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Brühl | Leben & Menschen

Mobiles Impfen für Kinder ab 16 Jahren

Impfangebot für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf Platz vor dem Rathaus.

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Am 16.09. steht vor dem Rathaus ein mobiles Impfteam für Jugendliche ab 15 Jahren bereit / Foto: whitesession (pixabay)

Für Schülerinnen und Schüler, die das 15. Lebensjahr vollendet haben und in Brühl zur Schule gehen, bietet das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises am Donnerstag, den 16.09.2021 eine Corona-Schutzimpfung an. Die Mobilimpfung findet in der Zeit von 10:00 – 15:00 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus statt.

Das mobile Impfteam des Rhein-Erft-Kreises wird Erst- und Zweitimpfungen vornehmen. Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 – 17 Jahren werden mit BioNTech geimpft. Für volljährige Schülerinnen und Schüler ist grundsätzlich der Impfstoff Johnson & Johnson vorgesehen.

Wer eine Zweitimpfung vornehmen lassen möchte, muss die Erstimpfung durch Vorlage des Impfausweises nachweisen. Impfwillige, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind darüber hinaus aufgefordert, eine Einverständniserklärung eines Elternteils und einen Ausweis, mit dem die eigene Identität nachgewiesen werden kann, zur Impfung mitzubringen.

Die Einwilligungserklärung steht unter folgendem Link zum Download bereit.:https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19-Vektorimpfstoff/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

Brühl | Leben & Menschen

Ehrenplakette für zwei verdiente Schwadorferinnen

Auszeichnung im Rahmen von „Kunst vor der Haustür“ für Renate Siemann und Margarete Fuchs

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Zwei sehr verdiente Schwadorferinnen: Renate Siemann (l.) und Margarete Fuchs. Foto: Elisabeth Schroeder

Mit der Schwadorfer Ehrenplakette sind in diesem Jahr Renate Siemann und Margarete Fuchs ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand im Rahmen der Veranstaltung „Kunst vor der Haustür“ statt.

2013 war von der Dorfgemeinschaft Schwadorf die Ehrenplakettenverleihung an verdiente Schwadorfer Bürgerinnen und Bürger wiederbelebt worden. In diesem Jahr fand sie nach der Corona-Pause in familiär-fröhlicher Runde auf dem alten Schulhof statt.

Begegnung im sicheren Umfeld

Sie war eines der zahlreichen Highlights im Rahmen der Veranstaltung „Kunst vor der Haustür“. Diese fand zum zweiten Mal statt. Sie war 2020 ins Leben gerufen worden, um während der Pandemie eine Begegnung im gesicherten Umfeld zu ermöglichen. Gleichzeitig hatte man die Möglichkeit, die künstlerischen Fähigkeiten der Dorfbewohner kennenzulernen.

„Die Veranstaltung war mit Begeisterung aufgenommen worden, und es gab viele schöne Überraschungen“, sagt Elisabeth Schroeder von der Schwadorfer Dorfgemeinschaft. Daher hatte diese auch in diesem Jahr wieder zum Mitmachen aufgerufen. Die Teilnehmerzahl hatte sich nochmals erhöht, und es gab einige interessante Neuzugänge“, so Schroeder.

Engagement im sozial-kirchlichen Bereich

Mit Renate Siemann und Margarete Fuchs wurden zwei Schwadorferinnen ausgezeichnet, die sich über Jahrzehnte im sozial-kirchlichen Bereich eingebracht haben. Beide Frauen verbindet ihr Engagement in der katholischen Frauengemeinschaf (kfd). Insbesondere bei den legendären kfd-Karnevalssitzungen im eng besetzten Schwadorfer Pfarrheim schlüpften beide in unterschiedliche Charakterrollen. Dabei brillierten sie mit Witz, ob als vornehme Bürgerin oder als bodenständige Bäuerin. Sei es die Organisation von Seniorennachmittagen, Lektorenaufgaben bei Gottesdiensten oder ehrenamtliche Küsterdienste, beide waren und sind stets zur Stelle. „Wertvoll war auch ihre Mitarbeit bei den Kambodscha-Festen oder bei der jährlichen Sternsingeraktion“, so der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Lars Berger. Er hob besonders das Engagement der kfd bei den Dorffesten hervor. „Auf die selbst gebackenen Kuchen und frisch gebackene Waffeln freuten sich die Dorffestbesucher jedes Jahr auf neue.“

Margarete Fuchs sei auch im Verborgenen für die Sorgen und Nöte eine aufmerksame Ansprechpartnerin. Sie habe sich mehrfach für Familien in Not und für das Frauenhaus Bonn engagiert. Als Altistin und Archivarin des Kirchenchores St. Severin habe Renate Siemann vielfach zur festlichen Gottesdienstgestaltung beigetragen. Zudem habe sie mit weiteren Ehrenamtlerinnen den Brauch der Kräuterweihe wiederbelebt, so Berger.

Stellenwert des Ehrenamtes

In ihrem Grußwort betonte Brühls erste stellvertretende Bürgermeisterin Pia Regh den Stellenwert des Ehrenamtes für eine lebendige und Heimat bietende Gemeinschaft. Dieses sei gerade in Zeiten des Wandels und der bevorstehenden Veränderungen durch Zuzug wichtig. Regh dankte Renate Siemann, für ihre die Durchführung der Projektbefragung „Besitzbare Stadt“ und die Vertretung der Belange Schwadorfer Senioren bei der Stadt Brühl. Als ein Symbol des Weitertragens von Tradition wurde die Übergabe der beiden Ehrenplaketten durch zwei Schwadorfer Kinder gewertet.

Die Schwadorfer Ehrenplakette überreicht: (v.l.) Vizebürgermeisterin Pia Regh, Margarete Fuchs, Renate Siemann und Dorfgemeinschaftsvorsitzender Lars Berger. Foto: Elisabeth Schroeder

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Verdienstorden für Wolfgang Drösser

Laschet würdigte Lebenswerk des pensionierten Lehrers und Heimatforschers

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Bürgermeister Erwin Esser gratulierte Wolfgang Drösser zum Verdienstorden des Landes NRW. (Foto: Kanonenberg)

„Wir können uns glücklich schätzen, einen solchen Experten für die Geschichte der Stadt Wesseling zu haben“. Bürgermeister Erwin Esser gratulierte Heimatforscher Wolfgang Drösser zur Auszeichnung mit dem Verdienstorden des Landes NRW. Ministerpräsident Armin Laschet hatte Drösser für sein Lebenswerk mit dem Verdienstorden in Düsseldorf gewürdigt.

Gesamtdarstellung der Geschichte Wesselings

Wolfgang Drösser übernahm von 1983 bis 1995 den Vorsitz des Vereins für Orts- und Heimatkunde, heute der größte Kulturverein Wesseling. Bis heute ist Drösser für bisher alle 76 Hefte der zweimal jährlich erscheinenden „Wesselinger Heimat- und Geschichtsblätter“ verantwortlich. Vor 30 Jahren wurde die Zeitschrift vom Deutschen Heimatbund als beste lokale Heimatzeitschrift Deutschlands ausgezeichnet. „Vom bleibenden Wert für Generationen wird Ihre Gesamtdarstellung der Wesselinger Geschichte sein“, sagte Esser. Am 5. Oktober hält Wolfgang Drösser im Rahmen der jüdischen Kulturwochen einen Vortrag über die Geschichte der Juden in Wesseling (18 Uhr, Rathaus).

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Defibrillatoren bieten schnelle Hilfe

Städtische Gewähr nur bei zwei AED-Geräten

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Ein AED-Gerät eines Privatanbieters hängt in der Giesler-Galerie in der Nähe des Eingangs Clemens-August-Straße. Foto: Harald Zeyen

Kaum einer kennt die Standorte der automatisierten externen Defibrillatoren im Stadtgebiet. Diese Defibrillatoren, sogenannte AED-Geräte, werden bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt und können im Notfall Leben retten.

Im Stadtgebiet gibt es zwei AED-Geräte, für die die Stadt Brühl gewährleistet, dass sie regelmäßig gewartet werden. Diese befinden sich im Rathaus C, Container A, in der Poststelle (Hedwig-Gries-Straße 100a) und im Rathaus Uhlstraße, Raum 024-Poststelle.

Darüber hinaus befinden sich sowohl in den Einsatzfahrzeugen der Rettungswache am Krankenhaus als auch in denen der Feuer- und Rettungswache in der Rheinstraße Geräte. Diese sind jedoch nicht frei verfügbar und natürlich nicht vor Ort, wenn die Fahrzeuge im Einsatz sind.

Verzeichnis im Internet

Unter dem Link: http://definetz.online/defikataster-hp befindet sich ein umfangreiches Kataster, in dem die Standorte der städtischen Geräte und die von Privatanbietern verzeichnet sind.„Für alle Angaben nicht-städtischer AED-Geräte kann die Stadt Brühl jedoch weder hinsichtlich der Aktualität des Standorts noch hinsichtlich der Funktionalität der Geräte oder der regelmäßigen Wartung Verantwortung übernehmen. Die Angaben sind daher ohne Gewähr“, sagt Bürgermeister Dieter Freytag.

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Brühl – vom Sumpfland zur Landeshauptstadt

Eckdaten der Stadtgeschichte bis zum 15. Jahrhundert

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Das Franziskanerkloster wurde Ende des 15. Jahrhunderts erbaut und beherbergt heute das Rathaus der Stadt Brühl. Foto: Harald Zeyen

Im Jahr 1285 wird Brühl durch Erzbischof Siegfried von Westerburg zur Stadt erhoben. Er überträgt gleichzeitig dem Schöffenrat die Rechtsprechung und die Selbstverwaltung. Unter dem Kölner Bischof Kunibert werden über 600 Jahre zuvor die beiden Fronhöfe Pingsdorf und Merreche (Kierberg) aus fränkischem Königsgut der kölnischen Kirche geschenkt

Bevorzugt von Bischöfen und Kurfürsten

Erzbischof Philipp von Heinsberg faßt um 1180 die beiden Höfe zum Burghof „an dem Brule“ zusammen. Seinen Namen erhält dieser Burghof durch die Lage am Rande eines sumpfigen Niederungswaldes. Von diesem ist heute noch ein Teil im Schlosspark erhalten. Der Brühler Burghof in Brühl wird bevorzugter Aufenthaltsort der Kölner Erzbischöfe und Kurfürsten. Diese waren als Landesherren lange Zeit hindurch mit ihrer Hauptstadt Köln verfeindet.

Brühl wird Landeshauptstadt

Nach der Stadtrechteverleihung wurden eine Stadtmauer und eine mittelalterliche Wasserburg errichtet. Sie wurde zu einer der stärksten Landesfesten im Rheinland ausgebaut. Ihr Befehlshaber war gleichzeitig Amtmann über das Amt Brühl mit zahlreichen Unterherrschaften im Vorgebirge und in der Kölner Bucht. Von den ansässigen Handwerkern hatte die Töpferei überörtliche Bedeutung.

Im Jahr 1308 bezeugt das Schöffenkollegium ein Siegel, das den Schutzpatron Kurkölns zeigt, umgeben von den Häuptern der sieben Schöffen.

Kurfürst Ruprecht erhebt 1469 Brühl zur Landeshauptstadt von Kurköln. Während die Regierungsgeschäfte ab 1597 von Bonn aus erledigt werden, residieren die Kurfürsten vor allem in den Sommermonaten in Brühl.

Vom Franziskanerkloster zum Rathaus

Die Grundsteinlegung des Franziskanerklosters erfolgte 1491 durch seinen Stifter, Erzbischof Hermann IV., Landgraf von Hessen. Drei Jahre später wurde es eingeweiht. In seiner weiteren Geschichte wurde es zu Beginn des 18. Jahrhunderts um- bzw. neu gebaut. 1783 wurde in den Räumen des Klosters eine Lateinschule eingerichtet. Während der napoleonischen Besetzung wurde es 1802 säkularisiert und 1811 der Gemeinde Brühl als „Schule“ geschenkt. Von 1823 bis 1925 war dort ein Lehrerseminar sowie ab 1854 20 Jahre lang auch eine Taubstummenschule. Letztere zog danach um an den heutigen Standort der Volkshochschule, wo der Vater von Max Ernst unterrichtete. Viele ältere Brühler kennen das Franziskanerkloster als Berufsschule, die sich bis 1985 an der Uhlstraße befand. Innerhalb dieser Zeit war auch die Knabenschule „St. Franziskus“ (1930 bis 1968) und die Mädchenschule „St. Marien“ (1955 bis 1968) dort untergebracht. Seit 1987 ist das historische Gebäude das Rathaus der Stadt Brühl. Zur Klosterkirche: Grundsteinlegung 1491, geweiht 1493. 1735 zur Hofkirche des Schlosses umgebaut. Der Hochaltar wurde 1745 von Balthasar Neumann geschaffen.

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Wildblumenwiese neu eingesäht

Ausschussmitglieder aktiv für Artenvielfalt

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Der Umweltausschuss säht die Wiese vor dem BTV-Sportzentrum neu ein. Links Beigeordneter Gerd Schiffer und rechts Ausschussvorsitzende Dr. Katja Brennan. Foto: Harald Zeyen

Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Klimaschutz haben das Wiesengelände am BTV-Sportzentrum neu eingesäht. Hierfür erhielten sie Eimer mit einer heimischen Kräuter- und Grasmischung. Dabei ließen sie sich auch nicht durch ein kurzfristiges heftiges Gewitter aufhalten.

Brühls Technischer Beigeordneter Gerd Schiffer ist auch Vorstandsvorsitzender des StadtServiceBetriebes Brühl AöR. Gemeinsam mit der Stadt Brühl und der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft will die AöR artenreiche Wildblumenwiesen entwickeln. Faktoren wie zunehmender Freiflächenverlust, intensive Landwirtschaft und die Folgen der Klimaerwärmung tragen zu einem dramatischen Artensterben und Biodiversitätsverlust bei. „Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Freiflächen im Sinne der Artenvielfalt zu entwickeln. Die Extensivierung der Wiesenpflege hat vielfältige positive ökologische Effekte. Sie fördert nicht nur Artenvielfalt, sondern steigert die Wasserspeicherkapazität des Bodens und erhöht die Aufnahmekapazität von CO2“, sagte Schiffer.

Mit gutem Beispiel voran

Ausschussvorsitzende Dr. Katja Brennan dankte für die rege Beteiligung der Mitglieder, die vier lange Streifen der Wiese mit einer Dreijahresmischung und einer weiteren Samenmischung versorgten. „Wir wollen nicht nur über den örtlichen Umweltschutz diskutieren, sondern auch mit gutem Beispiel vorangehen und aktiv werden“, sagte sie. Bereits vor zwölf Jahren war die Grünfläche nach dem Bau des Sportzentrums nach amtlicher Vorgabe ökologisch eingesäht worden. Doch immer wieder wurde die Fläche komplett abgemäht.

Viele Maßnahmen umgesetzt

Nichtsdestotrotz wurden über den Ratsbeschluss zum ökologischen Grünflächenmanagement bereits viele Maßnahmen umgesetzt. Zwei Beispiele sind die extensive Mahd der Bachläufe des Palmersdorfer Bachverbandes oder die Überhangfläche am Nordfriedhof. Extensiv heißt vor allem, dass die Wiesen nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden und das auf Entfernung des Schnittgutes geachtet wird.

Anfang 2021 wurde ein weiteres Wiesenprojekt von der Stadt Brühl ins Leben gerufen. Der StadtServiceBetrieb Brühl AöR, die Stadt Brühl, Abteilung Planung und Umwelt, und die Biologische Station Bonn Rhein-Erft entwickeln einen gemeinsamen Pflegeplan für eine Freifläche auf dem Nordfriedhof. Auch dort heißt das Ziel, standortgerechte artenreiche Blühwiesen zu entwickeln.

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Fidele spenden Babyschlafsäcke

Karnevalsgesellschaft unterstützt Säuglingsinitiative im Marienhospital

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Fidele-Präsident Andreas Granrath (m.) überreicht Dr. Carl-Michael Schmidt (r.) und Geschäftsführer Jan Patrick Glöckner Babyschlafsäcke für neugeborene Kinder im Brühler Krankenhaus. Foto: Ellerkamp

Andreas Granrath, Präsident der Fidele Bröhler Falkenjäger, überreichte dem Marienhospital Brühl wieder eine Babyschlafsäcke-Spende. Bereits seit Jahren engagiert sich das Krankenhaus für die Babyschlafsack-Kampagne NRW. Diese Initiative macht sich stark für die Prävention gegen den plötzlichen Kindstod.

Unterstützung für die Kampagne

Seit vielen Jahren wird das Krankenhaus dabei von den Brühler Karnevalisten unterstützt. Die Karnevalsgesellschaft beweist damit, dass ihr Herz nicht nur für die jecke Zeit schlägt. Das Marienhospital Brühl und der Traditionsverein pflegen schon seit rund zehn Jahren einen freundschaftlichen Kontakt. Nicht nur, weil ein großer Teil des Nachwuchses der KG auf der dortigen Geburtshilfestadion geboren wurde.

Granrath: „Wir setzen uns gerne für die Babyschlafsack-Kampagne ein und spenden seit etlichen Jahren innerhalb der Session. Üblicherweise kommen wir dabei mit einer ganzen Hundertschaft und spielen für die Kranken auf.“

Babyschlafsack als Geschenk

Jedes neugeborene Kind erhält als Geschenk einen Schlafsack, der vor dem plötzlichen Kindstod schützen soll. „Helfen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Deswegen engagieren wir uns dort, wo Unterstützung gebraucht wird“, sagt Granrath. Gesagt, getan. Der Fidele-Präsident überreicht Geschäftsführer Jan Patrick Glöckner und Chefarzt Dr. Carl-Michael Schmidt die modernen Babyschlafsäcke.

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Benefiz Sprint in der Brühler Innenstadt

Jeder Start ist eine Spende für den Wiederaufbau der Flutkatastrophe.

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Evtl. werden bei den Benefiz Sprints sogar Talente entdeckt / Foto: Frank Belz (THC Brühl)

Am 18.09.2021 findet auf dem Franziskanerhof in der Brühler Innenstadt ein Benefiz Sprint über die Strecke von 25 Metern fliegend statt.

Beginn ist 11.00 Uhr und jeder Start ist eine beliebige Spende für den Wiederaufbau der Flutkatastrophe. Die 25 Meter fliegend ist genau der richtige Indikator für die Sprintfähigkeit. Für den Start benötigt man Kraft und ab ca. 30 Meter eine gute Kondition. Gemessen wird die Zeit mit einer professionellen Lichtschrankenanlage. Wegen des glatten Steinbodens können keine Spikes eingesetzt werden.

Die kompletten Einnahmen des Events sind für einen guten Zweck. Es ist noch sehr viel beim Wiederaufbau der Flutkatastrophe zu tun und jede Spende zählt. Der Erlös geht zu 100 % an die Flutopfer.

Bei der Veranstaltung gelten die 3G Regeln Genesen, Geimpft oder Getestet
(24 Stunden). Es ist keine Voranmeldung nötig, einfach zwischen 11.00 und 16.00 Uhr vorbeischauen und sich messen lassen. Organisiert wird das ganze von der Leichtathletikabteilung des THC Brühl.

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Brühler Schlosskutsche eingeweiht

Neues Spielgerät vor dem Rathaus erfreut Jung und Alt

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Gemeinsam mit einigen Kindern und den beteiligten Institutionen weihte Bürgermeister Dieter Freytag (4.v.l.) die „Brühler Schlosskutsche“ offiziell ein. Foto: Stadt Brühl

Bürgermeister Dieter Freytag hat in diesen Tagen die „Brühler Schlosskutsche“ offiziell eingeweiht. Das neue Spielgerät steht vor dem Rathaus und hat rund 40.000 Euro gekostet. Es löst das in die Jahre gekommene und dann abgebaute Wikingerschiff ab.

Es  war Anfang der 1990er-Jahre installiert worden und erfreute sich seither bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Doch nach fast eineinhalb Jahrzehnten hatte es sich „ausgespielt“. Im Frühjahr 2009 wurde dann das zweite Wikingerschiff als Nachfolger am gleichen Standort aufgebaut. Zehn Jahre lang tat es seinen Dienst, dann war es kaputt.

Anforderungen waren sehr hoch

Jugendamt und StadtServiceBetrieb machten sich anschließend auf die Suche nach einem gleichwertigen Nachfolgegerät. „Durch den exponierten Standort vor dem Rathaus und vor dem Hintergrund der Attraktivität des Wikingerschiffs waren die Anforderungen recht hoch“, sagt Freytag in seiner Eröffnungsrede. „Es sollte einen hohen Spielwert für viele Kinder haben und auch eine Identifikation mit unserer Stadt Brühl ermöglichen.“

Daher wurde entschieden, Brühler Kinder als Expertinnen und Experten einzubinden. Befragungen in allen innerstädtischen Kindertageseinrichtungen wurden organisiert und die Kinder um Abstimmung gebeten.

Ergebnis war eindeutig

Vier Spielgeräte wurden vorgeschlagen, doch das Ergebnis war eindeutig: Es ist die „Brühler Schlosskutsche“, die in den Stadtfarben blau-gold und mit dem Stadtwappen gestaltet wurde.

Das neue Spielgerät ist auf Federn aufgeständert und kann zu allen vier Seiten bewegt werden. Die vorgespannten Pferde sind mit Seilen an einem Metallgestell befestigt. Sie sollen zum Schaukeln anregen. „Ich bin sicher, dass die vielen investierten Euro gut angelegte Haushaltsmittel sind und viele Kinder hier gemeinsam Spaß haben werden“, sagt Freytag abschließend.

Auf Federn und mit Seilen bietet die „Brühler Schlosskutsche“ viel Spielspaß für Jung und Alt vor dem Rathaus. Foto: Stadt Brühl

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Neue Grillgeräte für die Feuerwehr

Förderverein übergibt hochwertige Neuanschaffungen

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Fördervereinsvorsitzender Harald Zeyen (l.) übergibt im Beisein der „Grillmeister“ Klaus Berboth und Marcel Fisch (r.) die neuen Gasgrillgeräte offiziell an Stadtbrandmeister Peter Berg (2.v.l.). Foto: Feuerwehr Brühl

Der Förderverein der Feuerwehr Brühl hat neue Hochleistungs-Grillgeräte für die Grillhütte finanziert. Vorsitzender Harald Zeyen übergibt sie offiziell an Stadtbrandmeister Peter Berg.

Nach langer Corona-Pause kommt wieder Leben in die Floriansstube und die Grillhütte der Feuerwehr an der Rheinstraße. Der dortige große Holzkohlengrill war in die Jahre gekommen. Bereits im letzten Jahr beschlossen Feuerwehrführung und Förderverein, eine alternative Lösung zu schaffen. Da nach jedem Grillen viel Zeit für die Reinigungsarbeiten anfielen, wurde entschieden, einen neuen Gasgrill anzuschaffen.

Förderverein in Köln

Zweimal besuchten Vorstandsmitglieder des Fördervereins einen großen Fachhändler in Köln. Schließlich wurde ein hochwertiger Gasgrill mit fünf Hochleistungsbrennern und viel Zubehör gekauft. Zudem wurde ein zweiter flacher Grill angeschafft, der es ermöglicht, z.B. auch Reibekuchen zu machen.

In der Zwischenzeit wurde in der Grillhütte der alte Grill in Eigenleistung abgerissen. Gleichzeit wurde die Lüftungsanlage über dem Grill abgebaut und der Boden ergänzend gefliest. „Nun ist in der Grillhütte mehr Platz für Stühle und Bänke. Ein Abzug ist nicht mehr nötig, da die beiden Grillgeräte am offenen Bereich stehen“, erklärt Berg. Er dankte dem Förderverein für die Bereitstellung der Gelder „Jetzt freuen wir uns auf unseren Tag der offenen Tür, bei dem wir alle Gäste mit leckeren Grillgerichten verwöhnen können.“ In der Hauptsache aber sind die neuen Grillgeräte nach den wöchentlichen Übungseinheiten im Einsatz. Die beiden „Grillmeister“ Klaus Berboth und Marcel Fisch haben bereits erste Erfahrungen mit den neuen Gasgrills gemacht. „Toll, wie schnell und einfach die Zubereitung des Fleisches jetzt geht“, sagt Fisch.

Förderverein finanziert Spülmaschine

Fördervereinsvorsitzender Harald Zeyen freut sich, dass neben den Grillgeräten auch eine neue Industrie-Spülmaschine für die Küche der Floriansstube angeschafft werden konnte. „Durch die vielfältige Nutzung nach den Übungstagen und durch Vermietungen war die alte Maschine nicht mehr zu verwenden.“ Er dankte dem Miele-Spezialist Matthias Oebel, der die neue Spülmaschine besorgte und einbaute.

Insgesamt stellte der Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr einen hohen vierstelligen Betrag für die neuen Geräte zur Verfügung.

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Brühl-Kierberg: Gelungener Garagenflohmarkt

Viel Zulauf an einem schönen Spätsommertag.

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Bestes Wetter beim Garagenflohmarkt in Brühl-Kierberg / Foto: DGM Kierberg

Vor 7 Jahren veranstaltete die Dorfgemeinschaft Brühl-Kierberg den ersten Garagenflohmarkt; daraus ist inzwischen eine Tradition geworden. Nach einer Corona-bedingten Unterbrechung in 2020 fand der Garagenflohmarkt am vergangenen Samstag wieder statt. Ziel der Ausrichtung ist einerseits, der Wegwerfkultur entgegenzuwirken und für eine sinnvolle Weiterverwendung gebrauchter Gegenstände zu sorgen. Andererseits soll sie einen Beitrag leisten zur nachbarschaftlichen Gemeinschaft und zum gegenseitigen Kennenlernen. In diesem Jahr war die Nachfrage besonders groß; 77 Haushalte beteiligten sich mit Ständen, verteilt über das ganze Dorf. Bei schönem Spätsommerwetter wurde zahlreiche Besucher -auch aus anderen Brühler Stadtgebieten- angelockt. Die Dorfgemeinschaft Brühl-Kierberg freut sich darauf, die Tradition in 2022 fortzusetzen. 

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