Kontaktieren Sie uns

Brühl | Leben & Menschen

Kinder-Kunst für das „Kuntibunt“

Spielmobil des Brühler Kinderschutzbundes wird derzeit renoviert

Harald Zeyen

Veröffentlicht vor

am

Die ersten Entwürfe für die Neugestaltung des Spielmobils „Kuntibunt“ stellte die junge Künstlerschar im Kinder- und Jugendtreff „Klasse“ in Vochem vor. Foto: Harald Zeyen

Das „Kuntibunt“ erhält einen kreativen Anstrich: Kinder aus Vochem gestalten das beliebte Spielmobil des Brühler Kinderschutzbundes neu. Die 60 bis 70 Einsätze pro Jahr an 12 Standorten in der Stadt haben dem Spiele-Container arg zugesetzt. Deshalb wird er bei der Weilerswister Firma Laudon renoviert und für eine äußere Neugestaltung im kommenden Jahr in Blau grundlackiert.

Konzept durch das „Klasse“-Treff in Vochem

Die Gestaltung des „Kuntibunt“ legt der Kinderschutzbund bewusst in die Hände der Kinder. Unter der künstlerischen Leitung von Katharina Rebecca Hake arbeiten derzeit acht Kinder im Kinder- und Jugendtreff „Klasse“ in Vochem an dem Konzept. „Mit dem Projekt wird ein künstlerischer Anspruch verfolgt und zudem Kinder unter Berücksichtigung der Prinzipien von Teilhabe und Integration gefördert. Ziel ist die Schaffung eines gemeinsamen Werkes, das die Phantasie- und Lebenswelten der Kinder auf dem ‚Kuntibunt‘ sichtbar macht“, sagte Kinderbunt-Sprecherin Bärbel Habets.

Gestaltung bis zur neuen Spielmobil-Saison abgeschlossen

Die beteiligten Kinder sind seit den Herbstferien an einem großen Container-Modell gestalterisch kreativ geworden. Sie bastelten ein „Mini-Kuntibunt“ und bemalten es mit einer Winterlandschaft. Bisherige Themen der Skizzen sind der Regenbogen, Spielzeug, Landschaft und Natur sowie die Menschen. Zudem wurden Schablonen mit verschiedenen Motiven hergestellt.

Bis Mai, wenn die neue Spielmobil-Saison eröffnet wird, soll die endgültige Neugestaltung durch die Künstlerin und die beteiligten Kinder fertig sein. Hierfür erproben die kleinen Künstler die sogenannte „Stencil-Technik“ (Bezeichnung für Graffiti oder Street-Art, die mit Hilfe von Schablonen angebracht wird). Mit ihr soll später teilweise am Container gearbeitet werden. Bürgermeister Dieter Freytag und Kinderschutzbund-Vorsitzende Heidi Bär-Heinz besuchten die jungen Künstlerinnen und zeigten sich beeindruckt von der Kreativität der Kinder.

Brühl | Leben & Menschen

Brühl App wird erweitert

Harald Zeyen

Veröffentlicht vor

am

Mit der neuen Registrierfunktion in der Brühl App entfällt die bisherige „Zettelwirtschaft“ in Gastronomie und Veranstaltungswesen. Foto: Pixabay

Lästige „Zettelwirtschaft“ kann bald entfallen

Wenn der Lockdown gelockert bzw. beendet wird, wird die Brühl App über eine neue Registrierfunktion verfügen. Damit entfällt für Gäste der Gastronomie und Veranstaltungsbesucher das lästige Eintragen in Listen.

Jan Kus, Gründer und Programmierer des Kölner Unternehmens Railslove, hat die App zur Registrierung entwickelt, die demnächst auch in Brühl zum Einsatz kommen soll.

Kosten trägt der Verein „Brühl digital“

Die Recover App wird in die bereits bestehende und seit Anfang Dezember veröffentlichte Hiero Brühl App integriert und allen Anbieterinnen und Anbietern in der Gastronomie und im Veranstaltungs- und Vereinswesen kostenfrei angeboten. Die anfallenden Kosten trägt der Verein „Brühl digital“. Ziel ist es einerseits, die Registrierung so einfach wie möglich zu machen und die bisherige „Zettelwirtschaft“ zu vermeiden. Zum anderen sollen Qualität und Verfügbarkeit der Registrierungen verbessert werden, so dass Corona-Infektionen schneller nachverfolgt und sofort eingedämmt werden können.

Optimaler Datenschutz garantiert

Der Einsatz der Recover App erfolgt in Absprache mit der Brühler Ordnungsbehörde. Sie erfüllt die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Registrierung und deren Nachweis. Ihre Nutzung garantiert optimalen Datenschutz und den schnellen und unkomplizierten Abruf von Daten bei Bedarf. Bürgermeister Dieter Freytag, auch Vorsitzender von „Brühl digital“, sagt: „Darüber hinaus wollten wir eine Lösung, die auf breite Akzeptanz stößt. Zudem wollten wir die Hürden zur Nutzung einer digitalen Corona-Registrierung durch die Brühlerinnen und Brühler so klein wie möglich halten – deswegen ist die Integration in die beliebte und akzeptierte Brühl App der beste Weg, Gastronomen und Gäste gleichermaßen zu entlasten.“

Völlig neue Formen der Zusammenarbeit

Jan Freynick, Geschäftsführer der Hiero City GmbH, ergänzt: „Gemeinsam mit der Stadt Brühl haben wir eine digitale, flexible und vor allem lokale Plattform geschaffen, mit der wir auch Dienste wie Recover schnell integrieren können. Das ermöglicht gerade in schwierigen Zeiten völlig neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Wirtschaftsförderung und lokalen Unternehmen.“ Über 3000 Brühler Bürgerinnen und Bürger nutzen die Brühl App bereits und können diese durch die Integration der Registrierfunktion dann auch einfach für diese Zwecke nutzen. Die Recover App wird in Köln bereits vielfach genutzt und wurde auch in Brühl schon vor dem Lockdown von einzelnen Gastronomen wie Café Mäx, Seasons und Pomm Stop verwendet und positiv bewertet.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Digitale Lehre an den Brühler Hochschulen

Harald Zeyen

Veröffentlicht vor

am

Die Hochschulen und Akademien in Brühl haben sich den Anforderungen der Corona-Zeit gestellt. Das Studium wurde in kürzester Zeit auf das digitale Lernen umgestellt. Foto: EUFH

Umstellung in der EUFH bereits seit fast einem Jahr

Innerhalb kürzester Zeit hat die Europäische Fachhochschule (EUFH) in Brühl im März 2020 auf digitale Lehre umgestellt. Sie war damit einer der ersten Hochschulen, die dem Anspruch der derzeitigen dualen Lehrangebote im Präsenz- und Online-Bereich gerecht wurde.

Digitale Prüfungsformen

In seiner Art wohl einmalig ist zudem der interne TV-Channel, besser bekannt als „EUFH GDTV“. Mit der Devise „Go Digital“ hat das Projektteam innerhalb von zehn Tagen ein umfangreiches Konzept auf die Beine gestellt. Digitale Prüfungsformen wurden vorlesungsspezifisch geschaffen, Interaktionskonzepte ausgearbeitet, alle Lehrenden mit der Technik vertraut gemacht.

Gemeinsam mit den Studierenden wurde entschieden, wie Lehre im Lockdown abgehalten werden soll. So gibt es an der EUFH je Kurs eigene Lehrkonzepte in Bezug auf die Präsenz- und Onlinelehre.

Dank des digitalen Engagements ist die EUFH ist zum drittbesten digitalen Bildungsanbieter Deutschlands gewählt worden. Im Rahmen der Umfrage im September 2020 wurde die Nutzerzufriedenheit zu 115 verschiedenen Anbietern befragt.

HS Bund verlängert bis März

Die Hochschule des Bundes in Brühl setzt ihre digitale Fernlehre bis voraus­sicht­lich März 2021 fort. Ebenfalls digital erfolgen die Durchführung bestimmter Wahlpflichtmodule und die Präsenzphasen zweier Fernstudiengänge. Unabhängig davon wurde das Hygiene- und Vorsorgekonzept am Standort Brühl aktualisiert und gilt fort.

Umgestaltung in der Bundesfinanzakademie

Mit Beginn der Corona-Pandemie hat sich auch die Brühler Bundesfinanzakademie (BFA) rasch auf die neue Lage eingestellt und innerhalb weniger Wochen die Ausbildung der Steuerbeamtinnen und -beamten des höheren Dienstes umgestaltet. Ein erfolgreiches Lernen ohne pandemiebedingte Unterbrechung wurde möglich durch einen intelligenten Mix aus virtuellem Unterricht und digital unterstützten Selbststudienphasen.

Dadurch kann die BFA insbesondere die Führungskräfte gemäß den inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben des Steuerbeamten-Ausbildungsgesetzes in den ergänzenden und fortführenden Studien – auch unter den Einschränkungen der Corona-Krise – für ihre Aufgaben praxisbezogen ausbilden.

Sichere IT ist der Schlüssel

Der Schlüssel für die Bewältigung der Anforderungen liegt in einer funktionierenden und sicheren IT für die Lehrenden und die Lernenden. Bei der Funktion geht es insbesondere um die Nutzung von digitalen Lernformen außerhalb der BFA (z. B. im Homeoffice). Bei der Sicherheit geht es um die Einhaltung von Standards für Lernmedien (z.B. Ort des Servers in Deutschland) und Trennung von IT-Netzen der Finanzbehörden.

Die BFA hatte schon einige Zeit vor Beginn der Corona-Krise im Hinblick auf die angesprochenen komplexen Zusammenhänge bei digitalen Lernformen eine Arbeitsgruppe (AG) „Digitales Lernen“ gegründet, bei der hauptamtlich Lehrende und Angehörige der Lehrverwaltung aufeinander abgestimmt optimale Lösungen für die Teilnehmenden sowie Finanzverwaltungen der Länder und des Bundes entwickeln und die Realisierung aus einer Hand steuern.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Genitalverstümmelung für Grundschüler?

Harald Zeyen

Veröffentlicht vor

am

Auf dem Zugang zum virtuellen Klassenzimmer befinden sich Medienempfehlungen für den Unterricht. Diese stieß einer Brühler Mutter negativ auf.

Brühler Mutter eines Grundschulkindes in Erklärungsnot

Seit einigen Tagen haben Eltern und ihre schulpflichtigen Kinder einen neuen Zugang für die Lernplattform NRW. Dieser ist datenschutzkonform und per ID eingebunden in die Medienseite des Landes NRW.

Bevor man per Videokonferenz zum virtuellen Klassenzimmer kommt, gibt es sogenannte Medienempfehlungen auf der Homepage.

Medienempfehlungen

Themen sind z.B. der Weltkrebstag, der Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft oder der internationale Darwin-Tag. Nichts, was zu Kritik Anlass geben würde, doch zu Beginn des neuen Videokonferenz-Zugangs stellte eine Brühler Mutter befremdlich fest, dass es auch eine Medienempfehlung zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung gegeben hat.

Mutter in Erklärungsnot

„Dies war erst ein Mal ein Schock für mich“, sagte die Mutter der schulpflichtigen Kinder. „Wie soll ich einem Grundschulkind bitte erklären, was es mit diesem Tag auf sich hat und was eine Genitalverstümmelung ist.“ Natürlich hält sie das Thema für wichtig, doch erst ab einem bestimmten Alter sollte es schulisch behandelt werden.

Die Betreiber der Lernplattform des Landes haben mittlerweile auf die Kritik reagiert und das nicht gerade kind-konforme Thema von der Seite genommen.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Mitsprache für Menschen mit Behinderung

Harald Zeyen

Veröffentlicht vor

am

Stimmzettel wurden im Rathaus öffentlich ausgezählt

Das vorläufige Endergebnis der Wahl zum städtischen Inklusionsbeirat steht fest. Insgesamt waren 80 Brühlerinnen und Brühler mit Behinderung wahlberechtigt. Der Wahlvorgang fand ausschließlich per Briefwahl statt.

Im Kapitelsaal des Rathauses sind die Stimmzettel im Rahmen einer öffentlichen Auszählung unter Einhaltung der Corona-Regeln ausgezählt worden. 71 Wahlberechtigte haben ihre Stimmen abgegeben, 66 Stimmzettel wurden zur Auszählung zugelassen. Diese wurde im Beisein der Dezernentin Stephanie Burkhardt vom städtischen Mitarbeiterteam Ute Palmersheim, Dirk Erken und Andreas Zimmermann durchgeführt.

131 gültige Stimmen

Zur Wahl zugelassen waren sowohl Privatpersonen als auch Organisationen. Jede Wählerin und jeder Wähler hat drei Stimmen, zwei Stimmen für die Wahl der Privatpersonen und eine Stimme für die Wahl der Organisationen. Es wurden 131 gültige Stimmen und eine ungültige Stimme für die Privatpersonen abgegeben sowie 66 gültige Stimmen für die Organisationen.

Gewählte Personen und Organisationen

In den Inklusionsbeirat gewählt wurden Ralf Bauer, Silke Katzfuß, Michaela Vu, Ellen Romberg, Sabine Moehring, Dirk Stauber und Christiane Nüssel. Die Stellvertretung nehmen Wolfgang Dedermann, Hanno Drebber, Ulrike Steinhilper, Harry Hupp, Günter Matzko, Theo Zimmermann und Luise Hasenhauer wahr. Zudem wurden die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), der euer-vfk e.V. (Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte), die KoKoBe (Beratungsstelle für Menschen mit geistiger und/oder mehrfacher Behinderung) und der Sonderspaß e.V. (Verein zur Gestaltung und Umsetzung von Inklusion im Zusammenleben) in den Inklusionsbeirat gewählt. Das vorläufige Wahlergebnis muss noch vom Stadtrat in seiner Sitzung am 1. März bestätigt werden.

Rechte der behinderten Menschen

Der Inklusionsbeirat ist ein politisches Gremium, das sich für die Rechte von Menschen mit Handicap einsetzt und gemeinsam mit der Stadtverwaltung daran arbeitet, dass alle Menschen in Brühl gut leben können. Er wird für fünf Jahre gewählt und berät andere politische Gremien, macht aber auch auf Hindernisse sowie mangelnde Teilhabe aufmerksam. Außerdem nimmt er Anregungen aus der Bürgerschaft zur Barrierefreiheit auf. Die Termine für die Sitzungen des Beirats werden kurzfristig angesetzt, sobald es die Situation um die Pandemie zulässt.

Bürgermeister gratulierte

Unmittelbar, nachdem die Stimmen ausgezählt worden waren, gratuliert Bürgermeister Dieter Freytag den teilweise anwesenden neu gewählten Beiratsmitgliedern. „Es ist ein schöner Tag für die Demokratie. Ihre Arbeit wird ein weiterer Baustein für ein lebenswertes Brühl sein“, sagt er zu ihnen und dankt den Wahlorganisatoren für ihren Einsatz.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Kostenloser Service für Senioren

Harald Zeyen

Veröffentlicht vor

am

Bereits seit März 2020 bietet der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) von Bergheim aus einen kostenlosen Einkaufsservice. Diesen Dienst können auch alle Seniorinnen und Senioren in Brühl in Anspruch nehmen. Im Frühjahr waren es drei ältere Personen aus der Schlossstadt.

Schutz für ältere Menschen

Für ältere Menschen mit Vorerkrankungen ist bekanntlich das Corona-Virus gefährlich. Deshalb sollten diese möglichst wenig in der Öffentlichkeit unterwegs sein, um sich besser gegen eine Covid-19-Erkrankung zu schützen. Aus diesem Grund bietet das DRK auch für Brühler Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren den Einkaufsservice an. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeitenden werden Einkäufe des täglichen Bedarfs erledigen und an die Haus- oder Wohnungstüre bringen.

Bestellungen bis 12 Uhr

Die Senioren und Seniorinnen können beim DRK werktags (außer freitags) bis 12 Uhr ihre Einkaufswünsche kundtun. Bestellungen können telefonisch unter 02271-606 115 oder per Email: einkaufsservice@drk-rhein-erft.de aufgegeben werden. Die Helfer sorgen dafür, dass die Waren am Freitag vorbeigebracht und das Geld entgegengenommen wird.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Schulsozialarbeit in der Pandemie

So sieht offene Kinder- und Jugendarbeit in Brühl in der Corona-Zeit aus

Redaktion Brühl

Veröffentlicht vor

am

Schulsozialarbeiter besuchen Familien jetzt auch verstärkt zu Hause und bieten Unterstützung an. Foto: Pixabay

Sie sind Kummerkasten, Streitschlichter und Problemlöser. Fachkräfte in der Schulsozialarbeit stehen in ihrem normalen Arbeitsalltag in engem persönlichen Kontakt mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrenden. Doch durch den erneuten Lockdown sind im Moment alle Schulen bis auf die Notbetreuung in den 1.- 6. Klassen geschlossen. Begegnungen zwischen der Schülerschaft und den Lehrenden finden in der Regel nur noch digital statt. Auch in Brühl ist diese Situation für die Schulsozialarbeiterinnen an den Grund- und weiterführenden Schulen wieder eine neue Herausforderung.

Normalerweise haben die Pädagoginnen in den Schulen direkten Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und Eltern. Dieser ist in Folge der Corona-Pandemie jedoch nicht wie gewohnt möglich. Die Beziehungsarbeit als zentrales Element und die Niederschwelligkeit der Angebote fallen weg.

Familien besuchen und unterstützen

Projektarbeit mit der Schülerschaft, soziales Kompetenztraining und Prävention, aber auch Beratung der Eltern und Austausch mit den Lehrenden – das alles findet sonst zur Schulzeit statt und ist im regulären Betrieb deutlich einfacher. In Corona-Zeiten haben Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen verstärkt die Aufgabe, verloren gegangene Schüler und Schülerinnen, welche nicht im Distanzlernen auftauchen, zu kontaktieren, an Wohnungstüren zu klingeln und Familien zu besuchen. Sie schätzen ein, in welchen Familien Unterstützung notwendig ist, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Schutzes des Kindeswohls und führen zeitlich intensive Elterngespräche. Hinzu kommen Beratungsstunden für Schülerinnen und Schüler sowie quantitativ erhöhte Beratungsanfragen.

Online-Basteln und E-Liga-Fußball

Ähnlich gestaltet sich die Situation in den städtischen Jugendeinrichtungen. Sowohl der „City-Treff“ als auch der Kinder- und Jugendtreff „Klasse“ in Vochem sind zurzeit geschlossen. Die sozialpädagogischen Fachkräfte haben die Zeit genutzt und ein Angebot entwickelt, mit dem sie den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen trotz Schließung halten können. Es finden z. B. Online-Angebote über Zoom statt. Ist ein Bastelangebot geplant, bekommen die Kinder vorab das Material „frei Haus“ geliefert und können so zu Hause, aber doch gemeinsam mit der Einrichtung basteln. Es finden regelmäßige E-Liga-Fußball-Turniere statt, sodass auch die älteren Jugendlichen den Kontakt zu den Einrichtungen nicht ganz verlieren.

Kreativ-Contest mit Streaming

Aktuell laufen die Planungen für einen Kreativ-Contest auf Hochtouren. Hier werden Brühler Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren eingeladen Beiträge zu erstellen, die dann für alle Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Abschluss gestreamt werden.

Weitere Auskünfte hierzu geben gerne für den „City-Treff“ die Sozialpädagogin Jennifer Herre und der Sozialarbeiter Jörg Presser unter 0151 11437397 oder die Kunstpädagogin Katharina Hake und Hassan Fikes als langjährig erfahrenere „Jugendarbeiter“ für den Klassetreff unter 02232 154452.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Neue KiTa für den Brühler Süden bald fertig

Einrichtung nimmt voraussichtlich am 15. Februar den Betrieb auf.

Redaktion Brühl

Veröffentlicht vor

am

Benedikt Griese, Stephanie Burkhardt und Lorenz Schmitz vor der neuen Kindertagesstätte in der Eckdorfer Straße. Foto: Stadt Brühl

Sehr zufrieden zeigte sich die auch für den Jugendbereich zuständige städtische Beigeordnete Stephanie Burkhardt über den Baufortschritt an der dreigruppigen Kindertagesstätte an der Eckdorfer Straße, die von der Stadt in Modulbauweise errichtet wird. Auf Einladung des für den Bau verant­wortlichen Mitarbeiters der städtischen Hochbauverwaltung, Benedikt Griese und in Begleitung von Jugendamtsleiter Lorenz Schmitz besichtigte die Beigeordnete den großzügigen Bau an der Eckdorfer Straße, der am 15. Februar zunächst mit einer Gruppe von 20 Kindern (sofern es die Corona-Bestimmungen zulassen) den Betrieb aufnimmt. Bis zum Sommer 2021 sollen dort bis zu drei Gruppen mit insgesamt 50 Plätzen zur frühkindlichen Bildung und Betreuung zur Verfügung stehen. Der Mieter des neuen Gebäudes und Betreiber der Kindertagesstätte sind die Kinderzentren Kunterbunt, die seit einigen Jahren schon eine viergruppige Kindertagesstätte in Schwadorf betreiben.

Errichtung kostet 1,5 Mio. Euro

„Die Stadt“, so Stephanie Burkhardt, „hat sich für die Containerbauweise entschieden, damit in kurzer Zeit die im Brühler Süden dringend benötigten Kita-Plätze für die Kleinen ab einem Jahr angeboten werden können. Deshalb sind die 1,5 Millionen Euro für die Errichtung des Gebäudes und des Außengeländes sehr gut angelegtes Geld.“

Zeitgleich laufen die Planungen für die fünfgruppige Kita „Rheinblick“ in Badorf, die von den Kinderzentren Kunterbunt gebaut und von der Stadt zum großen Teil finanziert wird, auf Hochtouren weiter. Die Kita „Am Wingertsberg“ soll voraussichtlich im Sommer 2022 den Betrieb aufnehmen. Die neue Kita „Rheinblick“ wird ca. 90 Plätze bieten und nach der Fertigstellung zunächst von denjenigen Kindern bezogen, die in der Vorläufer-Kita „An der Eckdorfer Straße“ betreut werden.

Inneneinrichtung in gehobenem Standard

Bürgermeister Dieter Freytag ist von der Qualität des Gebäudes an der Eckdorfer Straße und dem Eindruck der Räumlichkeiten angetan und ist sich sicher, dass die Eltern für ihre Kinder ebenso gute Bedingungen vorfinden, wie in einer in konventioneller Bauweise errichteten Betreuungseinrichtung. Die Inneneinrichtung des Gebäudes ist gleichwertig mit anderen Kitas und in gehobenem Standard. Nur von außen wirkt die zweistöckige Anlage noch nicht besonders einladend. Aber genau das hat der zukünftige Betreiber schon als Chance erkannt: Er will die vielfältigen Möglichkeiten der farblichen Gestaltung und Fassadenbegrünung gemeinsam mit den Kindern nutzen.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Stadtradeln: Siegerehrung geplatzt

Gewinner der Fahrradkampagne erhalten Preise per Post

Harald Zeyen

Veröffentlicht vor

am

Im vergangenen Jahr schafften die Brühler Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim „Stadradeln“ den 315. Platz. Foto: Klima-Bündnis

Die Siegerinnen und Sieger der letztjährigen Fahrradkampagne „Stadtradeln“ müssen auf eine Preisverleihung verzichten. Sie war ursprünglich für November geplant, wurde aber auf Januar verschoben. Doch auch dieser Termin ist geplatzt.

Das traditionelle Stadtradeln hat in Brühl vom 11. September bis 1. Oktober stattgefunden. Bis zuletzt bestand die Hoffnung, Urkunden und Preise nun zu überreichen, doch hat sich auch diese Hoffnung aufgrund des verlängerten Lockdowns zerschlagen.

Fünfte Teilnahme Brühls

Daher hat der Bürgermeister Dieter Freytag entschieden, die Preise den Gewinnerinnen und Gewinnern nun – wie schon zuvor die Urkunden –  auf dem Postweg zukommen lassen. „Ich bedauere sehr, dass wir die Preise auf diesem Wege vergeben müssen, aber die Pandemie lässt uns keine andere Wahl. Für die inzwischen fünfte Teilnahme Brühls freue ich mich sehr über den Erfolg und die erneute Steigerung des Ergebnisses und hoffe sehr, dass wir in diesem Jahr wieder unbeschwert radeln können“, so Freytag.

Sieger freut sich über Ballonfahrt

Ausgezeichnet mit Preisen werden die besten Einzelfahrer und Einzelfahrerinnen, das „radelaktivste“ Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmenden, das größte Team und das Team mit der größten Gesamtkilometerleistung.

Der Gewinner des 1. Platzes in der Einzelwertung, Richard Bagdahn, freut sich über eine Ballonfahrt, gesponsert von der Propan Rheingas. Er schaffte eine Einzelleistung von 1859 Kilometer und vermied damit einen Kohlendioxid-Ausstoß von 273,3 kg.

Als Gewinner der Plätze 2 und 3 erhalten Thorsten Striegel (1799 km/ -264,5 kg CO2) bzw. Uwe Hausmann (1513 km/ -222,4 kg CO2) jeweils Wepag-Gutscheine, die vom Eisenwerk Brühl gestiftet wurden.

Gesamtschule stellt bestes Team

Den Teampreis im Wert von 200,- Euro, ebenfalls gestiftet vom Eisenwerk Brühl, erhält die Gesamtschule Brühl mit dem größten Team sowie mit dem Team mit den meisten Kilometern. Letzteres erhält auch vom Eisenwerk gesponserte Wepag-Einkaufsgutscheine.

Stadt Brühl belegt Platz 315

Bürgermeister Dieter Freytag bedankt sich bei allen Teilnehmenden für das großartige Engagement sowie bei den beiden Sponsoren-Unternehmen für ihre großzügige Unterstützung in dieser besonderen Zeit. Bei der bundesweiten Auswertung des „Stadtradeln 2020“ belegt Brühl den 315. Platz und hat damit im Feld von insgesamt 1482 Teilnehmerkommunen eine Platzierung im oberen Mittelfeld erreicht.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Bebauungsplan „Hauptstraße/Stiftstraße/Zum Sommersberg“

Plan 11.2, Teilbereich B liegt jetzt bei der Stadt öffentlich aus

Redaktion Brühl

Veröffentlicht vor

am

Interes­sierte und betrof­­fene Bürgerinnen und Bürger können sich nach vorheriger Terminvereinbarung zu den Planungen äußern. Foto: Pixabay

Mit Hilfe des Bebauungsplanes 11.02 „Hauptstraße / Stiftstraße / Zum Sommersberg“, Teilbereich B, soll die Fläche westlich der Römerstraße für Geschosswohnungsbau genutzt werden. Auf dem Areal sollen zukünftig sieben Stadtvillen und ein größerer Gebäuderiegel entlang der Römerstraße mit insgesamt ca. 125 Wohneinheiten entstehen.  

Seit heute, 29. Januar 2021, bis einschließlich zum 1. März liegt der Bebauungsplan 11.02 „Hauptstraße/Stiftstraße/Zum Sommersberg“, Teilbereich B, mit der zugehörigen Planbegründung und den Informationen zu umweltrelevanten Aspekten bei der Stadt Brühl öffentlich aus.

Interes­sierte und betrof­­fene Bürgerinnen und Bürger können nach vorheriger Terminvereinbarung die Planunterlagen einsehen und sich zu den Planungen äußern. Die Auslegungsunterlagen sind auch einzusehen unter https://www.o-sp.de/bruehl/beteiligung

Auskünfte und Termine werden telefonisch unter den Telefon­nummern 02232 79-5180 und 02232 79-5170 erteilt.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Würdigung für den Bürgermeister

Erinnerungsplakette in Gold aus dem Hause Habsburg

Harald Zeyen

Veröffentlicht vor

am

Bürgermeister Dieter Freytag zeigt sich hocherfreut über die Auszeichnung des Vereins „Flamme des Friedens“. Foto: Stadt Brühl

Bürgermeister Dieter Freytag ist die Erinnerungsplakette in Gold des Vereins „Flamme des Friedens“ verliehen worden. Geleitet wird der Verein von Präsidentin Erzherzogin Herta Margarete von Habsburg-Lothringen. An ihrer Seite ihr Gatte und Vizepräsident Erzherzog Sandor von Habsburg-Lothringen.

Überparteiliche Vereinigung

Die Plakette anerkennt und würdigt den Einsatz und das Bemühen Freytags um Tradition, Werte, Kultur, Natur und Umwelt. Der Verein zur Förderung des Friedens ist eine gemeinnützige und überparteiliche sowie religionsunabhängige Vereinigung zum Zwecke der Förderung und Auszeichnung von friedensstiftenden Maßnahmen und Personen.

Weitere Auszeichnung

Die goldene Plakette ist eine weitere Auszeichnung der „Flamme des Friedens“ für den Brühler Bürgermeister. Ihm wurde bereits die Freundschaftsnadel und 2018 die Medaille der „Völkerverbindenden Freundschaft“ verliehen. Letztere erhielten auch der Brühler Heimatforscher und Autor Dr. h.c. Hans Rothkamp sowie der in Brühl geborene Georg Zwi Rejzewski. Er lebte als Sohn jüdischer Eltern unter dem Namen Georg Manes am Markt.

Verleihung im Rathaus

Die Auszeichnung wurde unter Einhaltung der Corona-Regeln durch Rothkamp als Träger der „Flamme des Friedens“ in Deutschland im Auftrag der beiden Vereinspräsidenten im Brühler Rathaus an den ersten Bürger der Stadt überreicht

Weiterlesen

Topthemen

Beliebte Artikel