkörper höher zu lagern.

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Gesundheit 

Ein Ausweis, der Leben retten kann

Organspende: Die wichtigsten Fragen und Antworten

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Einen Organspendeausweis kann man online ausfüllen und herunterladen, man kann ihn sich aber auch als Plastikkarte per Post zuschicken lassen und dann zu Hause in Ruhe ausfüllen. Foto: djd/www.viactiv.de/Getty Images/Andresr

84 Prozent der Deutschen stehen Umfragen zufolge der Organspende positiv gegenüber – doch nur ein Bruchteil dokumentiert die Entscheidung in einem Organspendeausweis und kommt somit als Spender oder Spenderin infrage. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gab es 2020 bundesweit nur 913 Organspender. Zum Vergleich: Etwa 9.100 Menschen stehen allein in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warten auf eine Spenderniere.

Welche Regelung gilt aktuell in Deutschland?

In Deutschland gilt die Entscheidungslösung: Organe und Gewebe dürfen nur dann entnommen werden, wenn der Verstorbene seine Zustimmung vor seinem Tod dokumentiert hat, etwa in einem Organspendeausweis. Wenn keine Entscheidung vorliegt, werden die Angehörigen zum vermeintlichen Willen des Verstorbenen befragt. In vielen anderen Ländern gelten dagegen häufig die sogenannte erweiterte Zustimmungslösung und die Widerspruchslösung. Wer sich zu Lebzeiten nicht aktiv gegen eine Organ- oder Gewebeentnahme nach dem Tod ausgesprochen hat, kommt automatisch als Spender infrage. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema:

Wie komme ich an einen Ausweis und wo erhalte ich Unterstützung bei der Entscheidungsfindung?

Einen Organspendeausweis kann man online ausfüllen und herunterladen, man kann ihn sich aber auch als Plastikkarte per Post zuschicken lassen und zu Hause in Ruhe ausfüllen. Krankenkassen wie die Viactiv wollen bei der persönlichen Entscheidungsfindung unterstützen. Infos dazu gibt es unter www.viactiv.de/services/organspendeausweis und unter der rund um die Uhr erreichbaren Service-Hotline 0800-22212.

Welche Organe werden gespendet?

Transplantiert werden können unter anderem das Herz, die Nieren, die Leber, die Lunge, die Bauchspeicheldrüse und der Dünndarm. Neben Organen kann auch Gewebe gespendet werden. Das am häufigsten transplantierte Organ ist die Niere.

Wer darf Spender sein?

Grundsätzlich jeder, das Alter ist irrelevant. Wichtig ist nur, dass die Organe gesund sind und fehlerfrei funktionieren. In seltenen Fällen darf man sie auch für eine Lebendspende zur Verfügung stellen, meist eine Niere oder einen Teil der Leber. Dies ist jedoch nur bei Verheirateten, Verwandten oder sehr engen Freunden erlaubt.

Wer koordiniert die Organvergabe?

Die gemeinnützige Stiftung Eurotransplant ist dafür zuständig, dass alle Spenderorgane, die in Deutschland, Belgien, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Ungarn und Slowenien entnommen werden, an die passenden Patienten vermittelt werden. Über die Stiftung sind alle Patienten der Mitgliedsländer registriert, die auf ein oder mehrere Organe warten.

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Gesundheit 

Damit die Füße auch an kühlen Tagen gesund bleiben

Fünf Tipps für Menschen mit Diabetes

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An kühlen Tagen werden die Füße oft in dicke Schuhe eingezwängt - gerade dann gilt es, dafür zu sorgen, dass sie gesund bleiben. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox/MOSTOVYE

Wenn es draußen kühl wird, werden die Füße meist mit dicken Socken in enge Winterschuhe gezwängt. Wer so ausgerüstet zu einem Spaziergang aufbricht, kehrt häufig mit Blasen oder Druckstellen zurück. Das ist vor allem für Menschen mit Diabetes ein Problem. Denn laut aktuellen Zahlen des Deutschen Gesundheitsberichtes Diabetes treten bei jedem dritten Zuckerkranken Nervenschäden in den Füßen auf – sogenannte Neuropathien. Dadurch werden die Füße besonders anfällig für Wunden, die wegen der Nervenstörung nicht wahrgenommen werden und sich unbemerkt zu Geschwüren ausweiten können. Kribbeln, Brennen oder Gefühllosigkeit in den Füßen können Anzeichen für eine Neuropathie sein. Mit diesen fünf Tipps können Betroffene ihre Füße dabei unterstützen, gesund zu bleiben:

  1. Passende Schuhe

Vor allem Menschen mit Diabetes sollten ihre Schuhe sorgfältig auswählen: Diese sollten gut vor Kälte schützen, aber auch mit dicken Socken nicht drücken. Schuhe probiert man am besten am frühen Nachmittag, dann sind die Füße dicker als am Morgen. Da bei einer Neuropathie häufig nicht wahrgenommen wird, ob der Schuh drückt, sollte man sich mal auf die herausgenommene Sohle stellen.

  1. Schützende Bäder und Cremes

Ein wohltuendes Fußbad wärmt in kühlen Zeiten – allerdings sollte man mit einem Thermometer überprüfen, dass die Wassertemperatur nicht über 37 Grad liegt. Denn das Temperaturempfinden ist bei einer Neuropathie häufig gestört. Für die passende Pflege sorgt anschließend eine harnstoffhaltige Creme.

  1. Auch von innen gepflegt

Nervenschäden lassen sich meist durch eine gute Blutzuckereinstellung ausbremsen. Allerdings können Neuropathien auch durch einen Mangel an Vitamin B1 verursacht werden, der bei Menschen mit Diabetes häufig auftritt. Dieser Mangel und die dadurch verursachten Missempfindungen in den Füßen, wie Kribbeln, Brennen und Taubheit, lassen sich durch Einnahme der Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin behandeln, die etwa als milgamma protekt rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist. Der Körper nimmt Benfotiamin besser auf als herkömmliches Vitamin B1. Zusätzlich trägt eine gesunde Lebensweise zum Schutz der Nerven vor Schäden bei.

  1. Bewegung und Gymnastik

Fußgymnastik verbessert Durchblutung, Beweglichkeit und Muskulatur. Ein Video mit einer Anleitung findet sich unter www.milgamma.de. Die gestärkte Muskulatur hilft auch, Fehlbelastungen der Füße zu vermeiden.

  1. Die Füße checken (lassen)

Wenn die Haut an den Füßen gerötet ist oder Risse bildet, können das Alarmzeichen sein. Deshalb sollte man selbst sowie der behandelnde Arzt die Füße regelmäßig untersuchen. Erfahrene Mediziner überprüfen die Nervenfunktion mit einfachen, schmerzlosen Testmethoden.

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