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Brühl | Politik & Wirtschaft

E-Lastenrad für den Lieferdienst

Umweltfreundlicher Service für den Handel

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Ein neues umweltfreundliches E-Lastenfahrrad ist nun fester Bestandteil des lokalen Lieferdienstes „Hiero liefert“. Foto: Stadt Brühl

Im Rahmen des Pilotprojekts des lokalen Lieferdienstes „Hiero liefert!“ ist innerhalb Brühls ein elektrisches Lastenrad unterwegs. Immer mehr Brühler Händlerinnen und Händler bieten ihrer Kundschaft den attraktiven Service an. Die Idee wurde vom Verein „Brühl digital“ in Zusammenarbeit mit dem Citymanagement der Brühler Wirtschaftsförderung ins Leben gerufen.

Fördergelder vom Land

Von Beginn an war klar, dass der Lieferservice umweltfreundlich erfolgen soll. So ist der Einsatz elektrischer Lastenfahrräder dafür ein wichtiger Baustein. Für das E-Lastenrad wurden im Rahmen des Landesprogramms „NRW progres.nrw – Emissionsarme Elektromobilität“ Fördergelder beantragt. Als Teil des städtischen Fuhrparks wird es vorerst nur für den Lieferdienst eingesetzt. Langfristig wird an ein Ausleihsystem gedacht.

Lieferungen unabhängig von der Pandemie

„Hiero liefert!“ wurde initiiert, um den lokalen Einzelhandel der Brühler Innenstadt in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie zu unterstützen. Doch auch unabhängig hiervon steht der Lieferdienst allen Brühlerinnen und Brühlern zur Verfügung. Für Kunden ist es möglich, gekaufte Waren nicht weiter transportieren zu müssen. „Das Auto kann zuhause bleiben, schwere Tüten müssen nicht selber geschleppt werden“, erklärt Wepag-Vorsitzender Frank Pohl.

Nach 17 Uhr wird angeliefert

Und wie funktioniert es? Bei einem Einkauf bis 14 Uhr wird die Ware auf Wunsch nach 17 Uhr direkt an eine genannte Wunschadresse in Brühl geliefert. Bei einem späteren Einkauf erfolgt die Zustellung dann am nächsten Tag. Die Option von zu Hause per Telefon oder Email einzukaufen, besteht zusätzlich nach wie vor. Pohl: „Händlerinnen und Händler der Innenstadt haben weiterhin die Möglichkeit, Teil der Pilotphase zu werden. Sie können damit ihrer Kundschaft kurzfristig einen attraktiven, neuen Service anbieten .“ Interessierte Einzelhändler wenden sich an den Projektverantwortlichen Niklas Weiler unter dabei@hieroliefert.de. Nähere Informationen finden alle unter: www.hieroliefert.de.

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Brühl: Geld für Kitas und Projekte

Brühl erhält Millionenzuschuss aus Städtebauförderung

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Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Bürgermeister Dieter Freytag bei der Übergabe der Förderbeschede für Brühl. Foto: Bezirksregierung Köln.

Die Stadt Brühl darf sich über einen Landeszuschuss von rund 1,9 Millionen Euro freuen. Die Förderbescheide erhielt Bürgermeister Dieter Freytag aus den Händen von Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

Der Millionenzuschuss wird insbesondere für die Umgestaltung des Janshofes verwendet. Für 2021 investiert Brühl rund 3,1 Millionen Euro in den Innenstadtumbau. Der Bund übernimmt 852.000 Euro, das Land NRW etwas über eine Million Euro. Damit verbleibt der Schlossstadt ein Eigenanteil von knapp 1,3 Millionen Euro.

Planungen weiter konkretisieren

„Ich freue mich sehr über die aktuelle Bewilligung unserer Projekte und danke dem Land NRW ganz herzlich für diese Unterstützung. Damit können wir unsere städtebaulichen Planungen weiter konkretisieren und mit der Umgestaltung des Janshofes in die Umsetzung gehen“, so Freytag.

Weitere Projekte, die in Zukunft umgesetzt werden sollen sind die Umgestaltungen des „Clemens-August-Campus“ und „Kölnstraße“ sowie die Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes. Hierfür sind entsprechende Folgeanträge, jeweils zum 30. September eines Jahres, zu stellen.

Den zweiten Förderbescheid erhielt Freytag aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren des Landes NRW“. Dieses soll Kommunen ermöglichen, ad-hoc-Maßnahmen zu ergreifen, um Innenstädte zu stabilisieren und wiederzubeleben. Geplante Maßnahmen sind Prüfungen des Sortiments in der Innenstadt, der Nutzenden sowie der Wegebeziehungen. Dieser Prozess soll durch eine breite Bürgerbeteiligung mit Bürgerforen und Workshops begleitet werden. Außerdem sollen mit den Geldern neue digitalen Angebote, zusätzlicher Personalaufwand und das Innenstadtmarketing finanziert werden.

Millionen für Luftfiltergeräte

Eine gute Nachricht kam zudem vom Brühler CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland für Kindertageseinrichtungen und Schulen in Brühl. Die Stadt kann vom Land eine Förderung für mobile Luftfiltergeräte sowie für einfache bauliche Maßnahmen, die den Luftaustausch verbessern, beantragen. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages hatte dafür Fördermittel in Höhe von 90,4 Millionen Euro freigegeben. Durch die Kooperation mit dem Bund ist eine hundertprozentige Finanzierung gesichert.

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Neue Abfalleimer in der City im Test

Getrennte Müllsammlung in der Innenstadt

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Vor dem neuen Mülleimer: (v.l.) Gabriele Schulz, Andreas Fertig, Danja Beilmann, Christoph Reuter und Bürgermeister Dieter Freytag. Foto: Stadt Brühl

Auf dem Steinweg hat der StadtServiceBetrieb Brühl einen für Brühl neuen Mülleimer aufgestellt. Er soll den Passanten ermöglichen, ihren Müll getrennt zu entsorgen.

Die Idee zu dem Projekt hatte der Brühler Ortsverband Parents4Future. Gabriele Schulz, Danja Beilmann und Andreas Fertig waren auf den StadtServiceBetrieb mit ihrem Vorschlag herangetreten. Sie schlugen vor, in der Fußgängerzone eine getrennte Müllsammlung einzuführen bzw. zu testen.

Geeigneter Standort ausgesucht

Dies fiel beim Vorstand des StadtServiceBetriebes auf fruchtbaren Boden. Es wurde vereinbart, einen Müllbehälter mit der Einwurfmöglichkeiten für drei verschiedene Abfallfraktionen als Testversuch in der Innenstadt aufzustellen.  

Gemeinsam mit dem Fachbereich Bauen und Umwelt und dem Leiter des StadtServiceBetriebes, Christoph Reuter, ging man auf die Suche. Schließlich wurde ein geeignetes Modell und ein stark frequentierter Standort gefunden.

Der neue Abfallbehälter bietet die Möglichkeit, Restmüll, Papier und Verpackungsabfall zu entsorgen. Zusätzlich ist an dem Behälter noch ein Ascher angebracht, der die Entsorgung von Zigarettenkippen ermöglicht.

Der Abfallbehälter wurde auf dem Steinweg neben dem Schlesinger-Brunnen aufgestellt. „Mit diesem Testlauf soll nun festgestellt werden, ob eine gezielte Mülltrennung im öffentlichen Bereich funktioniert. Gegebenenfalls kann sie auch noch ausgeweitet werden“, sagte Bürgermeister Dieter Freytag.

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Sand fordert schnelleren Ausstieg aus der Kohle

Wahlveranstaltung der Grünen in Brühl

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Marion Sand wurde bei ihrer Wahlveranstaltung in der Schlossstadt von Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, unterstützt. (Foto: Brodüffel)

„Wir müssen schneller aus der Kohle aussteigen. Nicht erst 2038, sondern acht Jahre früher“, forderte Grünen-Kandidatin Marion Sand bei einer Wahlveranstaltung ihrer Partei auf dem Brühler Markt. Sand ist Direktkandidatin für den Bundestag für Brühl, Erftstadt, Wesseling und den Kreis Euskirchen. Die Flutkatastrophe, so die Kandidatin aus Erftstadt, sei eine Folge des Klimawandels. In Zukunft müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um derartige Ereignisse nicht wieder geschehen zu lassen. „Dafür müssen wir unsere Gemeinden sicher gegen Hochwasserereignisse schützen und sie klimaresistent umbauen.“ Sands weitere Forderungen: Waldflächen aufforsten, Flüsse renaturieren und den Ausbau der erneuerbaren Energien forcieren.

Klimagerechte Landwirtschaft

Notwendig, so die 64-jährige, sei auch ein grundsätzliches Umdenken in der Landwirtschaft. Ausreichende landwirtschaftliche Flächen mit gesunden Böden spielten auch eine Rolle beim Verhindern und Abmildern von Flutschäden, bedingt durch zunehmende Extremwetterlagen. „Ökologischer Anbau muss konsequenter gefördert werden.“ Außerdem müsse die lokale Vermarktung von Lebensmitteln gestärkt werden. In Kantinen, Schulen und Kitas sollten hochwertige regionale Produkte verwendet werden. Marion Sand: „Wir können durch unser Kaufverhalten Veränderungen bewirken und uns bei der Bundestagswahl für eine andere Politik entscheiden. Julia Klöckners ewiger Kniefall vor den Großkonzernen muss ein Ende haben. Was auf den Teller kommt, entscheiden wir“

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Brühler Briefwahlbüro ist geöffnet

Bundestagswahl am Sonntag, 26. September

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Das Briefwahlbüro für die Bundestagswahl ist im Rathaus Uhlstraße noch bis zum 24. September geöffnet. Foto: Harald Zeyen

Das Brühler Briefwahlbüro ist geöffnet und bis Freitag, 24. September für die Stimmabgabe zugänglich. Der Zugang erfolgt seitlich am Rathaus vom Franziskanerhof aus.

Das Angebot besteht für alle, die am Wahlsonntag nicht im Wahllokal wählen können oder möchten. Wegen der laufenden Bauarbeiten zum Rathausneubau am Steinweg befindet sich das Briefwahlbüro im Rathaus Uhlstraße 3 im Sitzungsraum A 013. Der Zugang erfolgt wegen Corona nicht über den Haupteingang und ist durch eine Beschilderung gekennzeichnet.

Hilfskräfte stehen bereit

Das Briefwahllokal ist nicht direkt barrierefrei zu erreichen. Für Wählerinnen und Wähler mit Geheinschränkungen stehen daher Hilfskräfte am Seiteneingang bereit. Sie ermöglichen bei Bedarf einen barrierefreien Zugang. Beim Betreten des Rathauses sind die üblichen Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Die Öffnungszeiten des Briefwahlbüros sind werktags ab 7.30 Uhr und samstags ab 10.00 Uhr. Montags bis mittwochs ist bis 16.00 Uhr, donnerstags bis 18.00 Uhr und freitags und samstags bis 12.30 Uhr geöffnet. Am letzten Tag, Freitag, 24. September ist das Briefwahlbüro von 7.30 bis 18.00 Uhr offen.

Wahlantrag und Ausweis mitbringen

Mit Personalausweis und unterschriebenem Briefwahlantrag können dort die Briefwahlunterlagen abgeholt werden. Wer möchte, kann auch direkt vor Ort wählen.

Die Unterlagen können auch per Brief, Telefax (02232-792819) oder E-Mail (wahlbuero@bruehl.de) angefordert werden. Darüber hinaus ist unter https://www.bruehl.de/bundestagswahl.aspx der Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins hinterlegt. Eine telefonische Antragstellung ist nicht zulässig. Briefwahlanträge müssen persönlich unterschrieben sein. Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss die Berechtigung durch schriftliche Vollmacht nachweisen. Briefwahlanträge können im Rathaus abgegeben, an die Stadt Brühl geschickt oder in den Briefkasten am Rathaus Uhlstraße eingeworfen werden. Letzter Tag für die Entgegennahme von Briefwahlanträgen ist der 24. September, 18.00 Uhr. Danach kann ein Briefwahlantrag nur noch bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung bis zum Wahltag, 15.00 Uhr, gestellt werden.

Alle weiteren Informationen zur Wahl und zum Briefwahlverfahren erteilt die Stadt Brühl unter 02232-792820, -792850, -792920 oder -792881. Fragen werden auch unter der Mailadresse: wahlbuero@bruehl.de beantwortet.

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Neue Geschäfte in der Innenstadt

Wirtschaftsförderung auf einem guten Weg

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Wo sich früher Elektro Rasky befand, kauft man heute frische Donuts. Foto: Harald Zeyen

Trotz Corona und Lockdown verzeichnet Brühl einen weiteren Zuwachs an attraktiven Geschäften im Zentrum. Dabei kann die Stadt auf die erfolgreiche Arbeit ihrer Wirtschaftsförderung zurückblicken.

In der Uhlstraße bietet Royal Donuts im ehemaligen Fachgeschäft Elektro Rasky frische Donuts der Spitzenklasse an (www.royal-donuts.de). Ein wenig südlicher eröffnete der Wohnen- und Geschenke-Spezialist „Hingucker“ nach Umzug und Vergrößerung neu (www.hingucker-bruehl.de). Gleich daneben findet man demnächst  den Post- und Ballonshop Brühl (ehemals Hut Fußel). Und als letzte Neueröffnung auf der Uhlstraße bietet „ Peacock Urnen“ individuelle und personalisierte Schmuckurnen sowie Tierurnen.

„wilma’s tante“ heißt das neue Fachgeschäft für Frauengesundheit, Eltern-Kind-Kurse und Beckenbodentherapie in der Kölnstraße (www.wilmastante.net). Und im früheren Schuhhaus Dörstel, später Lebenslust, am Markt eröffnet bald der „Twenty2conceptstore“, ein glutenfreies Modecafe (https://twenty2.eu/).

Hochwertige Angebote

„Bei allen Eröffnungen handelt es sich im Gegensatz zur landläufigen Meinung um breit gestreute und vor allem hochwertige Angebote“, sagt Brühls Wirtschaftsförderer Markus Jouaux.

Er freut sich, dass die Stadt ganz aktuell eine Förderzusage für das Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte in NRW erhalten hat. Dieses soll Kommunen in die Lage versetzen, ad-hoc-Maßnahmen zu ergreifen, um Innenstädte zu stabilisieren und neu zu beleben. „Auch eine attraktive Stadt wie Brühl muss sich den Entwicklungen stellen, die derzeit viele Innenstädte erleben. Dies sind Herausforderungen wie starke Konkurrenz im Online-Handel und verändertes Konsumverhalten, die Zentren schwächen“, sagt Jouaux. Der Lockdown habe diese Entwicklungen erheblich beschleunigt.

Die Wirtschaftsförderung verspricht sich viel von einem sogenannten Zwischenmiet-Modell. Hierdurch können bei Ladenschließungen neue Nutzungen etabliert werden. Jouaux: „Der Fokus soll dabei auf besonders Frequenz bringenden Angeboten wie Einzelhandel- oder Gastronomie-Startups und Showrooms des regionalen Online-Handels liegen.“

Mit Unterstützung des Sofortprogramms und der Stadt Brühl können leerstehende Ladenlokale in Kürze für höchstens zwei Jahre zu 20 Prozent der alten Kaltmiete angemietet werden. Interessierte können sich ab sofort an das Citymanagement wenden (02232/79-4015; E-Mail: citymanagement@bruehl.de)

Bürgerforen und Workshops

Im Rahmen der Förderung sollen zudem die Sortimente der Brühler Innenstadt unter die Lupe genommen werden. Untersucht werden Nutzerverhalten und einkaufs- und freizeitbezogene Wegebeziehungen. Dieser Prozess soll durch eine breite Bürgerbeteiligung in Bürgerforen und Workshops begleitet werden.

Künftig sollen zudem u.a. neue digitale Angebote sowie Maßnahmen des Innenstadtmarketings und der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt werden. Die Stadt Brühl hat hierfür rund 427.000 Euro an Fördermittel beim Land beantragt.

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City lebt dank „Heimat shoppen“

Aktionswochenende in der Brühler Innenstadt

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Kunden können durch ihren Einkauf vor Ort ihr eigenes Lebensumfeld selbst mit gestalten. Foto: Borodinova

In diesem Jahr findet in der Brühler Innenstadt erneut die Aktion „Heimat shoppen“ statt. Der Leitgedanke lautet „Die Brühler City lebt von Ihren Einkäufen, auch digital“.

Am 10. und 11. September wird es zahlreiche Aktionsstände sowie Rabatt- und Gutscheinaktionen geben. Diese weisen auf die vielfältigen analogen und digitalen Angebote des Brühler Einzelhandels hin. Veranstaltet wird die Aktion vom städtischen Citymanagement, der Wepag und der IHK.

„Heimat shoppen“ auch digital

Seit über einem Jahr bestimmt Corona unser aller Leben. Die Pandemie hat den Einzelhandel stark getroffen, aber auch die Digitalisierung im Handel noch einmal beschleunigt. Viele Händlerinnen und Händler haben gerade in dieser nicht einfachen Zeit bewiesen, dass sie kreative Ideen und digitale Lösungen entwickeln und einsetzen können, um ihre Kundschaft weiterhin zu bedienen.

Unterstützung durch „Heimat shoppen“

Der Leitgedanke der von der IHK ins Leben gerufenen Aktion „Heimat shoppen“ ist die Unterstützung des lokalen Geschäftslebens. Denn auch Unternehmen in den Innenstädten leisten einen Beitrag zum sozialen Leben und geben, zum Beispiel durch Brauchtumspflege und durch die Unterstützung von Schulen und Kindergärten, durch finanzielles Engagement einen Teil wieder an die Stadtgesellschaft zurück. So sind sie ein wichtiger Teil eines lebenswerten Brühls.

Auch diesmal soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Kunden durch ihren Einkauf vor Ort ihr eigenes Lebensumfeld selbst mitgestalten können. Geplant sind Rabatt- und Gutscheinaktionen über die Hiero Brühl App, eine digitale Spendenaktion sowie ein digitales Live-Shopping-Event. Weitere Infos unter: www.bruehl.de/projekte-der-wirtschaftsfoerderung.aspx.

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Brühl: Digitale Info zum Klimaschutz

Gemeinsam für den Klimaschutz in der Schlossstadt. Alle können aktiv werden.

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Jeder in der Schlossstadt kann aktiv beim Klimaschutz helfen / Foto: geralt(pixabay)

Bürgermeister Dieter Freytag, Klimamanagerin Astrid Mühlenbrock und Marc Weßling vom beauftragten Büro haben digital die Öffentlichkeit über den derzeitigen Stand des Klimaschutzkonzeptes für die Schlossstadt informiert. Extremwetter wie Starkregen und Hitze stellen die Kommunen vor große Herausforderungen. „Wir wollen bei unserem Integrierten Klimaschutzkonzept alle Akteure aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft umfassend einbinden. Alle sind eingeladen, zum Klimaschutz in Brühl beizutragen“, betonte Astrid Mühlenbrock. Die Klimamanagerin will das Konzept als dynamischen Prozess der Partizipation verstanden wissen. Marc Weßling informierte unter anderem über die Energieendverbräuche in Brühl. Spitzenreiter sind die privaten Haushalte mit 38 Prozent, gefolgt von der Industrie mit 28 Prozent (Stand 2019), Die Treibhausgas-Emission pro Einwohner betrug im Jahre 2019 in Brühl 7,22 Tonnen. „Bis 2045 soll der Verbrauch auf eine Tonne pro Einwohner reduziert werden. Eine große Herausforderung“, sagte Weßling. 

Online-Umfrage bis zum 30. September

Ab sofort können sich die Brühler*innen bis zum 30. September an der Online-Umfrage „Klimaschutz in Brühl“ beteiligen. Dabei können sie ihre Ideen und Anregungen mitteilen. Auf einer Klimakarte kann man auch Beobachtungen zu Extremwettereignissen wie Starkregen eintragen. Die Umfragen für die Bürger*innen und Jugendliche und junge Erwachsene findet man unter www.bruehl.de/klimaschutzkonzept.aspx

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Aufholen nach Corona

200.000 Euro für Kinder und Jugendliche in Brühl

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Kinder und Jugendliche dürfen nicht zu den Verlierern der Pandemie werden. Foto: Lisa Runnels

Bund und Land haben das Programm „Aufholen nach Corona“ beschlossen, aus dem die Stadt Brühl mit knapp 200.000 Euro bedacht wird. Damit sollen Folgen der Pandemie für die Entwicklung junger Menschen abgemildert werden.

Viele Kinder und Jugendliche mussten während der letzten anderthalb Jahre vielfach auf soziale Kontakte, auf Sport und Gruppenerlebnisse verzichten. Aus dem Bereich des Familienministeriums werden nun rund 107 Millionen Euro investiert. Davon gehen über 2,3 Millionen Euro direkt an die Jugendämter der Kommunen im Rhein-Erft-Kreis.

Neue Perspektiven

„Mit dem Aufholprogramm wollen wir Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ermöglichen. Ein Schwerpunkt ist die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe für Angebote der sozialen Arbeit an Schulen, Mittel für zusätzliche Freiwillige im Freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr sowie für Angebote für Jugendarbeit“, sagt CDU-Landtagsabgeordneter Gregor Golland aus Brühl.

Keine Verlierer der Pandemie

Darüber hinaus kann das Geld verwendet werden, um Jugendfreizeitangebote, internationale Jugendbegegnungen und Wochenend- und Ferienfreizeiten zu unterstützen. Das Geld soll für neue Angebote, zur Ausweitung bestehender Angebote oder zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben bei diesen Angeboten verwendet werden. Die Mittelverteilung direkt auf die Kommunen soll gewährleisten, dass vor Ort entsprechend der konkreten Bedarfe Projekte, Angebote und Leistungen gefördert werden. Die Jugendämter können damit eigene Angebote und solche freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe fördern. „Wir freuen uns sehr über diese Mittel. Die Kinder und Jugendlichen bei uns im Kreis dürfen nicht zu Verlierern der Pandemie werden“, so Golland.

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Wicke-Gelände gehört der Stadt

Tage des Belvederes als Parkplatz sind gezählt.

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Der Erwerb des Wicke-Geländes ist endlich Wirklichkeit geworden: (v.l.) Stadtentwickler Markus Jouaux, Bürgermeister Dieter Freytag und Karsten Kaiser, Abteilungsleiter Bauen und Umwelt. Foto: Harald Zeyen

Ein Meilenstein in der Entwicklung der nördlichen Innenstadt ist geschafft: Das Wicke-Gelände und angrenzende Grundstücke sind nun im Eigentum der Stadt. Damit sind langfristig die Tage des Belvederes als Parkplatz gezählt.

Insgesamt beträgt die erworbene Fläche gegenüber des Seniorenwohnheims rund 5000 Quadratmeter. Nach hartnäckigen Verhandlungen durch Stadtentwickler Markus Jouaux konnte eine Einigung mit den Eigentümern erreicht werden. „Wir haben einen für beide Seiten fairen Verkaufspreis erzielt“, sagt Bürgermeister Dieter Freytag bei der Projektvorstellung. Der Betrag liege im kleinen siebenstelligen Bereich.

Zusammenhängende Fläche

Bereits im Dezember 2020 wurde das Wicke-Gelände erworben. Mit der Übergabe am 1. Juli 2021 konnte auch ein südlich gelegenes Grundstück angekauft werden. Die Stadt Brühl besitzt nun eine zusammenhängende Fläche vom Parkplatz Heinrich-Esser-Straße bis zur Pestalozzi-Schule. Nicht betroffen sind das Autohaus Offizier, die Fahrrad-Galerie und die Firma Breuer & Thewald.

„Nun ergeben sich endlich Möglichkeiten, die gesamte nördliche Innenstadt mit der Kölnstraße neu zu positionieren. Jetzt werden wir eine Bewertung durchführen und sorgfältig planen“, sagt Freytag. Langfristig soll auf dem Gelände neben Wohnbebauung  mit Büros und Praxen das lange angedachte Parkhaus mit bis zu 300 Parkplätzen entstehen. Gleichzeitig erfolgt der Rückbau des Belvedere-Parkplatzes und damit die Parkverkehre in der Kölnstraße. „Die wird eine deutliche Aufwertung des dortigen Einzelhandels und der Gastronomie bedeuten“, ist sich Freytag sicher.

Filetstück Belvedere

Als 1971 das „Belvedere“ als zentraler Veranstaltungsort der Stadt abgerissen wurde, sollte dort eine Art Bürgerzentrum entstehen. Fehlendes Geld und 25 (!) Absagen von Investoren ließen den zentralen Platz schließlich zu einer Parkfläche „verkommen“. Die Stadt ist nun in einer sehr guten Position, für das Filetstück im Schatten des Schlosses einen hohen Preis zu erzielen. „Allen ist deshalb klar, dass es dort keinen sozialen Wohnungsbau geben wird“, ergänzt Freytag. Er kann sich aber gut einen Architektenwettbewerb für das Belvedere-Grundstück vorstellen. Immer natürlich im Hinterkopf, dass sich eine Welterbestätte in unmittelbarer Nähe befindet.

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Stadt Brühl erstellt Konzept für Klimaschutz

Digitale Bürgerbeteiligung am 30. August

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Astrid Mühlenbrock und Karsten Kaiser erstellen derzeit ein umfassendes Klimaschutzkonzept für die Schlossstadt (Foto: Brodüffel)

Starkregen, Hitze, Überflutungen: Mit dem Klimawandel nimmt Extremwetter zu. Daran lässt der jüngste Bericht des Weltklimarats keinen Zweifel. Auch das verheerende Hochwasser in NRW und Rheinland-Pfalz hat viele Menschen aufgeschreckt. Der Klimawandel fordert die Kommunen heraus, sich gegen Extreme zu rüsten. Die Stadt Brühl erstellt derzeit ein umfassendes Klimaschutzkonzept. Am Montag, 30. August, 17 bis 18.30 Uhr, werden Bürgermeister Dieter Freytag und die Klimaschutzmanagerin Astrid Mühlenbrock Inhalte und Erarbeitungsstand des Konzeptes in einer digitalen Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeit vorstellen. Die Veranstaltung wird über die Internetplattform „Zoom“ stattfinden. Interessierte können sich über fb61@bruehl.de unter „Infoveranstaltung Klima“ bis zum 27. August anmelden und bekommen danach einen Zugangslink zugesendet. Die Teilnehmer haben im Anschluss an diese Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen. Darüber hinaus können Jugendliche und junge Erwachsene über einen eigenen digitalen Umfragebogen, der über die Jugendeinrichtungen und weiterführenden Schulen verteilt wird, teilnehmen „Wir wollen alle Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft einbinden. Alle können für den Klimaschutz aktiv werden“, betont Astrid Mühlenbrock, die das Konzept ebenso wie Karsten Kaiser, Bereichsleiter Bauen und Umwelt, als dynamischen Prozess der Partizipation verstanden wissen will.

Konzept für alle Handlungsfelder

„Fäden vernetzen, alle an einen Tisch bringen“ lautet das Motto der Klimamanagerin. Im Herbst will Mühlenbrock verwaltungsintern Experten-Workshops zum Thema Klimaschutz organisieren. Die ehemalige Umweltberaterin arbeitet seit rund einem Jahr an dem alle Handlungsfelder betreffenden Konzept, das bis Mitte 2022 fertiggestellt werden soll.  Ein erstes  Projekt der  Klimaschutzmanagerin war die Aktion Zukunftsbaum im letzten Frühling. Dabei wurden 100 junge Apfelbäume an interessierte Brühlerinnen und Brühler vergeben. Mit der Aktion sollten sie ermuntert werden, den so notwendigen Klimaschutz voranzutreiben. „Die Interessenten mussten sich online anmelden. In noch nicht mal vier Stunden waren die Bäume vergeben. Wir denken darüber nach, die Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen“, sagte Astrid Mühlenbrock.

Das Plakat zum Klimakonzept

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