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Ausflug & Freizeit

Fachwerkzauber und Naturerlebnisse

Eine Winterreise entlang der Deutschen Fachwerkstraße bietet viele Highlights

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Blick auf den Marktplatz in Homberg/Efze: Wer die Deutsche Fachwerkstraße mit ihren mehr als 100 Städten bereist, kann sich auf viele Highlights freuen. Foto: djd/Deutsche Fachwerkstraße/Joerg Zank

Schöne Landschaften genießen und Fachwerk-Juwele bestaunen, Kultur erleben und Feste feiern: Wer die Deutsche Fachwerkstraße mit ihren mehr als 100 prunkvollen und malerischen, historischen Städten bereist, kann sich auf viele Highlights freuen. Die rund 3.500 Kilometer lange Route führt von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis hin zum Bodensee. Im Winter zeigt sie sich von einer besonders charmanten Seite – unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de gibt es Informationen sowie Urlaubstipps.

Winterwandern durch herrliche Landschaften

Viele der Städte liegen inmitten malerischer Naturlandschaften, sodass man Kultur- und Wandererlebnis miteinander verbinden kann. Wer etwa das schmucke Eberbach im Herzen des Neckartals besucht, kann auf dem Neckarsteig von der Fachwerkstadt aus nach Hirschhorn wandern – und unterwegs immer wieder den Blick auf das winterliche Neckartal genießen. Im rheinland-pfälzischen Montabaur wiederum lockt eine Wanderung entlang des Krippenwegs, mit mehr als 200 verschiedenen Darstellungen der Heiligen Familie und des biblischen Umfelds auf rund sieben Kilometern Wegstrecke. Auch von Osterode am Harz aus können Aktive zu einer tollen Tour starten. Der märchenhafte und mystische Harzer-Hexen-Stieg führt von der schönen Fachwerkstadt über den Brocken nach Thale.

Unterwegs mit dem Nachtwächter

In vielen Städten erwarten Gäste stimmungsvolle Advents- und Weihnachtsmärkte – der Clobesmarkt in Homber/Efze, der Sternlesmarkt in Bietigheim-Bissingen oder der winterliche Markt auf Schloss Eyrichshof in Unterfranken sind nur einige davon. Auch im thüringischen Leinefelde-Worbis kann man sich auf Budenzauber und Lichterglanz freuen – und auf einen Ausflug zur Burg Bodenstein. Die am besten erhaltene Burg des Eichsfeldes ist von ausgedehnten Laubwäldern umgeben und die Aussichten sind herrlich. Zum bunten Veranstaltungsprogramm der Fachwerkstädte gehören beispielsweise auch das winterliche „Waldbaden mit Teezeremonie“ im hessischen Grünberg oder eine geführte Rauhnachts-Winter-Märchenwanderung im baden-württembergischen Besigheim. Ein Highlight sind außerdem die vielerorts angebotenen Stadtrundgänge mit dem Nachtwächter. Auf der neuen Regionalroute „Franken – Genuss mit Wein und Bier“ führt etwa der „Baunacher Nachtwächter“ alias Reinhold Schweda durch die historische Altstadt Baunachs. Auch in Bietigheim können Gäste den Nachtwächter bei seinem abendlichen Gang durch die schummrigen Altstadtgassen begleiten. Ausgerüstet mit Hellebarde, Laterne und Feuerhorn führt er sie an manch unheimlichen Ort und erzählt von Hexen, Mördern und Brandstiftern.

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Fachwerkpracht feiert Geburtstag

Eine Städtereise nach Quedlinburg und Goslar zum 1.100-jährigen Jubiläum

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Die Altstadt von Goslar, Teil des Unesco-Weltkulturerbes, ist 2022 Schauplatz von Jubiläumsfeierlichkeiten. Foto: djd/Goslar Marketing/Stefan Schiefer

Über ein Drittel der Menschen in Deutschland hat 2020 laut Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) eine mehrtägige Städtereise unternommen. Der Trend zum Kurzurlaub dürfte anhalten, und zu den besonders lohnenden Zielen im Jahr 2022 zählen geschichtsträchtige Fachwerk-Kleinode wie Goslar und Quedlinburg. Die Weltkulturerbe-Städte liegen am nordwestlichen beziehungsweise nordöstlichen Rand des Harzes und feiern beide ihre erste urkundliche Erwähnung vor 1.100 Jahren mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm. Hier wie dort sind mehrtägige Stadtfeste, historische Festumzüge und Open-Air-Veranstaltungen geplant, die Besucher auf spannende Zeitreisen einladen.

Festzeit in Quedlinburg

Das sachsen-anhaltinische Quedlinburg mit seinen rund 2.000 reich verzierten Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten und 14 Kirchen und Kapellen ist ein architektonisches Schatzkästchen. Für die „Festzeit“ des Jubiläumsjahres vom 22. April bis 6. Juni 2022 wird die historische Altstadt zum authentischen Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen. Mit den „Hoftagen“ kurz nach Ostern feiert die Stadt ihre Ersterwähnung im Jahr 922. Zwischen königlicher Tafel und Handwerkermarkt auf dem Marktplatz sorgen Gaukler und Musikanten für Mittelalterflair, während in den Abendstunden bedeutende Bauwerke wie die Stiftskirche St. Servatii in multimedialem Licht erstrahlen. Bildreich präsentiert sich nicht nur die Fotoausstellung „Quedlinburg in Bildern“, sondern auch die Filmwoche Ende Mai. Bei den „Königstagen“ im Juni, einem Fest für die ganze Familie, können sich kleine und große Besucher auf einen Festumzug, eine Streetfood-Meile, eine Irish-Folk-Bühne und viele andere kulturelle Höhepunkte freuen. Unter www.quedlinburg-info.de gibt es weitere Infos zur Stadt und das komplette Jubiläumsprogramm.

Stadtgeburtstag in Goslar

Rund 60 Kilometer weiter westlich liegt das niedersächsische Goslar, auch hier sind anlässlich des Stadtgeburtstags viele Veranstaltungen geplant. Die dreifache Weltkulturerbe-Stadt – neben der Altstadt wurde auch das ehemalige Bergwerk Rammelsberg sowie die Oberharzer Wasserwirtschaft mit diesem Qualitätssiegel geadelt – lädt im September zur zentralen Jubiläumsveranstaltung ein. Bereits im Frühling rückt das bedeutendste Bauwerk Goslars, die Kaiserpfalz, in den Mittelpunkt. Abend für Abend verwandelt sich der romanische Außenbau in eine Projektionsfläche für ein „Video-Mapping“. Im Juni geht der Festreigen mit Open-Air-Konzerten und im Juli mit einem großen historischen Umzug weiter. Unter www.goslar.de gibt es alle weiteren Infos.

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Ausflug & Freizeit

Frühlings-Feiertage auf dem Fahrrad

Urlaubsplanung 2022: Tourentipps für den Radurlaub an Kocher, Jagst und Neckar

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Die herrlichen Landschaften an Kocher, Jagst und Neckar laden zum Frühlingsradeln ein. Foto: djd/HeilbronnerLand/Christian Frumolt

Nur wenige Urlaubstage opfern und sich viele Tage erholen? Brückentage machen das möglich. Ob an Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten oder Fronleichnam: Die langen Wochenenden eignen sich perfekt, um einen Kurzurlaub in der Heimat zu verbringen. Die baden-württembergische Region rund um Kocher, Jagst und Neckar etwa lockt bereits früh im Jahr mit vielen Sonnenstunden und milden Temperaturen, mit blühenden Obstbäumen, Weinreben und grünen Wiesen. Aktivurlauber, die die Frühlingslandschaften auf dem Rad entdecken möchten, finden dort schöne Tourenmöglichkeiten.

Naturparks und Städte entdecken

An Ostern kann es zum Frühlingsradeln in die drei Naturparks Stromberg-Heuchelberg, Schwäbisch-Fränkischer Wald und Neckartal-Odenwald gehen. Die Streuobst-Tour etwa führt Radler aus dem Tal der Sulm durch die Weinberge hinauf in den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Unterwegs bietet die Burgruine Weibertreu einen herrlichen Blick über das Weinsberger Tal. Wer möchte, unternimmt einen Abstecher zum Wengertshäusle am Breitenauer See, das ab April an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet ist und zu einer Rast mit lokalen Weinen einlädt.

Bei einem Urlaub über Christi Himmelfahrt können Aktive auf der LandhegTour Ost und der WälderTour West die idyllische Region Hohenlohe entdecken. Auf den beiden Genussrouten verlocken zahlreiche Anlaufstellen wie der Biergarten auf dem Unterwöhrd zu einer gemütlichen Einkehr mit süffigem Gerstensaft und dem typischen Hohenloher Blootz. Ein Bummel durch die alte Reichsstadt Schwäbisch Hall und das historische Städtle in Vellberg oder ein Besuch der Dorfkäserei Geifertshofen: Auch das gehört zu den Highlights der beiden Routen.

Zu Pfingsten wiederum können Radbegeisterte auf dem Neckartal-Radweg durchs burgenreiche Neckartal radeln und beim Pfingstfest auf Burg Guttenberg vorbeischauen. Eine schöne Qualitätsradroute ist außerdem der Odenwald-Madonnen-Radweg, der vom Taubertal über den Odenwald bis ins Neckartal führt. Unterwegs kann man Heiligenfiguren, Bildstöcke und Kapellen bestaunen, die Eberstadter Tropfsteinhöhle besuchen und die schönen Altstädte von Mosbach, Buchen und Heidelberg kennenlernen.

Kinderleichte Tourenplanung

Weitere maßgeschneiderte Routenvorschläge und Erlebnistipps sowie die dazugehörigen GPX-Tracks für die mobile Navigation hält das Radfahrportal www.radfahren-bw.de bereit. Dort kann auch ein Set mit drei Übersichtskarten bestellt werden, in denen alle Touren und Fernradwege der Radregion an Kocher, Jagst und Neckar eingezeichnet sind. Radservices, „Bett+Bike“-Gastgeber und E-Bike-Ladestationen sind ebenso aufgelistet. Telefonisch kann das Set unter 07131-994-1390 bestellt werden.

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Ausflug & Freizeit

Faszination des Puppenspiels

Eine Ausstellung auf Burg Altena widmet sich dem Reiz des Marionettentheaters

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer zählen zu den bekanntesten Figuren der Augsburger Puppenkiste. Mit der Faszination des Marionettenspiels beschäftigt sich eine sehenswerte Ausstellung auf Burg Altena. Foto: djd/Augsburger Puppenkiste/ Fotostudio Meile

Generationen von Kindern sind mit Jim Knopf, Urmel aus dem Eis und der vorwitzigen Katze mit Hut aufgewachsen: Beim Stichwort „Marionetten“ dürften die meisten deshalb zuerst an die berühmten Protagonisten der Augsburger Puppenkiste denken. Die Tradition reicht aber noch viel weiter zurück. Schon im 17. Jahrhundert verbreitete sich das Marionettentheater im deutschsprachigen Raum. Ein Stück Holz lebendig wirken zu lassen, die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu überschreiten – das fasziniert die Menschen seit Langem. Eine große Bühne erhält diese Kunst jetzt in den Museen Burg Altena und im Drahtmuseum im Sauerland.

Vielfalt der Marionettenkunst

Auch die Augsburger Puppenkiste wird in der Schau vertreten sein, mit Figuren, Kulissen und einer eigenen TV-Produktion. Sie ist ein Teil der abwechslungsreichen Geschichte, die das Marionettentheater in Deutschland aufweisen kann. Die Ausstellung präsentiert vielfältige Beispiele aus unterschiedlichen Regionen des Landes und erlaubt außerdem den Blick nach Tschechien, Italien, China und Indien. Die vielen, mit Liebe zum Detail erstellten Exponate wurden in monatelanger Vorbereitung zusammengetragen. Sie stammen von privaten Leihgebern, Marionettenbühnen und Museen. Eines der Highlights: eine historische, aufwendig inszenierte Bühne eines sächsischen Wandermarionettentheaters mit gemaltem Vorhang, Kulissen und Marionetten. Außerdem widmet sich die Ausstellung bekannten Puppenbildnern wie Till de Kock, Harro Siegel und Jürgen Maaßen.

Selbst zum Puppenspieler werden

Wer selbst einmal die Puppen tanzen lassen möchte, kann seine Fähigkeiten im Führen einer Marionette vor einem Spiegel erproben. Anlass für die Ausstellung ist ein Jubiläum: 2021 ist es das zehnte Mal, dass der Märkische Kreis immer im Herbst die Puppentheatertage ausrichtet. Der Besuch der Marionettenschau lässt sich als abwechslungsreicher Ausflugstag für die Familie etwa mit der Dauerausstellung auf Burg Altena oder einem Rundgang durch das benachbarte Drahtmuseum kombinieren. Unter www.burg-altena.de gibt es ausführliche Informationen zu Öffnungszeiten, zur Anfahrt und zu den aktuellen Corona-Regeln.

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Wochenend-Tipp

Der Bauernhof als Wellnesstempel

Österreich: Erholung für Körper und Geist beim Urlaub inmitten der Natur

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Urlaubsbauernhöfe in Österreich sind durch ihre Lage inmitten der Natur wie geschaffen für Erholung und Entspannung. Foto: djd/www.urlaubambauernhof.at

In anstrengenden Zeiten ist es wichtiger denn je, der eigenen Erholung ausreichend Raum zu geben. Urlaubsbauernhöfe in Österreich beispielsweise sind durch ihre Lage inmitten der Natur dafür wie geschaffen. Sie bieten neben dem reizvollen Umfeld auch viele Möglichkeiten, Körper und Geist nachhaltig zu erholen. Infos, Kataloge zum Download und zum Bestellen sowie Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.urlaubambauernhof.at. Hier sind die wichtigsten Aspekte, die den Urlaub auf dem Bauernhof so entspannend machen:

  • Auf dem Bauernhof sind die Lebensmittel ursprünglich, biologisch, schmackhaft und frisch. Jeder Urlaubstag beginnt mit einem gesunden Frühstück, zu dem die Gastgeber regionale Köstlichkeiten auftischen. Hier reicht man selbst gemachtes Brot, Butter und Milch von den eigenen Kühen, Speck und Schinken, Aufstriche und Marmeladen. Auch das ist gelebte Wellness. Speziell die eigens zertifizierten Vitalhöfe setzen auf Lebensmittel in Bioqualität, die Möbel sind aus natürlichen, gesunden Materialien. Dazu gibt es dort eine bunte Palette an gesundheitsfördernden Angeboten.
  • Viele Urlaubsbauernhöfe verfügen über Infrarotkammer, Sauna oder Dampfbad. Dazu kommen Ruhe- und Entspannungsräume, die auch exklusiv nutzbar sind. Lust auf eine Massage nach der Schneewanderung oder dem Skitag? Dann einfach einen Termin für eine professionelle Behandlung buchen. Viele bäuerliche Gastgeber haben dazu örtliche Kooperationen geschlossen oder selbst die entsprechende Ausbildung absolviert.
  • Heubad, Kräuterwickel und mit einer dampfenden Tasse Tee vor dem eingeheizten Kamin sitzen und aus dem Fenster den tanzenden Schneeflocken zuschauen: Die Gastgeber auf den Bauernhöfen wissen, was ihren Gästen guttut. Ob Hausapotheke, Naturkosmetik oder Aromatherapie: Auf dem Bauernhof wurde das alte Wissen über die Wirkung von Hausmitteln bewahrt, darum sind Kräuterwickel oder Kräuterbäder auch besonders wohltuend etwa für die Entgiftung.
  • Wellness steht für die Balance zwischen sportlicher Betätigung und Ruhe. Von den Bauernhöfen aus kann man etwa zum geruhsamen Winterwandern, zu einer Skitour oder einem Spaziergang zum nahe gelegenen „Kraftplatz“ aufbrechen. Die Gastgeber auf dem Bauernhof haben Tipps für sportliche Aktivitäten und Orte der inneren Einkehr. Kraftplätze haben auch im Winter ihren ganz besonderen Reiz, es kann ein Baum sein, ein Stein oder eine Lichtung im Wald.
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Attraktionen

Magische Momente auf dem Fluss

In der Weihnachtszeit faszinieren Kreuzfahrten auf Rhein und Donau

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Den Dom immer im Blick: Köln ist Start- und Zielhafen von weihnachtlichen Rhein-Kreuzfahrten. Foto: djd/Amadeus Flusskreuzfahrten

Lichterglanz in Köln, Lebkuchen in Nürnberg oder Glühwein vor dem Stephansdom in Wien: In der Weihnachtszeit können Passagiere auf Rhein und Donau magische Momente erleben. Denn im November und Dezember stehen während der winterlichen Flusskreuzfahrten Entschleunigung und stilles Staunen im Vordergrund. Wenn die Schiffe lautlos dahingleiten, sorgen die zarten Nebelschwaden der Wachau oder der glitzernde Raureif der Weinberge am Flussufer für faszinierende Ausblicke. In den Abendstunden beeindrucken weihnachtlich geschmückte Städte, deren Lichter sich im Wasser spiegeln, mit einer heimeligen Atmosphäre, die man nicht so schnell vergisst.

Jeden Tag an einem anderen Weihnachtsmarkt vor Anker gehen

Während zahlreiche Gäste eine kleine Auszeit vom heimischen Vorweihnachtsstress suchen, möchten andere die Gelegenheit nutzen, bekannte Städte aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Die Schiffe renommierter Kreuzfahrtanbieter wie Lüftner Cruises mit ihrer Amadeus-Flotte gehen jeden Tag an einem anderen Ziel mit stimmungsvollem Weihnachtsmarkt vor Anker. Unter www.amadeus-flusskreuzfahrten.de gibt es Informationen zu Routen, Landprogrammen und Reisezeiten. Siebentägige Adventsreisen auf der Donau zwischen Nürnberg und Wien stehen ebenso zur Wahl wie fünftägige Reisen auf dem Rhein von Köln nach Straßburg. Wer die Weihnachtstage selbst an Bord eines Schiffes der Flotte verbringen möchte, kann sieben Tage auf der Donau von Passau nach Bratislava hin- und zurück buchen. Die Alternativroute auf dem Rhein startet und endet in Köln. Als besonderes Highlight ist am Heiligen Abend ein gemeinsamer Kirchenbesuch vorgesehen – im Stift Dürnstein oder dem Speyerer Dom.

Familiäre Atmosphäre an Bord

Neben den beeindruckenden Städten sorgt die Wohlfühlatmosphäre an Bord der schwimmenden 5-Sterne-Hotels der Flotte für eine Auszeit. Je nach Kategorie steht den Passagieren eine großzügige Außenkabine mit Ausblick auf den Fluss zur Verfügung. In den öffentlichen Bereichen der Luxusschiffe geht es familiär zu. Wenn es draußen kalt und dunkel wird, treffen sich die Gäste gern mit alten und neuen Freunden zum Tee und Glühwein in der stilvollen Panorama-Bar oder zum Plausch im Club. Eine Glühweinparty mit Lebkuchen, gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern und gemütliches Plätzchenbacken mit dem Schiffskonditor versprechen viele gesellige Stunden an Bord.

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Ausflugsziele

Verzauberte Nebensaison an der Nordsee

An der ostfriesischen Küste hat man jetzt die Natur fast für sich allein

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In der ruhigeren Jahreshälfte haben Nordseeurlauber das Watt fast für sich allein. Foto: djd/Esens-Bensersiel Tourismus/Martin Stöver

Wenn die tief stehende Sonne Strand, Deich, Dünen und Meer in goldenes Licht taucht und für ein intensives Spiel von Licht und Schatten sorgt, wenn der frische Wind einem um die Nase pfeift und das Rauschen der Wellen in den Ohren klingt, dann ist das Urlaub mit allen Sinnen. Die Nebensaison von November bis März ist an der Nordsee oft besonders schön. Jetzt geht es hier viel ruhiger zu, am Strand ist man fast für sich allein, und das gesunde Reizklima macht den Körper ganz unmerklich fitter und widerstandsfähiger. Dazu sind die Unterkünfte oft deutlich günstiger als in der Hauptsaison.

Bensersiel ist zu jeder Jahreszeit ein reizvolles Ziel

Grund genug, sich in dieser Zeit ein paar Tage Meer zu gönnen, zum Beispiel im ostfriesischen Bensersiel. Der kleine Ort mit den leuchtend weißen Deichbrücken und dem sanft abfallenden Strand ist zu jeder Jahreszeit reizvoll. Denn trotz niedriger Temperaturen kann es bei sonnigem Wetter ein echtes Erlebnis sein. Naturfreunde freuen sich über ungestörte Streifzüge, bei denen sich manch reizvolles Ziel für Fernglas oder Kamera bietet. Im Winter verbringen ruhesuchende Urlauber gerne die Advents- und Weihnachtszeit oder den Jahreswechsel an der Küste – mit Wattwanderungen, Kerzenschein und heißem Ostfriesentee. Beim Laufen am Strand knirschen nun Eiskristalle unter den Füßen, und mit etwas Glück fällt sogar Schnee. Zurück in der Unterkunft macht man es sich dann so richtig gemütlich. Seit Kurzem können übrigens Wohnmobilisten ihr rollendes Zuhause von November bis März auf den neuen Stellplatz direkt am Strand stellen und beim Entspannen auf das Watt gucken. Nur bei Sturmflut muss der Rückzug angetreten werden.

Wattenhuus und Bärenstadt besuchen

Ist es zum ausgedehnten Draußensein mal allzu rau, ist ein Besuch im Wattenhuus oder in der Bärenstadt Esens angesagt, wo Museen und Cafés zum Schauen und Genießen einladen – Informationen zu Ausflugszielen gibt es unter www.bensersiel.de. Kommt dann der Frühling, wird mit den längeren Tagen auch das Wetter an der Nordsee wieder milder. Jetzt gibt es noch einmal die Gelegenheit, sich in aller Ruhe die Winterträgheit aus dem Kopf pusten zu lassen – bis sich schließlich mit Beginn der nächsten Hauptsaison Strände und Unterkünfte mit Sommerurlaubern und fröhlichen Familien füllen.

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Ausflug & Freizeit

Adventszauber an der Mosel

In der Vorweihnachtszeit lohnt ein Besuch in Bernkastel-Kues doppelt

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Vom 19. November bis zum 19. Dezember lädt der zauberhafte Weihnachtsmarkt inmitten der historischen Altstadt von Bernkastel-Kues zum Bummeln, Genießen und Shopping ein. Foto: djd/Ferienland Bernkastel-Kues/Ketz

Im Winter zeigen sich viele Städte von ihrer besonders romantischen Seite. So auch Bernkastel-Kues. Mit seinen pittoresken Fachwerkhäusern und Sehenswürdigkeiten wie dem historischen Marktplatz oder der Burgruine Landshut ist das Kleinod an der Mosel das ganze Jahr über eine Reise wert. In der Vorweihnachtszeit aber lohnt ein Besuch doppelt. Dann erstrahlt die Altstadt mit ihren schmucken Geschäften und gemütlichen Cafés im Lichterglanz, lockt mit Mosel-Glühwein und Budenzauber.

Größter Adventskalender der Region

Auf festlich dekorierte Weihnachtsstände muss in diesem Jahr niemand mehr verzichten. Ab dem 19. November können Besucher wieder gut vier Wochen lang die vorweihnachtliche Stimmung genießen und zwischen traditionellem Kunsthandwerk, Schmuck, Kinderspielzeug, nostalgischem Krimskrams und anderen hübschen Dingen nach Herzenslust stöbern. Lebkuchen- und Mandelduft zieht über die Buden, Flammkuchen, Bratwürstchen, Crêpes oder der unverwechselbare rote und weiße Mosel-Glühwein verführen zu einer kulinarischen Pause. Auch die Adler-Apotheke am Marktplatz verwandelt sich wieder in den „größten Adventskalender der Region“. Jeden Abend vom 1. bis zum 24. Dezember öffnet sich im historischen Fachwerkhaus ein Fenster mit einer kleinen weihnachtlich-künstlerischen Darbietung.

Kuschelige Moselrundfahrten mit Glühwein

Zu den winterlichen Highlights gehört auch eine romantische Schiffsrundfahrt auf der Mosel – mit heißem Glühwein und würzigem Weihnachtsgebäck. Die Weiße Flotte bietet die kuscheligen Fahrten an allen vier Adventswochenenden an. Vormerken sollte man sich auch die traditionelle Nikolauswanderung mit zünftigem Eintopfessen, die am 5. Dezember in die nächste Runde startet. Eine Anmeldung ist unter www.bernkastel.de möglich. Dort finden Interessierte auch weitere Tipps für den Urlaub in der Moselstadt. Wie wäre es beispielsweise mit einer kurzweiligen Stadtführung oder einem Spaziergang zur Burg Landshut? Vom Burgturm aus bietet sich ein spektakulärer Blick auf die „Stadt der Reben und des Weins“ und das Moseltal.

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Ausflug & Freizeit

Endlich wieder Kultur- und Erlebnisreisen

51 Welterbestätten öffnen sich in Deutschland für Besucher

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Die Zeche Zollverein in Essen war Europas größte Steinkohlenförderanlage und ist heute ein lebendiger Kulturstandort. Foto: djd/UNESCO-Welterbestätten/Stiftung Zollverein/Thomas Willemsen

Prächtige Bauwerke, wertvolle Kunstschätze und historische Städte, aber auch Denkmale der Industriekultur präsentieren sich im Verein der Unesco-Welterbestätten unter www.welterbedeutschland.de. Die besten Tipps für Kulturfreunde und erlebnishungrige Familien:

Zollverein Essen und Völklinger Hütte

Im Ruhrgebiet und im Saarland sind aus Monumenten der Industriearchitektur lebendige Kulturstandorte geworden: Die Zeche Zollverein in Essen war die größte Steinkohlenförderanlage Europas und bietet heute zwei Museen, den Denkmalpfad und viele Kulturveranstaltungen. Die Völklinger Hütte an der Saar ist das einzige erhaltene Werk aus der Blütezeit der Eisen- und Stahlindustrie im 19. und 20. Jahrhundert. In dem gigantischen Themen- und Erlebnispark verbinden sich Abenteuer und Avantgarde.

Die Hansestädte Lübeck und Wismar

Die wasserumschlossene Lübecker Altstadt mit ihren sieben Türmen und dem berühmten Holstentor wurde als erste Stadt in Nordeuropa zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Die „Königin der Hanse“ war im Mittelalter das Zentrum des Welthandels. Davon erzählen gotische Backsteinkirchen, reiche Patrizierhäuser, historische Speicher und moderne Museen. Das benachbarte Wismar gilt als die am besten erhaltene Hansestadt im südlichen Ostseeraum, gehörte aber auch 155 Jahre lang zu Schweden.

Wittenberg, die Lutherstadt

Ein Bummel durch die Wittenberger Altstadt führt zu Schauplätzen der Reformation: An die Schlosskirche nagelte Martin Luther 1517 seine berühmten 95 Thesen. Als Mönch und Professor lebte er im Augustinerkloster, wo das Lutherhaus heute ins größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt einlädt. Bis 20. Februar läuft die Sonderausstellung „Pest. Eine Seuche verändert die Welt“.

Welterbe im Harz

Der Rammelsberg und die Altstadt in Goslar, die Grube Samson in St. Andreasberg, die Oberharzer Wasserwirtschaft und das Kloster Walkenried sind Zeugen der frühesten Industriegeschichte: Vor tausend Jahren führte der Bergbau im größten Kupfer-, Blei- und Zinkerzlager der Welt zur Gründung der Kaiserpfalz durch Heinrich II. Die Bergwerke sind heute erlebnisreiche Museen über und unter Tage. An den Teichen und Gräben, die einst Wasserkraft erzeugten, liegen die schönsten Wanderwege durch den Harz.

Regensburg in der Römerzeit

Neben der Altstadt mit dem Stadtamhof, dem Dom und der ältesten Steinbogenbrücke Deutschlands wurde jüngst auch der Donaulimes als Grenze des Römischen Reichs zum Welterbe ernannt. Die Legionslagermauer ist kostenlos zu besuchen, die Porta Praetoria bildete vor fast 2.000 Jahren das Nordportal des Legionärslagers „Castra Regina“ und im Besucherzentrum Welterbe führt eine interaktive Ausstellung in die Römerzeit.

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Ausflug & Freizeit

1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Die Festspielstadt Feuchtwangen lädt zum Erinnern und Mitfeiern ein

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Jüdische Friedhöfe sind ruhevolle Orte und zugleich steinerne Archive der jüdischen Geschichte. Foto: djd/Kulturamt Feuchtwangen/Peter Kunz

Am 11. Dezember 321 erließ der römische Kaiser Konstantin ein Edikt, dass Juden städtische Ämter in den Kurien, den römischen Stadträten, bekleiden durften und sollten. Dies belegt, dass jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike ein wichtiger integrativer Bestandteil der europäischen Kultur sind. Im Jahr 2021 leben Jüdinnen und Juden also nachweislich seit mindestens 1.700 Jahren auf dem Territorium des heutigen Deutschlands.

Facettenreiche Einblicke in die jüdische Kultur

In diesem Festjahr machen zahlreiche Veranstaltungen das jüdische Leben heute und damals sichtbar. Auch die fränkische Stadt Feuchtwangen ist eng mit der jüdischen Kultur verbunden und feiert dies vom 1. Oktober bis zum 19. Dezember unter anderem mit Ausstellungen, Lesungen und Konzerten. Alle Veranstaltungen gibt es unter www.juedisches-feuchtwangen.de.

Einige der Veranstaltungen und Aktionen im Überblick

Das Fränkische Museum: Mit einer facettenreichen Ausstellung erinnert es an das jüdische Leben in Feuchtwangen sowie die Shoa. Regisseur und Schauspieler Alexander Ourth hat dafür eine Medieninstallation konzipiert, in welcher Dokumente, Bilder, Töne, Protokolle und Urkunden von jüdischen Mitmenschen poetisch und künstlerisch verarbeitet werden. Mithilfe von interaktiven Videoprojektionen und Klanginstallationen wird dem Betrachtenden das Überlieferte zu Gehör gebracht und vor Augen geführt.

Die Kreuzgangspiele: Eine Theaterperformance mit dem Titel „Lass uns verschwinden!“ beschäftigt sich mit dem Erinnern und dem Vergessen. Die Protagonisten und Zuschauer begeben sich auf eine Spurensuche, in der individuelles Empfinden und Fakten verschwimmen. Mit Sprache und Gestik, mit Tanz und mit Stillstand werden die Fäden der Geschichten aufgenommen, verknüpft, fallen gelassen, neu aufgenommen.

Die Konzerte der Reihe KunstKlang: Unter der künstlerischen Leitung der in Feuchtwangen geborenen Sopranistin Christiane Karg widmet sich ein Wochenende mit insgesamt drei Konzerten explizit jüdischen Komponisten und Komponistinnen. Erinnert wird unter anderem an den jüdischen Tenor Joseph Schmidt, der Ende der 1920er-Jahre ein Weltstar war. Er ließ sich nicht von den Nazis vereinnahmen, musste fliehen und starb schließlich in einem Lager in der Schweiz.

Die Tagebücher Lion Feuchtwangers: Lion Feuchtwanger (1884-1954), Sohn eines jüdischen Fabrikanten, war ein international anerkannter Romancier und Weltbürger. Mit einer Lesung aus seinen Tagebüchern will die Festspielstadt ihm als Mensch näher kommen, sind doch die Biografie des Schriftstellers und die Stadt durch den Namen auf einzigartige Weise in der Geschichte miteinander verwoben.

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Vorfreude auf besondere Momente zu zweit

Dem Partner oder der Partnerin einen romantischen Kurzurlaub schenken.

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Zu Weihnachten kann man seinen Herzensmenschen mit einem in der Geschenkbox versteckten Gutschein für einen Romantikurlaub zu zweit überraschen. Foto: djd/www.urlaubsbox.com/Getty Images/Tom Merton

Im Alltag kommt gemeinsame Zeit mit dem Partner oder der Partnerin oft zu kurz. In Familien mit Kindern fordern die Sprösslinge in der Freizeit viel Aufmerksamkeit. Bei Paaren ohne Kinder widmen sich die Partner häufig unterschiedlichen Hobbys, die ebenfalls wenig Raum für traute Zweisamkeit lassen. Eine gemeinsame romantische Auszeit kann deshalb verschiedene Funktionen erfüllen. Eine junge Liebe wird durch ein Wochenende zu zweit beflügelt, man lernt den Partner oder die Partnerin sehr intensiv kennen. Bei Paaren, die schon länger zusammen sind, kann der Kurzurlaub das Feuer der Leidenschaft neu entfachen, die Beziehung wird durch gemeinsame Tage fern vom Alltagsstress gestärkt. Wer seinem Partner oder seiner Partnerin zu Weihnachten einen Gutschein für einen Urlaub in einem Romantik- oder Kuschelhotel schenkt, der schenkt ihm oder ihr damit vor allem Zeit und Vorfreude auf besondere Momente zu zweit. Und nicht zuletzt auch Vorfreude auf einen Urlaub hoffentlich ganz ohne Einschränkungen.

Gutschein für Romantikurlaub in einer edlen Geschenkbox überreichen

Viele Ideen für romantische Erlebnisgeschenke gibt es beispielsweise auf www.urlaubsbox.com. Dort steht eine große Auswahl an Gutscheinen für eine exklusive Auszeit für zwei Personen bereit. Mit einem Romantikurlaub von Urlaubsbox kann man sich bei zwei Übernachtungen in gemütlichen Kuschelhotels mit Beauty- und Wellnessangeboten verwöhnen lassen und zärtliche Stunden zu zweit genießen. Was die Hotels betrifft, hat man die freie Wahl. Die Häuser befinden sich beispielsweise auf Rügen, im Harz, im Sauerland, im Westerwald, im Schwarzwald und in vielen weiteren reizvollen deutschen Regionen. Zur Auswahl stehen auch Unterkünfte im benachbarten europäischen Ausland wie in Österreich, der Schweiz und der Tschechischen Republik. Im Romantikurlaub enthalten sind Frühstücksbuffets für zwei Personen sowie ein 80 Euro Wertgutschein für zusätzliche Hotelleistungen, zum Beispiel ein mehrgängiges Dinner oder Wellnessanwendungen. Bei den Unterkünften handelt es sich überwiegend um 4-Sterne-Hotels. Der Kurztrip für 239,90 Euro ist drei Jahre ab Ende des Gutschein-Kaufjahres buchbar. Interessierte können den Urlaubsgutschein in einer edlen Geschenkbox bestellen oder bequem zu Hause ausdrucken und unter dem Weihnachtsbaum überreichen.

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