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Brühl | Aktuelles

Brühler Gastronomen im „Lockdown“

Stimmungslage ist geteilt

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Juliane Cremer und Max Lehmann bei den Vorbereitungen für einen Abend mit dem „Liquid-Taxi“ des „Mäx“. Foto: Harald Zeyen

Auch die vielfältige Gastronomie-Szene in Brühl blieb vom sogenannten „Lockdown light“ nicht verschont. Während einige Betriebe komplett vier Wochen schließen, bieten andere zumeist einen Abholservice an, wenige auch eine Anlieferung. Brühl.report war unterwegs, um die Stimmung unter den Gastronomen einzufangen und um nachzufragen: Welche Maßnahmen ergreift die Gastro-Szene, um die Zeit der Schließungen zu überstehen?

Aktion für den gemütlichen Abend zu zweit

Louis Palmisano (l.), Chef des Brühler Restaurants „Grissino“. Foto: Harald Zeyen

Im italienischen Restaurant „Grissino“ in der Kölnstraße ist die Stimmung gedämpft. Inhaber Louis Palmisano bietet in einem Fenster seines Lokals – er nennt es liebevoll „unser Kiosk“ – Speisen zum Abholen von einer kleineren Karte an. Abholzeiten sind von 11:30 bis 14 Uhr und von 18 bis 20:30 Uhr.

Gepaart wird das Abholangebot von besonderen Aktionen wie zum Beispiel Antipasti für zwei Personen mit einer Flasche Wein für den gemütlichen Herbstabend. Palmisano sagt: „Wir beobachten, dass die Leute zaghafter bei ihren Bestellungen sind als noch im Frühjahr. Ich glaube, dass das Bewusstsein für Corona vielen mehr präsent ist.“

Und wie ist seine Stimmungslage? „Wir haben langsam die Schnauze voll“, formuliert der junge Gastronom sehr drastisch.

Stammgäste halten die Treue

„Unsere Stammgäste halten uns die Treue, das ist sehr wichtig“: Gregor Küster vom Restaurant „Gregor’s“. Foto: Harald Zeyen

In der Bahnhofstraße im „Gregor’s“ ist die Idee eines „Gänse-Taxis“ (eine komplette Gans, fertig gebraten, für vier Personen, per Taxi geliefert) hervorragend angekommen. „Unsere Bestelllisten sind bereits gut gefüllt“, freut sich Inhaber Gregor Küster. Zudem setzt er auf seinen Außer-Haus-Verkauf in der Bahnhofstraße 1 (12:00 bis 14:30 Uhr und 18:00 bis 20:30 Uhr) mit täglich wechselnden Mittagsgerichten und Speisen von einer schönen Außer-Haus-Karte. „Mittags und an den Wochenenden läuft es bei uns gut bis sehr gut. Und unsere Stammgäste halten uns die Treue, das ist sehr wichtig“, freut sich der Gastronom. Leider seien aber in den Abendstunden und unter der Woche noch Kapazitäten frei. Vielleicht hilft da das aktuelle Aktionsangebot leckerer Gerichte vom Wild aus heimischen Revieren.

Cocktails auf vier Rädern

Begeistertes Barteam und Kunden, die happy sind: Das „Liquid-Taxi“ des „Mäx“ bringt Cocktails und andere Getränke zu den Kunden direkt nach Hause. Foto: Mäx

Einen nicht alltäglichen Lieferservice bietet das „Mäx“ an. Jeden Freitag und Samstag im „Lockdown“ sind Juliane Cremer, Max Lehmann und ihre Kollegen von 18 bis 23 Uhr in ihrem „Liquid Taxi“, einer Bar auf vier Rädern, unterwegs, um ihre Kundschaft mit leckeren Cocktails und anderen Getränken zu versorgen. Dafür bauen sie vor deren Haustür einen Biertisch auf und machen sich ans Werk. Auch gespült wird vor Ort. Bestellungen sind auf Facebook und Instagram jeweils ab 17.30 Uhr möglich. „Wir wollen das Mäx-Erlebnis für alle in Brühl erhalten und die Lockdown-Zeit leichter machen“, sagt das Bar-Team. Das mobile Angebot sei sehr gut angenommen worden. „Unsere Kunden sind super happy, wir selbst einfach nur begeistert von der Resonanz.“

Gänse-Lieferservice

Speisen to go und geliefert bietet das „Brühler Wirtshaus“ derzeit an. Inhaber Rolf Matheis (l.) und seine Geschäftspartner wollen, dass ihre Gäste das Haus im Kopf behalten. Foto: Harald Zeyen

Mehr als Beschäftigungstherapie für sich und seine Frau Brigitte sieht Gastronom Rolf Matheis sein Speisenangebot to go im „Brühler Wirtshaus“. „Wir fahren hier keinen Gewinn ein. Wir, das heißt mein Geschäftspartner und Küchenchef Tobias Köhler mit seiner Frau und Betriebsleiterin Sonja Köhler eingeschlossen, wollen, dass uns unsere Gäste im Kopf behalten“, sagt Matheis. Dies gelingt auf besonders gute Weise mit dem Verkauf von fertig gebratenen Gänsen, die der hauseigene Lieferservice neben den „normalen“ Speisen zu den Kunden bringt. „Unsere Mitarbeiter machen dies freiwillig“, betont Matheis. Mittwochs bis sonntags besteht der Lockdown-Service von 17 bis 21 Uhr. Das Speisenangebot ist auf der Website des Wirtshauses als Sonderkarte einzusehen. Für die Zeit nach dem Lockdown habe man sogar bereits weitere Investitionen in die Infektionsabwehr getätigt, so Matheis.

„Wir fühlen uns bestraft“

Gastwirt Reza Parsa in der Küche seines Brühler Lokals „Zur ewigen Lampe“. Seine Stammgäste unterstützen ihn nach Kräften. Foto: Harald Zeyen

In der Brühler Traditionsgaststätte „Zur ewigen Lampe“ wird auch während des Lockdowns täglich gekocht. Werktags von 16 bis 21 Uhr, samstags von 12 bis 21 Uhr und sonntags von 14 bis 21 Uhr gehen die Gerichte der bestehenden Speisekarte (außer Tatar) auf Porzellanteller außer Haus. Bestellt werden kann auf der Website oder per Email. Gastwirt Reza Parsa steht meist selbst am Herd, doch seine Stimmung ist gedämpft. „Die Resonanz auf unser Angebot war in den ersten beiden Wochen schwach. Allein meine Stammkundschaft unterstützt mich kräftig“, sagt der Gastronom. Gaststätten wie die „Ewige Lampe“, die nach dem Brauhauskonzept arbeiten, befinden sich in einer Situation, mit der sie keine Erfahrung haben bzw. sammeln konnten. Insofern hadert der Gastwirt mit der vierwöchigen Schließung, nachdem zuvor alles getan worden war, um sämtliche Hygienevorschriften zu erfüllen. „Von Mai bis jetzt hat sich nachweislich kein einziger Gast von mir in unserem Haus mit Corona angesteckt“, stellt er fest. Und wo seien Infektionen in den anderen Lokalen aufgetreten? „Wir fühlen uns bestraft“, sagt er abschließend.

Zur Erinnerung: Um die Brühler Gastronomen zu unterstützen, hat die städtische Wirtschaftsförderung ihre Webseite aktualisiert. Unter „Brühl liefert ab!“ kann sich jeder informieren, welche Restaurants für Speisenlieferung und -abholung geöffnet sind. Bürgermeister Dieter Freytag bittet wie bereits im Frühjahr alle Bürger und Bürgerinnen, die Brühler Gastronomie entweder durch Bestellungen und/oder auch durch Gutscheinkäufe zu unterstützen.

Brühl | Aktuelles

Starkes Team des THC bei den Regionsmeisterschaften

Drei starke zweite Plätze für Rumpfmannschaft des THC Brühl.

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Cheftrainer Benno Eicker, Fynn Bredemeier, Emilia Groll, Jan Offerhoff, Simon Franz / Foto: THC Brühl

Bei den Regionsmeisterschaften Südost 2021 in Wesseling war das Team Leichtathletik vom THC Brühl coronabedingt nur mit einer kleinen Mannschaft am Start. Die eingeplanten Staffeln mussten leider abgesagt werden.

Es kam aber doch zu drei Vizemeistertitel. Den Anfang machte Emilia Groll mit dem 2. Platz über die 60 Meter Hürden in der Altersklasse W12. Mit der Zeit von 10,79 sec. ist Emilia das erste Mal unter 11.00 sec geblieben.
Bei solchen Meisterschaften ist es meistens so, das persönliche Bestzeiten erreicht werden. Die Jungen Athleten werden durch das gezielte Training immer besser. Emilia hat das perfekt umgesetzt.

Bei der Jugend M13 hatte der THC wieder ein neues Sprinttalent am Start. In seinem ersten Wettkampf musste Fynn Bredemeier über die 75 Meter in Vor- und Endlauf an den Start. Fynn kam in den beiden Rennen als Zweiter über die Ziellinie und ließ fast die gesamte Konkurrenz aus Leverkusen, Köln und Rhein Sieg hinter sich. Die neue Bestzeit ist jetzt bei 9,84 sec für den THC Athleten, der jetzt endlich seine Sportart gefunden hat. THC Cheftrainer Benno Eicker hatte das Team optimal eingestellt und beim 800 Meter Lauf gingen bei der M13 Simon Franz und bei der M12 Jan Overhoff an den Start. Für Simon war es ein solider Lauf, er kam mit der Zeit von 2:53,55 min als Vierter ins Ziel. Im Folgenden Rennen über die 800 Meter kam Jan Overhoff als Zweiter ins Ziel. Bei dem sehr spannenden Rennen wechselte in der Schlussrunde häufig die Führung. Erst im Schlusssprint konnte sich Jan mit der Zeit von 2:35,38 min, den Vizemeistertitel sichern.

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Brühl | Aktuelles

Schulter, Hüfte und Knie im Fokus

Drei Kliniken des GFO-Verbunds in Bonn, Brühl und Troisdorf informieren

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Dr. med. Armin Bauer ist einer der vier Spezialisten die beratend zur Seite stehen / Foto: GFO Verband

Rund fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Arthrose, dem Gelenkverschleiß an Hüft-, Schulter- und Kniegelenken. Damit stellt Gelenkverschleiß die häufigste aller Gelenkerkrankungen dar. Die Arthrose entwickelt sich schleichend und verursacht dauerhaft Schmerzen. Die Folgen sind neben dem körperlichen Verlust von Kraft und Bewegung auch ein Verlust an Lebensqualität. Grund genug, sich dem Thema ausführlich zu widmen – in einem Forum. Die Teilnehmer des Online Orthopädie-Forums erwartet ein interessanter Mix aus spannenden Vorträgen und persönlichem Dialog über Ursachen und neueste Behandlungsmöglichkeiten von Gelenkerkrankungen. Unter www.gfo orthopaedie.roellmedia.tv wird die Veranstaltung am 5. Oktober von 17.00 bis 19.00 Uhr aus dem
Marienhospital Brühl übertragen. Die Teilnahme ist online per Notebook, Smartphone oder PC mit Internetzugang möglich.

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Brühl | Aktuelles

Brühl: 2 Unfälle innerhalb von 5 Minuten

Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfällen in Badorf und Brühl

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Die Unfallstelle an der Phantasialandstraße / Foto: Polizei NRW

Am Montagmorgen (13. September) fuhr ein 53-jähriger Autofahrer nach Angaben der Beteiligten und Zeugen um 9.20 Uhr auf der Phantasialandstraße in Brühl in Richtung Weilerswist. Währenddessen fuhr eine 23-jährige Autofahrerin zusammen mit ihrer Beifahrerin (21) auf der Autobahnabfahrt Brühl-Süd bis zur Einmündung Phantasialandstraße / Auffahrt Brühl Süd und beabsichtigte nach links in Richtung Brühl abzubiegen. Eigenen Angaben zufolge erkannte sie den von rechts aus Richtung Weilerswist kommenden LKW eines 41-Jährigen, nicht jedoch den von links kommenden 53-Jährigen. Als sie in den Einmündungsbereich einfuhr, kam es zur Kollision beider Autos. Durch den Aufprall wurde der Wagen des 53-Jährigen auf die Linksabbiegerspur der Richtungsfahrbahn Brühl geschleudert. Dort stieß der herannahende LKW des 41-Jährigen mit dem Fahrzeugheck des 53-Jährigen zusammen. Bei den Zusammenstößen erlitten der 53-Jährige schwere und die 23-Jährige leichte Verletzungen. Sie kamen zur Weiterbehandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Am Fahrzeug des 53-Jährigen entstand Totalschaden und musste ebenso wie das Auto der 23-Jährigen abgeschleppt werden. Die Unfallstelle war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge bis etwa 12.10 Uhr gesperrt.

Radfahrer stößt mit PKW auf Kölnstraße zusammen

Fünf Minuten später näherten sich um 9.25 Uhr in Brühl zwei Autofahrer auf der Kölnstraße dem Kreisverkehrsplatz an der Bergerstraße. Der vorausfahrenden Fahrer (62) ließ einen von rechts kommenden und bevorrechtigten Radfahrer, der die Kölnstraße überqueren wollte, passieren. Im Anschluss daran fuhr der Wagen bis zur Haltelinie des Kreisverkehrsplatzes an und hielt erneut. In diesem Moment näherte sich ein weiterer Radfahrer (60), der gegen die Motorhaube des Wagens prallte, sich überschlug und schwer verletzt am Boden liegen blieb. Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um den Verletzten. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte ihn in eine Uni-Klinik.

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„Haus zum Schwan“ öffnet wieder

Neuer Pächter für Traditionshaus in der Brühler Innenstadt

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Das altehrwürdige "Haus zum Schwan" öffnet Ende September wieder seine Türen. / Foto: Wikipedia

Ende September ist es soweit! Dann öffnet das „Haus zum Schwan“ endlich wieder seine Türen. Nach dem dort bereits zwei Bäckereien eine Filiale betrieben haben gesellt sich nun die Bäckerei Heinemann aus Kerpen dazu. Dann treffen über 90 Jahre Backtradition auf 200 Jahre Brühler Stadtgeschichte. Neben dem Duft von frischen Brötchen kann man dann auch wieder seinen Kaffee vor der Bäckerei genießen. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wird das alltägliche Leben auf dem Markt dann noch lebendiger.

Woher hat das Haus zum Schwan seinen Namen?

Wenn man bis hoch in den Dreiecksgibel schaut, weiß man woher das Haus seinen Namen hat. Denn dort über dem kleinen Balkon ist ein solches Tier aufgemalt und daher namensgeber für das schöne Haus aus dem 18. Jahrhundert. Früher Wohnhaus von Gerhard Cadusch und später Räumlichkeiten von Samen Gaugel, an den sich noch viele Brühler*innen erinnern.

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Brühl: Teilsperrung A553

Instandsetzung einer abgesackten Böschung sorgt für Beeinträchtigung

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Ein Fahrstreifen der A553 ab Anschlusstelle Brühl muss teilweise gesperrt werden / Foto: pixabay

Aufgrund einer Böschung die durch den Starkregen im Juli abgesackt ist, wird die A553 in Fahrtrichtung Köln voraussichtlich bis Mitte nächsten Monats einspurig sein. Die Autobahn GmbH Rheinland stellt die Böschung wieder her.

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Strohmietenbrand an der Kölnstraße

Feuerwehr im Einsatz. Polizei nimmt Ermittlungen auf

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Die Feuerwehr bei der Bekämpfung des Brandes / Foto: Feuerwehr Brühl

Am Donnerstag meldeten mehrere Zeugen gegen 1.20 Uhr einen Brand der Feuerwehr und der Polizei. Beim Brandort handelte sich um den bereits abgemähten Bereich eines Feldes der L194, der L150 und der BAB 553. Dort stand eine Strohmiete in Vollbrand, den die Feuerwehr bis in die frühen Morgenstunden ablöschte. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Der Geschädigte konnte ermittelt werden.

Das Kriminalkommissariat 11 in Hürth hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Tatörtlichkeit ist von der L 194, der L 150 als auch der BAB 553 gut einsehbar. Diese Straßen sind auch zur Nachtzeit frequentiert, so dass angenommen werden kann, dass es zahlreiche Zeugen gibt, die zur Brandentstehung Angaben machen können.

Diese Zeugen werden gebeten, sich mit den Beamten unter Telefon 02233 52-0 oder per Email an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de in Verbindung zu setzen, wenn sie sachdienliche Angaben machen können.

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Brühl Kierberg: Unfall im Berufsverkehr

Missglücktes Überholmanöver führt zu mehrstündigen Verkehrsbehinderungen.

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Bei dem Unfall wurden 2 Autos beschädigt / Foto: Symbolbild blende12 (pixabay)

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 53-Jähriger am Freitagmorgen (3. September) gegen 7.10 Uhr mit seinem VW auf der Theodor-Heuss-Straße in Richtung Römerstraße und beabsichtigte, einen vorausfahrenden Wagen zu überholen. Der Vorgang misslang und der 53-Jährige stieß mit seinem VW gegen eine Ampel am verlängerten Fußweg der Straße „Winterburg“. Das Auto einer 29-Jährigen prallte gegen den Wagen des 53-Jährigen. Die 29-jährige ist bei dem Verkehrsunfall leicht und der 53-Jährige schwer verletzt worden. Er kam nach Erstbehandlung vor Ort in eine Uniklinik. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtauglich und mussten abgeschleppt werden. Der Ampelmast geriet in Schieflage. Ein Techniker sicherte später den Mast.

Unfall sorgt für Chaos im Berufsverkehr

Die Theodor-Heuss-Straße war für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme bis etwa 9.15 Uhr für den Verkehr in beide Richtungen gesperrt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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Brühl: Seniorin vor großem Schaden bewahrt

Bankangestellte vereitelte Enkeltrick

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Eine Seniorin wäre beinahe Opfer eines Enkeltricks geworden / Foto: SabievanErp (pixabay)

Eine 86-Jährige wollte Bargeld für eine Kautionszahlung ihres Enkels abheben, rechnete jedoch nicht mit der aufmerksamen Bankmitarbeiterin.

In der Bankfiliale am Baltasar-Neumann-Platz trafen die Beamten auf die geprellte Seniorin und ihrer Tochter. Sie gab an, dass sie am Montagmittag (30. August) um 12 Uhr einen Anruf erhielt. Am anderen Ende war angeblich ihr Enkel, der erzählte, dass er einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei diesem eine 38-jährige junge Mutter von zwei kleinen Kindern verstorben sei. Er würde jetzt den Hörer an einen Polizisten weiterreichen, von dem er festgehalten werde. Der Polizist hat sich dann am Telefon mit Krüger, Polizeikommissar vorgestellt. Aufgrund des Verkehrsunfall würde ihr Enkel jetzt festgehalten und käme nur durch das Erbringen einer Kaution in Höhe von 50.000 bis 70.000 Euro wieder auf freien Fuß. Da die Geschädigte nicht über diese Summe verfügte, einigten sich die Parteien auf einen geringeren Betrag. Noch während die 86-Jährige mit dem Krüger telefonierte, suchte sie ihre Hausbank auf. Die Mitarbeiterin zweifelte die Situation sofort an, informierte den Filialleiter und verweigerte die Auszahlung. Beide versuchten ihre Zweifel zu begründen, stießen jedoch bei der Seniorin auf taube Ohren. Sie verließ die Bank und suchte eine weitere Filiale in Vochem auf, die allerdings geschlossen war. Die Bankmitarbeiter informierten währenddessen die Tochter (61), die sich ihrer Mutter annahm und für Aufklärung sorgte. Erst jetzt gab die 86-Jährige an, dass sie es nie für möglich gehalten hätte, auf solch einen Trick hereinzufallen.

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Mit Pedelecs richtig umgehen

Kostenloses Training im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“

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Den Umgang mit Pedelecs und E-Bikes sollte man bereits von klein auf erlernen. / Foto: Pixabay

Im Rahmen des diesjährigen „Stadtradelns“ besteht die Möglichkeit, den Umgang mit Pedelecs zu erlernen. Das Training ist sowohl für für jüngere als auch für ältere Menschen geeignet. Es findet am Dienstag, 7. September von 15.00 bis 18.30 Uhr am Karl-Schiller-Berufskolleg statt. Eine eigenes Pedelec und ein Helm sind Voraussetzung für die Teilnahmen. Die Anmeldung ist bis zum 2. September erforderlich unter 02232 795300 oder hkorte@bruehl.de. Die Abteilung „Älterwerden in Brühl und Inklusion“ steht älteren Menschen außerdem für Fragen zur Verfügung unter aelterwerden@bruehl.de

Für ältere Menschen interessant

Auf den Straßen sieht man immer mehr der Pedelecs, besser bekannt als E-Bikes. Radfahrer:innen werden beim Treten durch einen elektrischen Antrieb bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Das E-Bike ist besonders für ältere Menschen interessant. Bergige Strecken, längere Touren und Ausflüge – all dies wird erleichtert. Zudem ermöglicht es auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Radfahren.

Egal, ob mit elektrischem Antrieb oder nur mit der eigenen Muskelkraft, die Bewegung fördert die seelische und körperliche Gesundheit. Dabei ist zu beachten, dass das Pedelec das eigene Treten nicht vollständig ersetzt. Insbesondere bei Herz-Kreislauf-Beschwerden kann die sanfte Unterstützung schonende Effekte haben und trotzdem Bewegung ermöglichen.

Übung ist wichtig

Das Radeln mit dem elektrischen Antrieb braucht jedoch Übung. Der Umgang mit den Pedelecs ist gewöhnungsbedürftig, denn mit ihnen ist man meist schneller unterwegs als mit einem herkömmlichen Fahrrad. So kann es in Kurven oder etwa beim Ausweichen zu brenzligen Situationen kommen. Autofahrer unterschätzen meist die Geschwindigkeit, da der elektrische Motor oft nicht sofort zu erkennen ist.

Im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“ werden in einem dreieinhalbstündigen Training zunächst theoretische Aspekte behandelt, wie etwa die Unterschiede von Fahrrad und Pedelec oder Verkehrsregeln. Anschließend geht es dann in die Praxis. In einem „Schonraum“ wird die Fahrpraxis geübt.

Im September gibt es noch einige weitere Aktionen und Angebote im Rahmen von „Stadtradeln“. Das Programmheft ist im brühl-info, Uhlstraße 1 erhältlich oder Online einsehbar

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Bushaltestelle Schwadorf Kirche gesperrt

Kanalarbeiten sind schuld

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Am 24.08. hält der Bus nicht wie gewohnt / Foto: Pixabay

Aufgrund von Kanalarbeiten können die Schwadorfer Schülerinnen und Schüler morgen, am 24.08.2021, nicht wie gewohnt an der Hermann-Faßbender Str. (Kirche) in den Schulbus einsteigen. Es ist bitte die Einstiegmöglichkeit an der Gaststätte „Krayer“ zu nutzen.

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