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Hürth | Aktuelles

Hürth hilft hochwassergeschädigten Nachbarn

Benefizkonzert für Erftstadt am 27. August

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Gero Kuntermann (l.) und Florian Gatz haben HALVLANG gegründet. Auftakt war ein Musikvideo über das verfallende Alt-Hürther Bad. (Foto: Privat)

Die Stadt Hürth will zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde den hochwassergeschädigten Nachbarn in Erftstadt mit den Einnahmen eines Benefizkonzertes direkt und unbürokratisch helfen. Das Konzert mit der neuen Hürther Formation HALVLANG findet am 27. August, 19 Uhr, im Rahmen der Veranstaltungsreihe #HÜRTHimSommer im Kulturbiergarten am Bürgerhaus statt.

Musikvideo über Alt-Hürther Bad

„De janze Stadt hät schwimme he jeliert/Janz woanders hät mer dich at lang saniert/Jet druß jemaht wat ech lang bliev/Wie kann dat sinn dat över jahre nix passeet/Lääv ma he mieh im Konjunktiv?“  Kurz bevor das  Alt-Hürther Schwimmbad bei der Zwangsversteigerung im Amtsgericht Brühl unter den Hammer kam, hatte der Hürther Musiker Gero Kuntermann mit seiner neuen Formation HALVLANG ein viel beachtetes Musikvideo über das verfallende Bad auf den Markt gebracht (YouTube, 3-Meter-Song). Im Video sind auch interessante historische Fotografien zu sehen. Diese wurden der talentierten Band vom Stadtarchiv, Peter Zylajew, David Mindt und der Familie Palm zur Verfügung gestellt.

Suche nach neuem Folk

Halvlang sind: Gero Kuntermann (Fitsch, Gitarre&Gesang), Florian Gatz (Gitarre&Gesang), Simon Bay (Akkordeon, Keys&Gesang), Christoph Herder (Bass) und Christoph Freier (Drums). Als „Rheinische Folklore“ beschreibt Gero Kuntermann die musikalische Richtung. Flogging Molly trifft BAP trifft The Pogues. Wir suchen nach neuem Folk, nach den eigenen Wurzeln.“ Songs über das Leben, Durchhalten, Ankommen, Verluste, Tanzen. Kuntermann&Co schwören auf treibende Gitarren, knackige Beats, virtuose Mandoline, fesselndes Akkordeon,  sensible Folklore und rockige Mitnahme.

Hürth | Aktuelles

Die Fachberatungsstellen des Frauenforum Brühl – Hürth e.V.gehen online

Spende der Bürgerstiftung ermöglicht Digitalisierung.

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Übergabe des Spendenschecks Mitte: Notarin Frau Julia Priemer – Bleisteiner / Links Birgit Wermelskirchen und Rechts Frau Nadine Lemper / Foto: Frauen Forum Brühl-Hürth e.V.

Die Corona Pandemie hat sichtbar gemacht, wie wichtig die Digitalisierung auch für die Beratung geworden ist. Daher sind die Fachberatungsstellen des Frauenforum Brühl Hürth e.V. jetzt auch online über eine Chat- / Mailberatung erreichbar .

Dank der schnellen und großzügigen Spende durch die Bürgerstiftung Hürth in Höhe von 3000 Euro konnte dies nun ermöglicht werden.

Mädchen und Frauen beschäftigen Fragen zum Thema Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft oder auch digitale Gewalt wie sexting oder Mobbing und Fragen rund um einen Kinderwunsch.

Manche Mädchen und Frauen haben Fragen, die sie sich nicht trauen zu stellen bzw. die mit Schamgefühlen verbunden sind- hier greift die Chatberatung ein, denn Fragen können anonym gestellt werden. Die Frau entscheiden selbst, wie der weitere Beratungsprozess verläuft: anonymer Chat, Mailberatung,  telefonische oder persönliche Beratung.

Zu erreichen ist die Onlineberatung ab 01. Juni 2021 unter https://frauenforumbruehlhuerth.assisto.online

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Hürth | Aktuelles

Linie 18 soll in Hürth ausgebaut werden

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Hürth von oben / Foto Stadt Hürth

„Die Verlängerung der Linie 18 zum Hürth Park rückt ein gutes Stück näher“, freut sich Bürgermeister Dirk Breuer über eine Förderung des Landes NRW. 553.500 Euro werden in einem ersten Schritt für die notwendigen Planungsleistungen bereitgestellt. Das Geld stammt aus der ÖPNV-Offensive des Landes mit Gesamtmitteln in Höhe von 22,5 Millionen Euro.

Anbindung an Hürther Zentrum

Der Hintergrund: Das Hürther Zentrum wird derzeit von der Linie 18 nicht erschlossen. Zu besseren Andienung des Zentrums wurde eine Schienentrasse von Hermülheim aus in Richtung Zentrum untersucht und im Grundsatz beschlossen. Im unmittelbaren Einzugsbereich der geplanten Endhaltepunkts der Linie 18 sind neben einer dichten Wohnbebauung der Hürth Park mit Kinocenter, das Rathaus, die Stadtwerke, ein Hotel, Altenwohnheime, ein Gymnasium, eine Sporthalle und das Stadion vorhanden.

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Hürth | Aktuelles

Lux soll attraktiver werden

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Foto Die Luxemburger Straße in Hermülheim soll zu einem durchgrünten Boulevard umgestaltet werden. (Foto: Luftbild Stadt Hürth)

Nach der Fertigstellung der Umleitung B 265n stehen nun weitere Beratungen für das Projekt „Lebensader Lux“ an. Ziel ist es, die Luxemburger Straße in Hermülheim attraktiver und urbaner zu gestalten. Beim städtebaulichen Wettbewerb im letzten Jahr konnte der Beitrag eines Büros aus Dresden überzeugen, der auch die Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigt. Leitidee des mit 35.000 Euro prämierten Entwurfs ist die barrierefreie, fußläufige Nutzung der Luxemburger Straße. Während auf der westlichen Seite lediglich der erforderliche Regelquerschnitt mit 2,5 Meter Gehweg und 2 Meter Parkstreifen angeboten wird, öffnet sich die östliche Seite zu einem straßenbegleitenden, großzügig durchgrünten Boulevard. Im zentralen Teil besitzt dieses grüne Band eine Regelbreite von mindestens 8,5 Meter und wird straßenseitig von einer einreihigen Baumreihe aus Säuleneichen flankiert, die den geradlinigen der ehemaligen römischen Fernstraße Via Agrippa betonen.  

Durchgrüntes Veedel

Teile der östlich anschließenden Quartiere werden neu geordnet und stärker an die Straßen angebunden. Im Bereich südlich der AOK entstehen so die neuen „Hürther Gärten“. Die Giebelseiten der kleinteiligen Siedlung bilden mit ihrer urbanen Straßenfront das neue Zentrum der Umgebung. Im Erdgeschoss sind vielfältige Nutzungen wie Kinder- und Nachbarschaftsläden, Cafés, Restaurants und Kleingewerbe möglich. Das Viertel ist mit einer Vielzahl fußläufiger Querungen durchzogen, an die sich kleine Quartiersplätze mit Baumgruppen aus Obstgehölzen angliedern. Das Viertel selbst wird über die „Von Boetticher Straße“ mittels einer Tiefgarage erschlossen.

Kulturpark mit Biergarten

Nördlich und südlich der geplanten Kreisverkehre werden zusätzliche städtebauliche Entwicklungsgebiete angegliedert. Im Bereich des ehemaligen Rathauses und der Alten Feuerwache entsteht so das „Kulturquartier An der Alten Feuerwache“. Der Bereich kann zukünftig verschiedene Kultureinrichtungen und Angebote der Stadt für Jugendliche bündeln. Zusammen mit dem reichen Baumbestand entsteht mit dem Kulturpark eine intime Hofsituation mit Biergarten, Spielplätzen und Raum für Kleinkunst.

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