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Hürth | Politik & Wirtschaft

Fidelis Thywissen führt Hürther Unternehmerverband

Einstimmige Wahl zum Vorsitzenden

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Fidelis Thywissen freute sich über die einstimmige Wahl zum AWH-Vorsitzenden. (Foto: Brodüffel)

Der Arbeitskreis Wirtschaft Hürth (AWH) hat auf seiner 35. Ordentlichen  Mitgliederversammlung im Studio 2 des Euronova Campus in Kalscheuren Fidelis Thywissen  einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Der Rechtsanwalt führt den Hürther Unternehmerverband mit seinen heute 145 Mitgliedern bereits seit 28 Jahren. Stellvertreter Frank Remagen wurde ebenfalls einstimmig in seinem Amt bestätigt. Weitere Mitglieder im geschäftsführenden Vorstand sind Schatzmeister Stephan Tiefenthal und Geschäftsführer Peter Arno Berg. In seinem Geschäftsbericht dankte Thywissen den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Michael Maier, Dietmar Pörtner und Günter Undorf für ihr langjähriges Engagement im AWH.

Kritik an Sperrung

Thywissen kritisierte in seiner Rede die Sperrung der Diagonalschleuse auf der Kalscheurener Straße. Die Stadt will mit dieser Maßnahme den Durchgangsverkehr in den Seitenstraßen reduzieren. „Durch die Sperrung der Diagonalschleuse werden nicht nur die Bewohner des Medienviertels sondern auch ansässige Unternehmen in Bedrängnis gebracht“, sagte Thywissen. Die Sperrung sei mit erheblichen Nachteilen für die dort tätigen Unternehmen verbunden. Der AWH-Vorsitzende mahnte auch einen zügigeren Glasfaserausbau an: „Bis heute haben wir keine Perspektive, wann die Gewerbegebiete digital ausreichend versorgt sein werden.“

Hürth | Politik & Wirtschaft

Blick hinter die Kulissen des Site-Managements

Richard Bünte vom Ernst-Kalkuhl-Gymnasium Bonn war für einen Tag Onsite Manager am Hauptsitz in Hürth

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Richard Bünte war einen Tag OnsideManager bei Alfred Talke. / Foto: Alfred Talke

Einen Tag lang die Schulbank gegen einen Chefsessel tauschen – für den Bonner Abiturienten Richard Bünte wurde dies Realität: Der Schüler gewann im Rahmen der Aktion „Meine Position ist spitze“ einen Tag als Site Manager bei dem Chemielogistiker TALKE.
Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von Jörn Oschatz, der die TALKE Standorte in Hürth und Umgebung leitet. Er führte Richard Bünte in die Bereiche und Aufgaben seines Wirkungskreises ein. Gemeinsam erkundeten sie die das Logistikgelände in Hürth- Kalscheuren und der „Chef für einen Tag“ erhielt einen Einblick in die Abläufe vor Ort. Weitere Highlights des Tages waren die Besprechungen mit den Teammitgliedern, das Kennenlernen des Containerterminals sowie des Hochregallagers vor Ort. „Die Arbeitsabläufe im Rahmen der Logistik sind sehr vielfältig“, berichtet Richard Bünte. „Daher hat mir dieser Tag erste Einblicke ermöglicht. Besonders die Relevanz des Sicherheitsthemas und die ineinandergreifenden Arbeitsabläufe waren beeindruckend.“ „Es hat mir Spaß gemacht, Herrn Bünte unsere Welt hier näher zu bringen. Er war sehr aufgeschlossen und hat einige sehr gute Fragen gestellt“, freut sich Jörn Oschatz. „Der neue Blickwinkel, den er eingebracht hat, hat zu spannenden Gesprächen zwischen uns geführt.“
Der Abiturient aus Bonn hatte sich gemeinsam mit zahlreichen anderen Schülerinnen und Schülern aus der Region bei der Aktion „Meine Position ist spitze!“ des regionalen Branchenverbands ChemCologne um einen Tag im Chefsessel beworben. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei aus verschiedenen Positionen, beispielsweise bei Evonik, Yncoris Knapsack, Lanxess, der Rhein-Erft Akademie, TALKE und Shell wählen. Im Rahmen der Aktion wurden die verschiedenen Chefsessel zur Besetzung für einen Tag angeboten. Ziel der Initiative ist es, künftige Schulabgänger auf die spannenden Jobs in der Chemie aufmerksam zu machen.
Weitere Infos zur Aktion unter: www.meine-position-ist-spitze.de

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Hürth | Politik & Wirtschaft

Mit Frauenpower in die Zukunft

Frank Remagen übergibt Traditionsunternehmen an seine Töchter.

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Nina und Nane Remagen leiten ab sofort das Familienunternehmen. Foto: Remagen

Mit Frauenpower startet das Hürther Familienunternehmen Remagen in die Zukunft: Frank Remagen übergibt den Führungsstab an seine Töchter Nina und Nane. Das Unternehmen besteht seit über 300 Jahren. Gemeinsam mit Geschäftsführer Bernd Johnen und Prokurist Marc Schmitz wollen Nina und Nane Remagen das traditionsreiche Unternehmen mit bewährten Rezepten und kreativen Innovationen weitergestalten. Die beiden übernehmen als Gesellschafterinnen alle Unternehmensanteile und tragen die Gesamtverantwortung.

Frank Remagen übergibt an seine Töchter Nina und Nane. Das Hürther Unternehmen wurde bereits 1718 gegründet. (Foto: Laura Schneider)

Nun in der zehnten Generation

Frank Remagen, der das Unternehmen 1997 von Vater Hardy in der neunten Generation übernommen hatte, formte das traditionsreiche Familienunternehmen zu einem bedeutenden Player für die Gastronomie und auch immer mehr für den Handel. „Es erfüllt uns mit großem Stolz und Dank, so ein Unternehmen übernehmen zu dürfen, und es weiter nach vorne zu bringen“, freuten sich Nina und Nane Remagen.

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Hürth | Politik & Wirtschaft

Von der Kohle zur Blockchain-Technologie

Millionen für Labor in Kalscheuren

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Minister Andreas Pinkwart (2.l.) übergab den Förderbescheid in Höhe von 4,7 Millionen Euro an Wolfgang Prinz (1.v.l.) vom Fraunhofer-Institut, sehr zur Freude von Hürths Bürgermeister Dirk Breuer (4.v.l.). Das Blockchain-Reallabor entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Filmstudios in Hürth-Kalscheuren. (Foto: Niklas Diede)

Die Blockchain-Technologie lässt sich mit einem mittelalterlichen Kerbholz vergleichen. Mittig gespalten und aufeinandergelegt zeigte es, wie viel der eine dem anderen schuldete. Die Technik ist bislang durch die Kryptowährung Bitcoin bekannt. Weitere Anwendungsmöglichkeiten soll das künftige Blockchain-Reallabor des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik in Hürth-Kalscheuren entwickeln. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert den Aufbau mit 4,7 Millionen Euro. NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Professor Andreas Pinkwart übergab den Förderbescheid nun an Professor Wolfgang Prinz vom Fraunhofer-Institut. Das Blockchain-Labor in Kalscheuren gilt als Leuchtturmprojekt für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Blockchain statt Braunkohle.

Innovative Lösungen

„Mit dem Blockchain-Reallabor geht das Rheinische Revier in der Entwicklung und Nutzung des Internets der Werte einen großen Schritt voran. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der vorhandenen Betriebe und gibt Anreize für die Gründung und Ansiedlung spannender Unternehmen“, sagte Pinkwart. Ziel ist es, die Region durch die Anwendung der neuen Technologie zu einem Anziehungspunkt für innovative Lösungen im Bereich der Digitalisierung zu positionieren. Dazu gehören fälschungssichere Ausweise und sichere Datenmarktplätze.

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