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Brühl | Freizeit & Kultur

1555 Euro für das Kajuja-Jubiläum

Großspende der Kreissparkasse Köln übergeben

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Kajuja-Vorsitzender Guido Schneider (l.) nahm den Spendenscheck aus den Händen von KSK-Filialdirektor Stefan Grathwohl entgegen. Rechts Schatzmeister Rudolf Schneider. Foto: Harald Zeyen

Pünktlich am 11. im 11. hat Filialdirektor Stefan Grathwohl eine Großspende der Kreissparkasse Köln an die KIG Kajuja Pingsdorf übergeben. Vorsitzender Guido Schneider und Schatzmeister Rudolf Schneider nahmen den Scheck mit großer Freude entgegen.

Der Anlass ist das 5 x 11-jährige Jubiläum der Pingsdorfer Karnevalsgesellschaft im kommenden Jahr. Nachdem zuletzt wegen Corona alle Veranstaltungen abgesagt werden mussten, ist die KIG fest entschlossen das Jubiläum zu feiern.

Zug kam zu den Jecken

Bereits bei der diesjährigen Aktion „Briefkasten-Kamelle“ stand die Kreissparkasse Köln hilfreich zur Seite. Mit viel Kreativität war die Idee hierzu gemeinsam mit Pingsdorfer Narrenzunft und Dorfgemeinschaft umgesetzt worden. Dabei kamen die Jecken nicht zum (ausgefallenen) Rosenmontagszug, sondern der Zug zu den Pingsdorfern. Kamelle, Schokolade und Strüssjer kamen quasi frei Haus. „Die positive Resonanz zeigte uns, wie wichtig dieses karnevalistische Lebenszeichen war“, sagte Schneider.

Attraktives Sitzungsprogramm

Groß gefeiert wird „55 Jahre Kajuja Pingsdorf“ am 12. Februar im Rahmen einer Jubiläumssitzung im Saal Kuhl. Dank der Spende der Kreissparkasse Köln kann ein attraktives Programm auf die Beine gestellt werden. Erwartet werden neben weiteren tollen Künstlern u.a. Knubbelefutz & Schmalbedaach, HaPe Jonen und Eff-Jott alias „Et Lisbeth“. Karten gibt es unter: www.kajuja-pingsdorf.de oder per Mail: karten@kajuja-pingsdorf.de. Auch bei den Vorstandsmitgliedern und in der Weilerswister Geschäftsstelle im Kiefernweg 12 sind Eintrittstickets erhältlich.

Die Kostümsitzung wird als 2G-Veranstaltung und mit zehn Prozent weniger Gästen durchgeführt. Bis dahin erscheint auch das Festbuch „55 Jahre Kajuja“. Der Heimatforscher und gebürtige Pingsdorfer Dr. h.c. Hans J. Rothkamp steuerte viele Texte und Bilder bei.

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Mölleken und Bökamp gewinnen

Ensemblewettbewerb der Kunst- und Musikschule

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Pokalübergabe an die Ensemblewettberbssieger: (v.l.) Elmar Frey, Tim Bökamp, Paul Mölleken und der Präsident des Rotary Club Brühl, Hans-Otto Trümper. Foto: KuMS

Seit sieben Jahren unterstützt der Rotary Club Brühl den Ensemblewettbewerb der Kunst- und Musikschule (KuMS) ideell und finanziell. Kürzlich wurde der Wettbewerb der städtischen Einrichtung erneut durchgeführt. Aufgrund der strengen Hygienebestimmungen fand der Wettbewerb unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Auch auf das traditionelle Konzert der Preisträger:innen wurde verzichtet.

Höchstpunktzahl erreicht

Präsentiert wurden hochklassige Beiträge aus allen Bereichen der Kammermusik. Am Ende erreichte das Möllekamp-Duo die Höchstzahl von 25 Punkten und damit einen ersten Preis. Es besteht aus Paul Mölleken (Violoncello) und Tim Bökamp (Klavier). Erster Gratulant war der Präsident der Brühler Rotarier, Hans-Otto Trümper. „Die jungen Künstler werden nun für ein Jahr den begehrten Wanderpokal bei sich zu Hause beherbergen“, freut sich KuMS-Leiter Elmar Frey. Tim Bökamp gehört zur Klavierklasse von Michael Hänschke, Paul Mölleken zur Celloklasse von Ulrike Zavelberg.

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Keine Indoor-Karnevalsveranstaltungen

Absage des Festausschusses Brühler Karneval

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Auch die jecken Kinder müssen draußen bleiben, denn es gibt keine Indoor-Karnevalssitzungen im Brühler Karneval. Foto: Nilov

Der Festausschuss Brühler Karneval (FBK) hat seine beiden Indoor-Veranstaltungen des Session 2022 abgesagt. Betroffen sind die Sessionsauftakt-Sitzung am 9. Januar und die Kinderproklamation am 15. Januar.

Die beliebte Brühler Kindersitzung des Fördervereins „Pänz em Bröhlschen Fasteleer“ (PBF) wird wohl digital als Livestream stattfinden. „Wir lassen uns nicht entmutigen oder in den karnevalistischen Lockdown schicken“, erklärt die PBF-Vorsitzende Britta Köllejan. Das Programm, das der der Förderverein am 13. Februar 2022 auffährt, kann sich sehen lassen. Es soll die Brühler Kids zu Hause an den Bildschirmen begeistern. Dafür sorgen die musikalischen Topacts mit Chanterella und Mr. Tottler oder die Sketchkinder sowie die tänzerischen Einlagen der Brühler Kindertanzkorps und eine Kinderdisco.

Leitlinie des Landes

Das Land NRW hat seit dem 14. Dezember eine neue Leitlinie vorgegeben. Ministerpräsident Hendrik Wüst erklärte: „Veranstaltungen, bei denen sich viele Menschen in engen Innenräumen begegnen, sind auch in der Session 2021/2022 nicht verantwortbar. Das gilt etwa für Karnevalsbälle, Partyformate und gesellige Karnevalssitzungen, bei denen Abstandsgebote und Maskenpflicht nur schwerlich umsetzbar sind.“ Zwar handelt es sich bei der Vereinbarung um kein generelles Verbot, doch möchte auch der Festausschuss Brühler Karneval keinen Sonderweg gehen.

FBK-Präsident Rainer Nieschalk zeigt sich einerseits überrascht über die Entscheidung vom Dezember, andererseits aber auch verständnisvoll. In einer Mail an das Präsidium und die Mitgliedsvereine heißt es, dass „ein weitergehendes Einschränken von Personenkontakten als durchaus zielführend anzusehen ist, um wieder ‚vor die Welle‘ zu kommen.“. Darüber hinaus dankte er allen Organisatoren und Sponsoren für deren bisheriges Engagement zur Aufrechterhaltung des Bröhlschen Fasteleers.

Alternative Lösungen

In Bezug auf  das designierte Kinderdreigestirns 2022 arbeitet der Festausschuss mit den beteiligten Personen und deren Heimatgesellschaft unter Hochdruck an einer möglichen Alternativlösung.

„Bei den Vorbereitungen zum Rathaussturm an Weiberfastnacht sowie der Durchführung des Närrischen Elias bleibt uns nichts anderes übrig, als auf die weitere Pandemieentwicklung zu hoffen und die für Ende Januar angekündigten Entscheidungen der NRW-Landesregierung abzuwarten. Aktuell sind beide Veranstaltungen unter 2G-Bedingungen durchführbar, welche stichprobenartig durch die Ordnungsbehörden kontrolliert werden sollen“, so Nieschalk abschließend.

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Neue Tauchlehrer beim DUC Brühl

Meike und Ben Wagener legen Prüfung ab

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Meike Wagener ist nun Ein-Sterne-Tauchlehrerin. Ihr Bruder Ben Wagener erhielt die C-Trainerlizenz Sporttauchen. Beide sind aktive Mitglieder des DUC Brühl. Foto: DUC Brühl

Der Deutsche Unterwasserclub (DUC) Brühl freut sich über zwei erfolgreich abgeschlossene Tauchlehrgänge seiner Mitglieder. Vorsitzender Hans Cremer gratulierte Meike und Ben Wagener, die ihre Ausbildung in den letzten Monaten absolviert hatten.

Während Ben Wagener seine C-Trainerlizenz Sporttauchen erwarb, darf seine Schwester Meike Wagener nun Tauchlehrer:innen für die Grund- und Anfängerausbildung ausbilden. Sie ist gleichzeitig auch Geschäftsführerin des DUC und u.a. Vorsitzende der Sportjugend Rhein-Erft-Kreis.

Prüfung im Mittelmeer

Für ihre Ausbildung zur Ein-Sterne-Tauchlehrerin durfte die Brühlerin weit reisen. In einer Tauchbasis in Spanien prüfte der Bundesverband eine Woche lang ihre Befähigung. Zuvor gab es sowohl theoretische als auch praktische Lehrgänge in Tauchphysik, Tauchmedizin und mehr. „Wir hatten während Corona keine Zeit für eine intensive Vorbereitung auf den Lehrgang. Trotzdem haben wir stets eifrig trainiert“, sagt Meike Wagener. Gefürchtester Teil der Prüfung am Mittelmeer war das Tauchen ohne Atemgerät, sogenanntes Apnoetauchen oder Freitauchen. „Zuerst ging es fünf Meter in die Tiefe, dann 25 Meter waagerecht. Nachdem man einen Palstek geknotet hatte, tauchte man wieder fünf Meter hoch“, erzählt Meike Wagener. Außerdem musste zehn Meter tief getaucht werden, um dann seinen Namen auf eine Tafel zu schreiben. Schließlich durfte sie die Urkunde als Ein-Sterne-Tauchlehrerin entgegennehmen.

Trainingsbeginn im Januar

Ihr Bruder Ben Wagener hatte es natürlich einfacher. Nach dem Erlernen theoretischer Grundlagen (u.a. Recht) und praktischen Übungen an vier Wochenenden legte er seine Trainerprüfung in Duisburg erfolgreich ab. Zuvor hospitierte er beim befreundeten DUC Stommeln.

Damit hat der DUC Brühl nun fünf Tauchlehrer:in und zwei C-Trainer. Für sie beginnt bereits im Januar die Trainingsarbeit im Verein für Tauchanfänger und Fortgeschrittene. Wer Interesse am Tauchen hat, kann sich unter www.duc-bruehl.de (Mail: info@duc-bruehl.de) eingehend informieren. Trainiert wird jeweils sonntags von 19.30 bis 21.00 Uhr im Brühler Karlsbad. Dabei wird die fürs Tauchen notwendige Fitness erarbeitet. Zudem trägt das Training dazu bei, eins mit dem Wasser zu werden. Der DUC Brühl verfügt über ein eigenes Vereinsgewässer, das ganzjährig betaucht werden kann. Einmal pro Jahr lädt der Verein zu einer Seereinigung ein, denn der Umweltgedanke gehört mit zu den sportlichen Aktivitäten des DUC.

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Mit Erfolg bestanden

Taekwondo-Gürtelprüfungen bei den Brühler Helden

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Das Trainerteam um Fatih Türk (oben, m.) war nach der Taekwondo-Gürtelprüfung stolz über die Leistung der jungen Teilnehmer. Foto: Kerstin Fourate

Die Brühler Helden – Kahramanlar führten ihre traditionelle Taekwondo-Gürtelprüfung unter der Leitung der World Taekwondo Federation (WTF) durch. Alle 77 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestanden die Prüfung mit Erfolg.

Dabei mussten die Prüflinge Hand- und Fußtechniken, Steppübungen, Selbstverteidigung, Kampf und Bruchtests zeigen.

Techniken eingesetzt

Der Schwerpunkt lag allerdings beim Frei- und Vollkontaktkampf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten ihre Techniken beim Kämpfen einsetzen und diverse Aufgabenstellungen erfüllen. „Unsere jungen Taekwondokas zeigten sensationelle Techniken und begeisterten ihre Eltern. Besondere Leistungen zeigten Finja Runde und Lucie Thorn.“ So das Fazit von Trainer Fatih Türk (4. Dan), der mit den Leistungen seiner Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden war. „Unsere Taekwondokas haben heute wieder ihre Klasse bewiesen. Jetzt werden wir uns auf die Turniere vorbereiten und weiter hart trainieren“, so Trainer Türk.

Prüfling Ben zeigt sein Können beim Pratzenkampf. Foto: Kerstin Fourate

Tägliches Training

Die Gürtelprüfung fand unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften statt. Deshalb wurden die 77 Kinder in Kleingruppen aufgeteilt.   Übrigens: Die Taekwondo-Abteilung trainiert mittlerweile täglich, verteilt in den städtischen Sporthallen und in ihrer vereinseigenen Sporthalle in Brühl-Ost. Es werden auch Kurse für Erwachsene angeboten. Alle Informationen hierzu gibt es unter www.kahramanlar-tkd.de.

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Die Kunst der Stadt entdecken

Mit dem Brühler Kunst-Walk auf Schnitzeljagd.

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Barocke Gartenkunst zeigt sich im Gartenparterre der Brühler Welterbestätte Schloss Augustusburg. Foto: Schlösser Brühl

Die neue Entdeckungstour „Brühler Kunst-Walk“ beleuchtet verschiedene öffentliche Kunstwerke in der Kultur- und Erlebnisstadt Brühl. Angesprochen sind alle, die die Innenstadt spielerisch kennenlernen möchten. Und dabei die Hintergrundgeschichte der Kunstwerke erfahren können

Die über drei Kilometer lange Tour beginnt am Bahnhof Brühl-Mitte (Fahrtrichtung Bonn). Sie führt vorbei an ausgewählten künstlerischen Orten quer durch die Brühler Innenstadt, so zum Beispiel die Bleiche. Dort und an den weiteren Stationen gilt es Fragen zu beantworten. Zudem müssen Aufgaben zum jeweiligen Kunstwerk gelöst werden, um den künstlerischen Spuren weiter folgen zu können.

Erlebnisreihe Schnitzeljagd

Eingeladen sind Einzelpersonen, Gruppen, Familien oder Teams, die auf eine rund eineinhalbstündige Entdeckungstour gehen. Der Kunst-Walk ist besonders für Gruppen geeignet, kann jedoch auch von Einzelpersonen gespielt werden.

Die erlebnisreiche Schnitzeljagd wird mithilfe der App „Actionbound“ realisiert. Diese steht kostenlos in den jeweiligen Stores zum Download zur Verfügung.

Es wird empfohlen, die App per WLAN-Verbindung auf ein mobiles Endgerät (Smartphone oder Tablet) zu laden.

Dank Link im Offline-Modus

Wenn die Entdeckungstour als Gruppe gespielt wird, besteht die Möglichkeit, dass sich mehrere Personen ein mobiles Endgerät teilen. Zum Starten der Tour muss ein QR-Code eingescannt werden, der über den Link: https://de.actionbound.com/bound/bruehlerkunstwalk abrufbar ist. Auch dieser kann bereits vorher gescannt werden. Damit stehen die benötigten Medieninhalte sowie das Kartenmaterial zur Verfügung, um die Tour im Offline-Modus zu spielen. Zum Lösen der Rätsel werden Stift und Papier benötigt, um die Lösungsangaben zu notieren und so das Erraten der Lösung zu erleichtern. Alternativ kann auch eine Handy-App zum Erstellen von Notizen genutzt werden.

Zum Starten der Tour zum Brühler Kunst-Walk muss ein QR-Code eingescannt werden. Grafik: Brühl-Tourismus

Der Brühler Kunst-Walk wird zusätzlich in den nächsten Wochen in Kooperation mit Brühl digital e.V. in der Hiero Brühl-App eingepflegt und dort spielbar gemacht. Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.bruehl-tourismus.de.

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Blaue Zylinder im Schützenheim

Traditionelle Nikolausfeier der Brühler Ex-Tollitäten

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Das gastgebende Dreigestirn von 2010 mit (v.l.) Jürgen Kock, Wolfgang Lis und Michael vom Hagen mit Club-Präsident Rainer Hau. Foto: Harald Zeyen

Im Brühler Schützenheim trafen sich über 30 ehemalige Brühler Tollitäten zum traditionellen Nikolaustreffen. Die besinnlich-deftige Feier gehört seit über vier Jahrzehnten zum festen Bestandteil der närrischen Vorweihnachtszeit.

Rainer Hau, Präsident des Clubs der Blauen Zylinder, freute sich trotz 2G-Regelung ein Stück Normalität zurückkehren zu lassen.

Kölsch und Grünkohl

Gastgeber der diesjährigen Feier war das Brühler Dreigestirn von 2010, dass sein elfjähriges Jubiläum feiern darf. Es bestand aus Prinz Wolfgang III. (Wolfgang Lis), Bauer Jürgen (Jürgen Kock) und Jungfrau Michelle (Michael vom Hagen). Eigentlich wären der drei Schlossgardisten bereits im letzten Jahr an der Reihe gewesen, doch Corona machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. „So hatten die drei ein Jahr mehr Zeit zu sparen“, meinte Hau. Sie luden zu einem leckeren rustikalen Drei-Gänge-Menü ein, das Thomas Klose zubereitet hatte. Der Erlös aus dem Getränkeverkauf ging als Spende zugunsten des Brühler Kinderkarnevals.

Bevor die eigentliche Feier bei Kölsch und Grünkohl losging, gedachte die Runde der vielen seit 2019 verstorbenen Clubmitglieder, so beispielsweise Willi Kirchhartz (Prinz 1973), Berni Breu (Prinz 1974), Udo Egger (Jungfrau 2003), Paul Pütz (Jungfrau 1979) oder Hans-Willi Schmitz (Bauer 1980).

Nikolaus mit Lied begrüßt

Höhepunkt des Abends war der Besuch des heiligen Nikolaus. Er wurde mit dem beliebten Einmarschlied „Hört Ihr die Nikoläuse kommen, einer tritt dem andern auf den Sack. Hört ihr die Nüsse knacken, zack zerapp zackzack“ begrüßt. Im Rahmen seiner besinnlichen Rede überreichte er den Gastgebern sowie den Ehrenfunktionsträgern herrliche Geschenke, den Jubiläumstollitäten die Pins. Dabei wurde einer ganz besonders hervorgehoben. Herbert Starzonek, Urgestein des Bröhlschen Fasteleers, feiert sein 4 x 11-jähriges Dreigestirnsjubiläum. Im Jahr 1977 regierte es als Prinz Herbert I. die Brühler Narrenschar.

Viel Spaß hatten die Ex-Tollitäten anschließend beim Auftritt von Annegret vom Wochenmarkt (Gabi Elabor) und lieb gewonnenen alten Witzen.

Feiert sein 4 x 11-jähriges Dreigestirnsjubiläum: Herbert Starzonek regierte als Prinz Herbert I. 1977 die Narren. Foto: Harald Zeyen
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Neue Filmreihe und Musikfilme

Der Dezember im Brühler Zoom-Kino

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Das Zoom-Kino widmet sich in einer neuen Filmreihe der Friday for Future-Bewegung. Foto: wfilm

Am Mittwoch, 8. Dezember zeigt das Zoom-Kino um 20 Uhr den deutschen Dokumentarfilm „Aufschrei der Jugend“. Er begleitet Protagonisten der Friday for Future-Bewegung und zeigt, wie vielfältig, kreativ, aber auch kräftezehrend die Protestarbeit sein kann. (Karten 02232-792170). Jeden Monat soll nun eine Produktion, die sich mit der Bewegung und den Themen der Zukunft auseinandersetzt, vorgestellt werden. Ab Januar werden die Filme jeweils am letzten Mittwoch des Monats um 18 Uhr gezeigt. Dazu wird es Gespräche und Einführungen geben. Die Filme können auch vormittags von Schulklassen gebucht werden.

„Zoom rockt weiter“

Dokumentationen über legendäre Künstler erobern immer mehr die Leinwand. Grund genug für das Zoom-Kino, die Reihe „Zoom rockt weiter“ fortzusetzen. Diesmal spannt es den Bogen von Jazz über Chanson und Soul bis hin zum Rock.

Am Mittwoch, 8. Dezember und am Freitag, 10. Dezember, jeweils um 14 und 18 Uhr, einen Film über Paolo Conte. Seit Jahrzehnten gehört der italienische Liedermacher zu den erfolgreichsten und innovativsten Musikern weltweit.

Weiter geht es am Mittwoch, 15. Dezember (16 und 20.15 Uhr) mit „Jazz an einem Sommerabend“. Der Meilenstein des frühen Musikfilms dokumentiert das legendäre Newport Musikfestival von 1958. Er markiert den Umbruch in der Akzeptanz schwarzer Musiker in der US-amerikanischen Öffentlichkeit.

Teenie-Idole zum Abschluss

Am Mittwoch, 22. Dezember (16 und 18 Uhr) zeigt Zoom den autobiografischen Film „Aznavour by Charles“. Es folgt um 20 Uhr der Film „The Sparks Brothers“, eine US-Band, die stets verkannt und unterschätzt geblieben ist. Und am Mittwoch, 29 Dezember lautet ab 18 Uhr die Überschrift „a-ha – The Movie“. Keine andere Band hat den Sound des Jahrzehnts so geprägt wie die legendäre Popgruppe aus Oslo. Fast 40 Jahre nach ihrer Gründung füllen die einstigen Teenie-Idole noch immer die größten Stadien der Welt.

Karten sind erhältlich unter: 02232-792170. Ausführliche Info zu den Programmen findet man unter: www.zoomkino.de.

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Helden-Schwimmschule ist zertifiziert

Urkundenübergabe an Brühler Verein Kahramanlar

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Die Zertifizierungsurkunde überreicht: (v.l.) Karlsbadleiter Bernd Wüster, Bürgermeister Dieter Freytag, Vorsitzender Fatih Türk, Sonja Reidenbach und Murat Türk mit dem Trainerteam. Foto: Kerstin Fourate

Der Verein Brühler Helden-Kahramanlar hat mittlerweile rund 1100 Mitglieder. Seine Schwimmabteilung wurde vom NRW-Schwimmverband erfolgreich auf die Qualität ihrer Übungsarbeit überprüft und erneut zertifiziert.

Die Übergabe der Zertifizierungsurkunde erfolgte während des Trainingsbetriebes durch die Koordinatorin des Schwimmverbandes NRW, Sonja Reidenbach. Mit dabei waren als Gratulanten Bürgermeister Dieter Freytag und der Leiter des Karlsbads, Bernd Wüster.

Stolz auf die Anerkennung

Vorsitzender Fatih Türk nahm die Urkunde gemeinsam mit Vorstandsmitglied Murat Türk und allen Trainerinnen und Trainern mit großer Freude an. „Wir sind stolz auf die weitere Anerkennung. Die Zertifizierung zeigt uns, dass wir eine erfolgreiche und kompetente Schwimmabteilung haben, die mittlerweile einer zu den Besten in Nordrhein-Westfalen gehört. Parallel möchten wir uns bei allen Unterstützern, wie die Stadtwerke Brühl und des Karlsbads bedanken“, sagte Vorsitzender Türk.

Positiv bewertet

Neben qualifizierten Übungsleiter:innen und professionellen Lernangeboten wurden insbesondere die Gruppengröße (ein Trainer:in/vier Schüler:innen) positiv bewertet. Weitere Prüfinhalte waren die Beckenaufsicht, die Nachhaltigkeit des Schwimmkurses und die Formulierung der Lerninhalte. Die Ausbildung der Brühler Helden erfolgt planmäßig und zielgerichtet. Das Erreichen von Teilzielen wird regelmäßig durch Fertigkeitsüberprüfungen abgefragt und dokumentiert.

Die Brühler Helden sind somit bis November 2023 zertifiziert und müssen nach diesem Zeitraum ihre Qualität erneut beweisen. Übrigens: Die Brühler Helden-Kahramanlar trainieren im Karlsbad montags um 17 Uhr und samstags ab 14 Uhr. Alle weiteren Infos unter: www.kahramanlar-tkd.de.

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Arezoo Molaei erhält Grafikpreis

Fassbenderpreis diesmal mit 3000 Euro dotiert

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Urkunde und Blumen gab es für die Preisträgerin aus den Händen von Bürgermeister Dieter Freytag. Foto: Harald Zeyen

Mit dem Joseph-und Anna-Fassbenderpreis für Grafik ist in diesem Jahr die Künstlerin Arezoo Molaei ausgezeichnet worden. Den diesmal mit 3000 statt 1500 Euro dotierten Preis überreichte Bürgermeister Dieter Freytag in der Alten Schlosserei.

Er dankte vor allem der Stifterfamilie Piet-Borgers, der Max Ernst-Gesellschaft und einem ungenannten Wohltäter für die Unterstützung. Nachdem im vergangenen Jahr die Verleihung nur digital durchgeführt werden konnte, kamen diesmal rund 50 Gäste in die Ausstellungsräume des Brühler Kunstvereins. Dort sind derzeit auch einige wichtige Arbeiten der iranischen Preisträgerin ausgestellt. Arezoo Molaei wurde 1986 geboren, studierte seit 2009 Grafikdesign und später Malerei in Teheran. Seit 2017 studiert sie an der Kunstakademie Münster.

Reisen in Metropolen

In ihrer Laudatio ermöglichte Mira Reeh den Gästen einen Zugang zu den grafischen Arbeiten Arezoo Molaeis. Ihr Thema sei das „Von außen-Schauen“ und nicht das „Hineinschauen“. Ihre Werke entzögen sich jeglicher politischer oder funktionaler Einordnung. „Sie sagt, wenn der Inhalt wichtig wird, tötet dies die Kunst“, so Reeh.

Der Jury eingereicht hatte Arezoo Molaei Fotos von Zeichnungen, die auf ihren Reisen in Metropolen wie Teheran entstanden sind. In ihrer Begründung der Preisvergabe heißt es u.a.: „…Wie spontan montiert sind situative Zeichnungen aus dem Alltag zu sehen. Umrisszeichnungen von Körpern erscheinen inszeniert, in ein Fenster gehängt. Andere sind am Rand eines Pools befestigt, von Wasser berührt. Gezeichnete Autos schweben über Teheran, entwerfen so ein anderes , aus ihrem Interesse an Urbanität gespeistes imaginäres Chaos…Diese sind Sehnsuchtszeichnungen von Erlebtem, transportieren Erfahrenes, ohne dass für den Betrachter eindeutige Emotion entschlüsselbar wird. Realitäten überlagern sich in geheimnisvoller Weise.“

Erforschung des Allgemeingültigen

Arezoo Molaei beobachtet bei ihren Reisen das Leben in bevölkerungsreichen Großräumen. Sie erforscht das Allgemeingütige, das allen Metropolen anhaftet. Von ihrer nicht unbedingt optimistischen Weltsicht, wie selbst sagt, zeugen die unbelebten, menschenleeren Orte. Dabei ersetzen entweder Gegenstände die handelnden Personen oder Umrisshaftes zeigt leere Hüllen statt Individuen.

Mit ihrem Werk „Don’t get up from your bed“ hatte sie sich für den Fassbenderpreis beworben. Es steht beispielhaft für ihr bisheriges Schaffen. Darauf befinden sich Zeichnungen von Autos teilweise auf Klebeband, teilweise direkt auf einer Fensterscheibe, die den Blick freigibt auf eine Metropole. Durch die Veränderung der Sichtweise ändert sich auch die Sichtweise auf die Kultur und das Lebensempfinden in urbanen Großräumen. Diese Veränderung des Blickwinkels scheint eine Metapher hierfür zu sein. Sie gilt sowohl für gegenwärtige als auch für vergangene Metropolen.

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Kinderdreigestirn stellt sich vor

Theo Achnitz neuer Träger des Karnevalsverdienstordens

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Das neue Brühler Kinderdreigestirn (v.l.) Amelie Goldschmidt, Ben Prickartz und Benjamin Scheid mit Kinderprinzenführer Walter Breidenbach. Foto: Harald Zeyen

Wie immer am 11. im 11. haben sich die neuen Brühler Tollitäten im Rathaus erstmals öffentlich präsentiert. Doch diesmal war es kein großes Dreigestirn, sondern das neue Kinderdreigestirn der Session 2021/22. Wegen Corona hatten die Kandidaten für das Erwachsenen-Trifolium zurückgezogen. Dies ist bereits seit längerem bekannt.

Und damit rückt das designierte Kinderdreigestirn in den Vordergrund. Nach einem Jahr Zwangspause wegen der Pandemie sind es drei „Nachwuchs-Jecken“ aus den Reihen der Fidelen Pänz. Bürgermeister Dieter Freytag begrüßte zum traditionellen Sessionsstart neben den jungen Tollitäten besonders FBK-Präsident Rainer Nieschalk. „Endlich können wir wieder Fastelovend feiern, allerdings fehlt uns das Dreigestirn“, sagte er. An dessen Stelle sorgten die Pänz dafür, dass der Karnevalsauftakt wieder wie gewohnt stattfinden konnte. Getreu dem Motto „Wat e herrlich Jeföhl – widder Fastelovend en Bröhl“.

Der Bauer wird „Prinzje“ genannt

Mit großem Beifall schickten die anwesende Karnevalistenriege die Kinder auf ihre aufregende Reise in die Session. Unterstützung bekommen sie bis Aschermittwoch nicht nur von ihren Eltern, sondern vom gesamten Corps ihrer Fidele Bröhler/Falkenjäger.

Der zehnjährige Prinz Ben I., auch bekannt als „Wibbelstätz“, ist ein echter kölsche Jung und wohnt seit 2016 in Brühl. Auch der 12-jährige Bauer Benjamin, dessen Corpsname „Prinzje“ ist, was leicht zu Verwechslungen führen könnte, wurde in Köln geboren. Die gerade noch elfjährige Jungfrau Amelie, das „Schrüfje“, ist zwar keine Kölsche, aber ein echtes Bönnscher Mädche. Mit dieser hochkarätigen karnevalistischen Herkunft und jugendlicher Power wollen sie den Großen zeigen, wie Dreigestirn geht. Unterstützt werden die kleinen Tollitäten von Kinderprinzenführer Walter Breidenbach.

Karnevalsverdienstorden verliehen

Ein weiterer Höhepunkt des bunten Abends im Kapitelsaal war die Verkündung des neuen Trägers des städtischen Karnevalsverdienstordens. In einer wie immer launigen Rede stellte Dieter Geuenich als Sprecher des Ordenskapitels den Auserwählten vor. Ausgezeichnet wurde der Vorsitzende der KG Treue Husaren, Theo Achnitz. Der Ur-Karnevalist war Mitglied in verschiedenen Karnevalsvereinen und im Männerballett der „Schloßgardinchen“. „Mehr als 40 Jahre war er facettenreich im Karneval tätig. Und wir wissen alle, dass kleine Menschen den Ehrgeiz haben, Großes zu leisten“, sagte Geuenich lächelnd. Den schweren gußeisernen Orden überreichte anschließend Bürgermeister Dieter Freytag unter großem Beifall an einen sichtlich bewegten Theo Achnitz.

Lächelnd, aber tief bewegt nahm Theo Achnitz den städtischen Karnevalsverdienstorden entgegen. Die Laudatio hielt Dieter Geuenich (2.v.r.). Foto: Harald Zeyen
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