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Wenn ich könnte, wie ich wollte

Weltreise oder Eigenheim: So möchten sich die Menschen selbst verwirklichen

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Auf Reisen die Welt entdecken und sich selbst verwirklichen: Davon träumt laut Umfrage ein Großteil der Menschen in Deutschland. Foto: djd/Eurojackpot/goodluz - stock.adobe.com

Mit dem Motorrad über Amerikas Highways brausen oder einmal die ganze Welt umsegeln. Die Träume der Menschen sind vielfältig. Häufig jedoch erschweren mangelnde Zeit oder fehlendes Geld den Weg zur Selbstverwirklichung. Wenn die Menschen in Deutschland ihr Leben frei von finanziellen Einschränkungen gestalten könnten, stünden Freizeit, Reisen und ein schönes Eigenheim im Mittelpunkt. Der Beruf als Berufung folgt erst unter ferner liefen. Zu diesen Resultaten kommt eine aktuelle Umfrage.

Auf Reisen den Horizont erweitern

Zur Selbstverwirklichung in der Freizeit gehört es für zwei von drei Befragten, ohne finanzielle oder zeitliche Einschränkungen auf Reisen zu gehen. Der Großteil sehnt sich danach, neue Landschaften (85 Prozent) zu entdecken und Kulturen (54 Prozent) kennenzulernen, um so den eigenen Horizont zu erweitern. Auch das Erlernen neuer Sprachen versteht fast die Hälfte (43 Prozent) als Teil der Selbstverwirklichung. „Durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen vorübergehenden Reise- und Kontaktbeschränkungen ist der Wunsch, mehr zu reisen und von der Welt zu sehen, sicher noch mal viel stärker geworden“, sagt Axel Weber, Sprecher von Eurojackpot. Im Auftrag der europäischen Lotterie hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov die repräsentative Umfrage durchgeführt.

Der Traum vom Eigenheim

Doch nicht nur Reisen, auch das Thema Wohnen hat für die Mehrheit eine besondere Bedeutung: 64 Prozent aller Befragten, die sich in ihrer Freizeit selbst verwirklichen möchten, würden dies mit einem eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung tun – am liebsten auf dem Land. Dieser Wunsch darf gerne eine Nummer größer ausfallen: So würde sich ein Befragter sogar gleich ein ganzes Schloss in England kaufen, hätte er das nötige Kleingeld. Ein plötzlicher Geldsegen etwa beim Eurojackpot könnte den Traum wahr werden lassen. Der Job spielt für die Selbstverwirklichung längst keine so große Rolle wie die Freizeit: Nur rund ein Viertel (26 Prozent) möchte sich im Berufsleben verwirklichen. Doch der Arbeitsplatz scheint gleichwohl eine sinnstiftende Rolle zu haben. Auch wenn die Deutschen finanziell nicht mehr auf ihren Beruf angewiesen wären, würden immer noch knapp drei Viertel aller Befragten einem Job nachgehen wollen. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) träumt von einer Tätigkeit, die sie wirklich erfüllt – selbst wenn sie dafür Abstriche beim Gehalt machen müsste.

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Krisenresistente Geldanlage

Supermärkte trotzen der Pandemie, so können „normale“ Sparer davon profitieren

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Vom Boom bei Supermarktimmobilien können nun auch "normale" Sparer profitieren, und zwar über entsprechende Anleihen. Foto: djd/Swiss/Getty

Sparer in Deutschland haben es derzeit nicht leicht. Für Anlagen wie Girokonten, Tages- oder Festgeld gibt es praktisch keine Zinsen mehr. An Aktien „trauen“ sich viele nicht heran, für direkte Investments in Immobilien fehlen den meisten die nötigen Mittel. Dabei boomt der Immobilienmarkt in Deutschland seit Jahren und erweist sich während der Corona-Pandemie als krisenresistent. Ein Teilsegment sind Supermarkt- und Nahversorgerimmobilien. Der Lebensmitteleinzelhandel war bisher von keinem Lockdown betroffen, sondern erwies sich als Fels in der Brandung und verlässlicher Partner für die Kunden. Die großen Player sind deshalb ständig auf der Suche nach geeigneten Immobilien für ihre Expansion. Das gilt nicht nur für die Metropolen und Ballungsräume, auch in kleineren Großstädten und mittleren Städten werden passende Räumlichkeiten gesucht. Da das entsprechende Angebot knapp ist, sind die Preise für solche Immobilien kräftig gestiegen.

Foto: djd/Swiss Merchant/Maha Heang 245789 – stock.adobe.com

Jetzt können auch „normale“ Sparer an diesem dynamischen Markt partizipieren

Das Problem an der Sache: Vom Immobilienboom konnten bislang vor allem Großinvestoren und vermögende Privatanleger profitieren, für „normale“ Sparer waren solche Investments nicht möglich. Die gute Nachricht: Inzwischen können auch Durchschnittssparer an diesem dynamischen Markt partizipieren, und zwar über entsprechende Anleihen. Die DESIAG Deutsche Supermarkt Immobilien AG beispielsweise baut einen risikoarmen und dennoch renditestarken Bestand an solchen Immobilien mit Mietern wie Rewe, Aldi und Lidl auf. Die zugehörige Obligation (WKN: A3H2ZP) hat eine Laufzeit von drei Jahren und eine jährliche Verzinsung von 7,25 Prozent, zu beziehen bei der jeweiligen Hausbank über die Börsenplätze in Frankfurt, Düsseldorf und München sowie über die von institutionellen Investoren genutzte Bond Port Plattform der Schweizer Bank UBS.

Foto: djd/DESIAG/Getty Images/Nodar Chernishev

Detaillierte Standortanalyse

„Bevor wir eine Immobilie erwerben, erfolgt eine detaillierte Standortanalyse des zu erwerbenden Objekts, zum Beispiel im Hinblick auf Verkehrsanbindung, Bevölkerungsdichte, Konzentration der Nahversorger vor Ort beziehungsweise Neuplanung von Nahversorgerzentren“, erklärt DESIAG-CEO Jens Liewald. Beim Ankauf würden zudem Satellitendaten der Besucherzahlen eines Standortes ausgewertet und berücksichtigt. Außerdem, so Liewald, sollte die Laufzeit des Mietvertrages bei einem Objekt möglichst nicht unter fünf Jahren liegen: „Aus all diesen Gründen sehen wir unsere Anleihe nicht nur in der Pandemie, sondern grundsätzlich als krisenresistente Anlageklasse.“

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Auch mit Abstand sicher spielen

Bei Lotterieanbietern auf hohe Qualitätsstandards und Datensicherheit achten

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Mit Abstand sicher spielen: Das ist über die Webseiten der staatlichen Lotteriegesellschaften oder per App möglich. Foto: djd/Eurojackpot/MünsterView/Tronquet

Eine Nachricht kündigt einen vermeintlichen Lottogewinn an – obwohl der Empfänger noch nicht einmal mitgespielt hat. Bei fragwürdigen Glückwünschen per Anruf oder E-Mail sollten stets alle Alarmglocken schrillen. Häufig verbinden Kriminelle mit dem angeblichen Gewinn vorab die Forderung nach Geld, um eine Überweisung oder einen Transport des Bargeldes zu bezahlen. Immer wieder fallen Verbraucher auf derartige Tricks herein. Bei staatlichen Lotterien hingegen steht Sicherheit an erster Stelle, in den Annahmestellen vor Ort ebenso wie bei Onlineangeboten.

Foto: djd/Eurojackpot

Auf Qualitätssiegel achten

Wie können Laien auf den ersten Blick seriöse Anbieter von unseriösen unterscheiden? Hilfreich sind unabhängige Qualitätssiegel, ähnlich wie die Hauptuntersuchung beim Auto. So müssen staatliche Lotteriegesellschaften unter anderem Zertifizierungen nach ISO-Norm und die hohen Standards der World Lottery Association erfüllen. Über alle Schritte hinweg, vom Spiel über die Benachrichtigungen bis hin zu Gewinnzahlungen, ist etwa beim Eurojackpot garantiert, dass die Daten und Gewinne der Spieler sicher sind. Mitspieler aus 18 europäischen Ländern tippen bei diesem Angebot jede Woche. In den örtlichen Annahmestellen stehen den Kunden geschulte Mitarbeiter zur Seite. Wer mit Abstand spielen möchte, kann dafür die offiziellen Webseiten der staatlichen Lotteriegesellschaften nutzen, unter www.eurojackpot.de gibt es mehr Informationen dazu. Die Datensicherheit unterliegt ebenfalls der Zertifizierung. So ist gewährleistet, dass die persönlichen Daten nur für die Gewinnabwicklung verwendet werden und ausschließlich bei den staatlichen Lotteriegesellschaften verbleiben. In den beiden Kontrollzentren für die Gewinnermittlung und Quotenberechnung in Münster und Kopenhagen erfolgt die Auswertung stets anonym.

Die Ziehung der Gewinnzahlen für die europaweite Lotterie findet unter strengen Kontrollen in Helsinki statt. Foto: djd/Eurojackpot

Sichere Gewinnausschüttung

Ebenso wird bei der Ziehung darauf geachtet, dass alles mit rechten Dingen zugeht – bis zur polizeilichen Aufsicht im Ziehungsstudio in Helsinki. Im Falle eines Gewinns bekommt der oder die Glückliche keine dubiosen Anrufe oder Mails von Fremden. Der weitere Kontakt erfolgt in Deutschland über die Lotteriegesellschaft des jeweiligen Bundeslandes. Selbstverständlich werden keine zusätzlichen Zahlungen oder Bearbeitungsgebühren fällig. Zudem ist die Auszahlung des Gewinns in jedem Fall garantiert. Anders verhält es sich mit manchen Onlineanbietern: Hier tippt der Mitspieler nur per Wette auf den Ausgang der Ziehung. Somit besteht auch kein Anspruch auf eine Ausschüttung, und der Spielteilnehmer muss seinen Gewinn gegenüber dem privaten, oftmals ausländischen Wettanbieter einfordern.

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Einfach, transparent, flexibel

Ein Korb mit Aktien: ETFs sind auch für Börseneinsteiger interessant

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ETFs sind nicht zuletzt für Börseneinsteiger eine geeignete Anlageform. Die Abkürzung steht zwar für Exchange Traded Funds - man könnte es aber auch als "einfach, transparent und flexibel" verstehen. Foto: djd/Deutsche Börse/Getty Images/Geber86

Warum ist in Deutschland die Anzahl an Aktionären im internationalen Vergleich dennoch besonders niedrig? Mit dieser Frage hat sich die Frankfurt School of Finance & Management in einer Studie befasst. Eines der Ergebnisse: Die Mehrheit der Nicht-Aktionäre scheint falsche Vorstellungen davon zu haben, welches Wissen für eine Teilnahme am Aktienmarkt erforderlich ist. Tatsächlich sind für eine kostengünstige, breit gestreute und langfristige Investition keine tiefgehenden ökonomischen Kenntnisse nötig. Mehr zur Umfrage gibt es unter www.boerse-frankfurt.de/studie.

Der DAX bringt seit 1988 im Durchschnitt acht Prozent Rendite pro Jahr

Blick in den Börsensaal der Frankfurter Wertpapierbörse. Hier werden mittlerweile mehr als 1.500 ETFs gehandelt. Foto: djd/Deutsche Börse/Thorsten Jansen

Auch der Begriff ETF – die englische Abkürzung für „Exchange Traded Funds“ – dürfte vielen Menschen in Deutschland nicht geläufig sein. Ein solcher börsengehandelter Indexfonds besteht aus einem Korb mit Wertpapieren, die in einem Index zusammengefasst sind. Der DAX etwa umfasst die größten und wichtigsten deutschen Unternehmen an der Börse. Dieser Aktienkorb kann über einen entsprechenden ETF täglich gekauft oder verkauft werden. Bei einem DAX-ETF entspricht die Wertentwicklung dem Verlauf des Index. Der Vorteil: Wer mit einem Schlag in 30 große deutsche Unternehmen investiert, verringert durch Diversifizierung sein Risiko. Wenn der Kurs eines Papiers sinkt, kann das mit der Kurssteigerung eines anderen kompensiert werden – denn in einem Index sind Unternehmen zusammengefasst, die aus ganz unterschiedlichen Branchen kommen. Seit der Einführung des DAX im Jahr 1988 hat er den Anlegern jährlich durchschnittlich rund acht Prozent Rendite beschert.

ETFs eignen sich für die private Vermögensbildung

In Deutschland gibt es ETFs seit 20 Jahren. Inzwischen ist das Angebot auf Xetra, dem größten deutschen Handelsplatz, auf über 1.500 ETFs angewachsen. Die meisten Anleger schätzen Indexfonds auch deshalb, weil der zugrunde liegende Index offen liegt und stets nachverfolgt werden kann – wie eben der DAX. Mit ETFs ist man zudem flexibel, da die Produkte äußerst einfach an der Börse zu handeln sind. Daher eignen sie sich für die private Vermögensbildung – auch in Form eines Sparplans. Ihn gibt es bei den meisten Anbietern schon ab 25 Euro Sparsumme pro Monat. Monatlich werden für diesen Sparbetrag neue Anteile des ausgewählten ETFs gekauft. Unter www.boerse-frankfurt.de/etfs gibt es weitere Informationen zu Indexfonds. Webinare für Einsteiger zu diesem Thema runden das Angebot ab.

Meistens gewinnt der Bulle: Seit der Einführung des Dax im Jahr 1988 hat der Index den Anlegern jährlich rund acht Prozent Rendite beschert. Per ETFs kann man am Dax partizipieren. Foto: djd/Deutsche Börse

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Die Krise auf dem Konto rechtzeitig erkennen

Mit einem Haushaltsbuch sorgt man für mehr finanziellen Durchblick

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Einkommenseinbußen aufgrund von Kurzarbeit oder ein drohender Jobverlust belasten viele Familien. Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

Die Corona-Pandemie hat neben den gesundheitlichen Gefahren auch finanzielle Folgen für zahlreiche Menschen. Einkommenseinbußen aufgrund von Kurzarbeit, die teils seit Monaten andauert, sowie die Sorge um einen Jobverlust führen dazu, dass viele bewusster auf die eigenen Finanzen schauen. Etliche Menschen legen mehr auf die hohe Kante als in normalen Zeiten. Die Sparquote liegt doppelt so hoch wie sonst und erreicht im Schnitt ein Fünftel des verfügbaren Einkommens, zeigt das aktuelle Vermögensbarometer der Sparkassen. Rückstände bei Krediten und Verbindlichkeiten werden derzeit noch nicht in steigendem Maße beobachtet. Doch in niedrigeren Gehaltsgruppen und bei Selbstständigen könnte es bald eng werden.

2021 mehr finanzielle Engpässe erwartet

Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

Solo-Selbstständige oder Gewerbetreibende in besonders stark betroffenen Branchen wie dem Gastgewerbe oder der Reisebranche haben seit Monaten kein oder ein deutlich geringeres Einkommen. Das Kurzarbeitergeld bietet zwar für alle abhängig Beschäftigten ein Mindesteinkommen, doch es fehlen meist mehrere Hundert Euro in jedem Monat. „Das kann dazu führen, dass es 2021 für viele Haushalte finanziell noch schwieriger wird“, warnt Korina Dörr vom Beratungsdienst Geld und Haushalt. Die Expertin empfiehlt daher, frühzeitig einen privaten Kassensturz vorzunehmen. Nur wer seine Einnahmen und Ausgaben genau kennt, kann die eigene finanzielle Situation fundiert einschätzen und früh erkennen, wenn die Situation aus dem Lot gerät.

Besseren Überblick bekommen mit einem Haushaltsbuch

Eine gute Finanzkontrolle beginnt mit einem ehrlichen Blick auf Einnahmen und Ausgaben. Das gelingt am besten mit den aktuellen Kontoauszügen oder dem Blick ins Online-Banking. Ein Haushaltsbuch, kostenfrei zu bestellen unter www.geldundhaushalt.de, hilft dabei. Tabellen und viele weitere Informationen führen Schritt für Schritt zu mehr Durchblick. Wer Einnahmen und Ausgaben lieber direkt am Computer festhält, findet mit dem ebenfalls kostenfreien und anonymen Web-Budgetplaner eine praktische Alternative. Damit im privaten Budget genügend Flexibilität bleibt, um auf Krisen zu reagieren, empfiehlt die Expertin Dörr: „Feste Zahlungsverpflichtungen wie Miete, Strom und Versicherungen sollten nicht mehr als 60 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen. Kurzfristige Einsparungen lassen sich nämlich meist nur bei veränderlichen Ausgaben wie Kleidung, Genussmitteln oder Freizeit erreichen.“ Ein einfaches und aussagekräftiges Warnsignal ist der Kontostand am Monatsende: Fällt er über mehrere Monate immer tiefer, ist es Zeit zu handeln. Eine Schuldnerberatungsstelle ist der richtige Anlaufpunkt, wenn das Budget dauerhaft aus dem Lot geraten ist.

Wer alle Einnahmen und Ausgaben kontinuierlich festhält, erkennt Einsparmöglichkeiten und kann in Krisenzeiten besser gegensteuern. Foto: djd/Geld und Haushalt/Christian Gohdes

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Kein Besuch vom Ableser mehr

In der aktuellen Situation zeigen sich die Vorteile digitaler Hausverwaltung

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Per Online-Portal können Vermieter viele Verwaltungsaufgaben zeitsparend erledigen - dazu gehört auch die Heizkostenabrechnung. djd/Minol/Getty Images/Yuri Arcurs

Für Mieter ist die jährliche Heizkostenabrechnung ein wichtiges Thema. Vom Vermieter wird erwartet, dass er sich verlässlich um alle damit verbundenen Abläufe kümmert und die Bewohner beim Energiesparen unterstützt. Viele setzen dabei noch auf herkömmliche Messtechnik ohne Funk, um die Verbrauchswerte für die Heizkostenabrechnung zu erfassen. Das hat den Nachteil, dass ein Ableser die Wohnungen betreten muss, um an die Werte der Heizkörper zu kommen. Die moderne und in Corona-Zeiten sichere Alternative sind Funksysteme zur Fernablesung der Verbrauchswerte. Sie machen die manuelle Ablesung überflüssig und erhöhen damit den Komfort für die Bewohner.

Wenn der Vermieter auf die Fernablesung der Verbrauchswerte per Funk setzt, können Mieter ihren Wärme- und Wasserverbrauch per App auch im Laufe des Jahres verfolgen. Foto: djd/Minol/Kaspars Grinvalds – Fotolia

Werte werden kontaktlos erfasst

Alle Werte werden kontaktlos per Funk erfasst und stehen zeitgleich für das gesamte Gebäude zur Verfügung, niemand muss mehr zu Hause auf den Ableser warten. Aber nicht nur die Ablesung, auch andere Abläufe rund um die Heizkostenabrechnung lassen sich dank Digitalisierung optimieren. Minol etwa hat ein Online-Portal mit verschiedenen Services eingerichtet, mehr dazu findet man auf www.minol.de/minoldirect. Hier können Vermieter die Kosten- und Nutzerdaten für die Abrechnung einfach, schnell und sicher über das Internet ohne spezielle Software vom eigenen PC aus an den Dienstleister übermitteln. „Ebenso kann der Kunde den Stand aller Leistungen, für die wir zuständig sind, online verfolgen“, erklärt Jens Wierichs, Leiter des Produktmanagements bei Minol. Dazu gehören etwa die Funktionsprüfung der Rauchwarnmelder, die Legionellenprüfung des Trinkwassers und die Ausstellung von Energieausweisen. Sollte noch alte Messtechnik ohne Funk installiert sein, kann der Vermieter beim Auszug eines Mieters die Zwischenstände selbst ablesen und online an den Dienstleister senden. „Weil das System die Eingaben automatisch auf Plausibilität überprüft, werden Fehler vermieden“, betont Wierichs. Angesichts zunehmender rechtlicher Vorgaben helfe das Portal den Kunden auch, den entsprechenden Überblick zu bewahren.

Energieverbrauch verfolgen und Gebäudefunktionen im Blick haben

Dank Fernablesung und Online-Services können Vermieter den Energieverbrauch im Gebäude im Verlauf des Jahres monatlich verfolgen und den Bewohnern regelmäßige Verbrauchsinformationen für Heizung, Wasser und gegebenenfalls auch Strom anbieten. Vermieter und Wohnungseigentümer können über die App zudem noch wichtige Gebäudefunktionen wie Feuerschutztüren, den Parkraum oder Garagentore aus der Ferne im Auge behalten.

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Enterbung muss kein Schicksal sein

Den Kampf um den Pflichtteil kann man spezialisierten Plattformen überlassen

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Einen Schock erleiden Menschen dann, wenn sich im Testament herausstellt, dass man nicht am Nachlass der oder des Verstorbenen partizipieren soll. Foto: djd/dieerbschützer.de

Die Summe ist gewaltig: Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werden in Deutschland bis zu 400 Milliarden Euro pro Jahr vererbt. Der Betrag verteilt sich auf über 900.000 Erbschaften. Dahinter steht stets ein individueller Trauerfall, der bei den Angehörigen meist tiefe Emotionen auslöst. Einen besonderen Schock erleiden Menschen allerdings dann, wenn sich im Testament herausstellt, dass man selbst nicht am Nachlass der oder des Verstorbenen partizipieren soll. Eine Enterbung ist wie ein nachträglicher psychischer Schlag ins Gesicht, auf den man nicht mehr antworten kann. Vor allem aber scheint eine Enterbung etwas Endgültiges und Unabänderliches zu sein. Das ist jedoch keineswegs immer der Fall.

Enterbte müssen selbst aktiv werden

Eine Enterbung ist wie ein psychischer Schlag ins Gesicht. Sie muss aber nichts Unabänderliches sein. Foto: djd/dieerbschützer.de

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) steht nahen Angehörigen der sogenannte Pflichtteil am Erbe zu. Auch gleichgeschlechtliche Lebenspartner oder Eltern können einen Anspruch darauf haben. Das Tückische: Während der Erbe nach Information durch das Nachlassgericht automatisch seinen Teil erhält, gilt das nicht für enterbte Personen. Sie müssen selbst aktiv werden. Zudem kann der Anspruch auf den Pflichtteil verjähren. Oft handeln die Betroffenen nicht rechtzeitig oder gar nicht. Vor allem fehlt häufig die Energie für langwierige Rechtsstreitigkeiten mit den Besserbegünstigten und für die Gänge zu Anwälten und Gerichten. Dazu kommt die Angst vor den daraus resultierenden hohen Kosten. Um diesen Hürden entgegenzutreten, hat das Kölner Tech-Startup JustSolutions die Plattform www.dieerbschützer.de ins Leben gerufen. Enterbten soll hier eine einfache und qualitativ hochwertige Möglichkeit geboten werden, ihre Rechte durchzusetzen. Auf der Webseite können Betroffene mit wenigen Klicks ermitteln, ob und in welcher Höhe sie einen Anspruch auf einen Pflichtteil haben.

Bei Bestehen des Pflichtteils: vollständige Durchsetzung der Ansprüche

Bei Bestehen eines Pflichtteils bietet die Plattform eine vollständige Durchsetzung der entsprechenden Ansprüche an. Anwaltliche oder gerichtliche Streitigkeiten werden komplett übernommen. Die enterbte Person muss nicht selbst in den häufig zermürbenden Streit mit den bessergestellten Erben, Anwälten oder Behörden eintreten – eine innovative und sinnvolle Lösung. Eine Provision für die Serviceleistungen fällt nur im Falle einer erfolgreichen Durchsetzung des Pflichtteils an. Selbst dann, wenn es zu anwaltlichen oder gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt, übernimmt die Plattform die Kosten. Sie kooperiert mit Fachanwälten im Erbrecht und spezialisierten Kanzleien, um eine möglichst hohe Qualität bei der Durchsetzung der Rechte zu gewährleisten.

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Jede Herausforderung meistern

Mit einem Finanzcheck in allen Lebenslagen flüssig bleiben

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Neue Lebenssituationen sind mit besonderen Herausforderungen verbunden, auch in finanzieller Hinsicht. Foto: djd/Geld und Haushalt

Ein geflügeltes Wort lautet: „Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.“ Wie so oft steckt in dem Sprichwort viel Wahres. Wohl jeder hat schon erlebt, dass sich Herausforderungen, die zunächst unüberwindbar erscheinen, schließlich doch meistern lassen – auch finanziell. Nachwuchs für die Familie, ein Jobwechsel, ein Umzug oder auch länger andauernde Kurzarbeit: Das Leben scheint sich auf den Kopf zu stellen. Sobald der größte Trubel vorbei ist, lohnt es sich allerdings, die Kontrolle über die privaten Finanzen zurückzugewinnen. Denn Umbrüche im Leben wirken sich auch in finanzieller Hinsicht aus.

Viele zwischen 30 und 40 machen Schulden

Umzug und Jobwechsel stellen das Leben auf den Kopf. Umso wichtiger ist es, bei den eigenen Finanzen jederzeit den Überblick zu behalten. Foto: djd/Geld und Haushalt

Der aktuelle Schuldneratlas zeigt, dass junge Menschen zwischen 30 und 40 die meisten Schulden machen. „Das ist nicht erstaunlich, schließlich werden in dieser Lebensphase die größten Projekte gestemmt“, berichtet Korina Dörr, Leiterin des Beratungsdienstes Geld und Haushalt. „Gleichzeitig ist das finanzielle Polster noch nicht so üppig.“ Eine Familiengründung, ein Hauskauf oder berufliche Veränderungen wirbeln die Finanzen ganz schön durcheinander. „Wichtig ist es dann, das finanzielle Grundgerüst – von der Miete bis zur Haftpflicht, vom Autokredit bis zur Altersvorsorge – wieder auf die neue Lebensphase anzupassen“, unterstreicht die Expertin weiter. Der erste Schritt dazu besteht darin, sich einen gründlichen Überblick über die eigene Finanzsituation zu verschaffen. Dazu werden den Einnahmen die üblichen Ausgabenpositionen aus den Bereichen Lebenshaltung, Versicherungen, Sparen, Kredite und Altersvorsorge gegenübergestellt. Auf einen Blick lässt sich somit erkennen, ob die private Budgetplanung im Gleichgewicht ist.

Kostenfreie und anonyme Budgetanalyse

Die Analyse der privaten Finanzen ist einfach und bequem online möglich. Unter www.budgetanalyse.de ist das Angebot von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe, abrufbar. Die Online-Analyse ist kostenfrei, geht schnell, enthält keine Produktwerbung und kann komplett anonym genutzt werden. Zusätzlich zum Überblick über die eigene Finanzsituation gibt es zu jedem Ausgabenbereich individuelle Tipps zur Optimierung. Später lässt sich die Budgetanalyse mit weiteren Daten ergänzen, um so noch detailliertere Auswertungen zu erhalten. Außerdem ist ein Vergleich der Alltagsausgaben mit anderen Haushalten möglich.

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Einfach, transparent, flexibel

Ein Korb mit Aktien: ETFs sind auch für Börseneinsteiger interessant

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ETFs sind nicht zuletzt für Börseneinsteiger eine geeignete Anlageform. Die Abkürzung steht zwar für Exchange Traded Funds - man könnte es aber auch als "einfach, transparent und flexibel" verstehen. Foto: djd/Deutsche Börse/Getty Images/Geber86
Blick in den Börsensaal der Frankfurter Wertpapierbörse. Hier werden mittlerweile mehr als 1.500 ETFs gehandelt.
Foto: djd/Deutsche Börse/Thorsten Jansen

Warum ist in Deutschland die Anzahl an Aktionären im internationalen Vergleich dennoch besonders niedrig? Mit dieser Frage hat sich die Frankfurt School of Finance & Management in einer Studie befasst. Eines der Ergebnisse: Die Mehrheit der Nicht-Aktionäre scheint falsche Vorstellungen davon zu haben, welches Wissen für eine Teilnahme am Aktienmarkt erforderlich ist. Tatsächlich sind für eine kostengünstige, breit gestreute und langfristige Investition keine tiefgehenden ökonomischen Kenntnisse nötig. Mehr zur Umfrage gibt es unter www.boerse-frankfurt.de/studie.

Der DAX bringt seit 1988 im Durchschnitt acht Prozent Rendite pro Jahr

Auch der Begriff ETF – die englische Abkürzung für „Exchange Traded Funds“ – dürfte vielen Menschen in Deutschland nicht geläufig sein. Ein solcher börsengehandelter Indexfonds besteht aus einem Korb mit Wertpapieren, die in einem Index zusammengefasst sind. Der DAX etwa umfasst die größten und wichtigsten deutschen Unternehmen an der Börse. Dieser Aktienkorb kann über einen entsprechenden ETF täglich gekauft oder verkauft werden. Bei einem DAX-ETF entspricht die Wertentwicklung dem Verlauf des Index. Der Vorteil: Wer mit einem Schlag in 30 große deutsche Unternehmen investiert, verringert durch Diversifizierung sein Risiko. Wenn der Kurs eines Papiers sinkt, kann das mit der Kurssteigerung eines anderen kompensiert werden – denn in einem Index sind Unternehmen zusammengefasst, die aus ganz unterschiedlichen Branchen kommen. Seit der Einführung des DAX im Jahr 1988 hat er den Anlegern jährlich durchschnittlich rund acht Prozent Rendite beschert.

Meistens gewinnt der Bulle: Seit der Einführung des Dax im Jahr 1988 hat der Index den Anlegern jährlich rund acht Prozent Rendite beschert. Per ETFs kann man am Dax partizipieren.
Foto: djd/Deutsche Börse

ETFs eignen sich für die private Vermögensbildung

In Deutschland gibt es ETFs seit 20 Jahren. Inzwischen ist das Angebot auf Xetra, dem größten deutschen Handelsplatz, auf über 1.500 ETFs angewachsen. Die meisten Anleger schätzen Indexfonds auch deshalb, weil der zugrunde liegende Index offen liegt und stets nachverfolgt werden kann – wie eben der DAX. Mit ETFs ist man zudem flexibel, da die Produkte äußerst einfach an der Börse zu handeln sind. Daher eignen sie sich für die private Vermögensbildung – auch in Form eines Sparplans. Ihn gibt es bei den meisten Anbietern schon ab 25 Euro Sparsumme pro Monat. Monatlich werden für diesen Sparbetrag neue Anteile des ausgewählten ETFs gekauft. Unter www.boerse-frankfurt.de/etfs gibt es weitere Informationen zu Indexfonds. Webinare für Einsteiger zu diesem Thema runden das Angebot ab.

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Finanzen & Versicherungen

Grüne Geldanlagen mit sozialer Wirkung

Nachhaltig investieren in ökologische Projekte

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Kochen ohne Rauch: Die sauberen Kochgeräte bedeuten mehr Lebensqualität für afrikanische Familien. Foto: djd/bettervest/BURN Manufacturing

Mangels Alternativen sind Millionen Menschen zum Kochen auf Holzkohle oder Feuerholz angewiesen. Der dabei entstehende Rauch ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern belastet auch die Umwelt. Ein Unternehmen hat sich in Kenia des Problems angenommen und ein besonders ressourcenschonendes Kochgerät entwickelt. Die Rauchentwicklung sinkt um 80 Prozent, gleichzeitig benötigt der Herd deutlich weniger Holz – eine erhebliche Ersparnis für die meist armen Bevölkerungsgruppen. Obendrein hat das Unternehmen viele neue Arbeitsplätze in Kenia geschaffen. Möglich sind Erfolgsgeschichten wie diese nur mit dem entsprechenden Kapital. Beim sogenannten Crowdfunding tun sich viele einzelne Geldanleger zusammen, um gemeinsam nachhaltige Projekte zu unterstützen.

Das Investment in die nachhaltigen Projekte schafft oft auch neue Arbeitsplätze, wie hier bei der Kochherdfertigung in Kenia.
Foto: djd/bettervest/BURN Manufacturing

Positive ökologische und soziale Wirkung

Mit der Geldanlage gleichzeitig Gutes tun: Dieses Motiv wird für Sparer zunehmend wichtig. Im Fokus stehen dabei insbesondere Projekte im Umwelt- und Klimaschutz oder mit einer sozialen Wirkung für die Menschen vor Ort. Ein Hersteller von Holzsparöfen etwa, Burn Manufacturing aus Ruiru in Kenia, tut beides: Seit dem Start konnte das Unternehmen bereits 3,5 Millionen Menschen mit effizienten Herden ausstatten. Auf Plattformen wie www.bettervest.com können sich Geldanleger über derartige Vorhaben informieren und über ein mögliches Investment entscheiden. Die Crowdfunding-Plattform für nachhaltige Geldanlagen wurde 2012 ins Leben gerufen. Der heutige Schwerpunkt liegt auf Afrika und Indien, daneben gibt es Projekte in Deutschland und Europa. Bereits ab 50 Euro sind Investitionen bei durchschnittlicher Rendite von sieben Prozent möglich. Gleichzeitig informiert der Marktplatz transparent über Risiken. Bei den Investments handelt es sich um Anleihen oder Nachrangdarlehen. Die Geldanlage ist dabei stets mit dem guten Gewissen verbunden, sich für soziale und ökologische Nachhaltigkeit zu engagieren.

Solarenergie für Dörfer, die bisher von der Stromversorgung abgeschnitten waren: Dies ist ein Beispiel für eine nachhaltige Geldanlage.
Foto: djd/bettervest/Pawame

Umfassende Prüfung vor dem Projektstart

Zuvor durchläuft jedes Vorhaben eine gründliche Prüfung und muss eine Vielzahl an Kriterien erfüllen. Zu den Grundvoraussetzungen gehört, dass die Projekte positive Auswirkungen haben und sich an den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen orientieren. Diese Hürden hat beispielsweise auch Pawame aus Kenia gemeistert: Das Unternehmen bringt Solarsysteme in afrikanische Dörfer, die bisher von der Stromversorgung abgeschnitten waren. Pawame fungiert zugleich als Kreditagentur. Mit jeder pünktlichen Zahlung baut sich eine positive Kredithistorie auf, die den Kunden hilft, weitere Anschaffungen als auch die Aufnahme von beispielsweise Bildungskrediten zu ermöglichen. Dafür wurde Pawame schon mehrfach ausgezeichnet.

Umweltfreundliche und sparsame Holzherde: Erst die Beteiligung vieler einzelner Anleger hat das Crowdfunding-Projekt ermöglicht.
Foto: djd/bettervest/BURN Manufacturing
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Geld

Spenden statt schenken

Bei Hilfsorganisationen auf Qualitätssiegel achten

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Sauberes Trinkwasser ist für Millionen Menschen keine Selbstverständlichkeit. Projekte wie hier in Uganda stellen die Wasserversorgung für die Ärmsten sicher. Foto: djd/Aktion Deutschland Hilft/arche noVa/Axel Fassio

In fröhlichen Momenten an Menschen denken, denen es nicht so gut geht: Gerade im Advent und zu Weihnachten ist die Spendenbereitschaft besonders groß. Viele Familien vereinbaren sogar, auf Geschenke teilweise oder komplett zu verzichten – und stattdessen das Geld an Menschen in Not zu spenden. Angesichts der Vielzahl an Spendenaufrufen und Projekten rund um den Globus ist es für Laien aber kaum möglich, sich einen Überblick zu verschaffen. Wie ist sichergestellt, dass die Hilfe tatsächlich vor Ort bei den Ärmsten ankommt? Und wie können Verbraucher verantwortungsvolle und seriöse Organisationen erkennen?

Hilfe, die vor Ort ankommt

Wer sich sozial engagieren und nachhaltig schenken will, sollte sich vor einer Spende in jedem Fall gut informieren. Renommierte Hilfsorganisationen berichten umfassend und transparent über ihre Arbeit. So wird in der Regel unter anderem ausgewiesen, wie viel von jedem gespendeten Euro – nach Abzug etwa von Personal- und Verwaltungskosten – vor Ort verwendet wird. Beim Hilfsbündnis „Aktion Deutschland Hilft“ beispielsweise sind es gut 90 Cent, die direkt bei den hilfebedürftigen Menschen ankommen. Mit dem Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats, dem DZI-Spendensiegel und einem TÜV-Zertifikat erfüllt das Bündnis außerdem unabhängige, strenge Standards an Qualität und Transparenz. Der Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen konzentriert sich insbesondere auf Not- und Katastrophenhilfe, etwa nach Naturkatastrophen oder Epidemien wie Ebola oder auch der Corona-Pandemie.

Eine Spende als Weihnachtspräsent

Die Hilfsorganisationen im Bündnis agieren in verschiedenen Fachgebieten, mit denen sie die unterschiedlichen Bedürfnisse in der Nothilfe abdecken, und verfügen über langjährige Erfahrungen in der humanitären Hilfe. Der Zusammenschluss macht es möglich, dass bei großen Katastrophen sehr schnell, effektiv und flächendeckend gehandelt wird. So können Menschen in Not gezielt mit Hilfsgütern versorgt werden – zuletzt beispielsweise in weiten Teilen Afrikas, die von Dürre, der Heuschreckenplage und Hungersnot betroffen sind, nach Zyklon Amphan in Indien und Bangladesch oder in der Corona-Soforthilfe. Unter www.aktion-deutschland-hilft.de etwa gibt es die Möglichkeit, eine Spende zu verschenken. Zur Übergabe an den Beschenkten erhält man im Gegenzug eine hochwertige, individuell gedruckte Urkunde. Neben einem einmaligen Betrag zu Weihnachten ist es auch möglich, die weltweiten Projekte regelmäßig zu unterstützen.

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