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Brühl | Freizeit & Kultur

Stephan Siebers im Brühler Kunstverein

„Cubes and Layerings – Arbeiten aus 20 Jahren

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Die Einfachheit der Arbeiten Stephan Siebers lässt die Schwere des Materials vergessen. Foto: Harald Zeyen

Bis zum 22. August zeigt der Brühler Kunstverein die Ausstellung „Cubes and Layerings“ von Stephan Siebers. In der Alten Schlosserei konnte Vorsitzende Gaby Zimmermann rund 40 Gäste, darunter Bürgermeister Dieter Freytag, begrüßen. In seiner Einführung erklärte Gérard Goodrow, der frühere Leiter der Art Cologne, den Begriff Layerings. Dieser erklärt für sich bereits die Arbeitsweise des in Brühl lebenden Kölner Künstler Stephan Siebers.

Künstler der Jetztzeit

„Layerings – das sind Verschiebungen von Teilen, die auseinander genommen und dann neu zusammengesetzt werden“, so der Kulturmanager. So entstehen aufgebrochene Formen, die ein Gefühl der Bewegung zugeben. Siebers betone dabei das, was nicht da sei, so Goodrow. Er sei ein Künstler der Jetztzeit, der sich mit den Gesetzen der Schwerkraft und den damit verbundenen Möglichkeiten der Illusion beschäftigt.

In immer neuen Varianten gelingt es ihm, mit scheinbar unmöglichen Gleichgewichten zwischen Volumen und Masse zu überraschen. Würfel, Kugeln und andere Formen stehen fest aufeinander, obwohl sie zu fallen scheinen, während Bewegungen von der Zeit losgelöst werden. Die Einfachheit seiner Arbeiten lässt die Schwere des Materials vergessen und vergänglichen Momenten wird durch die trotzige Unzerstörbarkeit des Metalls eine dauerhafte Form gegeben.

Balanceakte im Raum

Die Inspiration von Siebers ist in der Ästhetik des Bauhauses verwurzelt. Er ist beeinflusst von den minimalistischen Bildhauern der 1960er-Jahre wie Richard Serra, Sol LeWitt und Anthony Caro. Siebers verinnerlicht ihr geistiges Erbe und wählt ebenfalls Materialien, die es ihm erlauben, Skulpturen mit einem gewissen Ungleichgewicht erstellen zu können. Ob klein oder mehrere Meter hoch, das Ergebnis ist das gleiche: Die ihren Raum strukturierenden Balanceakte zeigen ein hohes Maß an ausgehaltener innerer Spannung und strahlen dennoch eine geradezu meditative Ruhe aus. Die seltene Leichtigkeit des hochkomplexen Prozesses einer ausgewogenen Gewichtsverteilung steht in starkem Kontrast zur kompakten Stabilität und Massivität des Materials.

Spiel der Sinnestäuschung

Hinzu kommt die vordergründige Auseinandersetzung mit den elementaren Fragestellungen der Bildhauerei nach Gleichgewicht und Gravitation, die durch die offen versteckten Assoziationen mit menschlichen Zuständen wie emotionaler Instabilität und der Sehnsucht nach Sicherheit anzurühren versteht. Stephan Siebers führt seine Zuschauer zu einem Spiel der Sinnestäuschung. Die schnörkellosen Formen und ihre Geschichten in verschachtelten Räumen veranlassen zu ungeahnten Dialogen mit dem Selbst. Vom Ballast der Gegenständlichkeit befreit, lassen die Skulpturen Platz zum Träumen und richten den Blick des Betrachters auf die eigene Existenz.

Geöffnet ist die Ausstellung mittwochs bis sonntags jeweils von 15 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Finissage mit dem Künstler ist für Sonntag, 22. August um 15 Uhr vorgesehen.

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Kunstvereins zeigt „Annebarbe Kau – plop“

Ausstellung in der Alten Schlosserei

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Zeigt derzeit eine Ausstellung im Brühler Kunstverein: Die mehrfach preisgekrönte Künstlerin Annebarbe Kau. Foto: Harald Zeyen

In der Alten Schlosserei des Marienhospitals präsentiert der Brühler Kunstverein die Ausstellung „Annebarbe Kau – plop“. Sie ist dort mittwochs bis sonntags jeweils von 15 bis 17 Uhr zu sehen. Die Finisage findet am 25. September um 15 Uhr statt. Die Künstlerin steht dabei für Gespräche bereit. Der Eintritt ist frei.

Kunstvereinsvorsitzende Gaby Zimmermann begrüßte zur Ausstellungseröffnung besonders Vizebürgermeisterin Pia Regh und Anne Mager. Letztere führte in die gezeigten Werke und in die Arbeit von Annebarbe Kau ein.

Zeichnungen und Klangarbeiten

Deren Ausstellung widmet sich den leisen Tönen und zarten Linien. „Sie möchte sie uns die Einfachheit des Sinnlichen erlebbar machen“, so Mager. In dem Raum, der fast an ein japanisches Teehaus erinnert, werden Zeichnungen aus Draht und auf Papier aktuellen Klangarbeiten gegenübergestellt. Die neueste Arbeit „soso/maa maa“ ist eine Schallplattenproduktion der Künstlerin, musikalisch entwickelt in Zusammenarbeit mit dem japanischen Sounddesigner Jun Mizumachi. Seine Klänge wurden durch eine zeichnerische Komposition von Annebarbe Kau inspiriert. Sie wiederum singt oder, genauer formuliert, kreiert mit eigenem Sprechgesang das Blatt klanglich nach. So entsteht neben der Korrespondenz mit der konkreten Poesie eine ganz eigene räumliche Atmosphäre. „Zeichnen ist wie Denken, meine Zeichnungen haben eine eigene Wirklichkeit, sie sind keine Abbildung von Wirklichkeit“, so Annebarbe Kau.

Preis und Stipendien Die Künstlerin wurde 1958 in Ratingen geboren. Sie lebt als freischaffende Künstlerin in Köln und hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten. Ihre Arbeiten werden international ausgestellt, so 2016 in London, 2019 im französischen Angers und 2020 in Berlin. Weitere Informationen zur Künstlerin Annebarbe Kau finden Kunstinteressierte unter: www.annebarbekau.de

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Brühl:Stadtradeln 2021 gestartet

Fleißiges Kilometersammeln für den Klimaschutz

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Startschuss zur diesjährigen Stadtradeln-Aktion vor dem Rathaus: Bürgermeister Dieter Freytag bricht mit Teilnehmer:innen zu einer einstündigen Radtour auf. Foto: Harald Zeyen

Zum Auftakt des Stadtradeln 2021 gab Bürgermeister Dieter Freytag den Startschuss vor dem Rathaus. Anschließend ging es auf eine einstündige Radtour für jedermann durch Brühl. Dabei konnten gemeinsam die ersten Fahrradkilometer gesammelt werden.

Die Stadt Brühl beteiligt sich zum sechsten Mal an der Kampagne Stadtradeln des Netzwerks Klima-Bündnis. Ziel ist es, bis Ende September als Gruppe oder Einzelperson möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen. Damit sollen die individuellen und kommunalen CO₂-Emissionen gesenkt werden.

Mitmachen können alle, die entweder in Brühl wohnen, arbeiten oder studieren. Für alle Teilnehmer besteht in Brühl die Chance sowohl Einzel- als auch Teampreise zu gewinnen.

Kilometer in App eintragen

„Beim ersten Brühler Stadtradeln nahmen 300 Menschen teil. Sie schafften damals rund 50.000 Kilometer“, erzählt Freytag bei der Eröffnung. „Doch bereits im letzten Jahr wurde dreimal um den Äquator geradelt!“. Zurückgelegt wurden von den 686 Radelnden in 36 Teams insgesamt 118.144 Kilometer. „Damit vermieden sie 17 Tonnen CO2 im Vergleich zu Autofahrten über eine solche Distanz“, so Freytag.

Auch wenn das Stadtradeln schon läuft, können noch bis 23. September Teams gegründet oder sich einem Team angeschlossen werden. Angemeldet werden kann sich unter https://www.stadtradeln.de/bruehl. Die zurückgelegten Kilometer können einfach im Online-Kalender unter www.stadtradeln.de/bruehl oder per Stadtradeln-App eingetragen werden.

Neues Begleitprogramm und Meldeplattform

Neu ist in diesem Jahr ein attraktives und abwechslungseiches Begleitprogramm. So finden zum Beispiel verschiedene Fahrrad- und Mountainbike-Touren unter den verschiedensten Mottos statt. Das Zoom-Kino zeigt mittwochs Filme zum Thema Rad. Und im Brüneo gibt es ein Unternehmerfrühstück zur betrieblichen Mobilität. Zudem finden für Kinder an Schulen und das Lehrpersonal Sicherheitstraining und Fortbildungen statt. Abgerundet wird das Programm mit einem Pendlerführstück für Radfahrende. Weitere Infos unter: https://www.bruehl.de/2021-09-03-23-stadtradeln-in-bruehl-programmheft.pdfx

Zudem besteht die Möglichkeit, während der Aktionszeit die Meldeplattform „RADar“ zu nutzen. Man kann darin die Verwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam machen oder Ideen und Vorschläge einreichen. Dafür kann die Stadtradeln-App oder die Stadtradeln-Website genutzt werden.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Brühler Helden setzen auf Sonnenstrom

Neue Photovoltaikanlage feierlich eingeweiht

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Unter der Anzeige der neuen Photovoltaikanlage: (v.l.) Bürgermeister Dieter Freytag, Astrid Kutsch, Vorsitzender Fatih Türk, Gregor Golland MdL, KuMS-Leiter Elmar Frey und Musiklehrer Muhammar Kuzey. Foto: Harald Zeyen

In ihrer Sportstätte hat die Brühler Sport- und Bildungsschule Kahramanlar – Die Brühler Helden ihre neue Photovoltaikanlage eingeweiht. Ehrengäste waren Bürgermeister Dieter Freytag und Landtagsabgeordneter Gregor Golland, die kurze Grußworte sprachen.

Mit der 99 Kw-Anlage erzeugt der Verein um Vorsitzenden Fatih Türk jährlich rund 80.000 Kwh. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von 25 Haushalten. Von dem erzeugten Strom werden rund 10.000 Kwh selbst verbraucht bzw. zuvor im 5 Kw-Batteriespeicher „deponiert“. Insgesamt investierten die Brühler Helden 109.000 Euro. An der Außenwand zeigt eine Anzeige die aktuelle Leistung, die Gesamtenergieleistung sowie die CO2-Einsparung. Zudem befinden sich neben dem Gebäude jetzt zwei durch die Anlage gespeiste E-Ladesäulen. „Seit Inbetriebnahme haben wir bereits über 48 Tonnen Treibhausgas eingespart“, freute sich Türk.

Kahramanlar – Helden der Integration

Freytag betonte in seinem Grußwort, dass die Brühler Helden aus Ideen nun auch Taten zum Klimaschutz haben folgen lassen. Er gratulierte zum gelungenen Gesamtkonzept von Kahramanlar und wünschte jederzeit „Eitel Sonnenschein“. Golland, dessen Sohn in der Schule trainiert, lobte die Arbeit von Fatih Türk als Vorbild für viele Vereine: „Ihr seid Integrationshelden, die ganzheitlich denken.“

Zu diesem Ganzheitlichkeitsgedanken gehört seit kurzem auch die Zusammenarbeit mit neuen Partnern. Zum einen ist dies der Brühler Unverpackt-Laden Fette Beute um Inhaberin Astrid Kutsch. Und zum anderen die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl (KuMS) um ihren künstlerischen Leiter Elmar Frey. Er stellte das neue Angbot von Kahramanlar vor, bei dem Musik, Kunst und Zirkus im Vordergrund stehen. Außerdem bietet man im September und Oktober einen kostenlosen Unterricht an einem orientalischen Instrument an.

Kahramanlar – Erfolgreiche Projekte

Die Brühler Helden sind auch in diesem Jahr wieder zum Stützpunktverein für „Integration durch Sport“ gewählt worden. Die Anerkennung erfolgt über den Deutschen Olympischen Sportbund und das Bundesinnenministerium. Der Verein beeindruckt durch seine erfolgreichen Projekte mit Migranten und Nichtmigranten im Bereich Sport, Bildung und Gesundheit. Ihm gehören mittlerweile über 1000 Mitglieder an. „Wir sind stolz 38 Nationalitäten zusammenbringen zu dürfen. Unsere Projekte sind so gestaltet, dass Nationalität oder Aussehen keine Rolle spielen. Wir treffen uns in der deutschen Sprache und fördern mit unseren Kursen das Miteinander in dieser Gesellschaft“, sagt Türk. Der Verein bietet neben Kampfsport, Rehasport, Fitnesssport noch schulische Nachhilfe. Auch Gitarrenunterricht, Tanzen, Aerobic, Basketball, Schwimmen und mittlerweile Eltern-Kind-Turnen sind ebenfalls im Angebot. Und bei fast allen Sportarten nehmen die Brühler Helden am Wettkampfbetrieb teil.

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Neuer Glanz für englische Telefonzelle

Bücherschrank wurde aufwendig restauriert

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Weihten die frisch restaurierte englische Telefonzelle als Bücherentleihschrank wieder ein: (v.l.) die Rotarier Thomas Pelster, Gerd Jäger, Dieter Dahmen und Hans-Otto Trümper sowie Bürgermeister Dieter Freytag und Andreas Röttgen junior und senior. Foto: Harald Zeyen

Mit der Restaurierung des Bücherschranks auf dem Leamington-Spa-Platz erstrahlt dieser in neuem Glanz. Bürgermeister Dieter Freytag nahm in Anwesenheit der Sponsoren die Einweihung vor.

„Der neue Anstrich sowie die Schreinerarbeiten tragen dazu bei, dass der bereits seit 2012 etablierte Ort der Kommunikation und des sozialen Miteinanders an Attraktivität gewonnen hat“, sagte er. „Wir stehen heute vor der ehemaligen englischen Telefonzelle aus unserer Partnerstadt Royal Leamington Spa.“

Telefonzelle wird Bücherschrank

Sie war am 12. April 1980 von dem damaligen englischen Bürgermeister Peter Barton an Alt-Bürgermeister Wilhelm Schmitz übergeben wurde. Mehr als 30 Jahre war dieses Geschenk am Steinweg ein Symbol für die deutsch-englische Freundschaft. Vor neun Jahren wird aus der Telefonzelle auf dem damaligen Franziskanerhof ein Bücherentleihschrank. Die damals notwendigen Restaurierungsarbeiten konnten nur durch die großzügige Unterstützung durch den Brühler Rotary Club umgesetzt werden. „Heute, fast zehn Jahre später, darf ich mich für das erneute Engagement der Rotarier sowie der Malerfirma Röttgen bedanken“, sagte der Bürgermeister.

Bücherschrank war in die Jahre gekommen

Der Bücherschrank war über den langen Zeitraum sehr in die Jahre gekommen. So sorgte Malermeister Andreas Röttgen junior für einen neuen knallroten Anstrich. „Ursprünglich wollte Rotarier Dieter Dahmen bei uns nur Farbe und Tipps für den Anstrich erhalten“, schmunzelte Andreas Röttgen senior. „Doch dann habe ich zu meinem Sohn gesagt: Wir machen das!“.

Kleinere Schreinerarbeiten mussten ebenfalls dringend vorgenommen werden. Diese wurden durch den Rotary Club Brühl um Präsident Hans-Otto Trümper finanziert.

Bücherschrank in neuem Glanz

„Das Ergebnis all Ihrer Bemühungen kann sich sehen lassen,“ rief Freytag den Sponsoren zu. „Nun erstrahlt die Telefonzelle, die mehr ist als ein reiner Bücherentleihschrank ist, wahrlich in neuem Glanz.“ Der Standort auf dem Leamington-Spa-Platz sei zentral gelegen und leicht erreichbar. Deshalb habe er das Potential, sich weiterhin als beliebter Treffpunkt eines immer wiederkehrenden kreativen Miteinanders zu behaupten. Dort würden alte, ausgelesene Bücher zu wahren Schätzen für ihre neuen Besitzer:innen.

„Der Bücherentleihschrank fordert neben dem sozialen Miteinander auch den Nachhaltigkeitsgedanken. Wir haben als sogenannte Wegwerfgesellschaft die Möglichkeit, unser Verhalten zu reflektieren und den Gedanken der Wiederverwertung zu fördern“, sagte Freytag abschließend.

Dieser Bücherentleihschrank war übrigens der erste seiner Art in Brühl. Er konnte im vergangenen Jahr durch zwei weitere Schränke in Brühl-Ost und Kierberg sowie vor ein paar Wochen durch einen Schrank in Brühl-Vochem ergänzt werden. Alle Bücherentleihschränke auf dem Brühler Stadtgebiet sollen neben einer optischen auch zu einer kulturellen Bereicherung der jeweiligen Standorte beitragen.

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KAJUJA Pingsdorf mit neuem Vorstand

Teile des Vorstands werden nach 20 erfolgreichen Jahren neu besetzt

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Nach einem, im besten Fall, als durchwachsen zu nennenden Jahr hat die KIG KAJUJA Pingsdorf von 1967 e.V. am 21.08.2021 Ihre Jahreshauptversammlung inkl. Neuwahlen durchgeführt.

Neuer Vorstand der KAJUJA Pingsdorf nach 20 Jahren


Nach über 20 Jahren im Vorstand traten sowohl Gregor Lieven (2. Vorsitzender) als auch Günther Heiden (Schatzmeister) nicht mehr zur Wiederwahl an. In den geschäftsführenden Vorstand wurden von den anwesenden Mitgliedern Guido P. Schneider (1. Vorsitzender), Mona Peters (2. Vorsitzende) und Rudolf Schneider (Schatzmeister) gewählt. „Ein einfaches ‚DANKE!‘ reicht für das Engagement von Gregor und Günther nicht aus! Ehre wem Ehre gebührt – aber dies soll auch in einem passenden Rahmen, wie z.B. unserer Jubiläumssitzung geschehen!“ sagt Guido Schneider, der damit zugleich die anstehenden Aufgaben des neuen Vorstandes definiert.

KAJUJA mit jeckem Jubiläum

In der kommenden Session feiert die KAJUJA nämlich jecke 5×11 Jahre „Karneval in Pingsdorf“ und wird zu diesem Anlass ein Festbuch (u.a. mit Texten und Bildern des renommierten Heimatforschers Dr. h.c. Rothkamp) veröffentlichen sowie am 12.02.2022 eine Jubiläumssitzung im Saal Kuhl veranstalten.
„Wir werden die Veranstaltung natürlich coronakonform, d.h. unter Einhaltung der 3G´s, durchführen. Um aber eine noch höhere Sicherheit für unsere Gäste zu erreichen, werden wir auch deutlich weniger Gäste als in den Jahren zuvor einlassen.“ erklärt Mona Peters.
Karten für die Jubiläumssitzung in Kostümen können ab sofort unter karten@kajuja-pingsdorf.de, bei der Geschäftsstelle oder bei den o.g. Vorstandsmitgliedern erworben werden.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Arezoo Molaei erhält Joseph und Anna Fassbender-Preis

Iranische Künstlerin bekommt Auszeichnung für Druckgrafik und Handzeichnung.

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Don‘t get up from your bed, 2021, Marker auf Zeichenpapierrolle. Copyright: Arezoo Molaei

Die iranische Künstlerin Arezoo Molaei ist neue Trägerin des Joseph und Anna Fassbender-Preises. Die Jury sprach in einer digitalen Sitzung die Brühler Auszeichnung für Druckgrafik und Handzeichnung einer außergewöhnlichen grafischen Position zu.

Unter dem Vorsitz von Dr. Arta Valstar-Verhoff wurden 264 Einreichungen gesichtet. „Dabei stammen viele davon von einem im Vergleich zu 2020 deutlich internationaler werdenden Bewerberfeld“, freut sich Brigitte Freericks. Die städtische Mitarbeiterin und Kunsthistorikerin ist zuständig für die Organisation des Fassbenderpreises. „Am Ende konnten sich die Handzeichnungen von Molaei gegen andere qualitativ bestechenden Beiträge durchsetzen. Die Künstlerin studiert bei Professorin Julia Schmidt in Münster freie Kunst.“

Arezoo Molaeis imaginäres Chaos

Ihre Entscheidung begründete die Jury u.a. wie folgt: „…Wie spontan montiert sind situative Zeichnungen aus dem Alltag zu sehen. Umrisszeichnungen von Körpern erscheinen inszeniert, in ein Fenster gehängt, andere sind am Rand eines Pools befestigt, von Wasser berührt. Gezeichnete Autos schweben über Teheran, entwerfen ein so ganz anderes, aus ihrem Interesse an Urbanität gespeistes imaginäres Chaos. Sie stellen weitergehende Fragen, als die Umrisszeichnungen von Körpern. Diese sind Sehnsuchtszeichnungen von Erlebtem, transportieren Erfahrenes, ohne dass für den Betrachter eindeutige Emotion entschlüsselbar wird. Realitäten überlagern sich in geheimnisvoller Weise.“

Fassbender-Preisgeld erhöht

Das Preisgeld wird in diesem Jahr durch zwei großzügige Spenden über jeweils 750 Euro auf 3000 Euro erhöht. Spendenfreudig zeigten sich u.a. einzelne Mitglieder, die den Vorstand der Max Ernst-Gesellschaft bilden. Der Gewinnerin des Grafikpreises richtet die Stadt demnächst eine Ausstellung in den Räumen des Brühler Kunstvereins aus.

Fassbenderpreis-Jury mit Nachwuchs

Der Joseph und Anna Fassbender-Preis ist eine Stiftung Anna Fassbenders zu Ehren ihres Gatten. Er war ein einflussreicher Künstler der deutschen Nachkriegszeit. Er prägte durch seine abstrakten Werke als Künstler und Kunstprofessor das Kunstverständnis einer ganzen Generation von Grafikern mit.

Bereits zum zweiten Mal wurde die Jury von einer Nachwuchsjurorin ergänzt. Bürgermeister Dieter Freytag freut sich, dass in diesem Jahr die Kölner Kunsthistorikerin Leonie Radine hierfür gewonnen werden konnte. Sie arbeitet derzeit zusammen mit Yilmaz Dziewior als Assistenzkuratorin an der Ausstellung im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Vendig. Weiterhin bilden Lutz Fritsch, Dr. Dirk Teuber, Dr. Renate Goldmann, Dr. Achim Sommer und Dr. Jürgen Pech die Jury. Zudem gehören ihr Dieter Gerhards, Vorsitzender der Max Ernst-Gesellschaft, sowie Dieter Freytag an.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Öffnung der Brühler Sportanlagen

Diverse Sportanlagen dürfen auch von Leuten genutzt werden die keinem Verein angehören.

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Im Schlosspark Stadion darf ab dem 01. September öffentlich trainiert werden

Auf Antrag der Fraktionen SPD und Grüne und nach Entscheidung des Sportausschusses öffnet die Stadt Brühl zum 1. September 2021 Teile verschiedener Sportanlagen für alle Brühlerinnen und Brühler, unabhängig davon, ob sie einem Verein angehören oder nicht.

In den Vormittags- und den Nachmittagsstunden stehen die Sportanlagen den Brühler Schulen zur Verfügung.

Laufbahnen im Schlosspark Stadion freigegeben

Zukünftig kann von Montag bis Freitag ab 16:00 Uhr auf dem Multifunktionsfeld und der Laufbahn des Stadions trainiert werden. Die Laufbahn kann dabei, je nach Auslastung durch die Vereine, komplett, jedoch immer mindestens auf einer Bahn, genutzt werden.

Hockeyplatz und Sportplatz Ost stehen zur Verfügung

Der ehemalige Hockeyplatz zwischen Straßenbahnlinie 18 und Gesamtschule steht ebenfalls ab 16:00 Uhr zur Verfügung, an den Wochenenden ganztägig. Der Sportplatz Ost steht jeden Montag ab 19:00 Uhr für alle Sporttreibenden offen.

Die Sportanlagen schließen mit Einbruch der Dunkelheit, jedoch spätestens um 22:00 Uhr, im Stadion wird in der „dunklen Jahreszeit“ das Flutlicht eingeschaltet, um sicheren Sport gewährleisten zu können. Bei Fragen steht Ihnen Herr Batta aus dem Fachbereich Schule und Sport unter 02232 79-3930 oder sbatta@bruehl.de zur Verfügung.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Viele Prominente Autoren zu Gast

Lesungen in der Brühler Buchhandlung Brockmann

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Wladimir Kaminer beschreibt in seinen Geschichten das komplizierte Verhältnis der Generationen mit viel Liebe und Humor. Foto: Marija Krilova

Zu drei interessanten Lesungen lädt die Brühler Buchhandlung Brockmann im September ein. Zu Gast sind die Schriftstellerin Michaela Küpper, der bekannte Autor Wladimir Kaminer sowie der Politiker- und Parteienberater Erik Flügge.

Am Mittwoch, 8. September um 19.30 Uhr geht es um den Roman „Die Edelweißpiratin“. In ihm greift Michaela Küpper das Schicksal der Kölner Familie Kühlem auf. Diese hatte sich von Anfang an der Herrschaft des Nationalsozialismus widersetzt. Der Eintritt in der Buchhandlung Brockmann kostet 15,-/ermäßigt 12,- Euro (Vorverkauf 13,-/ermäßigt 10,- Euro).

Kampf für eine bessere Welt

Im Sommer 1933 stürmt die SA die Wohnung der Kühlems. Diese ist dafür bekannt, regelmäßig kommunistische Treffen abzuhalten. Gertrud und ihre Tochter Mucki lässt man zunächst in Ruhe. Doch Peter Kühlem wird ins „Braune Haus“ und später als „Moorsoldat“ ins Arbeitslager verschleppt. Trotz ihrer Sorge um Peter hält Gertrud jetzt erst recht an ihrem Kampf für eine bessere, gerechtere Welt fest. Als die Herrschaft der Nazis immer erdrückender wird, schließt Mucki sich den „Edelweißpiraten“ an.

Beruflich ein deutscher Schriftsteller

In seinen neuen Geschichten beschreibt Familienmensch Wladimir Kaminer das komplizierte Verhältnis der Generationen mit viel Liebe und Humor. Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Der Autor, der nach eigener Aussage „Privat ein Russe, beruflich ein deutscher Schriftsteller“ ist, wurde mit seiner Erzählsammlung Russendisko und weiteren humoristischen Büchern zu verschiedensten Themen aus Deutschland und Russland zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. Die Lesung findet in Kooperation mit der Stadt Brühl statt (Samstag, 11. September, 20 Uhr, Galerie am Schloss). Der
Eintritt beträgt 20,70/ermäßigt 14,10 Euro (Vorverkauf bei Brockmanns).

Kritik am Egoismus

Erik Flügges neues Buch „Egoismus. Wie wir dem Zwang entkommen anderen zu schaden“ ist eine tiefgründige Kritik am Egoismus, die den freien Willen feiert. Es fordert eine Politik, die den Egoismus als Antrieb nutzt für eine bessere Welt.

Erik Flügge, geboren 1986, ist Geschäftsführer der „Squirrel & Nuts“, Gesellschaft für strategische Beratung mbH. Er lebt in Köln. Flügge berät Spitzenpolitiker und Parteien bei der Kommunikation und viele Städte und Gemeinden bei der Entwicklung von Partizipationsprojekten. Die Lesung findet in Kooperation mit der VHS Rhein-Erft am Montag, 13. September, 19.30 Uhr bei Brockmann statt (Eintritt: Vorverkauf 11,-/ Abendkasse 13,- Euro).

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Brühl | Aktuelles

Es darf wieder geschwommen werden

Hallenbad mit Teileröffnung für das sportliche Schwimmen!

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Das Hallenbad im KarlsBad ist teilweise wieder geöffnet / Foto: Stadtwerke Brühl

Gute Nachrichten für alle schwimmbegeisterten Brühlerinnen und Brühler:
Ab Montag, 23. August 2021, kann der Hallenbadbereich im KarlsBad wieder teilweise öffnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem sportlichen Schwimmen. Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres können somit das lange vermisste Schul- und Vereinsschwimmen sowie Schwimmkurse wieder
stattfinden.


Öffnungszeiten auf einen Blick


Für alle Sportschwimmerinnen und Sportschwimmer stehen das Sportbecken und das Lehrschwimmbecken (mit Einschränkungen durch den Kursbetrieb) im Hallenbad zu folgenden Zeiten zur Verfügung:

Montag 06:30 – 11:30 Uhr
Dienstag 06:30 – 08:15 Uhr und 14:00 – 22:00 Uhr
Mittwoch 06:30 – 08:15 Uhr
Donnerstag 06:30 – 08:15 Uhr und 14:00 – 22:00 Uhr
Freitag 06:30 – 08:15 Uhr
Samstag 08:00 – 19:30 Uhr
Sonntag 10:00 – 19:30 Uhr

Eigens dafür bietet das KarlsBad den neuen Tarif „Früh/Abend/Sport/ Hallenbad“ an: regulär 4,00 Euro, ermäßigt 3,20 Euro für maximal 2 Stunden.

Das Freibad bleibt bis auf weiteres täglich von Montag bis Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Das Spaßbad und die Sauna bleiben weiterhin geschlossen.

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Brühl | Freizeit & Kultur

45 Jahre Jagdhornbläser Falkenlust

Corona-konformes Fest am Pastorsgarten.

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Die Jagdhornbläser Falkenlust um Präsident Markus Drees (r.) feierten ihren 45. Geburtstag. Foto: Harald Zeyen

Ihren 45. Geburtstag feierten die Jagdhornbläser Falkenlust auf dem Badorfer Schützenplatz am Pastorsgarten. Corona-konform wurde jeder der Gäste nur geimpft, genesen oder getestet eingelassen. Es war die erste öffentliche Veranstaltung der Gruppe seit 2019.

Präsident Markus Drees freute sich sehr, dass Gönner und Inaktive so zahlreich erschienen waren. Zudem begrüßte er die Bläsergruppe aus Schleiden, den Teckelklub Brühl sowie Freunde aus dem Sauerland. Alle genossen frisch gegrillte Wildspezialitäten und testeten ihr Glück beim Tombola-Scheibenschießen. Natürlich gaben die zwölf aktiven Bläser gemeinsam mit den Schleidener Gästen bekannte Jagdsignale zum Besten.

Fester Platz im städtischen Leben

Die Jagdhornbläser Falkenlust sind stolz, einen festen Platz im Leben der Schlossstadt zu haben. „Wir glauben das Engagement stimmt: Bei allen, die die Bläsergruppe unterstützen und auch bei den Bläsern selbst. Die Freude am gemeinsamen Gestalten macht den Reiz unserer Gruppe aus“, ist sich Markus Drees sicher.

Jäger waren es, die sich 1976 nach der Auflösung der Bläsergruppe Köln-Land zusammentaten, um gemeinsame Jagdstücke zu üben. Nach ersten Auftritten der zehn Bläser, wurde die neue Gruppe mit dem Namen „Falkenlust“ am 1. Juli 1976 gegründet.

Mit den zwölf Hornisten wird heute vorwiegend bei Jagden geblasen. Aber auch bei bedeutenden öffentlichen Anlässen, wie Empfängen im Schloss oder der 700-Jahr-Feier der Stadt Brühl, wirken die Bläser mit. Eine bereits traditionelle Einrichtung ist das Blasen bei anderen Vereinigungen oder auch bei sozialen Anlässen wie Aktionen der Krebshilfe. Ebenfalls zur Tradition ist das Blasen der Hubertusmesse in diversen Kirchen Brühls und Umgebung jeden November geworden.

Die Parforce-Hörnergruppe um den musikalischen Leiter und Dirigenten Franz-Josef Kipshagen. Foto: Harald Zeyen

Auch Märsche im Repertoire

Geblasen werden aber nicht nur die Jagdsignale, sondern auch Märsche, verschiedene Fanfaren und unterhaltsame Jagdlieder. Um die konzertanten Stücke weiter auszubauen, verfügt die Gruppe über Ventilhörner, um auch bekannte Melodien vorzutragen.

Insgesamt stellt sich die Jagdhornbläsergruppe Falkenlust als eine gelungene Verbindung aus Jagd, Kultur und Geselligkeit dar. Immerhin stammt auch der Vorsitzende des Hegerings Brühl, Robert Heim, aus ihren Reihen. Die wöchentlichen Treffen finden dienstags in der Gaststätte Krayer in Schwadorf ab 20 Uhr statt. Wer mehr über die Jagdhornbläser erfahren möchte, meldet sich beim musikalischen Leiter Franz-Josef Kipshagen unter 0162-2848151. Auch absolut unerfahrene Musikinteressierte werden am Jagdhorn ausgebildet.

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