Kontaktieren Sie uns

Gesundheit 

Ein Ausweis, der Leben retten kann

Organspende: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Veröffentlicht vor

am

Einen Organspendeausweis kann man online ausfüllen und herunterladen, man kann ihn sich aber auch als Plastikkarte per Post zuschicken lassen und dann zu Hause in Ruhe ausfüllen. Foto: djd/www.viactiv.de/Getty Images/Andresr

84 Prozent der Deutschen stehen Umfragen zufolge der Organspende positiv gegenüber – doch nur ein Bruchteil dokumentiert die Entscheidung in einem Organspendeausweis und kommt somit als Spender oder Spenderin infrage. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gab es 2020 bundesweit nur 913 Organspender. Zum Vergleich: Etwa 9.100 Menschen stehen allein in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warten auf eine Spenderniere.

Welche Regelung gilt aktuell in Deutschland?

In Deutschland gilt die Entscheidungslösung: Organe und Gewebe dürfen nur dann entnommen werden, wenn der Verstorbene seine Zustimmung vor seinem Tod dokumentiert hat, etwa in einem Organspendeausweis. Wenn keine Entscheidung vorliegt, werden die Angehörigen zum vermeintlichen Willen des Verstorbenen befragt. In vielen anderen Ländern gelten dagegen häufig die sogenannte erweiterte Zustimmungslösung und die Widerspruchslösung. Wer sich zu Lebzeiten nicht aktiv gegen eine Organ- oder Gewebeentnahme nach dem Tod ausgesprochen hat, kommt automatisch als Spender infrage. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema:

Wie komme ich an einen Ausweis und wo erhalte ich Unterstützung bei der Entscheidungsfindung?

Einen Organspendeausweis kann man online ausfüllen und herunterladen, man kann ihn sich aber auch als Plastikkarte per Post zuschicken lassen und zu Hause in Ruhe ausfüllen. Krankenkassen wie die Viactiv wollen bei der persönlichen Entscheidungsfindung unterstützen. Infos dazu gibt es unter www.viactiv.de/services/organspendeausweis und unter der rund um die Uhr erreichbaren Service-Hotline 0800-22212.

Welche Organe werden gespendet?

Transplantiert werden können unter anderem das Herz, die Nieren, die Leber, die Lunge, die Bauchspeicheldrüse und der Dünndarm. Neben Organen kann auch Gewebe gespendet werden. Das am häufigsten transplantierte Organ ist die Niere.

Wer darf Spender sein?

Grundsätzlich jeder, das Alter ist irrelevant. Wichtig ist nur, dass die Organe gesund sind und fehlerfrei funktionieren. In seltenen Fällen darf man sie auch für eine Lebendspende zur Verfügung stellen, meist eine Niere oder einen Teil der Leber. Dies ist jedoch nur bei Verheirateten, Verwandten oder sehr engen Freunden erlaubt.

Wer koordiniert die Organvergabe?

Die gemeinnützige Stiftung Eurotransplant ist dafür zuständig, dass alle Spenderorgane, die in Deutschland, Belgien, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Ungarn und Slowenien entnommen werden, an die passenden Patienten vermittelt werden. Über die Stiftung sind alle Patienten der Mitgliedsländer registriert, die auf ein oder mehrere Organe warten.

Weiterlesen
Schreiben Sie einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesundheit 

Erkältungen sanft begegnen

Wirkstoffe aus Kamillenblüten werden bei den typischen Symptomen gerne genutzt

Veröffentlicht vor

am

Bei gereizten Atemwegen und Schnupfen kann ein Dampfbad mit einem Zusatz aus Kamille durchatmen lassen. Foto: djd/Kamillosan/ljubaphoto - iStock

Es kratzt im Hals, die Nase läuft: typische Beschwerden in der Erkältungszeit. Bei derlei Symptomen können Produkte auf Kamillenbasis Kindern und Erwachsenen Linderung verschaffen.

Wertvolle ätherische Öle

Schon das Wort Kamille löst bei vielen Menschen wohltuende Wärme, ein Gefühl des Umsorgtseins und einen gut riechenden, leicht krautigen Duft in der Nase aus. An was sich das Riechorgan erinnert, sind die wertvollen ätherischen Öle der Pflanze. Seit hundert Jahren gibt es den Wirkstoff der Kamille in Form von Kamillosan in verschiedenen Darreichungsformen in der Apotheke. Vor allem das Konzentrat ist mit seinen ätherischen Ölen vielseitig einsetzbar, bei Erkältungssymptomen etwa verdünnt zum Gurgeln oder zur Dampfinhalation. Begleitend können das Mund- und Rachenspray gegen Reizungen im Rachen sowie die Nasendusche bei Schnupfen und verstopfter Nase helfen. In den Mitteln kommen Bestandteile aus der Blüte der wirkstoffreichen Manzana-Kamille zum Einsatz. Sie können viele weitere Beschwerden lindern, etwa Magen-Darm-Beschwerden oder Haut- beziehungsweise Schleimhautentzündungen. Dabei sind die Wirkstoffe so sanft, dass sie auch von Säuglingen gut vertragen werden, als Creme oder als Salbe bei Babys ab vier Wochen. Gerade Familien schätzen die breite Anwendungspalette im Alltag. Mehr Infos und Erfahrungsberichte von Anwendern gibt es unter www.kamillosan.de und in den sozialen Medien unter #kamillebrille. Der streng kontrollierte Anbau der Manzana-Kamille und das Herstellungsverfahren sorgen für einen gleichbleibend hohen Wirkstoffgehalt. Zudem ist diese Kamillensorte frei von Anthecotulid, einem Inhaltsstoff, der oft für Allergien verantwortlich ist.

Tipp: Bei Schnupfen kann ein Dampfbad Symptome lindern

Bei gereizten Atemwegen und Schnupfen kann ein Dampfbad Wunder wirken. Und so geht es: Man benötigt einen Liter Wasser, ein hitzefestes Gefäß, ein großes Handtuch und einen Dampfbad-Zusatz wie das Kamillosan-Konzentrat. Das Wasser erhitzen, in eine große Schüssel oder einen Topf füllen und kurz die Flüssigkeit etwas abkühlen lassen. Danach entsprechend Gebrauchsinformation 20 Milliliter Konzentrat hinzugeben. Das Handtuch über den Kopf legen und mit einem Abstand von 30 bis 40 Zentimetern mit dem Gesicht über die Schale beugen. So kann kein Dampf entweichen. Nun für etwa fünf bis zehn Minuten durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. Am besten die Augen dabei geschlossen halten. Praktisch ist auch ein Dampf-Inhalator, durch die Ausbuchtung für Mund und Nase wird verhindert, dass Dampf die empfindliche Augenpartie erreicht.

Weiterlesen

Gesundheit 

Virenschutz fängt in der Nase an

Ein Wirkstoff aus der Rotalge kann Erreger von Atemwegserkrankungen ausbremsen

Veröffentlicht vor

am

Für Viren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen, ist die Nase die wichtigste Eintrittspforte. Foto: djd/Hermes Algovir/Getty Images/Halfpoint

Für Atemwegserkrankungen sind fast immer Viren die Ursache – vom grippalen Infekt über die echte Grippe bis hin zu Covid-19. Kommen wir mit ihnen in Kontakt, versuchen sie, in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege einzudringen. „Die Nase ist die Eintrittspforte – hierüber verschafft sich auch das Virus Sars-CoV-2 den Zugang zum Körper“, erklärt dazu Priv. Doz. Dr. Claudia Lill. Von dort verbreitet es sich weiter. „Studien belegen, dass die Viruslast in der Nase höher ist als im Rachen. Werden die Viren am Eindringen in die Nasenschleimhaut gehindert, könnte Covid-19 theoretisch abgewendet werden.“

Neue Studie mit Krankenhauspersonal

Um die Viren von der Nase fernzuhalten, helfen im ersten Schritt die bekannten Hygienemaßnahmen wie Masken und Abstand halten. Sind bereits Viren in das Riechorgan gelangt, kann ein natürlicher Wirkstoff aus der Rotalge sie ausbremsen: die Carragelose. Sie dringt nicht in die Nasenschleimhaut ein, sondern bildet einen gelartigen Schutzfilm auf ihr. Die Viren verfangen sich darin und können nicht mehr in die Zellen eindringen, um sich dort zu vermehren. In Studien zu Schnupfen und Influenza konnte die Schutzwirkung der Carragelose bereits gezeigt werden. Eine neue Studie an Krankenhauspersonal in Argentinien hat jetzt starke Hinweise dafür geliefert, dass sie auch das Ansteckungsrisiko mit dem Covid-19-Erreger reduzieren kann. Dabei wurden fast 400 Probanden untersucht, die im täglichen direkten Kontakt mit Covid-19-Erkrankten standen. Alle Probanden setzten bei ihrer Arbeit die üblichen Schutzmaßnahmen um. Die Studienteilnehmer in der Verumgruppe verwendeten zusätzlich das Carragelose-Nasenspray Algovir, der Rest ein Placebo. „In der Verumgruppe ist es nur zu einer Ansteckung gekommen. In der Kontrollgruppe gab es fünf davon“, erläutert Dr. Lill.

Möglicher Schutz für ungeimpfte Kinder

Das Rotalgen-Nasenspray enthält keine abschwellenden Wirkstoffe und keine Konservierung, führt nicht zu einem Gewöhnungseffekt und ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder ab einem Jahr geeignet. Gerade für Kita- und Schulkinder, die noch nicht geimpft werden können, bietet es deshalb eine interessante Schutzmöglichkeit. Da es die Viren physikalisch von den Schleimhautzellen fernhält, ist es zudem auch beim Schutz vor den mutierten Virus-Varianten eine Option für die „erste Abwehrreihe“. Dafür sollte es präventiv 2- bis 3-mal täglich angewendet werden. Aber auch bei schon bestehender Krankheit kann die Viruslast verringert werden. „Zudem kann die Krankheitsdauer reduziert werden“, ergänzt die Fachärztin.

Weiterlesen

Gesundheit 

Die drei Säulen eines starken Immunsystems

Gut essen, trinken und ausruhen als Hilfen für die körpereigenen Abwehrkräfte

Veröffentlicht vor

am

Ausreichend Nährstoffe und frische Luft stärken die körpereigene Immunabwehr. Foto: djd/orthim/Getty Images/Bobex-73

Herbst und Winter sind die Hochphasen der Grippe- und Erkältungsviren. An jeder Ecke sind Menschen zu hören und zu sehen, die mit einer laufenden Nase kämpfen, bestenfalls in den Ellbogen husten oder sich anderweitig angeschlagen fühlen. Jetzt ist es besonders wichtig, das eigene Immunsystem zu unterstützen, damit es uns selbst so gut wie möglich gegen die aktuell zirkulierenden Krankmacher schützen kann. Eine wirksame Immunabwehr beruht dabei auf drei Säulen, die man im Alltag stets beachten sollte.

Gesund essen

Die erste Säule ist eine gute Ernährung. So gilt Fehlernährung als sehr häufige Ursache für Immunschwäche. Man tut also gut daran, den Körper jederzeit ausreichend mit den lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen. Eine große Rolle hierbei spielen unter anderem die Vitamine B und C sowie Selen und Zink. Wird dem Körper davon dauerhaft zu wenig zur Verfügung gestellt, ist es schwer, eine akute Infektion zu überwinden beziehungsweise den Übergang in chronische Verlaufsformen zu vermeiden. Neben viel Obst und Gemüse sollten auch Nüsse und mageres Fleisch sowie Milchprodukte und Haferflocken regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Wer mehr über die einzelnen Vitamine und die Folgen eines Vitaminmangels erfahren möchte, findet einen ausführlichen und kostenlosen Ratgeber etwa unter www.orthim.de. Kann die Aufnahme von Mikronährstoffen über Lebensmittel nicht ausreichend gewährleistet werden oder liegt sogar eine Immundefizienz vor, gibt es Möglichkeiten, das angeschlagene Immunsystem mit speziellen Mikronährstoffkombinationen wieder leistungsfähig zu machen. Protect-orthim zum Diätmanagement von ernährungsbedingten Immundefiziten beispielsweise enthält verschiedene Vitamine sowie zusätzlich Extrakte aus Heilpilzen, Gewürz- und Heilpflanzen. Es kann vor, während oder nach einer Erkrankung zur Wiederherstellung und Verbesserung des Immunsystems eingenommen werden.

Genug trinken, ausreichend schlafen

Die zweite Säule für ein gesundes Immunsystem ist eine großzügige Flüssigkeitszufuhr, die durch ungesüßte Getränke sichergestellt werden sollte. Wasser, Kräutertees und gut verdünnte Saftschorlen sind hier an erster Stelle zu nennen. Wer viel trinkt, hält unter anderem die Schleimhäute feucht. Diese wirken als erste Blockade gegen Viren und Bakterien. Als dritte Säule wiederum gilt ausreichend Zeit zur Regeneration. Denn zu wenig Schlaf kann das Immunsystem ebenso schwächen wie zu kurze Pausenzeiten zwischen verschiedenen Aufgaben. Dann nämlich gerät der Körper in kräftezehrenden Stress. Wer jedoch die genannten drei Punkte in seinem Alltag beachtet, hilft seinem Immunsystem, stark zu bleiben und gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

Weiterlesen

Ernährung & Gesundheit

Schlemmen ohne Brennen

Beschwerdefrei durch die Festtage: Tipps gegen Völlegefühl und Sodbrennen

Veröffentlicht vor

am

Gemeinsames Genießen mit der Familie gehört zu Weihnachten dazu. Doch fettes Essen kann sauer aufstoßen. Foto: djd/Dr. Kade/Getty Images/skynesher

Die Advents- und Weihnachtszeit ist nun einmal traditionell die Zeit der lukullischen Genüsse. Und wer will sich angesichts von Stollen, Plätzchen, Glühwein, üppigen Braten und anderen Köstlichkeiten schon andauernd in Verzicht üben? Jetzt muss das „Sündigen“ auch mal erlaubt sein. Zum Ende des Jahres folgen dann meist noch das deftige Silvester-Raclette oder ein klassisches Fondue. Die Quittung lässt allerdings häufig nicht lange auf sich warten. Denn nach so manch üppigem Festmahl plagen Völlegefühl und vor allem unangenehmes und sogar schmerzhaftes Sodbrennen.

Das saure Aufstoßen stoppen

Das saure Aufstoßen, das von einem brennenden Gefühl in Hals und Brust begleitet wird, entsteht durch einen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Die Ursachen können zu viel Magensäure, Übergewicht und eben schweres, fettes Essen sein. Auch Bewegungsmangel, Stress und enge Bekleidung, die auf den Bauch drückt, begünstigen Sodbrennen. Zur Behandlung stehen verschiedene Medikamente aus unterschiedlichen Arzneimittelgruppen zur Verfügung. Sie alle reduzieren auf verschiedene Art und Weise die Magensäure oder erschweren den Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre. Zu den am schnellsten wirkenden Produkten zählen die sogenannten Antazida. Moderne Schichtgitterantazida wie der Wirkstoff Magaldrat – etwa in Riopan Kautabletten oder Magen-Gel aus der Apotheke – bestehen aus mehreren Schichten und lösen sich daher nur schrittweise im Magen auf: Sie neutralisieren die Säure im Magen immer nur so lange, bis der optimale pH-Wert von 5 erreicht ist. Erst wenn der Wert wieder sinkt, wird erneut Wirkstoff freigesetzt. Auf diese Weise kann der Effekt nicht nur schnell einsetzen, sondern dank Depotwirkung auch lange anhalten. Darüber hinaus bleibt die normale Magenfunktion erhalten.

Langsam essen, gründlich kauen

Mit einigen Maßnahmen lässt sich Sodbrennen zudem oft schon im Vorhinein eindämmen. Wer zum sauren Aufstoßen neigt – ein Selbsttest findet sich unter www.riopan.de – sollte grundsätzlich darauf achten, Mahlzeiten nicht hastig zu sich zu nehmen, sondern langsam zu essen und gründlich zu kauen. Dadurch wird man erstens schneller satt und isst erst gar nicht so viel. Zweitens schluckt man weniger Luft und die Speisen sind besser verdaulich. Auch ein kleiner Spaziergang nach dem Festmahl tut der ganzen Familie gut. Und wer lieber ein Nickerchen machen möchte, sollte darauf achten, den Oberkörper höher zu lagern.

Weiterlesen

Gesundheit 

Damit die Füße auch an kühlen Tagen gesund bleiben

Fünf Tipps für Menschen mit Diabetes

Veröffentlicht vor

am

An kühlen Tagen werden die Füße oft in dicke Schuhe eingezwängt - gerade dann gilt es, dafür zu sorgen, dass sie gesund bleiben. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox/MOSTOVYE

Wenn es draußen kühl wird, werden die Füße meist mit dicken Socken in enge Winterschuhe gezwängt. Wer so ausgerüstet zu einem Spaziergang aufbricht, kehrt häufig mit Blasen oder Druckstellen zurück. Das ist vor allem für Menschen mit Diabetes ein Problem. Denn laut aktuellen Zahlen des Deutschen Gesundheitsberichtes Diabetes treten bei jedem dritten Zuckerkranken Nervenschäden in den Füßen auf – sogenannte Neuropathien. Dadurch werden die Füße besonders anfällig für Wunden, die wegen der Nervenstörung nicht wahrgenommen werden und sich unbemerkt zu Geschwüren ausweiten können. Kribbeln, Brennen oder Gefühllosigkeit in den Füßen können Anzeichen für eine Neuropathie sein. Mit diesen fünf Tipps können Betroffene ihre Füße dabei unterstützen, gesund zu bleiben:

  1. Passende Schuhe

Vor allem Menschen mit Diabetes sollten ihre Schuhe sorgfältig auswählen: Diese sollten gut vor Kälte schützen, aber auch mit dicken Socken nicht drücken. Schuhe probiert man am besten am frühen Nachmittag, dann sind die Füße dicker als am Morgen. Da bei einer Neuropathie häufig nicht wahrgenommen wird, ob der Schuh drückt, sollte man sich mal auf die herausgenommene Sohle stellen.

  1. Schützende Bäder und Cremes

Ein wohltuendes Fußbad wärmt in kühlen Zeiten – allerdings sollte man mit einem Thermometer überprüfen, dass die Wassertemperatur nicht über 37 Grad liegt. Denn das Temperaturempfinden ist bei einer Neuropathie häufig gestört. Für die passende Pflege sorgt anschließend eine harnstoffhaltige Creme.

  1. Auch von innen gepflegt

Nervenschäden lassen sich meist durch eine gute Blutzuckereinstellung ausbremsen. Allerdings können Neuropathien auch durch einen Mangel an Vitamin B1 verursacht werden, der bei Menschen mit Diabetes häufig auftritt. Dieser Mangel und die dadurch verursachten Missempfindungen in den Füßen, wie Kribbeln, Brennen und Taubheit, lassen sich durch Einnahme der Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin behandeln, die etwa als milgamma protekt rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist. Der Körper nimmt Benfotiamin besser auf als herkömmliches Vitamin B1. Zusätzlich trägt eine gesunde Lebensweise zum Schutz der Nerven vor Schäden bei.

  1. Bewegung und Gymnastik

Fußgymnastik verbessert Durchblutung, Beweglichkeit und Muskulatur. Ein Video mit einer Anleitung findet sich unter www.milgamma.de. Die gestärkte Muskulatur hilft auch, Fehlbelastungen der Füße zu vermeiden.

  1. Die Füße checken (lassen)

Wenn die Haut an den Füßen gerötet ist oder Risse bildet, können das Alarmzeichen sein. Deshalb sollte man selbst sowie der behandelnde Arzt die Füße regelmäßig untersuchen. Erfahrene Mediziner überprüfen die Nervenfunktion mit einfachen, schmerzlosen Testmethoden.

Weiterlesen

Gesundheit 

Naturpower für die Abwehrkraft

Mithilfe der Amla-Beere das Immunsystem unterstützen

Veröffentlicht vor

am

Volle Power für Immunsystem und Wohlbefinden: Eine gesunde Ernährung mit Beeren und Co. hilft dabei. Foto: djd/AmlavitForschung/kieferpix - stock.adobe.com

Selten stand das Thema Gesundheit so sehr im Fokus wie aktuell. Eine wichtige Rolle spielt hier das Immunsystem, das uns vor Krankheitserregern wie Viren, Bakterien oder anderen schädlichen Eindringlingen schützen kann. Georg Schmitz-Remy, Fachapotheker für Allgemeinpharmazie und Naturheilverfahren, erklärt: „Das hat sehr viel mit Eigenverantwortung zu tun: Wir Menschen können die körpereigenen Abwehrkräfte stärken und uns selbst von innen heraus helfen. Das nennt man Prävention und wird in der aktuellen Zeit in meinen Augen immer noch nicht hoch genug bewertet.“

Gesunde Snacks und wertvolle Nährstoffe

Es liegt also an jedem selbst, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. „Die Immunabwehr wird durch ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und regelmäßige Bewegung – am besten an der frischen Luft – gestärkt. Zu einer kräftigenden, abwechslungsreichen Ernährung gehören viel Obst und Gemüse sowie viel Flüssigkeit“, weiß der Experte. Mahlzeiten sollten aus hochwertigen Zutaten zubereitet werden, zwischendurch bringen gesunde Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte, Smoothies, Naturjoghurt oder selbst gemachte Müsliriegel neue Energie. Allerdings verfügen nicht alle Menschen über die Zeit und Möglichkeiten, diese Maßnahmen im Alltag konsequent umzusetzen. Eine gezielte Ergänzung der Nahrung kann diesen Mangel dann ausgleichen – gerade in Zeiten, in denen die Abwehr besonders gefordert ist. „Bei der Wahl des Produktes sollte auf eine hohe Qualität und wertvolle Inhaltsstoffe geachtet werden. Ich empfehle das neue Amlavit immun. Es enthält hochwertige Pflanzenextrakte und immunaktive Mikronährstoffe und ist nur in der Apotheke erhältlich“, so Georg Schmitz-Remy. Die patentierte Dreifach-Kombi aus den natürlichen Zutaten Amla-Beere, Holunder und Hefe-Nukleotiden wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellt. Die Wirkung der einzelnen Inhaltsstoffe wurde in einer Vielzahl von Studien belegt.

Superfood indische Stachelbeere

So hat der altbewährte Holunder eine wissenschaftlich bestätigte Wirksamkeit gegen Erkältungen und grippale Infekte. Hefe-Nukleotide sind Nährstoffe für die Mitochondrien, die „Kraftwerke der Zellen“. Und die Amla, auch als indische Stachelbeere bezeichnet, enthält neben einzigartigen Pflanzenstoffen viel Vitamin C und gilt als neues Superfood. Weitere Infos, Ernährungstipps und regelmäßige News gibt es unter www.amlavit.de. Wer spürt, dass sein Immunsystem etwa aufgrund von Stress oder Anspannung schwächelt, sollte gerade jetzt zusätzlich die Gunst der warmen Jahreszeit nutzen und die Beeren-Power von frischen Erdbeeren, Himbeeren und Co. genießen.

Weiterlesen

Gesundheit 

Endspurt für den Pflege-Wettbewerb

Mitmachen: Bei der Wahl zum beliebtesten Pflegeprofi geht es jetzt ums Ganze

Veröffentlicht vor

am

Blutdruck messen, Verbände wechseln, Medikamente verabreichen und mehr: Pflegekräfte bewältigen täglich viele Aufgaben. Foto: djd/www.pkv.de/Getty Images/Zoran Zeremski

Nie stand das Thema Pflege so sehr im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung wie in Pandemiezeiten. Doch die Pflegekräfte haben bereits vorher mit viel Engagement und Herzblut unter nicht immer einfachen, oft belastenden Bedingungen gearbeitet – und werden das weiterhin tun. Dieser Einsatz verdient Anerkennung. Aus diesem Grund wurde der Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ ins Leben gerufen und findet 2021 bereits zum dritten Mal statt. Er soll den Pflegekräften eine öffentliche Bühne geben, um zu zeigen, wie herausfordernd, aber auch, wie spannend und wie erfüllend sie ihren Beruf erleben.

Jeder kann hier seine Anerkennung ausdrücken

Mehr als 750 Lieblingspflegekräfte (Einzelpersonen, Pflegeteams und Auszubildende) wurden von Patienten und deren Angehörigen oder von Freunden und Kollegen nominiert. Die 16 Landessieger mit den meisten Stimmen wurden im Sommer ausgezeichnet. Und jetzt geht es in den Endspurt: Vom 4. bis zum 31. Oktober werden in einer Finalrunde der Online-Abstimmung aus dem Kreis der 16 Landessieger die drei Bundessieger gewählt. Abstimmen kann man auf der Website „www.deutschlands-pflegeprofis.de“. Dabei sollten möglichst viele Menschen mitmachen, denn jeder einzelne Klick für die Abstimmung ist zugleich ein öffentliches Dankeschön an die Pflegeprofis. Wie wichtig dies für alle Pflegefachkräfte ist, erklärt Manuel Strohdeicher aus Niedersachen, der Bundessieger von 2019: „Mein Beruf wird durch diesen Wettbewerb richtig in den Vordergrund gestellt. Das tut gut! Diese Wertschätzung ist nicht nur an mich gerichtet, sondern an alle meine vielen Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der Pflege.“ Es heißt also: reinklicken und abstimmen.

Siegerehrung und Preisgeld in Berlin

Alle Landessieger werden am 18. November nach Berlin zur Bundespreisverleihung eingeladen. Die Siegerehrung findet bei einer Galaveranstaltung statt, bei der die Pflegeprofis auch mit Vertretern aus Politik und gesundheits- und pflegepolitischen Organisationen ins Gespräch kommen können. Die Bundessieger erhalten zudem ein Preisgeld. Platz eins bekommt 2.000 Euro; der oder die Zweitplatzierte kann sich über 1.000 Euro freuen. Die Drittplatzierten werden mit 500 Euro bedacht.

Weiterlesen

Gesundheit 

Sicher durchatmen

Hochwertige Luftreiniger filtern Viren, Pollen, Feinstaub und Co.

Veröffentlicht vor

am

Mit Luftreinigern bringt man frische und saubere Luft in die Räumlichkeiten. Foto: djd/Kärcher/Bernd Eidenmüller

Die Wirksamkeit von Luftreinigern gegen Viren und infektiöse Aerosolpartikel rückt in Zeiten der Corona-Pandemie verstärkt in den Vordergrund. Denn vor allem in geschlossenen Räumen besteht das Risiko, dass gesundheitsschädliche Stoffe Krankheiten oder Infektionen verursachen. Und auch für Allergiker können die Geräte besonders während der Pollensaison ein gutes Hilfsmittel sein, um das Atmen zu Hause zu erleichtern und weitere lästige Begleiterscheinungen der Allergie in Schach zu halten.

Gefährdende Substanzen in der Raumluft reduzieren

Einige Krankheitserreger wie das Coronavirus gelangen als Bestandteil größerer Aerosolpartikel in die Raumluft. In geschlossenen Räumen besteht deshalb die Gefahr, dass sich Menschen indirekt infizieren können, auch wenn sie Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Raumluftreiniger können mithilfe von sogenannten Hepa-Filtern, die einen besonders hohen Abscheidegrad haben, auch kleinste Partikel im Bereich weniger Mikrometer wirksam aus der Luft filtern und zurückhalten. Die Geräte müssen dafür allerdings mit hochwertigen Filtern aus H 13 oder H 14 Filtermaterial ausgestattet sein, wie der Kärcher AF 100, für den unter anderem ein nach EN 1822 klassifizierter HEPA 14 Filter verfügbar ist. Dank der hocheffizienten Filtertechnik werden gefährdende Substanzen in der Raumluft reduziert und die Aerosolkonzentration auf einem niedrigen Niveau gehalten. Das Gerät eignet sich für den Einsatz in Räumen bis zu 100 Quadratmeter im eigenen Zuhause, aber auch für Schulen und Kindergärten, Büros und Co. Da es mit Rollen ausgestattet ist, kann es mühelos in einen anderen Raum geschoben werden und dort für frische und saubere Luft sorgen.

Filter für alle Fälle

Der Luftreiniger wurde bislang mit fünf verschiedenen Filterversionen angeboten: mit einem Universalfilter, der standardmäßig beigelegt ist, einem Allergie-Filter gegen Milben, Allergene oder Tierhaare, einem Filter gegen Gas- und Geruchsstoffe, einem Smog-Filter gegen Feinstaub sowie einem sogenannten „Health“-Filter gegen Keime, Bakterien und Schimmel. Zwei neue Filter, der High Protect 13 Solution Filter und der Hepa 14 Solution Filter, ergänzen das Zubehör. Je nach Anforderung können Anwender so den passenden Filtereinsatz wählen – Informationen dazu gibt es unter www.kaercher.com. Ein weiterer Vorteil des Geräts ist seine geringe Betriebslautstärke von maximal 48 Dezibel auf der höchsten Leistungsstufe. Im Nachtmodus kann das Betriebsgeräusch weiter reduziert werden. So steht dem erholsamen Schlaf in sauberer Raumluft nichts im Weg.

Weiterlesen

Gesundheit 

Fit durch die Erkältungszeit

Veröffentlicht vor

am

Kaum werden die Blätter goldener und die Temperaturen kühler, sucht uns die Erkältungszeit heim. Daher steht für Dich der Apotheker Sören Sickert aus der Wetterstein Apotheke in Brühl vor der Kamera. In dieser Rubrik wird er in den kommenden Folgen erklären, wie man einer Erkältung am besten entgegenwirkt oder was der Unterschied zur Grippe ist. In diesem Video hat REGIONAL.report sich für Dich erkundigt, was genau eine Erkältung ist und welche Symptome entscheidend sind. Die Erkältung ist laut Sören eine Infektion der oberen Atemwege und wird bei Betroffenen durch Symptome wie Halsschmerzen oder Schnupfen erkennbar. Im Regelfall verbessern sich die Symptome nach 2-7 Tagen, während sich die Erkältung nach zwei Wochen legen muss. Mit REGIONAL.report jeden Mittwoch und Sonntag gesund durch den Winter!

Weiterlesen

Gesundheit 

Virenschutz fängt in der Nase an

Ein Wirkstoff aus der Rotalge kann Erreger von Atemwegserkrankungen ausbremsen

Veröffentlicht vor

am

Für Viren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen, ist die Nase die wichtigste Eintrittspforte. Foto: djd/Hermes Algovir/Getty Images/Halfpoint

Für Atemwegserkrankungen sind fast immer Viren die Ursache – vom grippalen Infekt über die echte Grippe bis hin zu Covid-19. Kommen wir mit ihnen in Kontakt, versuchen sie, in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege einzudringen. „Die Nase ist die Eintrittspforte – hierüber verschafft sich auch das Virus Sars-CoV-2 den Zugang zum Körper“, erklärt dazu Priv. Doz. Dr. Claudia Lill. Von dort verbreitet es sich weiter. „Studien belegen, dass die Viruslast in der Nase höher ist als im Rachen. Werden die Viren am Eindringen in die Nasenschleimhaut gehindert, könnte Covid-19 theoretisch abgewendet werden.“

Neue Studie mit Krankenhauspersonal

Um die Viren von der Nase fernzuhalten, helfen im ersten Schritt die bekannten Hygienemaßnahmen wie Masken und Abstand halten. Sind bereits Viren in das Riechorgan gelangt, kann ein natürlicher Wirkstoff aus der Rotalge sie ausbremsen: die Carragelose. Sie dringt nicht in die Nasenschleimhaut ein, sondern bildet einen gelartigen Schutzfilm auf ihr. Die Viren verfangen sich darin und können nicht mehr in die Zellen eindringen, um sich dort zu vermehren. In Studien zu Schnupfen und Influenza konnte die Schutzwirkung der Carragelose bereits gezeigt werden. Eine neue Studie an Krankenhauspersonal in Argentinien hat jetzt starke Hinweise dafür geliefert, dass sie auch das Ansteckungsrisiko mit dem Covid-19-Erreger reduzieren kann. Dabei wurden fast 400 Probanden untersucht, die im täglichen direkten Kontakt mit Covid-19-Erkrankten standen. Alle Probanden setzten bei ihrer Arbeit die üblichen Schutzmaßnahmen um. Die Studienteilnehmer in der Verumgruppe verwendeten zusätzlich das Carragelose-Nasenspray Algovir, der Rest ein Placebo. „In der Verumgruppe ist es nur zu einer Ansteckung gekommen. In der Kontrollgruppe gab es fünf davon“, erläutert Dr. Lill.

Möglicher Schutz für ungeimpfte Kinder

Das Rotalgen-Nasenspray enthält keine abschwellenden Wirkstoffe und keine Konservierung, führt nicht zu einem Gewöhnungseffekt und ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder ab einem Jahr geeignet. Gerade für Kita– und Schulkinder, die noch nicht geimpft werden können, bietet es deshalb eine interessante Schutzmöglichkeit. Da es die Viren physikalisch von den Schleimhautzellen fernhält, ist es zudem auch beim Schutz vor den mutierten Virus-Varianten eine Option für die „erste Abwehrreihe“. Dafür sollte es präventiv 2- bis 3-mal täglich angewendet werden. Aber auch bei schon bestehender Krankheit kann die Viruslast verringert werden. „Zudem kann die Krankheitsdauer reduziert werden“, ergänzt die Fachärztin.

Weiterlesen

Beliebte Artikel