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Brühl | Politik & Wirtschaft

Brühl ist jetzt Fair Trade-Stadt

Zertifizierung im Rathaus überreicht

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Im Namen des TransFair e.V. überreicht Heinz Fuchs (r.) die Zertifizierungsurkunde an Bürgermeister Dieter Freytag. Foto: Stadt Brühl

Brühl darf sich ab sofort Fair Trade-Stadt nennen. Der Titel wurde der Stadt im Rahmen einer Zertifizierungsfeier durch Heinz Fuchs verliehen. Er war zuletzt Geschäftsführer des TransFair e.V. Köln.

„Es ist eine Auszeichnung und ein Anspruch zugleich“, sagte Bürgermeister Dieter Freytag in seiner Dankesrede im Kapitelsaal des Rathauses. „Diesen Anspruch wollen wir mit Leben füllen und an ihm werden wir auch noch weiterarbeiten.“

Fairer Kaffee im Rathaus

Für die Erteilung des Zertifikats waren fünf Kriterien zu erfüllen. So müssen in Brühl zehn Einzelhandelsgeschäfte, fünf Gastronomiebetriebe, eine Schule, eine kirchliche Einrichtung und ein Verein mindestens zwei fair gehandelte Produkte ausgeben oder im Sortiment haben. Zudem wird im Rathaus bei Sitzungen stets fairer Kaffee und Zucker aus fairem Handel ausgeschenkt.

„Ich bin überzeugt, dass Brühl den Status als Fair Trade-Stadt dauerhaft halten und sogar ausbauen kann“, so die Sprecherin der Steuerungsgruppe Heike Kragl-Besse.

Freytag dankte vor allem den Akteuren und der Steuerungsgruppe, die durch ihr Engagement diese Aktion für den fairen Handel ermöglicht haben. Dank all dieser guten Kooperationen von Einzelhandel, Gastronomie, Vereinen, Schulen und Kirchengemeinden können künftig weitere Aktionen stattfinden.

Informationen beim Forum

Interessierte können sich per E-Mail an weltladen-bruehl@web.de oder an Barbara Kirsch (wirtschaftsfoerderung@bruehl.de) wenden. Vielfältige Infos zum „Fairen Handel“ gibt es im Forum Fairer Handel (https://www.forum-fairer-handel.de/startseite/) und beim Transfair e.V. (https://www.fairtrade-towns.de/kampagne/).

Brühl | Politik & Wirtschaft

Brühler Wirtschaftstreff im klimaneutralen Gebäude

Austausch im Coworking Space

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„Ressourcen schonen. Wirtschaft stärken“ lautete das Vortragsmotto von Dr. Nicole Freiberger. (Foto: Brodüffel)

„Ressourceneffizienz“ war das nicht nur aktuell bedeutende Thema des 16. Brühler Wirtschaftstreffs, zu dem Bürgermeister Dieter Freytag etwa 80 Vertreter*innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik begrüßen konnte. Das „Come Together“ fand im Brüneo-Coworking Space in Brühl-Ost statt. „Ich freue mich sehr, Gastgeber der Zusammenkunft zu sein. Schließlich wurde das Haus ja auch als Begegnungsstätte konzipiert“, freute sich Hausherr Michael Volkmann, der im Januar 2022 eine Dependance in Hürth eröffnen will. Das moderne Passivhaus verfügt über eine große Photovoltaik-Anlage. Auf dem Parkplatz stehen KFZ-Säulen für den selbst erzeugten Strom. Die Upcycling-Möbel verdeutlichen das Verständnis von Nachhaltigkeit. Brüneo wurde von der Effizienz-Agentur NRW mit einem Preis für „Energieeffiziente Nichtwohngebäude in NRW“ ausgezeichnet.

Ressourceneffizientes Wirtschaften

Dr. Nicole Freiberger stellte in einem Impulsvortrag die Aufgaben und Angebote der Effizienz-Agentur NRW (EFA) vor. Die EFA wurde 1998 auf Initiative des Umweltministeriums gegründet, um mittelständischen Unternehmen Impulse für ein ressourceneffizientes Wirtschaften zu geben. Sie unterstützt mit ihrem Beratungsangebot die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Ressourceneffizienz. „Wir helfen so produzierenden Betrieben, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Arbeitsplätze zu sichern und die Umwelt zu schonen“, sagte Freiberger. Thorsten Zimmermann, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rhein-Erft, appellierte an Politik und Behörden alles für einen erfolgreichen Strukturwandel im Rheinischen Revier zu unternehmen. Dabei beklagte er den Mangel an Gewerbeflächen in Brühl und der Region.

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Markus Siebrecht ist neuer Chef

Wechsel an der Spitze der Renault Deutschland AG in Brühl

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Neuer Renault-Vorstandsvorsitzender in Brühl: Markus Siebrecht. Foto: Renault AG

Seit 1. Oktober ist Markus Siebrecht neuer Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG in Brühl. Der neue Chef der Marke Renault in Deutschland und der Vertriebsregion D-A-CH verfügt über mehr als 30 Jahre internationale Erfahrung im Automobilgeschäft. Hauptverantwortlich zuständig ist er für die Vertriebsregion Deutschland, Österreich und Schweiz. Siebrecht war zuletzt bei Audi und davor bei BMW tätig. Der bisherige Renault-Deutschland-Chef Uwe Hochgeschurtz hat das Unternehmen zum 31. August 2021 verlassen.

Leitende Funktionen bei BMW

Der 55-Jährige begann seine Automobilkarriere 1989 bei der BMW AG. Dort arbeitete er bis 2005 in verschiedenen leitenden Funktionen in den Bereichen Vertrieb und Marketing, darunter als Gebietsmanager Mittlerer Osten und Geschäftsführer Verkauf und Marketing BMW M. 

2006 wechselte der gebürtige Bochumer zur Audi AG. Nach Stationen als Gesamtvertriebsleiter Region Ost und Leiter Marketing Deutschland stand Siebrecht zuletzt als Vizepräsident an der Spitze des weltweiten After Sales Service der Audi AG.

Als Mechaniker begonnen

Markus Siebrecht studierte nach Abschluss seiner Kfz-Mechaniker-Lehre Betriebswirtschaftslehre an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft in Calw mit Abschluss Diplom-Betriebswirt Kfz.

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Auch Brühl soll sicherer werden

Polizei im Kreis wird aufgestockt

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Auch im Rhein-Erft-Kreis erhält die Polizei mehr Personal. Foto: dachs

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Erft erhält in diesem Jahr mehr Personal. Elf zusätzliche Stellen sollen in Brühl und in den anderen Kreisstädten für mehr Sicherheit sorgen.

Mit dem Abschluss des diesjährigen Ausbildungsjahrgangs bei der Polizei Nordrhein-Westfalen steht die Personalverteilung auf die 47 Polizeibehörden fest. Im Vergleich zum Vorjahr werden knapp 600 zusätzliche Stellen geschaffen.

Deutliches Plus an Einstellungen

Der Brühler CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland sagt dazu: „Vier Jahre nach dem Regierungsantritt der NRW-Koalition ist inzwischen die Trendwende gelungen. Die Polizeibehörden verzeichnen ein deutliches Plus bei den Einstellungen der Polizeikräfte. Die Zahl der Kommissaranwärter:innen wurde kontinuierlich von jährlich 2000 auf aktuell 2660 erhöht.“

Seit 2017 wurden jedes Jahr zusätzlich 500 Regierungsbeschäftigte eingestellt, so auch diesmal. Dazu kann der Großteil aller Polizeibehörden auch mit mehr Polizeivollzugsbeamten – insgesamt 100 – planen. Stellenrückgänge sind nicht vorgesehen.

Für Sicherheit sorgen

„Wir freuen uns, dass auch unsere Polizei im Rhein-Erft-Kreis wieder zusätzliches Personal bekommt“, so Golland. „Es wird nicht nur die Zahl der Sicherheitskräfte im Vollzugsdienst erhöht, sondern die Behörden werden durch die Regierungsbeschäftigten von Verwaltungsaufgaben entlastet. So können die Vollzugsbeamten ihren Hauptaufgaben nachgehen: Für die Sicherheit auf unseren Straßen sorgen und Kriminalität mit null Toleranz bekämpfen.“

Arbeitsbelastung vor Ort

Polizeikräfte werden dort konzentriert, wo die größten Anforderungen bestehen. Im Fachjargon nennt man dies „Belastungsbezogene Kräfteverteilung“. Jedes Jahr wird nach diesen belastungsbezogenen Kriterien die Grundlage für das zu verteilende Personal festgelegt. Das Prinzip der „Belastungsbezogenen Kräfteverteilung“ wurde zuletzt 2018 zwischen Innenministerium und Vertretern von Behörden, Personalvertretungen und Gewerkschaften überarbeitet. Es ist seitdem Grundlage für die Verteilung der Kräfte. Wesentliches Kriterium ist die Arbeitsbelastung vor Ort, die sich aus dem Kriminalitäts- und Verkehrsunfallgeschehen ergibt. Daneben werden auch besondere Schwerpunkte in der Polizeiarbeit berücksichtigt.

2021 erhält der Bereich Cyberkriminalität mit 116 neuen sogenannten Sockelstellen den mit Abstand größten Zuwachs. 34 Stellen werden für die Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen zugeteilt.

Je 31 sind für die Bekämpfung von Clan-Kriminalität und für die Online-Sachfahndung vorgesehen. Neue Stellen werden zudem für den Kampf gegen rechte Kriminalität geschaffen. Ebenfalls neue Stellen gibt es schließlich für das dreidimensionale Tatort-Scanning.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Ehemalige Ratsmitglieder verabschiedet

Engagement für das Allgemeinwohl gewürdigt

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Insgesamt 13 der 23 ehemaligen Ratsmitglieder waren zur Verabschiedungsfeier mit Bürgermeister Dieter Freytag (unten, 4.v.r.) gekommen. Foto: Stadt Brühl

Bürgermeister Dieter Freytag hat 23 ausgeschiedene Ratsmitgliedern feierlich verabschiedet. Sie waren zur Kommunalwahl im vergangenen Jahr nicht mehr angetreten.

Mehr als die Hälfte der Ratsmitglieder sind nach der Kommunalwahl im September 2020 aus dem Rat ausgeschieden. In einer Feierstunde wurden diese nun – coronabedingt erst ein Jahr später – feierlich verabschiedet.

Große Hochachtung ausgedrückt

Bürgermeister Dieter Freytag bedankte sich bei den ehemaligen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern für ihr Wirken. Dabei gedachten alle besonders dem 2020 verstorbenen, ehemaligen CDU-Ratsherrn Heinz Hepp. Er stellte heraus, dass sich ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker für das Allgemeinwohl engagieren, indem sie ihre persönlichen Interessen hinten anstellen.

„Kommunalpolitik ist eine ganz bestimmte, sehr intensive Form der Politik. Denn es geht stets um den engsten Kreis unserer Heimat. Kommunale Selbstverwaltung ist im Grunde das, was Heimat bedeutet. Vor Ort kann man etwas für die Menschen tun, und diesen Akteuren gebührt eine große Hochachtung“, so Freytag.

Für jeden ein Beerenstrauch

Für ihr selbstloses Engagement bedankte sich der Bürgermeister im Namen aller Bürger:innen und Ratskolleg:innen. Als Geste des Dankes überreichte er jedem ausgeschiedenen Ratsmitglied einen Johannis- oder Heidelbeerstrauch. Dieser soll nachhaltig an die Zeit der Ratsmitgliedschaft erinnern. Zudem können die ausgeschiedenen Mitglieder die Früchte ihrer Arbeit ernten und genießen.

Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde durch die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl. Es spielte das Saxophonquartett mit David Stahl, Andreas Stüsser, Ina Scheuermann und Sebastian Biela.

Bei den geehrten ausgeschiedenen Ratsmitgliedern handelt es sich um die CDU-Vertreter Dieter Dahmen, Franz-Josef Gerharz, Josef Hans, Hanns-Henning Hosmann, Wolfgang Poschmann, Josef Pütz und Dietmar Vetterling sowie die SPD-Vertreter Frithjof Berg, Udo Bobe, Heinz Jung, Clemens Krämer, Dr. Mattias Petran und Michael vom Hagen von den Grünen. Nicht anwesend waren Ulla Vilkman (SPD), Ronald Fuchs (SPD), Tobias Görtzen (SPD), Johannes Bortlisz-Dickhoff (Grüne), Johanna Mäsgen (Grüne), Markus Weber (Grüne), Dr. Rudolf Fiedler (CDU), Herbert Stilz (CDU) und Marie-Therese Munz (FDP).

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Brühl: Kosten für Rathausanbau laufen aus dem Ruder

Großprojekt verschlingt schon jetzt 27 Millionen Euro

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Der Rathausanbau am Steinweg/Janshof verschlingt schon jetzt 27 Millionen Euro. Anfang des Jahres waren es noch 22,5 Millionen. (Foto: Brodüffel)

Anfang des Jahres waren es noch 22,5 Millionen Euro. Nun sind 27 Millionen. Die Kosten für den neuen Rathausanbau im Herzen der Schlossstadt laufen derzeit völlig aus dem Ruder und ein Ende der massiven Kostenexplosion ist nicht abzusehen. Die Gründe laut Projektsteuerer: Die gestiegenen Preise für Baumaterialien, die Unzuverlässigkeit einiger Unternehmen und immer unbefriedigender werdende Ergebnisse für die Auftraggeber. Wenn es überhaupt Interesse von Baufirmen gebe, seien die Preise sehr hoch. Eigentlich hätte das Großprojekt am Steinweg/Janshof in diesen Wochen vollendet werden sollen. Nun soll der Anbau erst im Sommer 2022 bezogen werden können. „Das ist aber überhaupt nicht sicher. Es muss damit gerechnet werden, dass es zu weiteren Kostensteigerungen und Verzögerungen kommen wird“, so ein Insider im Gespräch mit Regional.report. Bei den Fraktionen im Brühler Stadtrat hat die Entwicklung Entsetzen ausgelöst.

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Brühl: Spatenstich für Kita auf dem Wingertsberg

Millionenprojekt „Rheinblick“ bietet Platz für fünf Gruppen

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Ab Mitte Oktober soll Baubeginn für die neue Kita "Rheinblick" sein. / Foto: FeeLoona (pixabay)

Am 14. Oktober 2021 erfolgt auf dem Wingertsberg in Brühl-Badorf der Spatenstich für die fünfgruppige Kita „Rheinblick“. Ab Anfang August 2022 sollen die quirligen Bewohner*innen die große Kita entdecken können. Die Räumlichkeiten werden großzügig, hell und freundlichen geplant. Im naturnahen Außenbereich sind unter anderem Obst- und Gemüseanbau vorgesehen. Zu den pädagogischen Grundsätzen gehören Partizipation (die Kinder sind an den Entscheidungsprozessen beteiligt) und Inklusion (Vielfalt ist Bereicherung).

„Kinderzentren Kunterbunt“ als Träger

In der Ratssitzung von 23. September 2019 wurde mehrheitlich beschlossen, die Trägerschaft für die fünfgruppige Kita an den freien Träger der Jugendhilfe „Kinderzentren Kunterbunt“ zu vergeben. Am 28. Juni 2021 hat der Rat einen Finanzierungszuschuss von 4.200.000 Euro beschlossen.

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Brühl: Geld für Kitas und Projekte

Brühl erhält Millionenzuschuss aus Städtebauförderung

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Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Bürgermeister Dieter Freytag bei der Übergabe der Förderbeschede für Brühl. Foto: Bezirksregierung Köln.

Die Stadt Brühl darf sich über einen Landeszuschuss von rund 1,9 Millionen Euro freuen. Die Förderbescheide erhielt Bürgermeister Dieter Freytag aus den Händen von Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

Der Millionenzuschuss wird insbesondere für die Umgestaltung des Janshofes verwendet. Für 2021 investiert Brühl rund 3,1 Millionen Euro in den Innenstadtumbau. Der Bund übernimmt 852.000 Euro, das Land NRW etwas über eine Million Euro. Damit verbleibt der Schlossstadt ein Eigenanteil von knapp 1,3 Millionen Euro.

Planungen weiter konkretisieren

„Ich freue mich sehr über die aktuelle Bewilligung unserer Projekte und danke dem Land NRW ganz herzlich für diese Unterstützung. Damit können wir unsere städtebaulichen Planungen weiter konkretisieren und mit der Umgestaltung des Janshofes in die Umsetzung gehen“, so Freytag.

Weitere Projekte, die in Zukunft umgesetzt werden sollen sind die Umgestaltungen des „Clemens-August-Campus“ und „Kölnstraße“ sowie die Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes. Hierfür sind entsprechende Folgeanträge, jeweils zum 30. September eines Jahres, zu stellen.

Den zweiten Förderbescheid erhielt Freytag aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren des Landes NRW“. Dieses soll Kommunen ermöglichen, ad-hoc-Maßnahmen zu ergreifen, um Innenstädte zu stabilisieren und wiederzubeleben. Geplante Maßnahmen sind Prüfungen des Sortiments in der Innenstadt, der Nutzenden sowie der Wegebeziehungen. Dieser Prozess soll durch eine breite Bürgerbeteiligung mit Bürgerforen und Workshops begleitet werden. Außerdem sollen mit den Geldern neue digitalen Angebote, zusätzlicher Personalaufwand und das Innenstadtmarketing finanziert werden.

Millionen für Luftfiltergeräte

Eine gute Nachricht kam zudem vom Brühler CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland für Kindertageseinrichtungen und Schulen in Brühl. Die Stadt kann vom Land eine Förderung für mobile Luftfiltergeräte sowie für einfache bauliche Maßnahmen, die den Luftaustausch verbessern, beantragen. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages hatte dafür Fördermittel in Höhe von 90,4 Millionen Euro freigegeben. Durch die Kooperation mit dem Bund ist eine hundertprozentige Finanzierung gesichert.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Neue Abfalleimer in der City im Test

Getrennte Müllsammlung in der Innenstadt

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Vor dem neuen Mülleimer: (v.l.) Gabriele Schulz, Andreas Fertig, Danja Beilmann, Christoph Reuter und Bürgermeister Dieter Freytag. Foto: Stadt Brühl

Auf dem Steinweg hat der StadtServiceBetrieb Brühl einen für Brühl neuen Mülleimer aufgestellt. Er soll den Passanten ermöglichen, ihren Müll getrennt zu entsorgen.

Die Idee zu dem Projekt hatte der Brühler Ortsverband Parents4Future. Gabriele Schulz, Danja Beilmann und Andreas Fertig waren auf den StadtServiceBetrieb mit ihrem Vorschlag herangetreten. Sie schlugen vor, in der Fußgängerzone eine getrennte Müllsammlung einzuführen bzw. zu testen.

Geeigneter Standort ausgesucht

Dies fiel beim Vorstand des StadtServiceBetriebes auf fruchtbaren Boden. Es wurde vereinbart, einen Müllbehälter mit der Einwurfmöglichkeiten für drei verschiedene Abfallfraktionen als Testversuch in der Innenstadt aufzustellen.  

Gemeinsam mit dem Fachbereich Bauen und Umwelt und dem Leiter des StadtServiceBetriebes, Christoph Reuter, ging man auf die Suche. Schließlich wurde ein geeignetes Modell und ein stark frequentierter Standort gefunden.

Der neue Abfallbehälter bietet die Möglichkeit, Restmüll, Papier und Verpackungsabfall zu entsorgen. Zusätzlich ist an dem Behälter noch ein Ascher angebracht, der die Entsorgung von Zigarettenkippen ermöglicht.

Der Abfallbehälter wurde auf dem Steinweg neben dem Schlesinger-Brunnen aufgestellt. „Mit diesem Testlauf soll nun festgestellt werden, ob eine gezielte Mülltrennung im öffentlichen Bereich funktioniert. Gegebenenfalls kann sie auch noch ausgeweitet werden“, sagte Bürgermeister Dieter Freytag.

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Sand fordert schnelleren Ausstieg aus der Kohle

Wahlveranstaltung der Grünen in Brühl

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Marion Sand wurde bei ihrer Wahlveranstaltung in der Schlossstadt von Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, unterstützt. (Foto: Brodüffel)

„Wir müssen schneller aus der Kohle aussteigen. Nicht erst 2038, sondern acht Jahre früher“, forderte Grünen-Kandidatin Marion Sand bei einer Wahlveranstaltung ihrer Partei auf dem Brühler Markt. Sand ist Direktkandidatin für den Bundestag für Brühl, Erftstadt, Wesseling und den Kreis Euskirchen. Die Flutkatastrophe, so die Kandidatin aus Erftstadt, sei eine Folge des Klimawandels. In Zukunft müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um derartige Ereignisse nicht wieder geschehen zu lassen. „Dafür müssen wir unsere Gemeinden sicher gegen Hochwasserereignisse schützen und sie klimaresistent umbauen.“ Sands weitere Forderungen: Waldflächen aufforsten, Flüsse renaturieren und den Ausbau der erneuerbaren Energien forcieren.

Klimagerechte Landwirtschaft

Notwendig, so die 64-jährige, sei auch ein grundsätzliches Umdenken in der Landwirtschaft. Ausreichende landwirtschaftliche Flächen mit gesunden Böden spielten auch eine Rolle beim Verhindern und Abmildern von Flutschäden, bedingt durch zunehmende Extremwetterlagen. „Ökologischer Anbau muss konsequenter gefördert werden.“ Außerdem müsse die lokale Vermarktung von Lebensmitteln gestärkt werden. In Kantinen, Schulen und Kitas sollten hochwertige regionale Produkte verwendet werden. Marion Sand: „Wir können durch unser Kaufverhalten Veränderungen bewirken und uns bei der Bundestagswahl für eine andere Politik entscheiden. Julia Klöckners ewiger Kniefall vor den Großkonzernen muss ein Ende haben. Was auf den Teller kommt, entscheiden wir“

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Brühler Briefwahlbüro ist geöffnet

Bundestagswahl am Sonntag, 26. September

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Das Briefwahlbüro für die Bundestagswahl ist im Rathaus Uhlstraße noch bis zum 24. September geöffnet. Foto: Harald Zeyen

Das Brühler Briefwahlbüro ist geöffnet und bis Freitag, 24. September für die Stimmabgabe zugänglich. Der Zugang erfolgt seitlich am Rathaus vom Franziskanerhof aus.

Das Angebot besteht für alle, die am Wahlsonntag nicht im Wahllokal wählen können oder möchten. Wegen der laufenden Bauarbeiten zum Rathausneubau am Steinweg befindet sich das Briefwahlbüro im Rathaus Uhlstraße 3 im Sitzungsraum A 013. Der Zugang erfolgt wegen Corona nicht über den Haupteingang und ist durch eine Beschilderung gekennzeichnet.

Hilfskräfte stehen bereit

Das Briefwahllokal ist nicht direkt barrierefrei zu erreichen. Für Wählerinnen und Wähler mit Geheinschränkungen stehen daher Hilfskräfte am Seiteneingang bereit. Sie ermöglichen bei Bedarf einen barrierefreien Zugang. Beim Betreten des Rathauses sind die üblichen Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Die Öffnungszeiten des Briefwahlbüros sind werktags ab 7.30 Uhr und samstags ab 10.00 Uhr. Montags bis mittwochs ist bis 16.00 Uhr, donnerstags bis 18.00 Uhr und freitags und samstags bis 12.30 Uhr geöffnet. Am letzten Tag, Freitag, 24. September ist das Briefwahlbüro von 7.30 bis 18.00 Uhr offen.

Wahlantrag und Ausweis mitbringen

Mit Personalausweis und unterschriebenem Briefwahlantrag können dort die Briefwahlunterlagen abgeholt werden. Wer möchte, kann auch direkt vor Ort wählen.

Die Unterlagen können auch per Brief, Telefax (02232-792819) oder E-Mail (wahlbuero@bruehl.de) angefordert werden. Darüber hinaus ist unter https://www.bruehl.de/bundestagswahl.aspx der Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins hinterlegt. Eine telefonische Antragstellung ist nicht zulässig. Briefwahlanträge müssen persönlich unterschrieben sein. Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss die Berechtigung durch schriftliche Vollmacht nachweisen. Briefwahlanträge können im Rathaus abgegeben, an die Stadt Brühl geschickt oder in den Briefkasten am Rathaus Uhlstraße eingeworfen werden. Letzter Tag für die Entgegennahme von Briefwahlanträgen ist der 24. September, 18.00 Uhr. Danach kann ein Briefwahlantrag nur noch bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung bis zum Wahltag, 15.00 Uhr, gestellt werden.

Alle weiteren Informationen zur Wahl und zum Briefwahlverfahren erteilt die Stadt Brühl unter 02232-792820, -792850, -792920 oder -792881. Fragen werden auch unter der Mailadresse: wahlbuero@bruehl.de beantwortet.

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